Alexander Kienast

Aus Regiowiki
Wechseln zu: Navigation, Suche

Alexender Kienast SVD (* 9. November 1894 in Biehals bei Neurode in Schlesien; + 13. November 1971) war Pater im Missionshaus St. Gabriel.

Leben

Alexander Kienast besuchte ab dem Jahr 1908 das Gymnasium des Missionshauses Heiligkreuz in Oberschlesien, musste aber die Schule 1915 durch den Ersten Weltkrieg abbrechen und geriet auch in Gefangenschaft, von der er erst 1920 wieder heimkehrte. In diesem Jahr fand er Aufnahme in der philosophisch-theologischen Hochschule in St. Gabriel in Maria Enzersdorf, wo er 1925 die Priesterweihe erhielt.

Seine ersten Priesterjahre verbrachte er als Lehrer und Erzieher im Bischofshofener Missionshaus St. Rupert und im Lehrerseminar Wien XVIII.

Ab dem Jahr 1934 betreute er die Pfarre Herz Jesu Mödling, wo sein Schwerpunkt in der Marienkirche, einer hölzernen Notkirche in der Mödlinger Kolonie lag. Auch bei den Pfadfindern war er seelsorgerisch tätig. Bekannt ist noch die von ihm restaurierte Egerländer Krippe

Als ihn eine schwere Krankheit an seiner weiteren Pfarrtätigkeit hinderte, lebte er nur mehr in seinem Stammkloster St. Gabriel, wo er am 13. November 1971 starb.

Die von Pater Alexander Kienast betreute Marienkirche wurde 1976 abgerissen und ein Kinderspielplatz errichtet. An dieser Stelle erinnert noch ein Gedenkstein:

„Der Pater war kein Pfarrer, das war ja der Don Camillo der Kolonie“

siehe Lit. S. 371

Auszeichnungen

Erinnerungstafel in der Kolonie

Literatur

  • Christine Bienert: Alltag in der Kolonie seit 1873, Dissertation, Online

Weblinks