Ernst Wurth

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Ernst Wurth (* 25. Juni 1915 in Guntramsdorf; † 6. Februar 2002) war ein Lehrer und Heimatforscher, sowie Feuerwehrfunktionär in Niederösterreich.

Leben und Wirken

Ernst Wurth besuchte die Lehrerbildungsanstalt in Wiener Neustadt. Nachdem er im Zweiten Weltkrieg einrücken musste und von der Gefangenschaft heimkehrte, begann er im Jahr 1946 in seinem Heimatort als Lehrer in der Volksschule. In dieser Schule war er auch von 1960 bis 1976 Direktor.[1]

Als Sammler stellte er eine große Sammlung aus seinem Heimatort zusammen, wobei er auch schon auf die Sammlung seines Vaters, der ebenfalls Lehrer war, zurückgreifen konnte.[2] und war der Gründer des Heimatmuseums in Guntramsdorf. Außerhalb Guntramsdorfs hielt er Schulungen und Vorträge meist im Rahmen des Heimatwerkes ab. Um diese Verdienste in der Heimatforschung wurde ihm der Berufstitel Professor verliehen.

Auch in der Heimatkundlichen Beilage der Bezirkshauptmannschaft Mödling verfasste er zahlreiche Aufsätze.

Im Feuerwehrwesen war er in der eigenen Feuerwehr, wo er ab 1946 Mitglied war, Kommandant in den Jahren von 1955 bis 1972. Bezirksfeuerwehrkommandantstellvertreter war er von 1968 bis 1970, sowie in der Folge Bezirksfeuerwehrkommandant 1970 bis 1976. Bei der FF Perchtoldsdorf war Wurth Ehrenmitglied. Vom NÖ Landesfeuerwehrverband wurde er 1976 zum Ehrenoberbrandrat ernannt.[3]

Im Gemeinderat war er von 1960 bis 1970. In der Raiffeisenkassa Guntramsdorf war er ehrenamtlicher Kassier in der Zeit von 1955 bis 1965. Von 1952 bis 1984 war er Weinsteuerkommissär.[3]

Auszeichnungen

Würdigung

Ernst Wurth-Museum

Das Heimatmuseum in Guntramsdorf, das in der ehemaligen denkmalgeschützten Hauptschule errichtet wurde, trägt seinen Namen als Zusatz als Heimatmuseum Ernst Wurth. Im Jahr 2015 wird vom Museum anlässlich seines 100. Geburtstages eine Sonderschau veranstaltet.

Literatur

Einzelnachweise

  1. In MemoriamBrand aus! / brandaus, Jahrgang 2002, S. 205 (Online bei ANNO)Vorlage:ANNO/Wartung/bra abgerufen am 26. Mai 2015
  2. Sammlungsgeschichte auf NÖ Museum abgerufen am 26. Mai 2015
  3. 3,0 3,1 3,2 Informationsblatt der Marktgemeinde Guntramsdorf Mai 1998

Weblinks