Tanklöschfahrzeug Steyr 380 der FF Perchtoldsdorf

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TLF 1000 der FF Perchtoldsdorf

Beim Tanklöschfahrzeug Steyr 380 der Freiwillige Feuerwehr Perchtoldsdorf handelt es sich um ein Tanklöschfahrzeug der Type Steyr 380 aus dem Baujahr 1959. Das Fahrzeug ist nach wie vor straßentauglich und zugelassen.

Geschichte des Fahrzeuges

Das Fahrzeug wurde am 15. September 1959 von der FF Perchtoldsdorf im Rahmen der 90-Jahr Feier in Dienst gestellt. Der Aufbau wurde von der Firma Rosenbauer gefertigt. Außer Dienst gestellt wurde das Fahrzeug im Jahr 1986, als im Rahmen eines Brandeinsatzes in St. Gabriel in Maria Enzersdorf, die Hochdruckpumpe beschädigt wurde. In der Folge wurde es der Österreichischen Gesellschaft für Eisenbahngeschichte zur Verfügung gestellt, wo es für Begleit- und Wassertransportfahrten bei Dampflokbetrieb eingesetzt wurde. Der Verein reparierte auch die Pumpe.

Im Jahr 1996 wurde das Fahrzeug wieder an die ursprünglichen Besitzer zurückgegeben. Da Problem mit den Türaufhängungen auftraten, wurden 1998 die Türholme durch ein Feuerwehrmitglied der FF Münchendorf getauscht. Im Jahr 2001 begann man aber mit einer Komplettrenovierung sowohl des Fahrzeuges als auch der Originalausrüstung. In der ehemaligen Station der Rotkreuz-Ortsstelle der Bezirksstelle Mödling, die sich im Bauverbund mit dem Feuerwehrhaus befindet, wurde eine eigene Garage für das Fahrzeug eingerichtet und ist so Bestandteil des Feuerwehrmuseums Perchtoldsdorf.

Im Jahr 2014 wurde die Renovierung und der erreichte Zustand des Fahrzeuges durch den Internationalen Feuerwehrverband klassifiziert und mit der Goldmedaille ausgezeichnet.

Technische Daten

Fahrgestell

Typ: Steyr 380 Baujahr 1958
Motor: 4-Zylinder 4-Takt Diesel
Leistung: 90 PS
Antrieb: Hinterrad
Getriebe: 2x5 Vorwärts - 2x1 Rückwärts
Gesamtgewicht: 8.000 kg

Feuerwehrtechnischer Aufbau

Wassertank: 1.500 l
Pumpe: kombinierte Hoch- und Normaldruckpumpe
Schlauchmaterial und Hochdruck-Schnellangriffshaspel
dreiteilige Schiebeleiter und Steckleitern
Dräger-Atemschutzgeräte, die auch durch Wechsel der Mundstücke auch als Tauchgeräte einsetzbar sind.

Literatur

Weblinks