Leopold Jeřabek

Aus Regiowiki
Wechseln zu: Navigation, Suche

Leopold Jeřabek OCist (* 15. Jänner 1839 in Eiben in Mähren; 28. Juni 1902 in Sittendorf) war römisch katholischer Geistlicher in Pfarren des Stiftes Heiligenkreuz.

Leben und Wirken

Leopold Anton Jeřabek, geboren in Südmähren, besuchte zunächst die Piaristen-Hauptschule in Nikolsburg, dann das Gymnasium ebendort und maturierte 1861 am Josephstädter Gymnasium in Wien. Er bat im selben Jahr um die Aufnahme in das Heiligenkreuzer Noviziat, wurde am 18. August 1861 eingekleidet und legte 1865 seine Feierliche Profess ab. Seine Primiz feierte er 1866.

In der Pfarre St. Gotthard in Ungarn verbrachter er seine ersten Jahre als Cooperator und kam 1868 von dort in die Pfarre Mogersdorf als provisorischer Pfarrverweser; danach diente er abermals in St. Gotthard.

Als Administrator war er in der Folge in Trumau von 1870 bis 1872 und danach Mogersdorf bis 1881. Ab 22. Oktober 1881 war er Pfarrer bis 1902[1] in der Pfarre von Sittendorf. In Sittendorf war er einer der Gründer der Feuerwehr und der zweite Feuerwehrhauptmann der Freiwilligen Feuerwehr Sittendorf von 1895 bis 1897.[2]

Literatur

  • Florian Watzl: Eintrag über Leopold Jeřabek (876) in Die Cistercienser von Heiligenkreuz, S.246 (Online auf Wikimedia Commons)

Einzelnachweise

  1. Die Geschichte von Sittendorf abgerufen am 7. Dezember 2016
  2. Ahnengallerie der FF Sittendorf abgerufen am 7. Dezember 2016