Maria Enzersdorf und seine Persönlichkeiten

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Hier werden die Personen, die auch überregionale Bekanntheit aufweisen, aber speziell auch für Maria Enzersdorf Bedeutung haben, angeführt.


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Franz Grillparzer

Grillparzer verbrachte einige Sommer in der Kindheit hier, da seine Mutter Miteigentümerin des Pragerhofes (Hauptstraße 23), der später von Riemerschmied erworben wurde, war. Eine Gedenktafel in der Riemerschmiedgasse 3 belegt dies mit einem Zitat aus der Ahnfrau.

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Martin Gusinde

Martin Gusinde wirkte neben seiner welteweiten Forschungstätigkeit auch an der Hochschule in St. Gabriel. Von Maria Enzersdorf erhielt er die Ehrenbürgerwürde. In der Straßenbenennung der Martin Gusinde-Gasse wurde er auch nach seinem Tod gewürdigt.

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Othmar Helferstorfer

Der Abt des Wiener Schottenstiftes arbeitete auch im Gemeinderat von Maria Enzersdorf mit. Auch in seinen Funktionen im Landtag und im Herrenhaus setzte er sich für Maria Enzersdorf ein, wofür ihm die Ehrenbürgerwürde verliehen wurde. Nach seinem Tod wurde die Helferstorferstraße nach ihm benannt.

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Maximilian Hell

Der Jesuit und Astronom Maximilian Hell (1720-1792) verbrachte seinen Lebensabend im Ort in der Gesellschaft von Penkler. Hier installierte er sich auch eine Camera obscura im Schloss Liechtenstein, dass seinen Beobachtungen diente. Am Romantikerfriedhof ist er auch bestattet.[1]

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Sepp Hubatsch

Der in Maria Enzersdorf lebende Architekt plante die an die Gemeinde angrenzenden Jugendstilhäuser der Keimgasse.

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Franz Jantsch

Franz Jantsch, Pfarrer seit 1949 in der Hinterbrühl hatte auch die neu gegründete Pfarre Südstadt ab 1968 über.

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Johann II. von und zu Liechtenstein

Fürst Johann (1840-1929) war maßgeblich an der Gestaltung der gesamt Region um die Burg Liechtenstein beteiligt. Neben den vielen Bauten ist auch die Rekultivierung und Anpflanzung der abgeholzten Wälder speziell durch Föhren sein Verdienst.

In Maria Enzersdorf gibt es wie in zahlreichen Nachbargemeinden als Würdigung die Johannesstraße.

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Viktor Müllner

Viktor Müllner, war Generaldirektor der damaligen Newag/Niogas, der Vorgängerin der EVN, als die Südstadt errichtet wurde und die Zentrale des Unternehmens nach Maria Enzersdorf verlegt wurde.

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Elfriede Ott

Elfriede Ott, die schon lange Jahre in der Gemeinde lebt, initiierte und leitete lange mit Hans Weigel die Nestroy-Spiele auf der Burg Liechtenstein.

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Josef von Penkler

Der Freund von Klemens Maria Hofbauer war auch mItglied im Romantikerkreis. Der zeitweilige Besitzer der Burg Liechtenstein gilt auch als Stifter des Romantikerfriedhofs Maria Enzersdorf.

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Anton Riemerschmid

Anton Riemerschmid (1802-1887) gründete in Maria Enzersdorf 1857 eine Niederlassung seiner Erzeugung von Essig und Spirituosen. Sie bestand bis 1909. Es erinnern noch heute die Riemerschmidgasse in der das ehemalige Herrenhaus steht, das auch von 1954 bis 2007 als Gemeindeamt diente.

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Otto Scheff

Der erste Olympiasieger starb in Maria Enzersdorf und wurde auch am Ortsfriedhof bestattet.

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Johann Steinböck

Johann Steinböck (1894-1962) war Landeshauptmann, der auch den Bau der Südstadt maßgeblich unterstützt hat. Die Steinböckstraße ist nach ihm benannt.

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Hans Weigel

Hans Weigl (1908-1991) lebte rund zwei Jahrzehnte in Maria Enzersdorf. Er initiierte und leitete lange mit Elfriede Ott die Nestroy-Spiele auf der Burg Liechtenstein.

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Zacharias Werner

Zacharias Werner (1768-1823) war im Kreis um Klemens Maria Hofbauer und war oft Gast im Romantikerhaus in der Liechtensteinstraße. Er wurde auch am Romantikerfriedhof begraben.

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Literatur

  • Hannelore Hubatsch: Maria Enzersdorf: Wege, Gassen, Straßen und Plätze, 2016, Heimat-Verlag

Einzelnachweise

  1. Nora Pärr: Maximilian Hell und sein wissenschaftliches Umfeld im Wien des 18. Jahrhunderts, 2011, Dissertation an der Universität Wien, S.76. Online