Meinhard I.

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Graf Meinhard (III.) von Görz, auch Graf Meinhard (I.) von Tirol (* um 1193/94; † 1258) war der Schwiegersohn des Grafen Albert (III.) von Tirol und begründete durch seine Ehe mit dessen Tochter Adelheid die Familie der Grafen von Görz und Tirol, die im Spätmittelalter über das heutige Bundesland Tirol und Teile des heutigen Bundeslandes Kärnten herrschte.

Herrschaften

Graf Meinhard herrschte

Zeitweise fungierte er außerdem als Vogt des Patriarchats Aquileia und der Hochstifte Trient und Brixen-Bozen.

Leben - Ergänzung

Nachdem Friedrich der Streitbare am 15. Juni 1246 in der Schlacht an der Leitha gefallen war, hinterließ er keine Nachkommen. Da es keine männlichen Verwandten gab und der Herzog über seine Nachfolge auch keine Bestimmungen getroffen hatte, ernannte Kaiser Friedrich II. Ende des Jahres 1246 den Grafen Otto von Eberstein zu seinem Reichsverweser für das Herzogtum Österreich, während er Meinhard als seinem Reichsverweser für das Herzogtum Steiermark einsetzte.[1]

Einzelnachweise

  1. vgl. Walter Kleindel: Österreich Chronik. Daten zur Geschichte und Kultur. Ueberreuter, Wien / Heidelberg, 1978, S. 57