Schloss Itter

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Schloss Itter wurde Ende des 19. Jahrhunderts auf den Grundmauern der inzwischen total verfallene Burg Itter als neugotisches Schloss mit Elementen des "Tudorstils" erbaut. Die Burg Itter, im Frühmittelalter zum Schutz des Taleingangs ins Brixental errichtet, befand sich bis ins 14. Jahrhundert unter der Herrschaft des Hochstifts Regensburg und 1380-1803 unter der Herrschaft des Erzstifts Salzburg. 1816 wurden die Burg und der gleichnamige Ort Teil des damaligen Kronlandes Tirol und somit Teil des damaligen Kaiserreiches Österreich. Heute gehört Schloss Itter zum Bundesland Tirol bzw. EU-Land Österreich.

Lage

Das Schloss befindet sich in der gleichnamigen Gemeinde. Es liegt auf einem vorspringenden Bergsporn über der Brixentaler Achenschlucht.[1]

Geschichte - Ergänzungen

  • Das genaue Baujahr ist unbekannt. Die Burg Itter wird erstmals 1240 urkundlich erwähnt. Damals gehörte sie den Grafen von Sponheim-Ortenburg, die als Schirmvögte des Hochstiftes Regensburg im Brixental herrschten.[1] Die Burg Itter war eine wichtige Verteidigungsanlage gegen das Erzstift Salzburg und die Grafschaft Tirol.
  • Während des Bauernaufstandes der Pinzgauer im Jahr 1526 gegen den Salzburger Erzbischof Matthäus Lang wurde die Burg Itter zerstört. Schon 1532 war sie wieder aufgebaut, wobei die Befestigungsanlagen verstärkt und die Kapelle St. Peter errichtet worden war.[2]

Schloss Itter in Legende und Sage

Literatur

  • Beatrix Pinzer – Egon Pinzer: Burgen, Schlösser und Ruinen in Nordtirol, und Osttirol. Edition Löwenzahn, Innsbruck, 1996, ISBN 3-7006-2122-3, S. 184-186

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 vgl. Beatrix Pinzer – Egon Pinzer: Burgen, Schlösser und Ruinen in Nordtirol, und Osttirol, 1996, S. 184
  2. vgl. Beatrix Pinzer – Egon Pinzer: Burgen, Schlösser und Ruinen in Nordtirol, und Osttirol, 1996, S. 184f.
  3. vgl. Elsbethenkirchlein, Sagen.AT, eingesehen am 25. November 2017

Anmerkungen

  1. Da sich die Burgen Itter und Engelsberg und der spätere Högerhof ("Burg Högau") im 14. Jahrhundert unter der Herrschaft des Erzstiftes Regensburg bzw. des Hochstiftes Salzburg befanden, sind diese Sagen um Margarete eindeutig als erfundene Geschichten einzustufen.