Amthof (Glödnitz): Unterschied zwischen den Versionen

Aus Regiowiki
Zur Navigation springen Zur Suche springen
K
K (Weblinks)
 
(6 dazwischenliegende Versionen von 2 Benutzern werden nicht angezeigt)
Zeile 1: Zeile 1:
Der '''Amthof''', auch der '''Große Amthof''' oder der '''Amthofer''' genannt, diente dem [[w:Erzdiözese Gurk|Bistum Gurk]] als Verwaltungsgebäude.
+
[[File:Ansitz Amthof in Glödnitz2.JPG|thumb|Der Amthof in Glödnitz - heute]]
 +
Der '''Amthof''', auch der '''Große Amthof''' oder der '''Amthofer''' genannt, war ein Ansitz, der dem [[w:Erzdiözese Gurk|Bistum Gurk]] als Verwaltungsgebäude diente. Heute steht er unter [[w:Denkmalschutz|Denkmalschutz]].
 
   
 
   
 
== Lage ==
 
== Lage ==
Der Amthof ist ein altes, schlossähnliches Gebäude, das sich direkt an der Bundesstraße zwischen [[Glödnitz]] und Weißberg befindet.<ref name ="Sabitzer45">vgl. Werner Sabitzer: ''Land der Hemma'', 2013, S. 45</ref>
+
Der Amthof ist ein altes, schlossähnliches Gebäude, das sich direkt an der Bundesstraße zwischen Siedlungen Glödnitz und Weißberg (beide heute Teil der Gemeinde [[Glödnitz]] befindet. Ursprünglich befand sich hier auch eine Kapelle, die der Heiligen Barbara geweiht war.<ref name ="Sabitzer45">vgl. Werner Sabitzer: ''Land der Hemma'', 2013, S. 45</ref>
  
 
== Geschichte ==
 
== Geschichte ==
Der Amtshof, ursprünglich eine Wehranlage, war im 13. Jahrhundert ein Meierhof des Bistums Gurk. Später war er ein Verwaltungsgebäude, in dem die Abgaben für die Grundherrschaft eingehoben wurden. Im 16. Jahrhundert sind einige Amtmänner des Bistums namentlich genannt, darunter Veit Rosenberger für 1548, Christoph Wuecherer für 1561 und Wilhelm Werner für 1567.<ref name ="Sabitzer45">
+
Der Amtshof, ursprünglich eine Wehranlage, war im 13. Jahrhundert ein Meierhof des Bistums Gurk. Später war er ein Verwaltungsgebäude, in dem die Abgaben für die Grundherrschaft eingehoben wurden. Im 16. Jahrhundert sind einige Amtmänner des Bistums namentlich genannt, darunter Veit Rosenberger für 1548, Christoph Wuecherer für 1561 und Wilhelm Werner für 1567.<ref name ="Sabitzer45"/>
  
 
== Literatur ==
 
== Literatur ==
Zeile 13: Zeile 14:
 
<references />
 
<references />
  
{{SORTIERUNG:Amthof (Glödnitz)}}
+
== Weblinks ==
 +
{{Commonscat|Ansitz Amthof in Glödnitz}}
 +
 
 +
{{SORTIERUNG:Amthof (Glodnitz)}}
 
[[Kategorie:Bauwerk]]
 
[[Kategorie:Bauwerk]]
 
[[Kategorie:Glödnitz]]
 
[[Kategorie:Glödnitz]]
 
[[Kategorie:Diözese Gurk-Klagenfurt]]
 
[[Kategorie:Diözese Gurk-Klagenfurt]]
 +
[[Kategorie:Denkmalpflege]]

Aktuelle Version vom 11. April 2020, 10:59 Uhr

Der Amthof in Glödnitz - heute

Der Amthof, auch der Große Amthof oder der Amthofer genannt, war ein Ansitz, der dem Bistum Gurk als Verwaltungsgebäude diente. Heute steht er unter Denkmalschutz.

Lage

Der Amthof ist ein altes, schlossähnliches Gebäude, das sich direkt an der Bundesstraße zwischen Siedlungen Glödnitz und Weißberg (beide heute Teil der Gemeinde Glödnitz befindet. Ursprünglich befand sich hier auch eine Kapelle, die der Heiligen Barbara geweiht war.[1]

Geschichte

Der Amtshof, ursprünglich eine Wehranlage, war im 13. Jahrhundert ein Meierhof des Bistums Gurk. Später war er ein Verwaltungsgebäude, in dem die Abgaben für die Grundherrschaft eingehoben wurden. Im 16. Jahrhundert sind einige Amtmänner des Bistums namentlich genannt, darunter Veit Rosenberger für 1548, Christoph Wuecherer für 1561 und Wilhelm Werner für 1567.[1]

Literatur

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 vgl. Werner Sabitzer: Land der Hemma, 2013, S. 45

Weblinks

 Amthof (Glödnitz) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien auf Wikimedia Commons