Hinterglasmuseum Sandl: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Regiowiki
Zur Navigation springen Zur Suche springen
(Weblinks)
(Betreiber: kl. erg.)
Zeile 7: Zeile 7:
 
2012 wurde die Hinterglasmalerei in Sandl als traditionelles Handwerk in Oberösterreich in das Immaterielle Kulturerbe der UNESCO aufgenommen. Die Tradition wird durch einen hauptberuflichen und mehrere nebenberufliche Hinterlasmaler fortgeführt.<ref>[https://www.unesco.at/kultur/immaterielles-kulturerbe/oesterreichisches-verzeichnis/detail/article/hinterglasmalerei-in-sandl/ ''Hinterglasmalerei in Sandl'', in: Webpräsenz der Österreichischen UNESCO-Kommission] abgefragt am 22. Juni 2019</ref>
 
2012 wurde die Hinterglasmalerei in Sandl als traditionelles Handwerk in Oberösterreich in das Immaterielle Kulturerbe der UNESCO aufgenommen. Die Tradition wird durch einen hauptberuflichen und mehrere nebenberufliche Hinterlasmaler fortgeführt.<ref>[https://www.unesco.at/kultur/immaterielles-kulturerbe/oesterreichisches-verzeichnis/detail/article/hinterglasmalerei-in-sandl/ ''Hinterglasmalerei in Sandl'', in: Webpräsenz der Österreichischen UNESCO-Kommission] abgefragt am 22. Juni 2019</ref>
 
Das Museum wurde 2019 mit dem Österreichischen Museumsgütesiegel ausgezeichnet.
 
Das Museum wurde 2019 mit dem Österreichischen Museumsgütesiegel ausgezeichnet.
== Betreiber ==
+
== Entstehung ==
Der gemeinnützige ''Verein zur Förderung der Region Sandl-Unteres Mühlviertel'' eröffnete am 21. Mai 1989 in Sandl das Hinterglasmuseum Sandl. Bis dahin mussten Besucher, die sich über Sandl als eines der Zentren der Hinterglasmalerei informieren wollten, an das [[w:Mühlviertler Schlossmuseum|Schlossmuseum]] nach [[Freistadt]] oder an das [[w:Oberösterreichische Landesmuseen|Oberösterreichische Landesmuseum]] in die Landeshauptstadt [[Linz]] verwiesen werden. Das steht im Eigentum der Gemeinde Sandl und wird von ehrenamtlichen Mitarbeitern betreut.
+
Der gemeinnützige ''Verein zur Förderung der Region Sandl-Unteres Mühlviertel'' eröffnete am 21. Mai 1989 in Sandl das Hinterglasmuseum Sandl. Bis dahin mussten Besucher, die sich über Sandl als eines der Zentren der Hinterglasmalerei informieren wollten, an das [[w:Mühlviertler Schlossmuseum|Schlossmuseum]] nach [[Freistadt]] oder an das [[w:Oberösterreichische Landesmuseen|Oberösterreichische Landesmuseum]] in die Landeshauptstadt [[Linz]] verwiesen werden. Das Museum steht im Eigentum der Gemeinde Sandl und wird von ehrenamtlichen Mitarbeitern betreut.
  
 
== Symposion ==
 
== Symposion ==

Version vom 23. Juni 2019, 07:43 Uhr

Außenansicht des Hinterglasmuseums Sandl

Das Hinterglasmuseum Sandl (gegründet 1989) ist ein Museum für Hinterglasmalerei in Sandl im Bezirk Freistadt in Oberösterreich.

Museum

Das Museum informiert über die bis ins 18. Jahrhundert zurückreichende kunstgewerbliche Technik der Hinterglasmalerei in Sandl. Im 19. Jahrhundert entwickelte sich Sandl zu einem bekannten Zentrum der Hinterglasmalerei in der gesamten Donaumonarchie. Der Vertrieb erfolgte durch selbständige Kraxenträger. Jährlich wurden etwa 60.000 Bilder in Heimarbeit angefertigt und durch Hausierer (Kraner und Gottscheberer) in Europa verbreitet.[1]

2012 wurde die Hinterglasmalerei in Sandl als traditionelles Handwerk in Oberösterreich in das Immaterielle Kulturerbe der UNESCO aufgenommen. Die Tradition wird durch einen hauptberuflichen und mehrere nebenberufliche Hinterlasmaler fortgeführt.[2] Das Museum wurde 2019 mit dem Österreichischen Museumsgütesiegel ausgezeichnet.

Entstehung

Der gemeinnützige Verein zur Förderung der Region Sandl-Unteres Mühlviertel eröffnete am 21. Mai 1989 in Sandl das Hinterglasmuseum Sandl. Bis dahin mussten Besucher, die sich über Sandl als eines der Zentren der Hinterglasmalerei informieren wollten, an das Schlossmuseum nach Freistadt oder an das Oberösterreichische Landesmuseum in die Landeshauptstadt Linz verwiesen werden. Das Museum steht im Eigentum der Gemeinde Sandl und wird von ehrenamtlichen Mitarbeitern betreut.

Symposion

Seit 2013 findet im Hinterglasmuseum Sandl jährlich ein internationales Hinterglas-Symposion statt.

Weblinks

Einzelnachweise