Josef Mairinger

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Josef Mairinger (* 20. Oktober 1922 in Frankenburg am Hausruck, Oberösterreich) ist ein Stalingradüberlebender, Landwirt in Ruhe und Vater von 6 Kindern.

Er war als Kraftfahrer und später Infanterist bei der 6. Armee der deutschen Wehrmacht in Stalingrad (Flugzeugabwehr), überlebte als einer von wenigen mehrere Verwundungen und Krankheiten und 15 russische Kriegsgefangenenlager und kam erst nach 6 Jahren Abwesenheit nach Österreich zurück.

Die Russischen Soldaten fragten alle Gefangenen der (ehemaligen) 6. Armee nach deren Nationalität. Für viele Österreicher existierte Österreich nicht mehr, darum bezeichneten sie sich bei der Gefangennahme als Deutsche. Mairinger bestand darauf, dass er als Österreicher registriert wurde. Diesem Umstand verdankte er die Tatsache, dass er später früher nach Österreich zurückreisen durfte, als einige Österreicher, die sich als Deutsche bezeichnet hatten.

(Mündlich) hat Mairinger 2 (Haupt)Gründe für sein Überleben geäußert: Er rückte als Verliebter in den Krieg ein und er glaubte an die Wirkung der Gebete seines Großvaters für ihn.

In der Pension schrieb er seine Kriegserlebnisse nieder. Diese halfen den Angehörigen von einigen Vermissten Soldaten, das Schicksal dieser Personen herauszufinden.