Lena Röth

Aus Regiowiki
Version vom 14. Mai 2020, 16:50 Uhr von Karl Gruber (Diskussion | Beiträge)
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Lena Marie Röth (* in Leverkusen in Deutschland) ist eine deutsche Künstlerin, Kuratorin und Kunstvermittlerin. Als Künstlerin beschäftigte sie sich in Form von Rauminstallationen mit ihrer Definition von Heimat. Aktuell versucht sie die Definition der Erotik zu umkreisen. Sie lebt in der Nähe von Wien.

Leben

Lena Röth studierte In Aix-en-Provence, Stuttgart, Nizza und Wien Bildhauerei und Installation. Ihr Diplom erhielt sie im Sommer 2007 an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart. Im Laufe ihres Kunststudiums studierte sie u. a. bei den Professoren Werner Pokorny, Micha Ullman, Markus Ambach und Alexandra Ranner.

Von 2007 bis 2009 absolvierte sie den Masterstudiengang Kulturmanagement am Institut für Kulturmanagement Wien. In ihrer Abschlussarbeit beschäftigte sie sich mit den „Marketingmethoden von Kunsthochschulen im deutschsprachigen Raum“. Nach der Vollendung ließ sie sich in der Nähe von Wien nieder.

Sie arbeitete in diversen Bereichen, ua. als Geschäftsführerin der IG Kultur Burgenland, bevor sie sich im August 2018 in Wöllersdorf-Steinabrückl mit dem Wassergassenatelier selbstständig machte.

Von dort aus erschafft sie nun ihre Kunstwerke und organisiert internationale Kunstausstellungen. Zudem veranstaltet sie Kreativworkshops für Kinder und Erwachsene, sowie kreative und historisch-kreative Kindergeburtstage in Wiener Neustadt. Dort ist sie auch als Stadtvermittlerin tätig.

Lena Röth ist darüber hinaus Kunstvermittlerin im Arnulf Rainer Museum in Baden bei Wien. Sie hat zwei Kinder und ist verheiratet.

Kuratierte Ausstellungen

  • 2006: Umsonst und Draußen - Kunst im Öffentlichen Raum mit Bernhard Goller, Elke Hennen, Jin Ho Heo, Katharina Köper, Gregor Linz, Philip Mercier, Gabriela Oberkofler und Ilke Yilmaz (Katalogveröffentlichung) in mehreren Städten von Baden-Württemberg
  • 2008: Karambolage - Ausstellungsreihe mit französischen Künstlern, ua. mit Rapahel Grisey, Renaud Auguste Dormeuil und Julien Berthier in der Galerie Oberwelt e.V. / Stuttgart
  • 2011: Perspektiven - Junge Kunst im Burgenland kuratiert mit Alfred Masal im Oho in Oberwart
  • 2018: #contemporary women power - virtuelle Frauenausstellung mit Doris Dittrich, Elke Hennen, Justyna Koeke, Anne-Marie Ouellet und Oana Paula Vainer auf Facebook und Instagram
  • 2018: Reisen-voyage 1. Etappe, internationale Gruppenausstellung mit Julien Berthier, Louis-Philippe Coté, Doris Dittrich, Hans-Peter Fiechter, Verena Haider, Binelde Hyrcan, Anne-Marie Ouellet, Sabine Peyerl, Joschka Röth, Beat Schertenleib in Neudörfl
  • 2019: Overture ... - internationale Gruppenausstellung im Öffentlichen Raum mit Sonia Gansterer, Binelde Hyrcan und Elke Hennen, Wiener Neustadt

Ausstellungsbeteiligungen (eine Auswahl)

  • 2006 : Wunderkammern, kuratiert von Gabriele Beßler, Einzelausstellung mit Philip Mercier, Galerie Wunderkammer. Der Kunstraum, Stuttgart / Deutschland
  • 2010 : Bauabschnitt, Einzelausstellung, Firma Braun Steine in Amstetten in Deutschland
  • 2013 : Gemeinschaftsausstellung mit Judith Horvadits in der Cselley Mühle in Oslip
  • 2013 : What does “home” mean in a world of constant flux?, kuratiert von Margarita Köhl, Kaohsiung in Taiwan
  • 2014 : Home f ( r ) ictions – The Feeling of Home-ness, kuratiert von Margerita Köhl, Internationale Gruppenausstellung, Tabakfabrik Linz
  • 2014 : C´est quoi l´erotisme?, kuratiert von Anne-Marie Ouellet, Einzelausstellung, La chaufferie, Montreal in Kanada

Auszeichnungen

  • 2006 erhielt Lena Röth als Bildhauerin den 1. Preis beim Kunstwettbewerb Artist at work der Firma Braun Steine in Baden-Württemberg für ihre Arbeit "Elternhaus" aus selbstverdichtendem Beton[1].

Literatur

  • Gabriele Beßler: Wunderkammern: Weltmodelle von der Renaissance bis zur Kunst der Gegenwart. Reimer, Berlin 2012, ISBN 978-3-496-01450-8, darin zwischen S. 168 und 170 genannt.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Sandsteinbeton zur Poesie verarbeitet. Abgerufen am 28. April 2020.