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Ulrich IV. von Zelking

Von der Burg Freidegg sind nur Teile erhalten geblieben, darunter ein Turm.

Ulrich (IV.) von Zelking (* im 14. Jahrhundert; † im 14. Jahrhundert, vor 1369), auch Ulrich von Zelking zu Freidegg beziehungsweise Ulrich von Zelking zu Freydeck, war ein Adliger des Herzogtums Österreich[A 1].

Inhaltsverzeichnis

Herkunft und Familie

Ulrich (IV.) von Zelking war ein Enkel von Otto (II.) von Zelking und Adelheid von Kranichberg. Er war einer der Söhne von Heinrich (II.) von Zelking, er gilt als dessen ältester Sohn.[1]

Ulrich (IV.) von Zelking war zweimal verheiratet,

∞ in 1. Ehe mit Margreth von Ebersdorf (oder Katharina von Ebersdorf) († um / nach 1359), Tochter von Kadolt (Chalhoch) von Ebersdorf[1]
∞ in 2. Ehe um / vor 1362 mit Elisabeth (Elzbet), deren Familie unbekannt ist[1]

Kinder aus einer der beiden Ehen sind nicht belegt.[2]

Leben

Ulrich (IV.) von Zelking dürfte seinen Sitz um 1363 auf der Feste Freidegg (heute Teil der Gemeinde Ferschnitz) gehabt haben.[1]

Literatur

  • Anton Harrer: Die Herren und Frauen von Zelking. Eine Spurensuche. Melk, 2016

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 vgl. Anton Harrer: Die Herren und Frauen von Zelking, 2016, S. 124
  2. vgl. Anton Harrer: Die Herren und Frauen von Zelking, 2016, S. 125

Anmerkungen

  1. Das Herzogtum Österreich war aus der Markgrafschaft Österreich, die ursprünglich zum Stammesherzogtum Baiern gehört hatte und 1156 von diesem gelöst worden war, entstanden. Damals erfolgte die Erhebung der Markgrafschaft Österreich zum eigenständigen Herzogtum Österreich. Das Herzogtum umfasste ursprünglich nur das heutige Bundesland Wien und einige Teile des heutigen Bundeslandes Niederösterreich sowie drei Siedlungen im heutigen Bundeslandes Oberösterreich. Im Spätmittelalter vergrößerte sich das Herzogtum Österreich um weitere Teile der späteren Bundesländer Niederösterreich und Oberösterreich. Erst 1417 kam die Stadt Steyr mit der gleichnamigen Herrschaft, die zuvor zum Herzogtum Steier gehört hatte, endgültig zum Herzogtum Österreich. Im 15. Jahrhundert spaltete sich das damalige Herzogtum Österreich in zwei Teilherzogtümer auf: Österreich ob der Enns (heute im Wesentlichen: Oberösterreich, ohne das Innviertel) und Österreich unter der Enns (heute im Wesentlichen: Niederösterreich, ohne Pitten und Wiener Neustadt)