Vertrag von Mautern: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Regiowiki
Zur Navigation springen Zur Suche springen
(angelegt)
(kein Unterschied)

Version vom 14. Juli 2019, 10:14 Uhr

Der Vertrag von Mautern, auch als Tauschvertrag von Mautern oder Mautner Tauschvertrag bezeichnet, war ein Vertrag, der im 1337 zwischen dem Bischof von Passau und dem Markgrafen von Österreich[A 1] geschlossen wurde. In diesem Vertrag wird Wien erstmals als Stadt bezeichnet.

Der Vertrag von Mautern (1137)

Der Vertrag von Mautern wurde 1137 zwischen Bischof Reginmar von Passau und Markgraf Leopold (IV.). von Österreich ("Leopold dem Freigiebigen") in Mautern geschlossen. Der Markgraf überlässt in diesem Vertrag dem Bistum Passau sein Eigenpfarre St. Peter in Wien und erhält als Gegenleistung neben einem Weingarten, der in der Nähe des heutigen Ortes Mödling vermutet wird, die in der Umgebung der damaligen Wiens gelegene Hälfte des dortigen Pfarrgutes ("Dos"), ausgenommen die Hofstätten ("Curtiloci") (nach Czeike Bauparzellen, auf denen Ställe erbaut waren), mit der Auflage, dass die Pfarre St. Peter und die anderen im Wiener Pfarrsprengel geweihten Gotteshäuser fortan dem Wiener Pfarrer unterstehen.Referenzfehler: Für ein <ref>-Tag fehlt ein schließendes </ref>-Tag.

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise


Anmerkungen

  1. Die Ende des 10. Jahrhunderts gegründete Grenzmark "Ostarrichi" (Österreich) war ursprünglich als Teil des "Stammesherzogtums" Baiern einem "Verwaltungsbeamten" (Markgrafen) unterstellt. 1156 wurde sie aus dem "Stammesherzogtum" gelöst und zum eigenständigen Herzogtum Österreich erhoben. Die Mark(-Grafschaft) Österreich umfasste ursprünglich nur das heutige Bundesland Wien und einige Teile des heutigen Bundeslandes Niederösterreich.