Viktor Jovanovic

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Viktor Jovanovic, (* 15. Mai 1878 in Eisenstadt; † 15. April 1936) war Lehrer und Heimatforscher.

Leben

Viktor Jovanovic, der Sohn eines Militärs, der in Eisenstadt Dienst versah und der Tochter einer in Eisnstadt eingesessenen Familie, absolvierte die Mittelschule in St. Pölten und studierte anschließend Geographie und Geschichte an der Universität Wien bei Oswald Redlich und Albrecht Penck. Als Doktor der Philosophie bekam er schon nach kurzer Zeit eine Anstellung am erst 1897 gegründeten Gymnasium Keimgasse in Mödling, wo er bis zu seinem Tod unterrichtete.

Nebenbei war er aber bei verschiedenen Organisationen als Heimatforscher aktiv, wie vor allem im Burgenland, wo er ein glühender Verfechter für den Anschluss an Österreich auftrat.[1] Neben zahlreichen Schriften von ihm , wird im Nachruf erwähnt, dass er der erste österr. Mittelschullehrer gewesen ist, der mit seinen Schülerscharen unser Land besuchte. Diese Tätigkeiten führte er alle aus Mödling durch, wo er nicht nur unterrichtete sondern auch wohnte. In den 1932 gegründeten Mitteilungen des Bur­genländischen Heimatschuhvereines war er aktiv im Schriftleitungsausschuss tätig. So bereitete er schon zeitgerecht auf Franz Liszt eine 1940 erscheinende Festschrift vor. Auch in Mödling beschäftigte er sich mit der lokalen Geschichte. So erruierte er die korrekte Datierung der Ersterwähnung von Mödling mit 903, die ursprünglich 904 lautete.[2]

Im Jahr 1936 verstarb der Studienrat. Seine Tochter, die mit Heimatforscher, Naturschützer und Lehrer Franz Waldner war ebenso als Heimatforscherin tätig.

Literatur

  • Nachruf in den Burgenländischen Heimatblättern, 1936 (Online)

Einzelnachweise

  1. Der Wille zum aufrechten Gang vom Wolfgang Neugebauer, Peter Schwarz abgerufen am 12. März 2017
  2. Erste urkundliche Erwähnung Mödlings abgerufen am 18. Dezember 2019