Jutta von Ottenstein: Unterschied zwischen den Versionen

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Jutta von Ottenstein ist mehrmals urkundlich Mitte des 13. Jahrhunderts genannt. 1257 stellte sie gemeinsam mit ihren fünf Kindern dem [[Stift Zwettl]] eine Schenkungsurkunde aus. In der Geschichtsforschung wurde sie einige Male mit ihrer "Nachbarin" Jutta von Lichtenfels († 1366), der Ehefrau von Hadmar Turs von Lichtenfels und Schwägerin von [[Hugo von Lichtenfels|Hugo Turs von Lichtenfels]] († 1294) gehalten. Der Grund dafür war nicht nur, dass die Burgen [[Burg Lichtenfels|Lichtenfels]] und [[Burgruine Ottenstein|Ottenstein]], nach der denen sich beide Frauen und ihre Ehemänner benannten, recht nahe beieinander liegen, sondern dass die Herkunft der Lichtenfelserin bisher nicht eindeutig geklärt ist. Nach der Urkunde, die der Mann der Ottensteinerin 1358 ausstellen ließ und in welcher die Tursen Hugo und Hadmar von Lichtenfels ausdrücklich unter den Zeugen genannt sind, ist jedoch inzwischen eindeutig geklärt, dass die beiden Juttas nicht ein und die selbe Person sein können.<ref name="Sigmund125"/>
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Jutta von Ottenstein ist mehrmals urkundlich Mitte des 13. Jahrhunderts genannt. 1257 stellte sie gemeinsam mit ihren fünf Kindern dem [[Stift Zwettl]] eine Schenkungsurkunde aus. In der Geschichtsforschung wurde sie einige Male mit ihrer "Nachbarin" Jutta von Lichtenfels († 1366), der Ehefrau von Hadmar Turs von Lichtenfels und Schwägerin von [[Hugo von Lichtenfels|Hugo Turs von Lichtenfels]] († 1294) gehalten. Der Grund dafür war nicht nur, dass die Burgen [[Burg Lichtenfels|Lichtenfels]] und [[w:Burg Ottenstein|Ottenstein]](beide heute Teil der Gemeinde[[Rastenfeld]]), nach der denen sich beide Frauen und ihre Ehemänner benannten, recht nahe beieinander liegen, sondern dass die Herkunft der Lichtenfelserin bisher nicht eindeutig geklärt ist. Nach der Urkunde, die der Mann der Ottensteinerin 1358 ausstellen ließ und in welcher die Tursen Hugo und Hadmar von Lichtenfels ausdrücklich unter den Zeugen genannt sind, ist jedoch inzwischen eindeutig geklärt, dass die beiden Juttas nicht ein und die selbe Person sein können.<ref name="Sigmund125"/>
  
 
== Literatur ==
 
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Version vom 14. Mai 2022, 17:30 Uhr

Jutta von Ottenstein (* im 13. Jahrhundert; † 1266) war eine Adlige des Herzogtums Österreich,. Sie ist nicht ident mit ihrer Zeitgenossin Jutta (I.) von Lichtenfels aus der Familie der Tursen.

Herkunft und Familie

Die Herkunft von Jutta von Ottenstein ist bisher nicht geklärt. Verheiratet war sie mit einem Hadmar, der zwischen 1257 und 1267 häufig genannt ist. Aus dieser Ehe hatte sie mindestens 5 Kinder.[1]

Leben

Jutta von Ottenstein ist mehrmals urkundlich Mitte des 13. Jahrhunderts genannt. 1257 stellte sie gemeinsam mit ihren fünf Kindern dem Stift Zwettl eine Schenkungsurkunde aus. In der Geschichtsforschung wurde sie einige Male mit ihrer "Nachbarin" Jutta von Lichtenfels († 1366), der Ehefrau von Hadmar Turs von Lichtenfels und Schwägerin von Hugo Turs von Lichtenfels († 1294) gehalten. Der Grund dafür war nicht nur, dass die Burgen Lichtenfels und Ottenstein(beide heute Teil der GemeindeRastenfeld), nach der denen sich beide Frauen und ihre Ehemänner benannten, recht nahe beieinander liegen, sondern dass die Herkunft der Lichtenfelserin bisher nicht eindeutig geklärt ist. Nach der Urkunde, die der Mann der Ottensteinerin 1358 ausstellen ließ und in welcher die Tursen Hugo und Hadmar von Lichtenfels ausdrücklich unter den Zeugen genannt sind, ist jedoch inzwischen eindeutig geklärt, dass die beiden Juttas nicht ein und die selbe Person sein können.[1]

Literatur

  • Anna Maria Sigmund: Die Tursen von Lichtenfels. Geschichte und Genealogie eines niederösterreichischen Ministerialengeschleches. (Ungedruckte) Dissertation, Wien, 1981

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 vgl. Anna Maria Sigmund: Die Tursen von Lichtenfels, 1981, S. 125