Andreas Kondits

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Andreas Kondits OCist (* 9. Oktober 1858 in Nagynarda, im Kreis Szombathely im Komitat Vas Ungarn; † 16. Juni 1936 in Heiligenkreuz) war Zisterzienser und römisch-katholischer Geistlicher in den Pfarren Kaisersteinbruch und Trumau, als Vertreter von Abt Gregor Pöck der letzte Verwalter der Herrschaft Königshof

Schloss Königshof zu dieser Zeit

Leben und Wirken

Andreas Kondits wurde 20. Oktober 1879 im Stift Heiligenkreuz eingekleidet, seine Priesterweihe erfolgte 1884. Vom 1. Oktober 1902 bis zum 31. September 1919 war er Pfarrverweser in der Pfarre Steinbruch (heute Kaisersteinbruch), danach bis 1931 in Trumau als Administrator tätig.

Als Nachfolger von Pater Rudolf Rath (+ 1917)[1], der von 1900 bis 1912 amtierte, verwaltete er neben der Pfarre Steinbruch, als letzter Zisterzienser, vom 12. September 1912 bis zum 7. Jänner 1913 die Herrschaft Königshof. Diese Jahre gipfelten im Verkauf der Herrschaft Königshof an das Militärärar, sozusagen der Eingliederung in das Brucker Lager, dem darauf folgenden Ersten WK und der Auflösung der Monarchie.

w:Kaisersteinbruch#Verkauf von Kaisersteinbruch an das Militär
w:Bruck an der Leitha#Erster Weltkrieg

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Schriftliche Dokumente, den Verwalter Rudolf Rath betreffend, zeigen die starke Entfremdung der Herrschaft Königshof und seiner Besitzung Steinbruch, nur widerwillig Kaiser-Steinbruch bezeichnet, auf. In starken Beschwerdebriefen an die Stiftsverwaltung werden die Fakten aufgezählt, eine Auswahl: die Gemeinde selbst, Steinmetzfirma Amelin, Gastwirt „Zum goldenen Kreuz“ Wolfram. Dies führt zum „Verkauf über Nacht“ ans k.k. Militärärar.