Andreas Seidl

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Andreas Engelbert Seidl (* 1937 in Korneuburg), ist ein Arzt, Übersetzer und ehemaliger Senatus-Präsident der Legion Mariens in Österreich.

Leben

Er besuchte das Gymnasium im Stift Kremsmünster und trat im 18. Lebensjahr der Legio Mariae bei. Zuerst war er Mitgleid eines Traunkirchen Präsidiums, dann wechselte er studienbedingt in das Präsidium „Königin des Weltalls“ am Rennweg in Wien. Dort war Prof. Dr. Friedrich Wessely der Geistliche Leiter, später wirkte Msgr. Dr. Hans-Hermann Groer in dieser Funktion.

Seidl studierte Medizin an der Zweiten Universitäts-Frauenklinik und wurde habilitiert; er erhielt den akademischen Rang eines Universitäts-Dozenten. 1961 heiratete Andreas seine erste Frau Hannelore, mit der er sieben Kinder hatte. Nach ihrem Tod heiratete er Fr. Erika Obermayer.

Er organisierte mehrere Fahrten nach Irland, um den Gründer der Legion Mariens Frank Duff kennenzulernen. Im Jahr 1967 und im Jahr 1999 wurde er jeweils für sechs Jahre zum Präsidenten des Senatus Österreich mit dem Sitz in Wien gewählt.

Seidls Legionsarbeit konzentrierte sich über viele Jahre auf die Arbeit für Verwahrloste, etwa die Sorge um die 999 Insassen eines Obdachlosenasyls in der Wurlitzergasse.

Später zog die Familie nach Grieskirchen in Oberösterreich, wo Andreas eine Praxis als niedergelassener Frauenarzt führte. In dieser Zeit arbeiteten er und seine Frau auch aktiv als Legionäre in der Pfarrarbeit mit.

Nach der Pensionierung konnte er mit seiner Frau Hannelore in Mähren (Olmütz) und auch in Tschechien (Prag) erfolgreich die Legion ausbreiten.

Artikel

  • Zahlreiche Artikel in der Legionszeitschrift Regina Legionis.

Übersetzungen

  • Dass Gott mehr geliebt werde: Geschichte der Legion Mariens, von Frank Duff (Wien: Legion Mariens, Senatus Österreich 2003).
  • Die heilige Dreifaltigkeit und Maria, von Frank Duff (Heiligenkreuz: Selbstverlag 2004).
  • Mit den Augen Marias: Betrachtungen zum Marienleben, von Frank Duff (Heiligenkreuz: Be&Be Verlag 2010).
  • Übersetzung und Herausgabe mehrerer Schriften von Frank Duff.

Quellen

  • Archiv der Legion Mariens, Wien