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Augustin Haffner

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Augustin Haffner (* um 1550; † 20. März 1616, in Wien[1])[2] war Bürgermeister der Stadt Wien.

Herkunft und Familie

Augustin Haffner war der Sohn des Schneidermeisters Augustin Haffner († 1565) und von Elisabeth Haffner, geborene Stueter († 1580). Er war zweimal verheiratet,
∞ in 1. Ehe mit Magdalena († 1585);
∞ in 2. Ehe (Eheschließung am 27. Juni 1585) mit Eva Ernst († 1614, vor dem 2. Dezember), Tochter von Paul Ernst, einem Mitglied des Äußeren Rates der Stadt Wien. Ihr eigenhändig geschriebenes Testament, das sie hinterlassen hat, legt nahe, dass sie eine für ihre Zeit ungewöhnlich gebildete Frau gewesen sein dürfte.[1] 1603 erwarb sie ein Haus am Graben (heute: Wien 1, Graben 17).[3]

Augustin Haffner hatte mehrere Kinder. Die älteste Tochter Barbara heiratete 1606 den späteren Wiener Bürgermeister Paul Wiedemann.[3] Sein Sohn Martin Haffner wurde Jurist.[3]

Leben

Augustin Haffner, von Beruf Handelsmann, wurde 1580 Mitglied des Äußeren Rates der Stadt Wien, 1582 Beisitzer am Wiener Stadtgericht und Kirchmeister von St. Stephan sowie 1584 Mitglied des Inneren Rates. 1594 wurde er Oberkämmerer, am 21. Dezember 1603 wurde er zum Bürgermeister der Stadt Wien gewählt.[3] Dieses Amt bekleidete er 1604-1607.[2] Haffner war Katholik und stand einem katholischen Stadtrat vor. In seine Amtszeit als Bürgermeister fällt eine erste katholische Klosteroffensive, mit der versucht wurde, die evangelische Bevölkerung in der Stadt Wien und im Umland für den katholischen Glauben zurückzugewinnen.[3]

Seinen Besitz vermehrte Augustin Haffner kontinuierlich. Von seinem Vater hatte er ein Haus am Kohlmarkt (heute Wien 1, Kohlmarkt 18) geerbt, das er 1569 verkaufte. Von seiner Mutter erbte er 1580 ein Haus auf der Freyung (heute: Wien 1, Freyung 1), das er 1596 durch den Kauf eines Nachbarhauses vergrößerte. Am Ende seines Lebens gehörten ihm 8 Häuser in Wien, ein Anwesen in Mödling und viele Weingärten.[3] Außerdem hatte er 1607 den repräsentativen Gundelhof gekauft[3], den später seine Tochter Barbara erbte.[4]

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 vgl. Felix Czeike (Hrsg.): Haffner Augustin. In: Historisches Lexikon Wien. Band 3, Kremayr & Scheriau, Wien 1994, ISBN 3-218-00545-0, S. 20.
  2. 2,0 2,1 vgl. Haffner Augustin, Website Stadt Wien, eingesehen am 31. Jänner 2018
  3. 3,0 3,1 3,2 3,3 3,4 3,5 3,6 vgl. Felix Czeike (Hrsg.): Haffner Augustin. In: Historisches Lexikon Wien. Band 3, Kremayr & Scheriau, Wien 1994, ISBN 3-218-00545-0–21. Referenzfehler: Ungültiges <ref>-Tag. Der Name „Czeike21“ wurde mehrere Male mit einem unterschiedlichen Inhalt definiert.
  4. vgl. Felix Czeike (Hrsg.): Springer Daniel Lazarus. In: Historisches Lexikon Wien. Band 5, Kremayr & Scheriau, Wien 1997, ISBN 3-218-00547-7, S. 274.

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