Beda Zilch

Aus Regiowiki
Wechseln zu: Navigation, Suche

P. Beda Bernd Zilch O.Cist. (* 21. April 1941 in Kahl am Main; † 19. Oktober 2018) war Mönch und Priester des Stiftes Heiligenkreuz, Gründungsprior des Klosters Stiepel (Ruhrgebiet) und Seelsorger in Karlstadt-Wiesenfeld.

Leben

Bernd Zilch wurde 1941 in Kahl am Main in Bayern geboren. Am 20. August 1965 ist er in der Zisterzienserabtei Seligenporten in Bayern als Novize eingekleidet worden und erhielt den Ordensnamen Beda. Nach Auflösung dieses Klosters 1968 kam Zilch nach Heiligenkreuz und legte dort am 20. August 1969 die Feierliche Profess ab. Am 4. Juli 1971 empfing er die Priesterweihe in der Heiligenkreuzer Stiftskirche durch den Wiener Weihbischof DDr. Jakob Weinbacher.

Von 1971 bis 1973 war er Kaplan in Alland, gleichzeitig wirkte er von 1971 bis 1985 als Religionslehrer an der dortigen Hauptschule. Er war elf Jahre als Dekanatsjugendseelsorger in Heiligenkreuz tätig und wurde 1973 zum Pfarrer von Raisenmarkt ernannt. In dieser Zeit war er auch Stiftskämmerer in Heiligenkreuz. In Raisenmarkt begründete er die Monatswallfahrt, so dass 1987 die Pfarrkirche Raisenmarkt zur Wallfahrtskirche Lourdes erhoben wurde. Ebenso initiierte er die Monatswallfahrten an jedem 11. des Monats in Luagala Newala Mtwara (Tansania) und später in Bochum-Stiepel.

1988 wurde P. Beda als erster Prior zusammen mit drei weiteren Mitbrüdern zur Neugründung des Klosters Stiepel ins Ruhrgebiet ausgesandt. Bis 1991 war er zusätzlich Pfarrer der dortigen Kirchengemeinde St. Marien. Durch die Monatswallfahrten und die Vortragsreihe „Auditorium Kloster Stiepel“ wurde das neue Kloster weit über die Grenzen des Ruhrbistums Essen bekannt.

Nach seinem Rücktritt vom Priorenamt in Stiepel wirkte der beliebte Seelsorger ab 2002 in Karlstadt-Wiesenfeld (Bistum Würzburg), wo er im September 2018 in den Ruhestand ging. Am 19. Oktober 2018 beging er in der Nähe von Wiesenfeld Selbstmord; er wurde am Klosterfriedhof von Heiligenkreuz bestattet.

Weblinks