Bezirksfeuerwehrverband Mödling

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Der Bezirksfeuerwehrverband Mödling war bis 1970 ein niederösterreichischer Bezirksfeuerwehrverband (BFV) auf Vereinsbasis, dem die Feuerwehren des Gerichtsbezirks Mödling angehörten. Er war Mitglied des NÖ Landesfeuerwehrverbandes und war der älteste durchgehend bestehende Bezirksverband Niederösterreichs.

Geschichte

Gründerzeit

Nach der FF Mödling, die im Jahr 1867 als erste Feuerwehr im heutigen Bezirk Mödling als Turnerfeuerwehr gegründet wurde, folgten im Jahr 1869 die Feuerwehren Gumpoldskirchen und Perchtoldsdorf und in den Jahren danach noch einige weitere. Am 3. November 1872 wurde der BFV Mödling durch neun damals im Gerichtsbezirk bestehende Feuerwehren gegründet; noch im selben Jahr kam eine zehnte Feuerwehr hinzu.[1] Die ersten Beschlüssen betrafen:

  • Wasserversorgung in den einzelnen Gemeinden
  • Telegraphenverbindung auf der Südbahn
  • Gründung von Feuerwehren in Biedermannsdorf und Hinterbrühl
  • Beitragsleistungen an den Bezirksverband

1874 wurde der 6. Landesfeuerwehrtag in Mödling abgehalten, zwei Jahre später auch der 8. Landesfeuerwehrtag. Der BFV Mödling war damals einer der federführenden Verbänden Niederösterreichs und setzte sich in dieser Zeit v. a. für die Gründung der Unterstützungskassa für niederösterreichische Feuerwehrmänner und für die Schaffung von Bezirksfeuerwehrverbänden ein. Am 28. Dezember 1874 wurden die ersten - nicht behördlich genehmigten - Satzungen des BFV Mödling niedergeschrieben.

Für das Jahr 1878 die beiden ersten großen Übungen des Bezirksverbandes in Perchtoldsdorf und Gumpoldskirchen belegt. Zwei Jahre später gab es am Bezirksfeuerwehrtag den bemerkenswerten Beschluss, die Herauslösung der Feuerwehren aus dem Vereinsgesetz zu forcieren; dies sollte in Niederösterreich erst 1970 Realität werden!

1885 forcierte man bereits auch die Sanitätsausbildung der Feuerwehrmänner durch Kurse in den Wintermonaten. Von 1887 bis 1938 verlieh der BFV Mödling Ehrenurkunden für 20-jährige Feuerwehrmitgliedschaft. 1888 erhielt der Bezirksverband die ersten behördlich genehmigten Satzungen.

Nach mehrmaligen Anlaufversuchen konnten 1892 die ersten Linien des eigenen Telefonnetzes zur Alarmierung in Betrieb genommen werden. Das von Mödling ausgehende Netz konnte in den nächsten Jahren noch weiter ausgebaut werden und reichte sternförmig bis nach Rodaun, Gaaden, Gumpoldskirchen und Laxenburg; Anschlüsse gab es auch an den Bezirksfeuerwehrverband Baden und an den Gaufeuerwehrverband Liesing. 1912 erreichte man den Anschluss an das Staatstelefon, die alten Leitung konnten nun demontiert werden.

Wichtige Meilensteine in der Ausrüstung waren in dieser Zeit:

  • 1892: 1. Dampfspritze (FF Mödling)
  • 1906: 1. Benzinmotorspritze (FF Maria Enzersdorf)
  • 1907: Bespannbare 20m-Drehleiter (FF Mödling)
  • 1921: 1. Feuerwehrauto, Daimler-Autospritze (FF Mödling)

Zwischenkriegszeit

1921 konnte in Grub die letzte, noch fehlende Ortsfeuerwehr im Bezirk gegründet werden. Fünf Jahre später kam es zur Einführung neuer Verbandsstatuten.

In den 1920er Jahren gehörte der BFV Mödling zu jenen niederösterreichischen Bezirksfeuerwehrverbänden, die die Ausbildung besonders stark forcierten. Besonders hervorzuheben ist der vom 11. März bis zum 28. April 1928 abgehaltene Sonderkurs zur Ausbildung von Feuerwehrführern. Hierbei wurde der Bezirksverband von der Technisch-gewerblichen Staatslehranstalt unterstützt, die Lehrkräfte, Lehrmittel und Räumlichkeiten zur Verfügung stellte. Als Kursleiter fungierte der Anstaltsdirektor Karl Allitsch. Die 142 Teilnehmer der Feuerwehren wurden in 13 je zweistündigen Vorträgen geschult, der Kursinhalt umfasste alle Gebiete des Feuerwehrwesens von der Verwaltungsarbeit bis hin zu Löschtaktik und -lehre.

Die positiven Erfahrungen des Jahres 1928 führten dazu, dass am 13. März 1932 ein Feuerwehrfachkurs des Landesfeuerwehrverbandes in Mödling stattfand. Mehr als 500 Kameraden aus zehn Bezirksfeuerwehrverbänden hörten die Vorträge in der Mödlinger Bühne und sahen die praktischen Übungen einzelner Feuerwehren des Bezirksverbandes auf dem Gelände der Technisch-gewerblichen Bundeslehranstalt.

Am 1. August 1928 fand erstmals eine groß angelegte Bezirks-Feuer-Alarmübung in Wiener Neudorf statt, Ende 1928 wurde für jede Feuerwehr im Bezirk der Löschrayon festgesetzt, die ersten Alarmpläne mit Alarmstufen waren geboren. Am 5. Oktober 1929 gab es eine groß angelegte Schauübung des BFV Mödling in St. Gabriel, am 18. September 1938 kam es zu einer groß angelegten Übung beim Brunner Wällischhof.

Beim 27. Landesfeuerwehrtag 1929 in Stockerau setzte sich der BFV Mödling u. a. für eine Ermäßigung der Prüfungstaxen für Feuerwehrfahrer und für einen einheitlichen Versicherungsprämiensatz für Feuerwehrfahrzeuge ein. Bereits im Frühjahr 1927 hatte er für seine Verbandsfeuerwehren die Möglichkeit einer vergünstigten Fahrerausbildung geschaffen. 1931 führte der BFV Mödling so genannte Bewertungsübungen ein, bei denen eine Kommission das Können und die Handhabung der Löschgeräte begutachtete; die Übungen waren trocken auszuführen.

NS-Zeit

Mit 15. Oktober 1938 wurde das gesamte Gebiet des Gerichtsbezirks Mödling nach Wien eingemeindet (Groß-Wien) und bildete in der Folge den 24. Wiener Gemeindebezirk. Die Obsorge für den Feuerschutz im gesamten Reichsgau Wien oblag der Feuerwehr der Stadt Wien, die freiwilligen Feuerwehren waren ihr unterstellt.

Gemäß den neuen gesetzlichen Bestimmungen wurden mit 27. November 1939 die Feuerwehren und Bezirksfeuerwehrverbände als Vereine aufgelöst. Im Dezember 1939 hielt der BFV Mödling daher seine letzte Sitzung ab. Bezirksfeuerwehrführer Anton Rachenzentner hatte zunächst seine Tätigkeit einzustellen, wurde jedoch im April 1940 mit der Dienstaufsicht über die Feuerwehren des Mödlinger Bezirkes betraut. Im Juli 1940 kam es zur Bekanntgabe einer detaillierten Ausrückordnung für jede Ortschaft bzw. Feuerwehr im Gebiet von Groß-Wien. Die Feuerwehren des ehemaligen BFV Mödling bildeten ab nun den Dienstaufsichtsbereich III. In organisatorischer Hinsicht unterstanden die Feuerwehren des Bezirks ab Mai 1941 dem Gruppenkommando Süd der Feuerschutzpolizei; Sitz des zuständigen Abschnittskommandos VIII war Kalksburg. Der Abschnittskommandeur – ein Offizier der Feuerschutzpolizei – war nun für die Dienstaufsicht verantwortlich und hatte für die gleichmäßige Ausbildung zu sorgen; Anton Rachenzentner blieb jedoch als Dienstaufsichtsorgan weiterhin im Amt. Zur Errichtung der Anfang 1943 geplanten Feuerwache für den XXIV. Bezirk an der Grenze von Mödling und Wiener Neudorf kam es nie.

Zentral waren die Aufgaben der Feuerwehren im Luftschutz. Im Luftschutz-Ort Wien wurden im Rahmen der Luftschutzpolizei drei Feuerlöschbereitschaften mit zwei bis drei Zügen aus den Reihen der freiwilligen Feuerwehren gebildet, nämlich je eine in den Bezirken Klosterneuburg, Liesing und Mödling; Bereitschaftsführer war jeweils ein freiwilliger Feuerwehrmann. Für die Bereitschaft Mödling (zunächst 9, dann VIII/1) war dies Josef Mayer aus Mödling. Der Bereitschaft gehörten Fahrzeuge und Männer der Feuerwehren von Mödling, Brunn am Gebirge, Maria Enzersdorf, Hinterbrühl, Guntramsdorf, Gumpoldskirchen, Biedermannsdorf und Laxenburg an.

Jene Wehren bzw. Fahrzeuge und Männer, die in der Bereitschaft eingeteilt waren, machten 1945 die Verlagerung von Fahrzeugen, Geräten und Mannschaft nach Westen gemeinsam mit der Wiener Feuerschutzpolizei mit. Die Bereitschaft Mödling wurde bereits in der Nacht zum 2. April 1945 in Mödling zusammengezogen und verließ nach einer Odyssee im Wiener Stadtgebiet am Nachmittag des 6. April 1945 gemeinsam mit der Feuerschutzpolizei die Stadt Richtung Westen. Einige ihrer Mitglieder erlebten das Kriegsende als der SS unterstellte Wachmänner im oberösterreichischen KZ Gusen und kehrten erst wieder Ende Juni 1945 nach Hause zurück, andere dagegen konnten schon früher heimkehren.

Nachkriegszeit

In der unmittelbaren Nachkriegszeit - in Niederösterreich trat wieder die Feuerpolizeiordnung von 1927 in Kraft - bestand der BFV Mödling formell zwar nicht, Anton Rachenzentner agierte jedoch wieder als Bezirksfeuerwehrkommandant und wurde von den Wehren auch als solcher anerkannt. Zentrales Problem der Feuerwehren des BFV Mödling war in den Jahren von 1945 bis 1954 das Problem der Bundesland-Zugehörigkeit. Da der Alliierte Rat die Zustimmung zu den Gebietsveränderungsgesetzen, die bereits 1945/46 die neuen Grenzen zwischen Niederösterreich und Wien festlegten, verweigerte, befanden sich die Randgemeinden (und mit ihnen ihre Feuerwehren) im Niemandsland zwischen Wien und Niederösterreich. Am 12. Juli 1947 schlossen jedoch der Wiener Branddirektor Josef Holaubek und Landesfeuerwehrkommandant Karl Drexler eine Vereinbarung, dass die Feuerwehren der Randgemeinden organisatorisch dem Niederösterreichischen Landesfeuerwehrverband angehören, taktisch aber der Feuerwehr der Stadt Wien unterstehen. In weiterer Folge "konstituierte" sich nun auch wieder der ehemalige BFV Mödling, eine rechtliche Anerkennung als Verein wie bis 1939 konnte er aber zunächst ebenso wenig erlangen wie die einzelnen Feuerwehren selbst.

Am 2. August 1947 hielt der Bezirksverband seine erste Sitzung nach dem Zweiten Weltkrieg ab. Hier wurde auf der Basis des letzten gewählten (1937) Ausschusses ein provisorischer Ausschuss gebildet. Die Einsätze des Jahres 1948 offenbarten eine Reihe von Problemen. Zur Behebung wurde angeregt, Löschzüge (der größeren Feuerwehren) aufzustellen, um den Feuerschutz in allen Teilen des Bezirks aufrecht zu erhalten; zur Umsetzung des Vorschlags kam es jedoch nicht. 1950 wurden einheitliche Sirenenzeichen im Bezirk eingeführt, da die Polizei solche verlangte.

Allgemein waren die Jahre bis 1954 von den Schwierigkeiten, die die Feuerwehren des BFV Mödling mit dem Wiener Feuerwehrkommando – das viele Zügel in der Hand behalten wollte – hatten, geprägt. So rückte z. B. zu allen größeren Einsätzen neben der örtlichen Wehr auch die Feuerwehr der Stadt Wien aus. Inventar- und Mitgliederverzeichnisse waren ebenso nach Wien einzusenden wie Benzinmeldungen und Voranschläge. Der BFV Mödling wandte sich 1952 in der Angelegenheit "Randgebietsfeuerwehren" sogar an den 4. Bundesfeuerwehrtag in Krems.

Als der Alliierte Rat am 11. Juni 1954 unerwartet den Gebietsänderungsgesetzen zustimmte, traten diese mit 1. September 1954 in Kraft. Damit kam der Bezirk Mödling wieder zu Niederösterreich, der BFV Mödling und die einzelnen Feuerwehren erhielten nun wieder ihren Rechtsstatus als Vereine und wurden ordnungsgemäß dem Landesfeuerwehrverband angeschlossen.

1957 führte das Rote Kreuz Mödling den Funk ein, der von den Feuerwehren im Brandfall verwendet werden konnte. In den Jahren 1960/61 kam es dann bei der FF Mödling zur Einrichtung einer Funkfixstation. 1967 rüstete die FF Mödling ihre Mitglieder als eine der ersten Wehren in Niederösterreich mit Funkrufempfänger aus, um 1968 hatte der Bezirk Mödling die meisten Funkgeräte niederösterreichweit in Gebrauch. Im selben Jahr wurde die Sprengdienstgruppe gegründet, gleichzeitig begannen die ersten Feuerwehrmitglieder im Bezirk mit einer Taucherausbildung.

Besondere Einsätze in den 1950er und 1960er Jahren:

  • Mai 1951: Überschwemmungskatastrophe im Bezirk
  • Sommer 1952: zwei große Scheunenbrände in Biedermannsdorf
  • 14. Juli 1954: Hochwassereinsatz der Feuerwehren des Bezirks (102 Mann, zwölf Fahrzeuge) im Raum Tulln
  • 9. Mai 1962: 1. FuB-Einsatz der Mödlinger FuB-Bereitschaft nach Unwetter in Haugsdorf
  • November 1966: 1. Auslandskatastropheneinsatz von Feuerwehrleuten aus dem Bezirk (FF Laxenburg; Aufräumarbeiten nach Dammbrüchen in Motta di Livenza)
  • 1965: Hochwasseralarm in Achau, Guntramsdorf, Hennersdorf, Laxenburg und Vösendorf
  • 17./18. Juli 1969: Hochwasser im Bezirk
  • 1. Dezember 1969: Großbrand bei der Firma Slama in Hennersdorf

Am 10. März 1970 erfolgte aufgrund der neuen gesetzlichen Bestimmungen die behördliche Auflösung des BFV Mödling, nachdem das AFKDO Mödling und das BFKDO Mödling geschaffen worden waren.

Statistik

Jahr Mitgliederstand Einsätze
1872 160 ?
1879 806 15
1885 964 ?
1890 819 61
1896 867 79
1900 859 56
1905 977 61
1910 969 114
1913 1048 110
1919 866 ?
1925 937 41
1930 940 57
1937 896 123
1952 728 ?
1955 1055 370
1959 934 483
1965 1073 892
1969 1074 890

Fahrzeugstand gemäß Statistik 1886/87:

  • 22 Saug- und Druckspritzen
  • 8 Druckspritzen
  • 1 Abprotzspritze
  • 3 Karrenspritzen
  • 8 weitere Spritzen
  • 16 Geräte- und Mannschaftswägen
  • 10 Wasserwägen

Fahrzeugstand im Jahr 1932:

  • 5 Dampfspritzen
  • 14 Autospritzen
  • 4 bespannbare Motorspritzen
  • 4 Lafetten-Motorspritzen
  • 8 tragbare Motorspritzen
  • 26 weitere Hand- und Saugspritzen

Gliederung

Verbandsfeuerwehren

Feuerwehr Verbandsbeitritt Mitglied bis Anmerkungen
FF Achau 1925 1970 Bis 1925 beim BFV Schwechat
FF Biedermannsdorf 1873 1970
FF Breitenfurt 1947 1970 1902-12/13 beim BFV Purkersdorf, 1912/13-39 und 1945-47 beim BFV Liesing
FF Brunn am Gebirge 1872 1970
FF Dornbach| 1897 1970
FF Gaaden 1872 1970
FF Gießhübl 1873/74 1970
FF Grub 1921 1970
FF Gumpoldskirchen 1872 1970
FF Guntramsdorf 1872 1970
FF Hennersdorf 1947 1970 Bis 1939 beim BFV Schwechat
FF Hinterbrühl 1874 1970
FF Kaltenleutgeben 1873/74 bzw. 1947 1890 bzw. 1970 1890-1939 und 1945-47 beim BFV Liesing
FF Laab im Walde 1947 1970 1899-1939 beim BFV Purkersdorf, 1945-47 beim BFV Liesing
FF Laxenburg 1872 1970
FF Maria Enzersdorf 1872 1970
FF Mödling 1872 1970
FF Münchendorf 1938 1970 Bis 1938 beim BFV Ebreichsdorf
FF Perchtoldsdorf 1872 bzw. 1947 1889 bzw. 1970 1889-1939 und 1945-47 beim BFV Liesing[2]
FF Rodaun 1874 1889 Ab 1889 beim BFV Liesing[3]
FF Siebenhirten 1873/74 1886 Ab 1886 beim BFV Liesing
FF Sittendorf 1888 1970
FF Sparbach 1889 1970
FF Sulz im Wienerwald 1885 1970
FF Vorderbrühl-Klausen 1872 bzw. 1881 1878 bzw. 1931 1878-81 und ab 1931 mit der FF Mödling fusioniert
FF Vösendorf 1875? bzw. 1947 1897 bzw. 1970 1897-1939 und 1945-47 beim BFV Liesing
FF Weissenbach 1892 1970
FF Wiener Neudorf 1872 1970
FF Wöglerin-Gruberau 1934 1968 Mit einer Filiale in Gruberau; 1968 mit der FF Sulz fusioniert
BTF Dachpappenfabrik Paul Hiller & Co. Brunn am Gebirge 1901 1919
BTF Gewerbelager Brunn am Gebirge 1921 1928
BTF Jungarbeiterdorf Hochleiten Gießhübl 1954 1965
BTF Blei- und Kunststofffabrik Gumpoldskirchen 1964 1970
BTF Richard Klinger Gumpoldskirchen 1911 1970
BTF Georg Winiwarter Gumpoldskirchen 1909 1932
BTF Druckfabrik Guntramsdorf 1883 1962
BTF Stolllack Guntramsdorf 1965 1970
BTF Gutsverwaltung Guntramsdorf 1887 1932
BTF Hyrtl'sche Waisenanstalt Mödling 1913 1922
BTF Niogas Fernheizwerk Mödling 1962 1970
BTF Technisch-gewerbliche Staatslehranstalt Mödling 1924 1939
BTF Richter Münchendorf 1953 1956
BTF Standard Schuhfabrik Münchendorf 1964 1966
BTF Sleepy Vösendorf 1963 1970

Bezirkseinteilung

Unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg teilte man den Bezirk für die Inspizierungen der einzelnen Feuerwehren in Abschnitte ein, für die jeweils ein Bezirks-Feuerwehrrat zuständig war. 1955 wurde die Einteilung der Feuerwehren für die Inspizierungen geändert, ebenso nochmals in den Jahren 1958, 1959, 1962, 1964 und 1968. Diese Abschnitte wurden ab 1958 auch Grundlage für die Wahlen in den Ausschuss des Bezirksfeuerwehrverbandes.

Aufgrund der 1968 festgelegten Einteilung wurden schließlich 1970 die Unterabschnitte des neuen AFKDO Mödling gebildet.

Verbandsleitung

Bezirks-Feuerwehr-Ausschuss

Wie sich der Bezirks-Feuerwehr-Ausschuss bis 1878 zusammensetzte, ist unbekannt; möglicherweise wurde er von allen Hauptleuten der Verbandsfeuerwehren gebildet. Von 1878 bis 1880 gab es jedenfalls einen gewählten Ausschuss, von 1880 bis 1922 wurde er dagegen von sämtlichen Hauptleuten der Verbandsfeuerwehren gebildet; damit wich man deutlich von den Musterstatuten des Landesfeuerwehrverbandes ab, die schon 1883 einen gewählten Ausschuss vorsahen.[4]

Ab 1922 gab es dann einen von den Delegierten des Bezirks-Feuerwehrtages gewählten Ausschuss, dessen Mitgliederzahl bis 1939 bzw. von 1947 bis 1970 stark variierte (zwischen 7 und 12 Mitglieder) und sich zuletzt - wie von den Mustersatzungen des Landesfeuerwehrverbandes vorgesehen - an der Zahl der Verbandsfeuerwehren orientierte. Seine Funktionsdauer betrug normalerweise drei Jahre.

Bezirks-Feuerwehrkommandanten

1872 wurde zunächst festgelegt, dass der Hauptmann der Turnerfeuerwehr Mödling auch automatisch Verbandsobmann ist. Ein Jahr später übernahm dann der Sprecher (Obmann) des Mödlinger Turnvereins die Obmannstelle; wie bzw. warum es genau dazu gekommen ist, ist nicht bekannt. In der Folge wurden der Obmann und sein Stellvertreter jährlich vom Bezirksfeuerwehrtag gewählt (letztmalig 1888),[5] danach durch den Bezirks-Feuerwehr-Ausschuss. Die Funktionsdauer betrug nun drei Jahre. Die Bezeichnung Bezirks-Feuerwehrkommandant wurde erst mit Beschluss des Landesfeuerwehrtages von 1924 eingeführt, bis dahin war der offizielle Titel "Bezirks-Feuerwehrverbands-Obmann" bzw. "Bezirksvertreter".

Name Feuerwehr von bis
1. Franz Schiner Turnerfeuerwehr Mödling 1872 1873
2. Josef Kaudella (Turnverein Mödling)[6] 1873 1888
3. Heinrich Eggendorfer FF Guntramsdorf 1888 1896
4. Karl Müller FF Mödling 1897 1916
5. Daniel Kunst FF Guntramsorf 1916 1925
6. Anton Rachenzentner[7] FF Mödling 1925 1949
7. Josef Mayer FF Mödling 1949 1969
8. Ernst Wurth FF Guntramsdorf 1970 1970

Bezirks-Feuerwehrkommandanten-Stellvertreter

Name Feuerwehr von bis
1. Heinrich Eggendorfer FF Guntramsdorf ? 1877?
2. Josef Fasching FF Gumpoldskirchen 1877 1878
3. Karl Schreiweis FF Laxenburg 1878 1888
4. Karl Müller FF Mödling 1888 1897
5. Franz Berl FF Laxenburg 1897 1900
6. Friedrich Vogt FF Gumpoldskirchen 1900 1904
7. Daniel Kunst FF Guntramsdorf 1904 1916
8. Anton Rachenzentner FF Mödling 1916 1925
9. Karl Huber FF Maria Enzersdorf 1925 1939
10. Franz Kerb FF Brunn am Gebirge 1947 1968
11. Ernst Wurth FF Guntramsdorf 1968 1970
12. Johann Holzer FF Vösendorf 1970 1970

Schriftführer des BFV Mödling

Von den Statuten her war bis 1926 Schriftführer des BFV Mödling der Schriftführer jener Feuerwehr, der der Verbandsobmann angehörte. Gemäß den Statuten von 1888 war er auch stimmberechtigt, wie dies auch bereits für Anton Wicklicki im Jahr 1885 belegt ist. 1906 wurde Anton Rachenzentner Schriftführer des BFV Mödling und blieb es bis 1925, obwohl er nur bis 1909 Schriftführer der FF Mödling war.

Name Feuerwehr von bis
1. Ludwig Hackensellner Turnerfeuerwehr Mödling 1874 1876
2. Franz Korntner Turnerfeuerwehr Mödling 1876 ?
3. Mathias Rudorfer FF Mödling 1881 1885
4. Anton Wicklicki FF Mödling 1885 1888
5. Josef Heger FF Guntramsdorf 1888 1896
6. Anton Rachenzentner (provisorisch) FF Mödling 1896 1897
7. Philipp Müller FF Mödling 1897 1901
8. Johann Lichtenstöger FF Mödling 1901 1903
9. Andreas Peter FF Mödling 1903 1904
10. Johann Lichtenstöger FF Mödling 1904 1906
11. Anton Rachenzentner FF Mödling 1906 1925
12. Franz Jug FF Mödling 1925 1926
13. Robert Grulich FF Wiener Neudorf 1926 1928
14. Karl Glasel FF Biedermannsdorf 1928 1939
15. Johann Stadtherr FF Maria Enzersdorf 1947 1955
16. Anton Rachenzentner jun. FF Mödling 1955 1968
17. Johann Foist FF Laxenburg 1968 1970

Kassiere des BFV Mödling

Bis 1903 führte der Verbandsobmann die Kassa selbst. Obwohl ab dann stets ein Kassier gewählt wurde, findet die Funktion auch in den neuen Statuten von 1926 keine Erwähnung.

Name Feuerwehr von bis
1. Franz Berl FF Laxenburg 1903 1919
2. Friedrich Vogt FF Gumpoldskirchen 1919 1919
3. Karl Huber FF Maria Enzersdorf 1919 1925
4. Richard Auer BTF Bundeslehranstalt Mödling 1925 1939
5. Josef Mayer FF Mödling 1947 1949
6. Johann Beschorner FF Hinterbrühl 1949 1952
7. Anton Rachenzentner jun. (provisorisch) FF Mödling 1952 1952
8. Georg Zmugg FF Biedermannsdorf 1952 1955
9. Anton Rachenzentner jun. (provisorisch) FF Mödling 1955 1955
10. Johann Stadtherr FF Maria Enzersdorf 1955 1965
11. Johann Foist FF Laxenburg 1965 1968
12. Johann Holzer FF Vösendorf 1968 1970

Bezirksfeuerwehrtage und weitere Festveranstaltungen

Bezirksfeuerwehrtage

Jahr Ort Anmerkungen
1872 Mödling Gründungsversammlung des BFV Mödling am 3.11.1872
1873 ?
1874 ?
1875 ?
1876 ?
1877 Mödling
1878 Gumpoldskirchen
1879 Brunn am Gebirge
1880 Guntramsdorf
1881 Gaaden
1882 Perchtoldsdorf
1883 Vösendorf
1884 Kaltenleutgeben
1885 Laxenburg
1886 Biedermannsdorf
1887 Mödling
1888 Wiener Neudorf
1889 Maria Enzersdorf
1890 Hinterbrühl
1891 Gaaden
1892 Mödling
1893 Sittendorf
1894 Gumpoldskirchen
1895 Laxenburg
1896 Weissenbach
1897 Mödling ao. Bezirksfeuerwehrtag (Wahl)
1897 Guntramsdorf
1898 Biedermannsdorf
1899 Gaaden
1900 Gumpoldskirchen
1901 Maria Enzersdorf
1902 Brunn am Gebirge
1903 Guntramsdorf
1904 Hinterbrühl
1905 Sulz-Stangau
1906 Gießhübl
1907 Mödling
1908 Laxenburg
1909 Sparbach
1910 Laxenburg
1911 Gaaden
1912 Brunn am Gebirge
1913 Guntramsdorf
1914 Gumpoldskirchen
1915-1918 - keine Bezirksfeuerwehrtage
1919 Gaaden
1920 Laxenburg
1921 Gaaden
1922 Wiener Neudorf
1923 - kein Bezirksfeuerwehrtag
1924 Hinterbrühl
1925 Mödling ursprünglich in Sulz geplant, wegen Schlechtwetter verschoben und verlegt
1926 Mödling ao. Bezirksfeuerwehrtag (Beschlussfassung neuer Verbandssatzungen)
1926 Gumpoldskirchen
1927 Mödling
1928 Maria Enzersdorf
1929 Achau
1930 Wiener Neudorf
1931 Mödling
1932 Brunn am Gebirge
1933 Grub
1934 Maria Enzersdorf
1935 Weissenbach
1936 Guntramsdorf
1937 Mödling
1938 Sittendorf
1939-1948 - keine Bezirksfeuerwehrtage
1949 Hinterbrühl
1950 Vösendorf
1951 Vösendorf
1952 Mödling
1953 Münchendorf
1954 Kaltenleutgeben
1955 Mödling
1956 Breitenfurt
1957 Guntramsdorf
1958 Gießhübl
1959 Mödling ao. Bezirksfeuerwehrtag (Wahl)
1959 Gumpoldskirchen
1960 Laxenburg
1961 Perchtoldsdorf
1962 Brunn am Gebirge ao. Bezirksfeuerwehrtag (Wahl)
1962 Maria Enzersdorf
1963 Kaltenleutgeben
1964 Laxenburg
1965 Guntramsdorf ao. Bezirksfeuerwehrtag (Wahl)
1965 Vösendorf
1966 Grub
1967 Mödling
1968 Vösendorf ao. Bezirksfeuerwehrtag (Wahl)
1968 Gießhübl
1969 Gumpoldskirchen

Weitere Festveranstaltungen

  • 6. September 1874: 6. NÖ Landesfeuerwehrtag in Mödling
  • 28. Mai 1876: 8. NÖ Landesfeuerwehrtag in Mödling
  • 24. Juli 1879: Teilnahme der Feuerwehren des BFV Mödling am Festzug anlässlich der Feierlichkeiten im Rahmen der Silbernen Hochzeit des Kaiserpaares in Wien
  • 3. Oktober 1894: Ehrenzug für Kaiser Franz Joseph bei seinem Besuch der Hyrtl'schen Waisenhausanstalt in Mödling
  • 28. Juni 1900: Teilnahme am Kaiser-Huldigungs-Fackelzug anlässlich des 70. Geburtstages des Kaisers in Wien
  • 4. November 1904: Ehrenzug für Kaiser Franz Joseph bei der Eröffnung der k. u. k. Technischen Militär-Akademie in Mödling
  • 13. Mai 1906: Erstmalige Verleihung der neu gestifteten kaiserlichen Ehrenmedaille für 25-jährige Feuerwehrdienstzeit in Mödling
  • 25. November 1923: Erstmalige Verleihung der neuen Ehrenmedaillen (der Ersten Republik) für 25- und 40-jährige Tätigkeit im Feuerwehrwesen in Mödling
  • 6.-13. Juli 1928: Teilnahme einer Abordnung des BFV Mödling am 20. Deutschen Feuerwehrtag in Breslau
  • 9. Juli 1933: Teilnahme von rund 200 Feuerwehrmänner des BFV Mödling an der Türkenbefreiungsfeier in Mödling
  • 10. Mai 1953: Teilnahme der Feuerwehren des BFV Mödling an der Glockenweihe der Wiener Florianikirche
  • 1954 - 1957: Jährliche Bezirks-Florianifeier
  • 1958: Ehrenzug bei der Einweihung des SOS-Kinderdorfes in Hinterbrühl

Leistungsbewerbe

Bezirksfeuerwehrleistungsbewerbe

Der BFV Mödling veranstaltete im Rahmen der Bezirksfeuerwehrtage 1950 und 1952 Wettkämpfe, über die aber relativ wenig bekannt ist. Jene von 1950 endeten unrühmlich in einem großen Streit. Bei den "Wettkampfübungen" des Jahres 1952 ist bemerkenswert, dass parallel auf gemeinsames Kommando gearbeitet wurde. 1958 gab es beim Bezirksfeuerwehrtag noch Wettkampfübungen von vier ausgewählten Gruppen.

Bezirkswasserdienstbewerbe

Wasserdienstbewerbe fanden im BFV Mödling nicht statt.

Erfolge bei Landes- und Bundesbewerben

Folgende Übersicht enthält alle top 3-Platzierungen der Feuerwehren des BFV Mödling bei Bewerben auf Landes- und Bundesebene bis 1969.

Jahr Bewerb Ort Wertungsklasse Rang Feuerwehr bzw. Teilnehmer
1951 NÖ Landesfeuerwehrleistungsbewerb Haag Bronze 2 BTF Richard Klinger Gumpoldskirchen
1954 NÖ Landesfeuerwehrleistungsbewerb Stockerau Bronze A
Wr. Randgemeinden
1 FF Weissenbach
1954 NÖ Landesfeuerwehrleistungsbewerb Stockerau Bronze A
Wr. Randgemeinden
2 FF Gumpoldskirchen
1954 NÖ Landesfeuerwehrleistungsbewerb Stockerau Bronze A
Wr. Randgemeinden
3 FF Mödling
1954 NÖ Landesfeuerwehrleistungsbewerb Stockerau Bronze B
Wr. Randgemeinden
1 FF Mödling
1954 NÖ Landesfeuerwehrleistungsbewerb Stockerau Bronze B
Wr. Randgemeinden
2 FF Mödling
1954 NÖ Landesfeuerwehrleistungsbewerb Stockerau Bronze B
Wr. Randgemeinden
3 FF Brunn am Gebirge
1954 NÖ Landesfeuerwehrleistungsbewerb Stockerau Bronze A / BTF
Wr. Randgemeinden
1 BTF Richard Klinger Gumpoldskirchen
1954 NÖ Landesfeuerwehrleistungsbewerb Stockerau Bronze A / BTF
Wr. Randgemeinden
2 BTF Richard Klinger Gumpoldskirchen
1955 NÖ Landesfeuerwehrleistungsbewerb Baden Bronze B / BTF 2 BTF Richard Klinger Gumpoldskirchen
1956 NÖ Landesfeuerwehrleistungsbewerb Waidhofen an der Ybbs Bronze B 1 FF Mödling
1957 NÖ Landesfeuerwehrleistungsbewerb Gmünd Bronze B 2 FF Mödling
1957 NÖ Landesfeuerwehrleistungsbewerb Gmünd Bronze B 3 FF Mödling
1957 NÖ Landesfeuerwehrleistungsbewerb Gmünd Bronze A / BTF 1 BTF Richard Klinger Gumpoldskirchen
1958 Bewerb um das Feuerwehrleistungsabzeichen in Gold Tulln - 1 Viktor Nöstinger (BTF Richard Klinger Gumpoldskirchen)
1958 NÖ Landesfeuerwehrleistungsbewerb Hainburg Bronze B 3 FF Mödling
1961 NÖ Landesfeuerwehrleistungsbewerb Krems Bronze B 1 FF Mödling
1964 1. Bundesfeuerwehrleistungsbewerb Wien Bronze B 3 FF Mödling
1967 NÖ Landesfeuerwehrleistungsbewerb Zwettl Bronze B / BTF 3 BTF Richard Klinger Gumpoldskirchen
1967 NÖ Landesfeuerwehrleistungsbewerb Zwettl Silber B / BTF 3 BTF Richard Klinger Gumpoldskirchen
1968 Strahlenschutzleistungsbewerb ? Bronze 1 Franz Sittner (FF Hinterbrühl)

Ehrenmitglieder

Ernennungsjahr Name Feuerwehr Anmerkung
1903 Karl Müller FF Mödling Ehrenobmann
1924 Daniel Kunst FF Guntramsdorf Ehrenmitglied
1924 Anton Rachenzentner FF Mödling Ehrenmitglied
1926 Daniel Kunst FF Guntramsdorf Ehrenobmann
1929 Alois Nacke FF Vorderbrühl-Klausen Ehrenmitglied
1931 Karl Jukel FF Schönau an der Triesting Ehrenmitglied
1937 Josef Mayer FF Mödling Ehrenmitglied
1938 Johann Schrank FF Gumpoldskirchen Ehrenmitglied
1938 Karl Huber FF Maria Enzersdorf Ehrenmitglied
1948 Lorenz Wetzl FF Achau Ehrenmitglied
1949 Anton Rachenzentner FF Mödling Ehren-Bezirksfeuerwehrkommandant
1952 Robert Grulich FF Wiener Neudorf Ehrenmitglied
1955 Karl Drexler FF Möllersdorf Ehrenmitglied
1962 Anton Rappold FF Weissenbach (Bezirk Mödling) Ehrenmitglied
1965 Johann Stadtherr FF Maria Enzersdorf Ehrenmitglied
1968 Anton Rachenzentner jun. FF Mödling Ehrenmitglied
1968 Franz Kerb FF Brunn am Gebirge Ehren-Bezirksfeuerwehrkommandant

Quellen und Literatur

  • Bernhard Peill, Festschrift "60 Jahre Bezirksfeuerwehrverband Mödling" (1932)
  • Johann Foist, Festschrift "100 Jahre Bezirksfeuerwehrverband Mödling" (1972)
  • Johann Foist, Festschrift "110 Jahre Bezirksfeuerwehrkommando Mödling" (1982)
  • Karl Steininger, Festschrift "125 Jahre Bezirksfeuerwehrkommando Mödling" (1997)
  • Christian K. Fastl: Wer war der erste Mödlinger Bezirksfeuerwehrkommandant? in Heimatkundliche Beilagen zum Amtsblatt der BH Mödling, Ausgabe 44/2009
  • Christian K. Fastl, Festschrift "140 Jahre Bezirksfeuerwehrkommando Mödling" (2012)
  • Christian K. Fastl, Die Wiener Randgebietsfeuerwehren 1938 - 1954, in: Adolf Schinnerl (Red.), Entstehung und Entwicklung der Berufsfeuerwehren. Tagungsband 2012 der Internationalen Arbeitsgemeinschaft für Feuerwehr- und Brandschutzgeschichte im CTIF, Arnhem 2012, S. 365-371.
  • Archiv des BFKDO Mödling

Einzelnachweise und Anmerkungen

  1. Mödlinger Bezirks-Feuerwehr-Verband. In: Wiener Feuerwehr-Zeitung, 1. Jänner 1873, S. 3 (Online bei ANNO)Vorlage:ANNO/Wartung/wfz
  2. Die Feuerwehren Perchtoldsdorf und Rodaun hatten schon in den Jahren 1887 und 1888 ihren Übertritt zum Gauverband Liesing (später BFV Liesing) bekannt gegeben. Erst 1889 wurde dieser seitens des NÖ Landesfeuerwehrverbandes genehmigt.
  3. Die Feuerwehren Perchtoldsdorf und Rodaun hatten schon in den Jahren 1887 und 1888 ihren Übertritt zum Gauverband Liesing (später BFV Liesing) bekannt gegeben. Erst 1889 wurde dieser seitens des NÖ Landesfeuerwehrverbandes genehmigt.
  4. Handbuch für die freiwilligen Feuerwehren von Nieder-Österreich, Wiener Neustadt 1883, S. 29.
  5. Bezirksverband MödlingMitteilungen des niederösterreichischen Landes-Feuerwehr-Verbandes, Jahrgang 1888, Nr. 9, S. 8 (Online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/noe
  6. Kaudella war Sprecher (Obmann) des Mödlinger Turnvereins, in dessen Rahmen 1867 die Mödlinger Feuerwehr gegründet worden war. Obwohl sich Turnverein und Feuerwehr 1880/81 von einander trennten, blieb Kaudella bis 1888 Bezirksfeuerwehrverbandsobmann.
  7. Rachenzentner war Bezirksfeuerwehrkommandant bis zur Auflösung des Verbandes im November 1939. Von 1940 bis 1945 war er mit der Dienstaufsicht über die Feuerwehren des XXIV. Wiener Gemeindebezirks (Mödling) betraut. Ab 1945 fungierte er wieder als Bezirksfeuerwehrkommandant, obwohl sich der Verband erst 1947 wieder konstituierte.

Weblinks

 Feuerwehrhäuser im Bezirk Mödling – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien auf Wikimedia Commons