Christine Gleixner

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Christine Gleixner (* 22. Juni 1926, Wien;† 29. November 2015 ebenda) war eine römisch-katholische Ordensfrau. Bekannt wurde sie als Pionierin der Verständigung und Versöhnung der christlichen Kirchen in Österreich und erhielt den Beinamen Mutter der Ökumene. Wichtig war ihr aber auch der Dialog mit den nichtchristlichen Religionen, vor allem auf über das besondere Naheverhältnis zum Judentum.

Leben und Wirken

Christine Gleixner besuchte die Volksschule in den Jahren 1932 bis 1936. Bis 1944 besuchte sie die Oberschule für Mädchen, sprachlicher Teil 1936–1944, wo sie auch die Matura ablegte. Danach studierte sie Biologie an der Universität Wien und trat 1949 in die Ordensgemeinschaft der Frauen von Bethanien im niederländischen Bloemendaal ein. An der Ordenshochschule, sowie an den Universitäten in Nijmegen und Utrecht studierte sie Theologie und Pastoralkatechese. In der hauseigenen Hauslehranstalt war sie in den Jahren 1957 bis 1959 Studienpräfektin.

In Paris absolvierte sie noch ein Studiensemester in den Jahren 1961/1962 und hatte ab 1962 die Leitung der Niederlassung des Ordens in Wien über. Im ORF war sie in der Abteilung Religion in den Jahren 1968 bis 1997 als freie Mitarbeiterin tätig und gestaltete unter anderem die Radioreihe Ökomenische Morgenfeier mit. Bestärkt in ihren Ökumene wurde sie durch Kardinal König.[1]

Ab 1990 war die Oberin in der Stiftung Pro Oriente. Dem Ökumenischen Rat der Kirchen in Österreich stand sie zuerst ab 1996 als stellvertretende Vorsitzende und von 2000 bis als Vorsitzende vor. In dieser Funktion nahm sie auch am österreichischen Verfassungskonvent teil, der von 2003 bis 2005 tagte.

Gleixner starb am 29. November 2015 nach kurzer Krankheit im Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern in Wien[2] . Bestattet wurde sie am Kagraner Friedhof.

Auszeichnungen

Einzelnachweise

  1. Oberin Prof. Christine Gleixner feierte dieser Tage ihren 85. Geburtstag. vom 29. Juni 2011 abgerufen am 18. Dezember 2015
  2. Oberin Christine Gleixner verstorben bei der Erzdiözese Wien vom 30. November 2015 abgerufen am 19. Dezember 2015

Weblinks