Cottage Eislauf Verein

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Der Cottage Eislauf Verein (CEV oder Cottage EV) wurde am 13. April 1872 gegründet und ist im XIX. Wiener Bezirk Döbling beheimatet. [1]

Geschichte

  • Im Oktober 1913 wird bekannt, dass der Cottage EV eine Eishockeysektion gründen will. In der gesamten Saison sollen dann auch Eishockeyspiele stattfinden. Es waren Landhockeyspieler des WAC, die die Initiative hierzu ergriffen. Unter ihnen befanden sich Toni Pichler und sein Bruder Dr. Schiff, sowie Dr. Reinitz. Später kam vom WBC Ing. Föderich dazu und auch die Spieler Ing. Edgar Dietrichstein, Ulrich Lederer und Torwart Feritz. Die Jugendarbeit war ein wichtiger Faktor in der Vereinsarbeit. Poisson, Caucig, Fach, Maack, Knapp, der Tennisspieler Eifermann, der WEV-Verteidiger Dietrichstein und andere kamen aus der Eishockeyschule des CEV. Mit dem Bandyspiel begann der CEV seine sportliche Karriere und setzte sie dann mit dem Scheibenspiel fort. Die Adresse des Vereins lautete Hasenauerstr. 4, Wien, XIX. Bezirk Döbling. Da das 1893 erworbene Grundstück an der Grenze zwischen Währing und Döbling liegt, wird der CEV auch oft als Währinger Verein bezeichnet.


  • Am 20. November 1934 trat er aus dem österreichischen Eishockeyverband aus.[2] Der Cottage Eislauf Verein gehörte zu den stärkeren Eishockeyvereinen seiner Zeit.


  • Im Jänner 1936 wurde der "Cottage Eislauf Verein" in "Cottage Sport- und Turnverein" umbenannt.[3]



  • Vereinsdress: blau (1926/27)
  • Vereinsplatz:
1893: Der Verein erwarb 1893 die Liegenschaft Gymnasiumstr. 63 im 19. Wiener Bezirk Döbling. Neu errichtet wurde ein Clubhaus mit Restauration, Kegelbahn und Verwaltungsräumen. Im Winter wurde der Tennisplatz genutzt, der im Winter zur Eisbahn wurde. Eine Postkarte warb mit dem Caffee-Restaurant "Zum Eisbären" von Johann Goldschmidt, Hasenauerstr./Ecke Gymnasiumstraße. Der Platz lag direkt neben dem Währinger Park. Die "gute Gesellschaft" aus Währing und Döbling gehörte zum Vereinsleben.
1912: Der CEV rüstete seinen Vereinsplatz 1912 mit einer Kunsteisbahn aus. Sie umfasste eine Fläche von 2.440 qm. Bis zu 12 bis 15 Grad Wärme konnte die Anlage verkraften. In den Kriegsjahren wurden die technischen Anlagen dann wieder verkauft[4]
  • 1933 wurde die Anlage komplett überholt. Der Platz wurde mit der vorgeschriebenen hohen Bande versehen und eine neue Lichtanlage installiert, die z.Zt. eine der Besten in Wien war. Auch der Zuschauerbereich wurde verbessert. Der Platz selbst hat nun 57 x 27 Meter. Die neue Anlage ging im Dezember 1933 in Betrieb.
1940 wurde ein Teil des Geländes an den Feinkostimporteur Erich Schenkel aus Wien veräußert, der es für betriebliche Zwecke benötigte.



Spieler Internationales Abzeichen

Nachstehend aufgeführter Eishockeyspieler erhielt als Mitglied des Cottage Eislauf Vereins ein Internationales Abzeichen des österreichischen Eishockeyverbandes für seine Teilnahme an Internationalen Spielen:

Spieler Anzahl bei CEV Verleihg. beim CEV Bemerkungen
Glatz Konrad 2 1 1926 1929 (PSK)

Erfolge

Jahr Platz Bezeichnung Bemerkung
1916 2. 4. Wiener Bandy-Meisterschaft
1922 3. Bandy-Cup
1923 3. Österr. Eishockey-Meisterschaft
1925 1. 1. Szabo-Jugend-Cup
1926 2. 2. Szabo-Jugend-Cup






Scheibenspiele: Es wurden bisher 210 nationale und internationale Spiele erfasst. Bandyspiele: bisher 61 Spiele erfasst


Eishockeyspiel

Bandyspiel

Saison 1913/14

  • 18. Oktober 1913: Der CEV nimmt für diese Saison seine Kunsteisbahn in Betrieb. Damit würde für eine neue Eishockeymannschaft auch die Gelegenheit gegeben ihr Training durchzuführen.
  • 8. November 1913: Der CEV hat besschlossen, mit einigen Mitgliedern des WAC-Landhockeyteams eine Eishockeymannschaft aufzustellen. Mit ihrer sportlichen Erfahrung wollen sie auch den Aufbau der neuen Aktivität des CEV unterstützen. Herrn Anton Weidemann vom WAC und die Direktion des CEV nehmen noch Anmeldungen entgegen. Dreimal in der Woche wird abends auf der Kunsteisbahn geübt. Evtl. kommt noch ein Termin morgens dazu.
  • Zur Zeit des Bandyspiels nimmt der Cottage Eislauf Verein an der 2. Wiener Meisterschaft und der Reservermeisterschaft teil. Bei sechs beteiligten Mannschaften sichert man sich den fünften Platz. In der Reservemeisterschaft wurde der gleiche Platz erreicht.
  • 25. Dezember 1913 Mannschaftsaufstellung zum 1. Spiel des CEV: Bucher-Baron Dr. Slatin, Dr. Reinitz-Fischer-Mc Garfin, von Födrich, Dr. Schiff.


Datum Spielort Vereine Art Ergebnis Zuschauer Bemerkungen
25. Dezember 1913 Wien, CEV-Kunsteisbahn CEV - WSC 1:29(0-18,1-11) s.u.
01. Jänner 1914 Wien, CEV - Vienna F 4:19(1-9,3-10)
06. Jänner 1914 Wien, CEV - TEC II F 3:10(2-6,1-6) s.u.
11. Jänner 1914 Wien, CEV - WSC F 0:14 s.u.
15. Jänner 1914 Wien, WEV-Platz CEV - WEV F
18. Jänner 1914 Wien, CEV - WBC M 1:16(1-9,0-7) s.u.
18. Jänner 1914 Wien, CEV II - WBC II M 6:11(3-3,3-8) s.u.
01. Februar 1914 Wien, CEV - Slovan M 7:6(2-1,5-5)
01. Februar 1914 Wien, CEV II - Slovan II M 2:1
02. Februar 1914 Wien, CEV - WSC M 2:19(2-5,0-14)
02. Februar 1914 Wien, CEV II - WSC II M 3:9
05. Februar 1914 Wien, WEV-Platz CEV - WEV F 4:17(3-9,1-8) s.u.
08. Februar 1914 Wien,CEV-Platz CEV - Vienna M 1:8(1-3,0-5) s.u.
08. Februar 1914 Wien, CEV-Platz CEV II - Vienna II M 6:7 s.u.
15. Februar 1914 Wien, CEV - TEC M 3:18(2-11,1-7) s.u.
15. Februar 1914 Wien, CEV II - TEC II M 1:38(0-21,1-17) s.u.


Spiel 25. Dezember 1913 WSC - CEV

  • Schiedsrichter: Aspek (WSC)
  • Team WSC: Tor: Honsa, Verteidiger: Fekete, Beck, Mittelläufer: Hans Mayringer, Sturm: Bauer, Bloschy, Wackenreuther.
  • Das Freundschaftsspiel zwischen WSC und CEV endete 29:1(18-0,11-1). Es war das erste öffentliche Eishockeyspiel des CEV seit seiner Gründung in dieser Saison. Es sind alles gute Schlittschuhläufer und Landhockeyspieler. Das Verständnis für den Umgang mit dem Ball auf dem Eis fehlt ihnen aber noch. Wie alle Anfänger laufen die Spieler dorthin, wo sich der Ball befindet und halten nicht die notwendige Ordnung. Dieses hat zur Folge, dass keine Spieler für die Annahme des Balles beim Abspiel zur Verfügung stehen. Eine Ausnahme hiervon ist der Halfback Födrich, der vorher beim WBC gespielt hat. Es muss aber allen Spielern ein guter Einsatz bescheinigt werden. Die Spieler des WSC waren schon gut trainiert und hatten keine Probleme im Umgang mit dem Gegner. Besonders Hans Mayringer konnte immer wieder nach vorne gehen, ohne auf eine große Gegenwehr zu stoßen. Dann schoss er scharf auf das gegnerische Tor und erhielt vom Publikum viel Beifall. Auch Bauer spielte gut, während Wackenreuther zu langsam war. Von Beginn der ersten Hälfte an, besetzten die Dornfelder die gegnerische Hälfte und schossen bis zur Pause 18 Tore. Ein gut trainierter Torwart auf Seiten des CEV hätte hiervon wohl einige verhindern können. Zu Beginn der zweiten Hälfte gelang es dem CEV auch nach vorne zu gehen. Nach 10 Minuten konnten die Dornbacher sich aber wieder durchsetzen. Erst nach dem 29. Treffer für den WSV konnte de CEV seinen Ehrentreffer durch Födrich erzielen. Die Tore für den WSC schossen Hans Mayringer (11), Bloschy (7), Bauer (4), Wackenreuther (3), Beck (3) und Fekete.


Spiel 06. Jänner 1914 TEC II - CEV

  • Schiedsrichter: von Stärker
  • Das Freundschaftsspiel zwischen TEC II und CEV endete 10:3(6-2,6-1)


Spiel 11. Jänner 1914 WSC komb. - CEV

  • Schiedsrichter: Hallstaedt (CEV),
  • Das Freundschaftsspiel zwischen zwischen einer kombinierten Mannschaften des WSC und dem CEV endete 19:0. Das vorgesehene Spiel zwischen dem WEV und dem WSC war kurzfristig abgesagt worden. Beck vertrat den Mittelläufer Hans Mayringer aus seiner Position recht gut. die Tore für den WSC schossen Wackenreuther (7), Beck (6), Bauer (3) und Riha (3). Der WSC siegte hoch, trotzdem seine Spieler Hans Mayringer, Fekete und Blaschowsky durch Ersatzleute vertreten werden mussten.


Spiel 18. Jänner 1914 WBC - CEV M-Spiel

  • Schiedsrichter: Schmiedt,
  • Das Spiel zwischen WBC und CEV endete 16:1(9-1,7-0). Der CEV hatte sich mit seiner jungen Mannschaft in diesem Spiel weiter verbessert. Man konnte aber dem Druck des WBC nicht standhalten. Insbesondere Haselsteiner und Neuburger spielten gut. Beim CEV taten sich der Tormann und Fischer hervor. Der große Platz war ein Vorteil für den WBC. Die Tore für den WBC erzielten Paulus (11) und Stärker (5).


Spiel 18. Jänner 1914 WBC II - CEV II M-Spiel

  • Schiedsrichter: Pichler,
  • Das Spiel zwischen WBC II und CEV II endete 11:6(3-3,8-3). Die Reserve des CEV konnte bis zur Pause gut mithalten und einen Zwischenstand von 3:3 erzielen. Dann aber beherrschten die Akteure des WBC das Spiel in der zweiten Hälfte.


Spiel 05. Februar 1914 WEV - CEV

  • Schiedsrichter: Schmiedt (TEC),
  • Das Freundschaftsspiel zwischen WEV und CEV endete 17:4(9-3,8-1). Die Tore für den WEV schossen Rauch (10), Färber (4), Kaser (2) und Louis Goldschmied. Für den CEV trafen Dr. Pichler und Fischer. Es wurden 2 x 35 Minuten gespielt.


Spiel 08. Februar 1914 Vienna - CEV M-Spiel

  • Schiedsrichter: Huber Weiß (TEC),
  • Das Meisterschaftsspiel zwischen Vienna und CEV endete 8:1(3-1,5-0). Födrich konnte heute nicht seine sonst so gute Leistung abrufen. Beim CEV waren Ocretic, Bartel und Fischer die besten Spieler. Bei Vienna waren es der Tormann Egon Müller und Weber, der allein 5 Tore erzielte.
In der ersten Halbzeit konnte der CEV noch richtig mithalten. Man konnte auch das Führungstor einschießen. Kurze Zeit später schaffte Wrede das 1:1. Es folgten Lenk und Wrede mit zwei weiteren Toren. Beim CEV hatte Födrich mehrere gute Chancen, brachte den Ball aber nicht ins Tor. Nach der Pause wurde Vienna überlegen. Weber schaffte drei weitere Treffer und je einen durch Haberlik und Lenk. Die beiden Tormann zeigten eine hervorragende Leistung. Bei Vienna war dieses Egon Müller und beim CEV Okretic. Der Schiedsrichter hatte das Spiel jederzeit im Griff.


Spiel 08. Februar 1914 Vienna II - CEV II M-Spiel

  • Schiedsrichter: Haberlik,
  • Das Meisterschaftsspiel zwischen Vienna II und CEV II endete 7:6.


Spiel 15. Februar 1914 TEC - CEV M-Spiel

  • Schiedsrichter: C. Schröder, WBC
  • Das Meisterschaftsspiel zwischen TEC und CEV endete 18:3(11-2,7-1). Es war insgesamt ein mäßiges Spiel. Der CEV hatte für Bernhardt einen Ersatzmann aufgestellt. Die Hernalser waren dem CEV aber doch sehr überlegen. Die meisten Treffer erzielte Wrede, bis ihn ein Defekt am Schlittschuh zwang, die Aufgabe des Tormannes zu übernehmen.


Spiel 15. Februar 1914 TEC II - CEV II M-Spiel

  • Schiedsrichter: C. Hoffmann, WBC,
  • Das Meisterschaftsspiel zwischen dem TEC II und dem CEV II endete mit 38:1(21-0,17-1) Toren. Die erfolgreichsten Torschützen beim TEC waren Klotz, Berger und Pamperl.

Saison 1914/15

  • Dezember 1914: Pollak ist vom CEV zu Vienna gegangen. Einen solchen Spieler kann Vienna gut gebrauchen.
  • Für die 3. Wiener Eishockey-Meisterschaft haben sich sieben Vereine gemeldet. Der WSC zieht seine Bewerbung wegen fehlender Spieler zurück. Die Mannschaft des TEC löst sich auf. Hierfür kommt der VKE nach seiner Aufnahme in den Verband im Dezember dazu. Es nehmen somit 6 Vereine teil. Wegen der vielen Einberufungen von Eishockeyspielern ins Feld soll die Meisterschaft abgesagt werden. Dafür aber beschließt der Verband Kampfspiele zu veranstalten, was einer Meisterschaft gleichkommt.
Datum Spielort Vereine Art Ergebnis Zuschauer Bemerkungen
29. November 1914 Wien, CEV - Slovan F 6:6 s.u.
06. Dezember 1914 Wien, CEV - Kunsteisbahn II F 6:6(4-2,2-4) s.u.
08. Dezember 1914 Wien, CEV - WEV F 3:7(1-4,2-3) s.u.
11. Dezember 1914 Wien, CEV - WBC F 10:4(6-1,4-3) s.u.
13. Dezember 1914 Wien, CEV-Platz CEV II - WEV II F 9:0(4-0,5-0) s.u.
27. Dezember 1914 Wien, CEV - Kunsteisbahn II F 5:9(2-4,3-5) s.u.
01. Jänner 1915 Wien, CEV-Platz CEV - Kunsteisbahn M 4:9(2-5,2-4) s.u.
03. Jänner 1915 Wien, WEV-Platz CEV - WEV M 4:9(1-6,3-3) s.u.
24. Jänner 1915 Wien, CEV-Platz CEV - WBC M 13:8(10-1,3-7) s.u.
31. Jänner 1915 Wien, CEV - Slovan M 5:12(2-7,3-5) s.u
02. Februar 1915 Wien, CEV-Platz CEV - Vienna M 5:10(0-7,5-3) s.u.
07. Februar 1915 Wien, CEV-Platz CEV - Kunsteisbahn II F 9:1(5-0,4-1) s.u.
07. Februar 1915 Wien, CEV Jug. - WBC Jug. J 6:4(3-3,3-1) s.u.
10. Februar 1915 Wien, CEV komb. - Vienna II F 4:2(1-0,3-2) s.u.



Spiel 29. November 1914 CEV - Slovan

  • Schiedsrichter: Ernst Pollak
  • Das Freundschaftsspiel zwischen CEV und Slovan endete 6:6. Der CEV hatte eine neue Mannschaft aufgestellt, die überwiegend aus jungen Männern bestand. Slovan trat ohne den Prager Jirkovsky an, der eigentlich hätte mitspielen sollen. Bei Slovan fehlte das Laufvermögen, beim CEV konnte man noch nich richtig mit dem Stock arbeiten. Alle Tore fielen bei Durchbrüchen. Im Sturm des CEV war Ulrich Lederer der beste Mann. Feritz im Tor musste längere Zeit auch seine Verteidigung ersetzen, da diese noch nicht richtig zusammen fanden. Bei Slovan war Bratny der beste Mann und auch der Tormann war gut.


Spiel 06. Dezember 1914 Verein Kunsteisbahn II - CEV

  • Schiedsrichter: Pamperl
  • Das Freundschaftsspiel zwischen dem VKE II und dem CEV endete 6:6(2-4,4-2). Von der Kampfmannschaft des CEV ist nur noch der Spieler Foedrich nicht einberufen worden. Alle anderen stehen im Feld. Aber auch Foedrich konnte am Spiel nicht teilnehmen, da er erkrankt ist. Dafür aber war in der Mannschaft der bekannte Landhockeyspieler Pollak vertreten. Hätte der rechte Flügelmann Baron Mayer nicht so egoistisch gespielt, hätte der CEV dieses Spiel gewonnen. So aber verhaute er die besten Gelegenheiten. Die neue Mannschaft spielte aber sonst gut zusammen und führte am Ende der ersten Spielzeit mit 2:4 Toren. In der zweiten Spielhälfte raffte sich die Reserve des VKE zusammen und drückte auf das Tor des CEV. Torwart Lechner konnte die meisten Angriffe des CEV abwehren. Diese Halbzeit endete 4:2 für den VKE. Somit trennten sich bei Teams mit einem 6:6 unentschieden. Die besten Spieler des VKE waren Edi Engelmann und Weiß. Die Tore für den CEV schossen Pollak (2), Edgar Dietrichstein (2) und Schwarz (2). Für den VKE trafen Engelmann und Hubert.


Spiel 08. Dezember 1914 WEV - CEV

  • Schiedsrichter: Berger,
  • Das Freundschaftsspiel zwischen WEV und CEV endete 7:3(4-1,3-2). Rauch war heute der beste Mann des WEV, der sein erstes Spiel in dieser Saison machte. Gut spielte auch Färber, der zusammen mit Rauch die Tore schoss. Beim CEV waren Pollak, Schwarz und Baron Mayer die besten Spieler. Aber auch ihr Torwart Feriz war heute hervorragend. Ein Spieler auf dem Eis war sehr unsportlich, der Name wurde aber von der Presse nicht genannt. Der Schiedsrichter war sehr unsicher. Gleich nach Beginn erreichte Rauch nach einem Gedränge das Führungstor für den WEV. Es dauerte aber nicht lange, bis Schwarz für den CEV das Ausgleichstor machte. Rauch und Färber starteten Durchbruchsversuche, die aber an Feriz scheiterten. Dann konnte aber Rauch noch dreimal den Ball ins Netz bringen. Nach der Pause konnte Lederer auf 4:2 verkürzen. Der WEV verstärkte seine Angriffe und konnte durch Alexander Lebzelter, Färber und Rauch auf 7:2 erhöhen. Erst kurz vor Schluss des Spiels traf Baron Mayer zum 7:3. Dieses war dann auch der Endstand.


Spiel 11. Dezember 1914 CEV - WBC

  • Schiedsrichter:
  • Team CEV: Tor: Feriz, Verteidiger: Wiener, Edgar Dietrichstein, Mittelläufer: Meretter, Sturm: Schwarz, Ulrich Lederer, Pollak,
  • Das Freundschaftsspiel zwischen CEV und WBC endete 10:4(6-1,4-3). Der WBC trat heute zum ersten Mal in dieser Saison an und konnte nur eine geschwächte Mannschaft stellen. Von der Kampfmannschaft der letzten Saison war nur Paulus übrig geblieben. Das Fehlen von Haselsteiner und Neuburger machte sich stark bemerkbar. Dafür war der bekannte WAC-Athlet Ing. Tonner bei ihnen dabei. Der CEV hatte keine Probleme mit dem Gegner und führte zur Halbzeit bereits mit 6:1. In der zweiten Hälfte kam der WBC etwas besser ins Spiel, so dass es danach 4:3 stand.


Spiel 13. Dezember 1914 WEV II - CEV II

  • Schiedsrichter: Edgar Dietrichstein,
  • Das Freundschaftsspiel zwischen den Reservemannschaften des WEV und CEV endete 0:9(0-4,0-5). In diesem Spiel zeigte sich, das der CEV über gute Nachwuchsspieler verfügt, wenn er die Reservemannschaft des WEV so eindeutig besiegen kann. Die besten Spieler des CEV waren Meretter, von Klein und Feriz. Die Tore des CEV erzielten Feriz (5), Frohn (2), Blatter und Meretter. Es wurden 2 x 25 Minuten gespielt.



Spiel 27. Dezember 1914 Verein Kunsteisbahn II - CEV

  • Schiedsrichter: Pamperl
  • Team Verein Kunsteisbahn II: Tor: Godai, Verteidiger: Gutmann, Lakovich, Mittelläufer: Lechner, Sturm: Weinwurm, Hubert Weiß, Edi Engelmann,
  • Team CEV: Tor: Sedlmayer, Verteidiger: Liebwein, Edgar Dietrichstein, Mittelläufer: Neßler, Sturm: Lutz, Glotz, Frohn,
  • Das Freundschaftsspiel zwischen dem VKE II und dem CEV endete 9:5(4-2,5-3). Vienna hatte eine Umstellung in seiner Mannschaft vorgenommen, Ferriz und Meretta mussten ersetzt werden. Der VKE spielte sehr stark. Die drei früheren Spieler des VKE Neßler, Lutz und Glotz waren in der Mannschaft genommen worden. Man sah gute Einzelleistungen der Spieler, aber das Zusammenspiel klappte nicht richtig. Die Platzwahl gewinnt der CEV und läßt den VKE gegen die Sonne spielen, was sehr unangenehm ist. Zu Beginn spielt der CEV mit einem Verteidiger und zwei Läufern. Diese Spielweise bringt den CEV in Vorteil und er kann durch Frohn den Führungstreffer erzielen. Mittelläufer Lechner macht kurz darauf den Auslgeichstreffer für den VKE. Lechner ist es dann auch, der Hubert Weiß den Ball zuspielt, so dass dieser das 2:1 ins Netz bringt. Die beiden Spieler Hubert Weiß und Lechner sind nicht nur einzeln gut. Man sieht beide bei einer Kombination und Lechner kann den dritten Treffer für den VKE erzielen. Dem CEV gelingt es langsam, sich aus der Umklammerung des VKE zu befreien und startet einige Durchbrüche. Schließlich gelingt es Glotz das 3:2 zu machen. Noch vor der Pause schafft Weinwurm dann das 4:2 für den VKE: In der zweiten Hälfte ist der CEV weiterhin führend und kann den ersten Treffer zum 4:3 erzielen. Edi Engelmann stellt aber kurz darauf wieder den zwei-Tore-Abstand für den VKE zum 6:3 her, trotzdem er immer wieder seinen Platz verlässt und damit schlechter anspielbar ist. Lechner erhöht nochmals um einen Treffer zum 7:3. Der CEV gibt aber nicht auf und Liebwein ist stark in den Angriffen und trifft jetzt noch zweimal zum 7:5. Edi Engelmann versteht sich jetzt sehr gut mit Hubert Weiß, von dem er zwei schöne Vorlagen zu seinen nächsten beiden Toren erhält. Damit ist der Endstand von 9:5 erreicht und der Schiedsrichter, der heute nicht seinen besten Tag hatte, pfeift das Spiel ab.


Spiel 01. Jänner 1915 CEV - Verein Kunsteisbahn M-Spiel

  • Schiedsrichter:
  • Das Meisterschaftsspiel zwischen CEV und Verein Kunsteisbahn endete 4:9(2-5,2-4). Auf Grund der bisherigen Spiele des VKE gingen alle wohl von dessen Sieg aus. Er musst sich aber sehr anstrengen, um heute mit 2 Punkten nach Hause zu gehen. Als es zur Halbzeit 2:5 stand, schien noch alles in Ordnung zu sein, da der VKE in der Regel immer erst in der zweiten Halbzeit richtig aufdrehte. Heute leistete aber der CEV heftige Gegenwehr. Der VKE war dann auch mit 2:4 Toren für diese Spielhälfte zufrieden. 4:9 trennten sich am Schluß die beiden Mannschaften.


Spiel 03. Jänner 1915 CEV - WEV M-Spiel

  • Schiedsrichter: J. Deutsch (TEC)
  • Das Meisterschaftsspiel zwischen CEV und WEV endete 4:9(1-6,3-3). In der ersten Halbzeit war der WEV stark überlegen und konnte mit 1-6 in Führung gehene. In der zweiten Halbzeit hatte der CEV mehr vom Spiel und schaffte ein 3:3 Halbzeitergebnis. So trennten sich beide Teams 4:9 und der WEV hatte zwei weitere Punkte in den Kampfspielen zu verbuchen.


Spiel 24. Jänner 1915 CEV - WBC M-Spiel

  • Schiedsrichter: Mayer
  • Das Meisterschaftsspiel zwischen CEV und WBC endete 13:8(9-1,4-7). Es war das Spiel der Vertretungskräfte. Beim WBC fehlten z.B. Ing. Trommen und von Stärker. Beim CEV waren es Feriz, Neßler, Lutz und Frohn. Als Mittelstürmer war Ulrich Lederer aufgestellt, der bisher bei Slovan gespielt hatte. Er schoss in diesem Spiel die meisten Tore. Auf Grund dieser Situation war ein Zusammenspiel innerhalb der Mannschaften heute kaum zu sehen. Vielmehr verlegten sich die Spieler auf Einzelleistungen. Durch diese entstanden dann auch die Torerfolge. Beim CEV waren Ulrich Lederer, Meretta und Liebwein die besten Spieler. Beim WBC waren es Paulus und der Stürmer Miller. Vom Spielbeginn an drängte der CEV in die Hälfte des WBC. In kurzen Abständen gelangen Ulrich Lederer so 3 Torschüsse. Die Vorarbeit hierfür kam in der Regel von ihm selbst. Meretta macht einen Durchbruch und holt das 4:0. Danach ist Ulrich Lederer der Schütze zum 5:0 und anschließend macht er noch zwei weitere Tore. Jetzt ist es Paulus vom WBC, der einen Treffer für seinen Verein erzielen kann. Mit zwei weiteren Toren von Lederer steht es zur Pause 9:1. Nach der Pause kommt der WBC besser ins Spiel. Seine Angriffe sind stärker und Paulus kann 2 Tore für den WBC erzielen. Herzl ist es dann, der einen Treffer für den CEV ins leerstehende Tor einschießt. Und wieder ist es Paulus, der einen hohen Ball ins Tor bringt. Es steht 11:4. Hofner ist der nächste Torschütze und anschließend macht wieder Paulus nach einer Ecke das 11:6. Auch die nächten beiden schießt Paulus zum 11:8 ein. Es schließ sich Ulrich Lederer mit drei Treffern zum 13:8 an.


Spiel 31. Jänner 1915 CEV - Slovan M-Spiel

  • Schiedsrichter: Edgar Dietrichstein
  • Das Meisterschaftsspiel zwischen CEV und Slovan endete 5:12(2-7,3-5). Slovan hat sich in dieser Saison zu einer der besten Mannschaften in Wien gemausert. Dieses ist aber sicherlich auch auf den Einsatz von Prager Eishockeyspielern zurückzuführen. Heute spielt wieder der Prager Jirkovsky mit. Der CEV muss drei Stammspieler ersetzen und daher im Nachteil. Die Ersatzleute Liebwein, Herzl und Schwarz konnten die in sie gesetzten Erwartungen nicht erfüllen. Bei Slovan fehlte ihr Torwart Sunkofsky. Dieser war schwach, so dass der CEV 5 Tore schießen konnte. Jirkovsky kam auf dem großen Platz gut klar und schoss allein 11 Tore für Vienna und war der Vorbereiter für den zwölften Treffer. Beim CEV war Neßler sehr gut. Er versorgte auch den Mittelläufer Ulrich Lederer mit guten Vorlagen. Sofort mit dem Aufwurf schnappte sich Jirkovsky den Ball, brachte ihn bis zum gegenerischen Tor, wo er aber von den Verteidigern gestoppt wurde. Slovan erhielt eine Ecke zugesprochen. Der Torschuss wurde abgewehrt. Jirkovsky kam an den Ball und schoss den Führungstreffer für Vienna. Das Spiel verlegte sich jetzt in die Hälfte des CEV. Jirkovsky schaffte noch vier weitere Tore. Beim nächsten Angriff sah Jirkovsky den Weg zum Tor versperrt, gab den Ball an den rechten Flügelstürmer ab und dieser machte das 6:0. Es folgte ein weiter Schuss des CEV auf das gegnerische Tor und der Tormann von Vienna konnte ihn nicht abwehren. Der CEV hatte die Schwachstelle des gegnerischen Tormannes gefunden. Jirkovsky schoss ein weitere Tor und Ulrich Leder verkürzte anschließend auf 2:7. In der zweiten Spielzeit war es wieder Jirkovsky, der viermal den Ball ins Tor brachte. Mit dem neuen Spielstand von 2:11 wurde die Verteidigung von Slovan sorgloser. Ulrich Lederer und Neßler konnten jetzt 3 Treffer zum 5:11 einschießen. Der linke Flügelmann Marek wechselte jetzt mit dem Tormann. Der Neue ließ es nicht zu, dass der CEV noch weitere Tore erzielen konnte. Jirkovsky konnte dann noch den letzten Treffer zum 5:12 ins Netz bringen.


Spiel 02. Februar 1915 Vienna - CEV M-Spiel

  • Schiedsrichter:
  • Das Meisterschaftsspiel zwischen Vienna und CEV endete 10:5(7-0,3-5). Beide Mannschfaften traten mit einem Ersatzspieler an. Vienna konnte frei losspielen, während dem CEV kaum ein Angriff glückte. So stand es zur Pause bereits 7:0. In der zweiten Spielhälfte riss sich der CEV zusammen und erzielte noch 5 Tore, während Vienna noch 3 Treffer gelangen. Mit 10:5 endete das Match. Vienna hat seinen dritten Platz unter den Wiener Eishockeyvereinen damit behauptet.


Spiel 07. Februar 1915 CEV - Kunsteisbahn II

  • Schiedsrichter:
  • Das Freundschaftsspiel zwischen dem CEV und dem Verein Kunsteisbahn II endete 9:1(5-04-1).


Spiel 07. Februar 1915 CEV Jug. - WBC Jug.

  • Schiedsrichter: Ulrich Lederer

Das Jugendspiel zwische dem CEV und dem WBC endete 6:4(3-3,3-1). Der CEV hatte eine Mannschaft mit jungen Spielern aufgestellt. Im Tor des CEV stand Fach. Er zeigte recht nette Leistungen. Beim WBC spielten Staschny und Tewie gut.


Spiel 10. Februar 1915 CEV komb. - Vienna II

  • Schiedsrichter: H.L. Schwarz
  • Das Freundschaftsspiel zwischen CEV komb. und Vienna II endete 4:2(1-0,3-2). Es wurde sehr scharf gespielt. Der Schiedsrichter konnte sich bei den Mannschaften nicht durchsetzen. Beim CEV zeigten die Verteidiger Dietrichstein und Wiener eine gute Arbeit. Im Sturm fiel der Neuling Eisler positiv auf. Feritz, der den Angriff leitete, war heute etwas schwerfällig. Bei Vienna war Wildam der beste Mann. Gut spielten Sjögren und Werner. Waschnitius wurde gut gedeckt und kam kaum zur Geltung. Die Tore für den CEV schossen Feritz, Eisler, Meretta und Wiener. Für Vienna trafen Wildam und Waschnitius.



Saison 1915/16

  • 02. Jänner 1916: Der CEV verstärkte sich in dieser Saison durch die beiden Neuzugänge von Slovan, dem Tormann "Rudi" und dem Verteidiger Bratny.


  • An der 4. Wiener Meisterschaft nahmen vier Vereine teil. Die Saison wurde auch die 1. Kriegsmeisterschaft genannt. Der Cottage Eislauf Verein wurde hinter dem siegenden Wiener Eislauf-Verein (WEV) zweiter.
Datum Spielort Vereine Art Ergebnis Zuschauer Bemerkungen
29. November 1915 Wien, WEV-Platz CEV - WEV F 2:26
08. Dezember 1915 Wien, WEV-Platz CEV/Vienna - WEV F n. gespielt CEV lehnt Spiel mit Vienna ab
25. Dezember 1915 Wien, CEV - Verein Kunsteisbahn F 6:13(1-7,5-6) s.u.
26. Dezember 1915 Wien, CEV - WEV F 3:7(2-4,3-1 F Schiri: Peppi Weiß
01. Jänner 1916 Wien, Engelmann-Platz CEV - Verein Kunsteisbahn M 7:3(3-0,4-3) s.u.
02. Jänner 1916 Wien, CEV II - WEV II F 4:3(3-0,1-3) s.u.
02. Jänner 1916 Wien, CEV-Platz CEV -WBC M abges.
06. Jänner 1916 Wien, WEV-Platz CEV - WEV M 0:9(0-3,0-6) s.u.
16. Jänner 1916 Wien, WEV-Platz CEV - WEV F 0:10(0-2,0-8) s.u.
30. Jänner 1916 Wien, CEV-Platz CEV - WBC M Absage s.u.
02. Februar 1916 Wien, CEV-Platz CEV - WBC M Absage s.u.
11. Februar 1916 Wien, WEV-Platz CEV - WBC M 9:4(6-3,3-1 s.u.
21. Februar 1916 Wien, Engelmann-Platz CEV - Verein Kunsteisbahn F 5:5(3-2,2-3)
23. Februar 1916 Wien, Cottage-Platz CEV - WEV II F 4:16(1-11,3-5)
27. Februar 1916 Wien, WEV-Platz CEV - WEV F 0:35(0-13,0-22)
28. Februar 1916 Wien, CEV-Platz Verein Kunteisbahn – CEV F 4:3(2-3,2-0) s.u.


Spiel 25. Dezember 1915 Kunsteisbahn - CEV

  • Schiedsrichter: Hoffmann
  • Das Freundschaftsspiel zwischen dem Verein Kunsteisbahn und CEV endete 13:6(7-1,6-5). Der CEV hat sich in dieser Saison durch die früheren Vienna-Spieler Simotta, Feritz und Waschnitius verstärkt. Bei den Währingern fehlen heute in der Kampfmannschaft Hans Mayringer und Tauber. Der CEV tritt nur mit 6 Spielern an. So kann der Verein Kunsteisbahn bis zur Pause bereits eine 7:1 Führung verbuchen. In der zweiten Hälfte kommt beim CEV Waschnitius in die Mannschaft, die damit nun auch vollzählig ist. Die Tore beim Verein Kunsteisbahn schießen Wrede, Kastner und Weiss. Beim CEV sind Ulrich Lederer und Wildam die Torschützen.


Spiel 26. Dezember 1915 WEV - CEV

  • Schiedsrichter: Pepi Weiß
  • Das Freundschaftsspiel zwischen WEV und CEV endete 7:3(4-2,3-1). Das weiche Eis beeinträchtigte das Spiel. Der WEV kam zu Beginn des Spiels nicht in Schwung, so dass der CEV in der ersten Spielzeit mit 0:1 in Führung ging. Dann aber konnte Rauch den Ausgleichstreffer erzielen. Lebzelter und Tauber gelangen dann noch drei Tore, und einen weiteren Treffer erzielte der CEV,so dass es mit 4:2 in die Pause ging. In der zweiten Spielzeit wurde der CEV stärker und fuhr einige gefährliche Angriffe. Dem CEV gelang ein Tor. Jetzt aber kam der WEV und machte einen Treffer durch Ulrich Lederer und drei weitere Tore machten Alfred Revy und Tauber.


Spiel 01. Jänner 1916 CEV - Verein Kunsteisbahn M-Spiel

  • Schiedsrichter: Ing. Tronner
  • Das Meisterschaftsspiel zwischen CEV und Verein Kunsteisbahn endet 7:3(3-0,4-3). Der CEV verstärkte sich in dieser Saison durch die beiden Neuzugänge von Slovan, dem Tormann "Rudi" und dem Verteidiger Bratny. Der CEV war dem Verein Kunsteisbahn, in der nur noch die alten Spieler Wrede, Farniok und Hubert Weiß tätig sind, doch klar überlegen. Ihr Tormann Hoffstädter konnte mit seinem geschickten und mutigen Eingreifen eine höhere Niederlage verhindern. Gerade zum Schluss des Spieles wäre es möglich gewesen, die Differenz noch zu verkleinern. Aber die Stürmer waren zu unentschlossen und behinderten sich gegenseitig. Vom Beginn der ersten Spielhälfte an verlegte der CEV das Spielgeschehen in die Hälfte des Vereins Kunsteisbahn und ließen sich auch nicht mehr verdrängen. Dann holte sich Ulrich Lederer den Ball und schoss unhaltbar ins gegenerische Tor. Eine kurze Zeit später machte er auch einen Durchbruch und schoss das 2:0 ein. Waschnitius war es dann, der vor der Pause auf 3:0 erhöhte. Auch nach der Pause hatte der CEV seine Nase vorn. Ulrich Lederer und Waschnitius erhöhten auf 5:0. Die Kunteisbahner kamen jetzt etwas stärker ins Spiel und Hubert Weiß konnte einen schlecht abgewehrten Ball von "Rudi" im Nachschuss zum 5:1 einschießen. Aber schon war Ulrich Lederer wieder zur Stelle und erhöhte auf 6:1. Bratny verfehlte dann einen scharf von Wrede geschlagenen Ball und so konnte Pamperl einen zweiten Treffer für die Kunsteisbahn einschießen. Der Verein Kunsteisbahn drängte den CEV jetzt ganz in seine Hälfte zurück und erreichte mit Wrede auch sein drittes Tor. Man erhielt jetzt noch 6 Eckbälle zugesprochen, der Tormann konnte aber entweder den Ball abwehren oder er ging daneben. Dann war es wieder Ulrich Lederer, den einen groben Fehler eines Verteidigers ausnutzte und zum Endstand von 7:3 einschoss.



Spiel 02. Jänner 1916 WEV II - CEV II

  • Schiedsrichter: Ing. Edgar Dietrichstein
  • Team CEV: Ulrich Lederer, Herzl, Schädlbauer, Waschnitius, Dudos, Wildam, Dietrichstein2,
  • Team WEV: Bamberger, Hermann, Walter Brück, Gerhardin, Singer, Herbert Brück, Karger,
  • Das Freundschaftsspiel zwischen dem WEV II und dem CEV II endete mit 3:4(0-3,3-1). Der CEV trat Ulrich Lederer, Herzl, Waschnitius und Wildam an, die der Kampfmannschaft des CEV angehören. Ulrich Lederer ging ins Tor und zeigte dabei eine sehr gute Leistung. Wildam führte den Sturm und dominierte hier das Spiel des CEV. Von den restlichen CEV-Spielern hatte bloß Dudos eine Chance, im Spiel vollwertig mitzuwirken. Der CEV beherrscht die erste Halbzeit und geht mit drei Toren in Führung. Die Verteidigung des CEV läßt keinen Treffer des Eislaufvereins zu. Nach der Pause erhält der WEV die Unterstützung der Zuschauer und kann durch Singer einen Treffer zum 1:3 erzielen. Wildam schießt das 1:4 ein. Der WEV wird weiter stärker und kann noch durch Karger und Herbert Brück noch auf 3:4 verkürzen. Die Reservespieler des WEV haben heute gezeigt, dass weitere gute Spieler heranwachsen.



Spiel 06. Jänner 1916 WEV - CEV M-Spiel

  • Team WEV: Tor: Alexander Poppovich, Verteidigung: Alexander Lebzelter, Alfred Revy, Mittelfeld: Hans Mayringer, Sturm: Rudolf Rauch, Tauber, Baldeare,
  • Team CEV: Tor: Sunkovsky, Verteidigung: Bratny, Herzl, Mittelläufer: Waschnitius, Sturm: Ulrich Lederer, "Doktor", Odon,
  • Schiedsrichter: Trinks,
  • Das Meisterschaftsspiel zwischen WEV und CEV endete 9:0(3-0,6-0). Der CEV macht bei der Aufstellung seiner Mannschaft den großen Fehler, Ulrich Lederer nur als rechten Flügelstürmer einzusetzen, wo er seine Fähigkeiten nicht voll ausspielen konnte. Die beiden weiteren Stürmer erschienen im Spielverlauf untrainiert und kamen sie wirklich einmal zum Schuss, so ging der Ball daneben. Der WEV beginnt sofort überlegen, muss zu Beginn des Spieles aber erst einmal einige Angriffe des CEV abwehren. Zwei Ecken bleiben noch erfolgslos, als eine schöne Kombination Tauber-Dalbeares den ersten Treffer durch den Letztgenannten einschießen kann. Eine weitere Ecke wird verschossen. Dann kann Tauber den dritten Treffer setzen. Nach der Pause macht Dalbeares das 4:0. Ein Foul des WEV wird vom CEV verschossen. Jetzt wird der CEV voll eingekeilt. Rauch erzielt den fünften Treffer und eine Tauber macht nach einem Zuspiel von Dalbeares das 6:0. Der CEV kann durch Sunkovsky einen Tumult vor dem eigenen Tor klären. Dalbeare schießt jetzt zwei weitere Tore zum 8:0. Die beiden letzten Tore schießen Rauch und Mayringer.



Spiel 16. Jänner 1916 WEV - CEV

  • Schiedsrichter: Weiß
  • Das Freundschaftsspiel zwischen dem WEV und dem CEV endete 10:0(2-0,8-0). Wie schwer es der CEV dem WEV machte, kann man schon daran erkennen, dass es zur Pause nur 2:0 für den WEV stand. In der zweiten Hälfte ließ der CEV dann etwas nach und der WEV konnte noch 8 Tore einschießen.


Spiel 30. Jänner 1916 CEV - WBC M-Spiel

  • Schiedsrichter:
  • Das Meisterschaftsspiel zwischen CEV und WBC musste ausfallen, da das Eis der Kunsteisbahn des CEV nicht bespielbar war. Ein neuer Termin wurde für den 02. Februar 1916 um 14.00 Uhr angesetzt.


Spiel 02. Februar 1916 CEV - WBC M-Spiel

  • Schiedsrichter:
  • Das Meisterschaftsspiel zwischen CEV und WBC war vom 30. Jänner 1916 auf heute verschoben worden. Auch heute fand das Spiel nicht statt, da das Eis auf der Kunsteisbahn des CEV wiederum nicht bespielbar war. Alle Beteiligten waren verärgert, da man das Spiel erst absagte. als alle Akteure zum Platz gekommen waren. In den Zeitungen wird starke Kritik daran geübt, dass eine Kunsteisbahn nach dem Spielausfall am 30. Jänner 1916 es auch heute nicht schaffte, ein bespielbares Eis aufzubauen. Die Themperatur können daran nicht Schuld sein, da es nur plus 1 Grad Wärme gab. Die in der Vergangenheit laut gewordenen Beschwerden gegen die Führung der Kunsteisbahn beim CEV scheinen berechtigt zu sein. Scheinbar handelt es sich um die Auswirkung von Sparmaßnahmen des Vereins.



Spiel 11. Februar 1916 CEV - WBC M-Spiel

  • Schiedsrichter: Hugo Galler,
  • Team CEV: Tor: "Rudi", Verteidigung: Vratny, Simotta, Mittelläufer: Waschnitius, Sturm: Herlz, Ulrich Lederer, Wildam,
  • Team WBC: Tor: Miller, Verteidigung: Tronner, Victor, Mittelläufer: von Stärker, Sturm: Bachura, Sommer, Beroun,
  • Das Meisterschaftsspiel zwischen CEV und WBC endete 9:4(6-3,3-1). Die Währinger begannen gut und konnten sogar die Führung übernehmen. Dann ließen sie jedoch nach. Es war das letzte Meisterschaftsspiel für diese Saison.



Spiel 27. Februar 1916 WEV - CEV

  • Schiedsrichter: Karpel
  • Das Freundschaftsspiel zwischen dem WEV und CEV endete 35:0(13-0,22-0). Der CEV spielte zu Beginn des Matches erst mit 6 Spielern. Später wurde die Mannschaft um eine Spieler der Reservemannschaft des WEV verstärkt. Das Spiel wurde von beiden Mannschaften nicht sehr ernst genommen, trotzdem wurde aber sehr derb gespielt. Nach einigem hin und her erzielte Tauber für den WEV den ersten Treffer. Dann brach Rauch durch und machte das 2:0. Dalbeare war der dritte Torschütze. Rauch, Tauber, Dalbeare und Alfred Revy schießen die nächsten 7 Tore zum Stand von 10:0. Bis zur Halbzeit erhöht Dalbeare um den 11. Treffer und Rauch schließt sich mit zwei Toren zum 13:0 an. Die zweite Hälfte beginnt wieder mit je einem Tor von Dalbeare und Rauch. Der CEV versucht nun ebenfalls ein Tor zu erzielen, wird aber durch Alfred Revy mit seinem derben Spiel daran gehindert. Nachdem Rauch und Dalbeare wieder jeder einen Treffer zum 17:0, als Wildam für den CEV durchbricht, sein Schuss wird jedoch vom WEV-Tormann gehalten. Der WEV beginnt mit einer neuen Offensive und innerhalb weniger Minuten werden weitere 9 Tore von Dalbeare, Revy, Rauch und Tauber ins Tor des CEV eingeschossen. Da die Schüsse alle nicht besonders scharf waren, hätte der CEV-Tormann Dodos eigentlich einen Teil der Treffer abwehren können. Alfred Revy macht das nächste Tor aus einem Freistoß heraus und Rauch schließt sich mit zwei weiteren Treffern an. Bis zum Ende der zweiten Spielhälfte werden dann noch weitere 7 Tore zum Endstand von 35:0 vom WEV erzielt.



Spiel 28. Februar 1916 Verein Kunsteisbahn - CEV

  • Schiedsrichter: Mayser
  • Das Freundschaftspiel zwischen dem VKE und CEV endet 3:4(3-2,0-2). 10 Minuten lang bleibt das Spiel torlos. Dann greift Weiß für die Kunsteisbahn an und kann zwei Tore einschießen. Der CEV vestärkt seine Angriffe und kann zwei eigene Tore zum Ausgleich schießen. Jetzt geht der VKE mit einem weiteren Tor in Führung. So geht es mit 3:2 in die Pause. Danach greift der CEV immer wieder an und Wildam kann den Auslgeich zum 3:3 einschießen. Der CEV trifft dann noch ein weiteres Mal und kann das Spiel mit 3-4 gewinnen.



Saison 1916/17

  • Dezember 1916: Dr. Kraus ist neues Mitgliede der Kampfmannschaft.
  • Der CEV als Vorjahreszweiter hat in dieser Saison nur noch Edgar Dietrichstein und Lederer zur Verfügung. Letzterer ist zwar eingezogen, aber in der Nähe von Wien stationiert. Simotta steht noch für die Verteidigung zur Verfügung. Für die anderen Positionen muss der CEV eine neue Mannschaft aufbauen.[5]
  • In der 5. Wiener Meisterschaft spielten fünf Mannschaften. Der CEV erreichte den dritten Platz hinter dem WEV und Slovan.
  • 26. März 1917: Ulrich Lederer muss in dieser Woche zur Front einrücken.
Datum Spielort Vereine Art Ergebnis Zuschauer Bemerkungen
24. Dezember 1916 Wien, WEV-Platz CEV - WBC M 10:1(5-1,5-0) s.u.
25. Dezember 1916 Wien, WEV-Platz CEV - WEV M 2:11(2-4,0-7) s.u.
26. Dezember 1916 Wien, CEV-Platz CEV - Verein Kunsteisbahn F 16:1(6-1,10-0) s.u.
06. Jänner 1917 Wien, CEV-Platz CEV - Verein Kunsteisbahn M 12:5(3-2,9-3) s.u.
21. Jänner 1917 Wien, CEV-Platz CEV - Slovan F 5:13
28. Jänner 1917 Wien, WEV-Platz CEV - ÖLeher M 24:1(9-1,15-0) s.u.
11. Februar 1917 Wien, CEV - Slovan M 4:23(1-9,3-14) s.u.


Spiel 24. Dezember 1916 CEV - WBC M-Spiel

  • Schiedsrichter:
  • Team CEV: Tor: Sjörgreen, Verteidigung: Herzl, Edgar Edgar Dietrichstein, Mittelläufer: Simotta, Sturm: Ulrich Lederer, Wildam und Dr. Kraus,
  • Das Meisterschaftsspiel zwischen CEV und WBC endete 10:1(5-1,5-0). Besonders gut beim CEV spielte die Sturmreihe Ulrich Lederer, Wilhelm und Dr. Kraus, der neu dazu gekommen war. Die Währinger waren nur mit 6 Mann angetreten und konnten erst nach der Pause mit dem siebten Mann spielen. Haselsteiner im Tor und Bachura waren die besten beim WBC. Der WBC hatte überwiegend sein Tor zu verteidigen.



Spiel 25. Dezember 1916 WEV - CEV M-Spiel

  • Schiedsrichter:
  • Das Meisterschaftsspiel zwischen WEV und CEV endete 11:2(4-2,7-0). Der WEV freute sich, in der Meisterschaft mit dem CEV einen Gegner zu haben, der streckenweise Mithalten konnte. Zu Beginn der ersten Spielzeit fielen 3 Tore für den WEV durch Brück, Tauber und Rauch. Dann konnte Ulrich Lederer einen Treffer für den CEV erzielen. Rauch schoss anschließend das 4:1 bei einem Freistoss. Ulrich Leder schaffte es danach auf 4:2 zu verkürzen. Nach der Pause bieten die WEVler ihr gesamtes Können auf. Man befand sich übewiegend im Feld des CEV, von einigen Durchbrüchen des Gegners abgesehen. Diese scheiterten dann aber an der Verteidigung des WEV. Insgesamt fielen 7 Treffer durch den WEV.


Spiel 26. Dezember 1916 CEV - Verein Kunsteisbahn

  • Schiedsrichter: Karpe
  • Das Freundschaftsspiel zwischen CEV und Kunsteisbahn endete 16:1(6-1,10-0). Was die beiden Mannschaften sich auf dem Eis leisteten, konnte nicht dazu beitragen, das Ansehen des Eisballspieles zu verbessern. Das Spiel wurde sehr derb geführt und es gab immer wieder Streitereien zwischen den Spielern und schließlich auch mit den Zuschauern.


Spiel 06. Jänner 1917 CEV - Verein Kunsteisbahn M-Spiel

  • Schiedsrichter: Weinberg
  • Team CEV: Tor: Sjörgreen, Verteidiger: .. Mittelläufer: ... Sturm: Ulrich Lederer, Wildam, Baron Dr. Kraus,
  • Team Verein Kunsteisbahn: Tor: Reginald Spevak, Verteidiger: Farniok, Mittelläufer: Sturm: Blazejovsky (Bloschi), Mutz,
  • Das Meisterschaftsspiel zwischen CEV und Verein Kunsteisbahn endete 12:5(3-2,9-3). In der ersten Spielzeit kann Ulrich Lederer den Führungstreffer zum 1:0 einschießen. 20 Minuten später erhält Blazejovsky einen langen Ball von Lowakkann und kann den Ausgleichstreffer erzielen. Danach bringt er den VKE mit einem scharfen Ball sogar in Führung. Der CEV schafft mit einer Kombination jetzt wieder den Ausgleich. Vor der Pause sehen die Zuschauer einen Durchbruch von Bloschi, der jetzt wieder das Führungstor zum 2:3 einschießt. In der zweiten Spielzeit wird der CEV stärker und kann 9 Treffer erzielen. Der VKE spielt immer zerfahrener und kann nur noch 3 Mal das Tor treffen. Dabei geht der Tormann des VKE einmal sogar aus dem Tor und schießt sich den Ball selbst hinein.


Spiel 21. Jänner 1917 CEV - Slovan

  • Schiedsrichter: Ein Mitglied von Slovan
  • Das Meisterschaftsspiel musste kurzfrisig durch ein Freundschaftsspiel ersetzt werden, da der vom Verband nominierte Schiedsrichter nicht erschienen war und ein anderer nicht zur Verfügung stand. Es erklärte sich dann ein Mitglied von Slovan bereit, die Schiedsrichteraufgabe zu übernehmen. Das Spiel zwischen CEV und Slovan endete 5:13. Slovan siegte überlegen in dem für 2x 25 Minuten angesetztem Spiel. In beiden Mannschaften kamen Ersatzspieler zum Einsatz.


Spiel 28. Jänner 1917 CEV - ÖLehrer M-Spiel

  • Schiedsrichter: Weinberger
  • Das Meisterschaftsspiel zwischen CEV und ÖLehrer endete 24:1(9-1,15-0). Die neu aufgestellte Mannschaft der Lehrer konnte dem gut trainierten CEV nicht standhalten. Die Lehrer hatten auch noch das Pech, dass einer ihrer Spieler wegen einer Verletzung ausscheiden musste. Daher erklärt sich auch die hohe Niederlage und die Menge der Tore in der zweiten Hälfte.


Spiel 11. Februar 1917 CEV - Slovan M-Spiel

  • Schiedsrichter: Weinberger
  • Team Slovan: Tor: Hauptmann, Feldspieler, Hamacek, Fattyn, "Bobby", Jary, Dr. Mann und "Pawlin".
  • Das Meisterschaftsspiel zwischen CEV und Slovan endete 4:23(1-9,3-14). Ulrich Lederer ist beim CEV verhindert. Statt ihm spielt heute "Willi". Als Ersatz sind auch noch Leutnant Fichtl und Mack2 in der Mannschaft. Sofort von Beginn des Spiels an geht Slovan nach vorn und bleibt vor dem gegnerischem Tor. Die Mannschaft ist in allen Belangen dem CEV stark überlegen. Besonders "Bobby" und "Pawlin", hinter deren Pseudonym sich zwei Spieler der Prager Slavia verbergen, lieferten ein gutes Spiel. Auch die Verteidiger von Slovan sind voll dabei. Dagegen haben die Spieler vom CEV heute einen schlechten Tag. Verteidiger und Tormann sind gut. Auch "Willy" macht ein gutes Spiel und kann sogar alle 4 Treffer des CEV einschießen, aber das reicht nicht. Bei Slovan waren die Torschützen "Bobby" (12), Jary (5), "Pawlin" (3), Fattyn und Dr. Mann.



Saison 1917/18

Auf Grund des Verbotes von Kunsteisherstellung und Beleuchtung fanden keine Wiener Meisterschaften statt.


Saison 1918/19

Die 6. Wiener Meisterschaft hatte sechs Vereinsmeldungen, unter ihnen auch der Cottage Eislauf Verein. Der CEV musste seine Mannschaft umgliedern, da die Spieler Simotta und Czögreen wieder zu Vienna wechselten. Auch bei dem Verteidiger Waschnitius rechnet der Verein mit einem Wechsel. Im Tor vom CEV wird weiter der Vienna Landhockeyspieler Sedlmeyer. Die Verteidigung wird von Edgar Dietrichstein und Waschnitius gestellt, falls der letztgenannte wechseln sollte, von Dudos. Als Zenterhalf wird Herzl antreten. Der wichtigste Mann beim CEV ist Lederer. Er ist schnell und umsichtig und ein richtiger "Durchbrenner". Linksaußen wird Wildam stürmen und Rechtsaußen ist neu von Födrich dabei.

Der CEV wird Zweiter der Wiener Eishockey-Meisterschaft 1918/19.

Datum Spielort Vereine Art Ergebnis Zuschauer Bemerkungen
26. Jänner 1919 Wien, CEV-Platz CEV - WBC M 8:1(6-0,2-1) s.u.
02. Februar 1919 Wien, CEV-Platz CEV - ÖLehrer M 14:3(10-2,4-1) s.u.
11. Februar 1919 Wien, WEV-Platz CEV - WEV M 4:21(2-7,2-14) s.u.
13. Februar 1919 Wien, CEV-Platz CEV - Vienna M 17:6(10-1,7-5) s.u.
15. Februar 1919 Wien, WEV-Platz CEV - WEV II F 1:12(0-5,1-7) s.u.

Spiel 26. Jänner 1919 WBC - CEV M-Spiel

  • Schiedsrichter: Albrecht
  • Das Meisterschaftsspiel zwischen WBC und CEV endete 1:8(0-6,1-2). Die besten Spieler beim CEV waren Wildam, Ulrich Lederer und Herzl. Diese drei Spieler machten auch die Tore für den CEV. Beim WBC waren es Stärker und Meretta. Die besten Spieler beim WBC waren Bachura, Stärker und Meretta.


Spiel 02. Februar 1919 CEV - ÖLehrer M-Spiel

  • Schiedsrichter: Simotta
  • Das Meisterschaftsspiel zwischen CEV und ÖLehrer endete mit 14:3(10-2,4-1). Die besten Spieler beim CEV waren Wildam, Ulrich Lederer, Födrich und Herzl. Die Tore für den CEV schossen Ulrich Lederer (10), Wildam (3) und Herzl. Für die Lehrer traf Kölbl (3). In der ersten Spielzeit konnte Ulrich Lederer den Führungstreffer für den CEV erzielen. Kölbl machte danach den Ausgleichstreffer und Wildam traf zum 2:1. Jrtzt spielte der CEV auf das Tor der Lehrer und konnte noch 8 Tore durch Ulrich Lederer, Wildam, Herzl und Föderich erzielen. Beim Stand von 10:2 ging es in die Pause. In der zweiten Spielhälfte versuchten die Lehrer den Vorsprung zu verkleinern. Aber erst konnte Wildam für den CEV ein Tor erzielen, bevor Kölbl ein Tor für die Lehrer ins Tor brachte. Dann gewann wieder der CEV die Überhand im Spiel und schoss noch dreimal ins Tor der Lehrer. Mit 14:3 endete das Spiel.


Spiel 11. Februar 1919 WEV - CEV M-Spiel

  • Schiedsrichter: Edgar Dietrichstein
  • Team WEV: Tor: Poppovich, Verteidigung: Alexander Lebzelter, Alfred Revy, Mittelläufer: Hans Mayringer, Sturm: Tauber, Rauch, Herbert Brück,
  • Team CEV: Tor: Dudos, Verteidigung: Föderich, Zavoral, Mittelläufer: Herzl, Sturm: Wildam, Lederer, Edgar Dietrichstein,
  • Das Meisterschaftsspiel zwischen WEV und CEV endete 21:4(7-2,14-2). Dieses Match ist das schönste der Spielzeit. Die Spieler des CEV machen es den WEV-lern schwer. Der CEV ist einen kleineren Platz als den WEV-Platz gewohnt. Das macht den Gästen Schwierigkeiten. Das Eis ist spiegelglatt und es kommt daher öfter zu unvorgesehenen Vorfällen. Der CEV greift sofort nach Anpfiff an. Bei einem der Angriffe rutscht der WEV-Spieler Rauch aus. Wildam vom CEV holt sich den Ball und schießt ihn von rechts außen scharf ins Tor des WEV zum 0:1. Kurz danach gibt der Schiedsrichter einen 11-Meter-Strafstoff gegen den CEV. Hans Mayringer schießt den Ball zum Ausgleichstor ein. Ein Eckstoß gegen den CEV bleibt ohne Erfolg. Dann aber kann Ulrich Lederer durchbrechen und an dem herauslaufenden Tormann des WEV Poppovich vorbei den Ball ins Tor einschießen. 1:2 für den CEV. Kurze Zeit später gibt Lebzelter den Ball an Hans Mayringer nach vorne weiter. Der kann über den fallenden Tormann des CEV hinweg den Ball ins Tor zum erneuten Ausgleich von 2:2 bringen. Auf Dauer konnte der CEV das hohe Tempo aber nicht halten. Der WEV kam jetzt mit seinen bekannten Kombinationen nach vorn. Die Verteidiger gaben den Ball weit nach vorne oder an die Flügel ab. Die Stürmer gingen dann mit schönen Passgängen, von Mann zu Mann spielend, nach vorn. Zum Abschluss kam dann der Torschuss oder sie gaben den Ball an den Mittelsltürmer ab, wenn dieser besser stand. So schoss das 3. Tor jetzt Herbert Brück, Rauch schaffte das Vierte nach einem rasend schnellen Lauf und Alfred Revy mit einem langen Schuss das fünfte Tor. Dann sah man eine schöne Kombination von Herbert Brück und Rauch und die Abgabe des Balles an Hans Mayringer, der den sechsten Treffer einschoss. Der siebte und damit letzte Treffer vor der Halbzeitpause kam dann von Tauber. Halbzeitstand 7:2 für den WEV. In der zweiten Halbzeit konnte der CEV das Tempo aus der ersten Hälfte nicht beibehalten. Der WEV kam immer besser ins Spiel. Schließlich war es sein Platz, den man besonders gut kannte. Noch zweimal schaffte es Ulrich Lederer durchzubrechen und Tore für den CEV zu erzielen. Die Überlegenheit des WEV ist jetzt offenkundig und er bringt 14 Treffer ins Tor des CEV. Die Torschützen waren Rauch (7), Herbert Brück (5) und Hans Mayringer (2). Mit 21:4 gewinnt der WEV.
Die Tore für den WEV schossen Rauch (8), Herbert Brück (6), Hans Mayringer (4), Tauber, Alfred Revy und Alexander Lebzelter. Für den CEV trafen Ulrich Lederer (3) und Wildam. Das Verteidigerpaar war heute der schwache Punkt beim CEV. Die WEV-Spieler zeigten alle eine ausgezeichnete Leistung.



Spiel 13. Februar 1919 Vienna - CEV M-Spiel

  • Schiedsrichter: Albrecht
  • Das Meisterschaftsspiel zwischen Vienna und CEV endet 6:18(1-10,5-8). Reginald Spevak (Vienna) zeigt auch heute wieder ein derbes Spiel. Der Verband hatte ihn deswegen schon einmal gerügt. Es kam zu laufenden Protesten durch den CEV. Schiedsrichter Albrecht erkannte mehrfach Tore, die aus einem Off-Side geschossen wurden an. Dagegen protestierte der Kapitän der Vienna. Der Verband wird sich sicherlich noch mit diesem Spiel zu beschäftigen haben, da so Meisterschaftsspiele nicht geführt werden können.

Die Tore für den CEV schossen Ulrich Lederer (10) und Gustav Wildam (6). Das siebzehnte Tor war ein Eigentor von Vienna. Für Vienna waren waren Reginald Spevakt (5) und Weber erfolgreich.


Spiel 15. Februar 1919 WEV II - CEV

  • Schiedsrichter: Trainer Weiß
  • Team WEV II: Tor: Stransky, Feldspieler: Louis Goldschmidt,
  • Das Freundschaftsspiel zwischen dem WEV II und dem CEV endete 12:1(5-0,7-1). Der WEV trat mit dem erst vor kurzem aus dem 1. Weltkrieg heimgekehrten Louis Goldschmidt an. Der WEV spielte schöne Kombinationen, ist aber noch nicht so weit wie die Kampfmannschaft. Der CEV zeigte sich schwächer als sonst. Wegen der Ersatzkräfte harmonisierte die Mannschaft noch nicht voll. Torwart Dudos zeigte eine gute Leistung und bei den Feldspielern Gustav Wildam als Mittelläufer und Herzl auf seiner Läuferposition. Beim WEV waren Torwart Stransky, sowie Hörde, Singer und Walter Brück gut dabei.



Saison 1919/20

  • 03. Oktober 1919: Die Spieler Wildam und Dudos haben ihren Austritt aus dem CEV erklärt.


  • 03. Oktover 1919: Mittelläufer Herzl hat den CEV verlassen und sich dem VfB angeschlossen. Auch der beste Spieler des CEV Ulrich Lederer soll angeblich einen Wechsel vornehmen.


Der OeEHV schreibt die Wiener Eishockey-Meisterschaft 1919/20 aus. Das SportTagblatt berichtet, dass durch den Massenaustritt seiner Spieler zum VfB der Verein spielerich wohl sehr geschwächt sein. Wegen des schlechten Wetters finden keine Spiel statt.


Saison 1920/21

In diesem Jahr fand keine Meisterschaft statt. Am Bandy-Cup und am Cup der Reservemannschaften beteiligte sich der CEV nicht.

Datum Spielort Vereine Art Ergebnis Zuschauer Bemerkungen
28. November 1920 Wien, CEV-Platz VfB - CEV F 14:10( )


Saison 1921/22

Im Bandybereich wurde in diesem Jahr, in dem auch schon mit der Scheibe gespielt wurde, ein Cup von sieben teilnehmenden Vereinen ausgetragen, an dem sich der Cottage Eislauf Verein beteiligt. Der Verein für Bewegungsspiele siegte vor dem Wiener Athletiksport Club. Welchen Platz der CEV einnahm, ist nicht bekannt.

Datum Spielort Vereine Art Ergebnis Zuschauer Bemerkungen
04. Dezember 1921 Wien, CEV-Platz CEV/WBC - Fünfhaus F 7:4( ) s.u.
08. Jänner 1922 Wien, WEV-Platz CEV/WBC - WAC/WEV F 11:7(5-5,6-2) s.u.
08. Jänner 1922 Wien, CEV-Platz CEV - TEC F 8:7(3-3,5-4) s.u.
15. Jänner 1922 Wien, CEV-Platz CEV/WBC - Slovan Cup 14:0(7-0,7-0) s.u.
28. Jänner 1922 Wien, CEV-Platz CEV/WBC - VfB Cup 5:7(1-4,4-3) s.u.
29. Jänner 1922 Stockerau CEV - Stockerauer AV F 7:0
12. Februar 1922 Wien, CEV/WBC - TEC F 5:9(3-5,2-4) s.u.
12. Februar 1922 Wien, CEV-Platz CEV/WBC - Slovan 6:10(4-6,2-4) s.u.
19. Februar 1922 Wien, CEV/WBC - ÖLehrer F 4:3(1-0,3-3) s.u.

Spiel 04. Dezember 1921 CEV/WBC - Fünfhaus

  • Schiedsrichter:
  • Das Freundschaftsspiel zwischen CEV/WBC und Fünfhaus endete 7:4( ). Die kombinierte Mannschaft musste alle Mühe aubringen, um den Sieg nach Hause zu bekommen.


Spiel 08. Januar 1922 WAC/WEV - CEV/WBC

  • Schiedsrichter: Edgar Dietrichstein
  • Team WAC/WEV (weißer Dress): Stransky (WAC), Taussig (WAC), Weinberger (WAC), Drly (WEV), Cassinone (WAC), Lichtnekert (WAC),
  • Team CEV/WBC (blauer Dress): Maak (CEV), Zimmermann (WBC), Jahnke (CEV), Sommer (WBC), Metzel (WBC), Neuburger (WBC), Paul (Pseud.) ( CEV),
  • Das Freundschaftsspiel zwischen den Kombinationen WAC/WEV und CEV/WBC endete mit 7:11(5-5,2-6). Der WAC trat nur mit 6 Mann an. Trotzdem konnte er in der erten Spielzeit mit 5:5 mithalten. In der zweiten Hälfte waren die Spieler des WAC schon ermüdet und konnten das rasche Tempo nicht mehr mithalten. Man gab den Ball schnell weiter, um aus der Verantwortung zu sein. Durchbrüche gelangen zwar häufiger, blieben aber ohne Erfolg. Beim WAC waren Cassenoni und Lichtenekert die besten Spieler, beim WBC waren es Neuburger und Sommer.
Gleich nach dem Anpfiff geht Neuburger druch und erzielt den Führungstreffer für CEV(WBC. Schon kurze Zeit später kann "Paul" den zweiten und dritten Treffer zum 0:3 einschießen. Nun komme WAC/WEV stärker auf und Cassinone und nekert verkürzen auf 2:3. Bei einem folgenden Angriff kann Maak die Scheibe nur abwehren. Cassinone holt sie sich und schießt zum 3:3 ein. Jahnke und Neuburger erhöhen auf 5:3 für CEV/WBC. Danach macht Cassinone zwei weitere Treffer zum Ausgleich für WAC/WEV von 5:5. So geht es in die Pause.
Der WAC wird in der zweiten Spielzeit sofort hart zurück gedrängt. Sommer holt sich vor dem eigenen Tor den Ball und macht einen Durchbruch, den er mit einem Treffer abschließt. Paul macht es ihm kurze Zeit später nach und trifft zum 5:7. Der WAC/WEV wirkt müde und bringt den Ball nicht vor das gegnerische Tor. Dann geht Neuburger vor, gibt an Paul ab und dieser macht das 5:8. Jetzt gelingt dem WAC/WEV ein Tor, dieses wird aber von Edgar Dietrichstein nicht anerkannt. Cassinone und Weinberger schaffen es dann doch noch, das 7:8 mit zwei weiteren Tor zu erreichen. Allerdings ist die Kraft dann endgültig dahin. Kurz vor Schluss sind dann noch Paul, Sommer und wieder Paul erfolgreich und stellen den Endstand von 7:11 her.


Spiel 08. Jänner 1922 CEV - TEC

  • Schiedsrichter:
  • Das Freundschaftsspiel zwischen dem CEV und dem TEC endet 8:7(3-3,5-4). Der eingsetzte Schiedsrichter war noch unerfahren. Es kam zu heftigen Auseinandersetzungen zwischen den Spielern. Das ganze Match litt unter den Schiedsrichtermaßnahmen. Beim CEV war Caucig der beste Mann. Der sonst so verläßliche Maak hatte nicht seinen besten Tag. Beim TEC war Wrede der Beste, wobei ihm Eissert und Pamperl gut unterstützten. Auch beim TEC war Torwart Geldner unsicher. Für den CEV schossen Neuburger (3), Caucig (3), Födrich und Sommer die Tore. Für den TEC trafen Wrede (5) und Paul Eissert (2).

Spiel 15. Jänner 1922 CEV/WBC - Slovan Cup-Spiel

  • Schiedsrichter:
  • Team Slovan: Marek, Bratny, Besirsky I, Besirsky II, Fuxa, Rhon, Becher,
  • Team CEV/WBC: Neuburger, Stärker, Sommer, Maak, Poisson, Födrich, Caucig,
  • Das Cup-Spiel zwischen dem CEV - Slovan endete 14:0(7-0,7-0). Slovan trat nur mit sechs Spielern an und konnte seine Mannschaft erst zum Ende komplettieren. Es herrschte starker Schneefall. Die Slovan-Mannschaft zeigte Trainingsrückstände auf. Die ersten beiden Treffer im Spiel erzielte Caucig. Poisson, Caucig und Sommer waren die nächsten drei Torschützen. Noch zwei weitere Tore der Kombinations-Mannschaft führten zum Halbzeitergebnis von 7:0. Die Spieler von CEV/WBC werden in der zweiten Halbzeit noch Stärker und weitere sieben Tore werden geschossen. Bratny und der Torwart leisten eine gute Abwehrarbeit auf Seiten Slovans und können zumindest eine höhere Trefferquote verhindern. 14:0 lautet das Endergebnis. Slovan scheidet aus dem Wettbewerb aus.

Spiel 28. Jänner 1922 VfB - CEV/WBC Cup-Spiel

  • Schiedsrichter: Edgar Dietrichstein
  • Das Cup-Spiel zwischen VfB und CEV/WBC endete 7:5(4-1,3-4). Man hatte mit einem starken VfB gerechnet und war überrascht, wie stark die Kombination CEV/WBC aufspielte. Der VfB musste sich sehr anstrengen, um das Spiel zu gewinnen. Der Schiedsrichter hatte das Spiel immer im Griff. Wildam spielte vorzüglich. Er stoppte fast jeden Volley-Ball, der in seine Nähe kam und ist wohl der beste Spieler auf seiner Position in Wien. Er spielte auch sehr fair, was seine Gegner nicht immer waren. Herzl zeigte eine gute Leistung. In der ersten Halbzeit war das Mittelfeld Zentrum des Spiels und die Verteidigungen wehrten alle Angriffe ab. Nach einer schönen Kombination des VfB durch Herzl-Wildam kam es zum 1:0. Kurz darauf konnte Chancig jedoch den Ausgleichstreffer erzielen. Zur Halbzeit stand es 4:1, wobei ein Tor aus einem Corner erzielt wurde. In der 2. Halbzeit spielte die Kombination besser als ihr Gegner und es sah fast so aus, als könne die Kombination mit den geschossenen Toren noch ein Unentschieden erreichen. Für zwei grobe Regelverstöße gab es dann jedoch jeweils einen Strafstoß, die durch Wildam verwandelt wurden und schließlich gewann der VfB mit einem Endstand von 7:5. Die Kombination CEV/WBC scheidet aus.

Spiel 12. Februar 1922 CEV/WBC - TEC

  • Schiedsrichter:
  • Das Freundschaftsspiel zwischen der Kombination CEV/WBC und TEC endet 5:9(3-5,2-4). Die Zuschauer sehen ein schönes Spiel. Bei der Kombination sind die besten Spieler Wrede, Eissert und Pamperl, beim TEC sind es Tormann Maak, Stärker und Sommer.


Spiel 12. Februar 1922 CEV/WBC - Slovan

  • Schiedsrichter:
  • Das Freundschaftsspiel zwischen der Kombination CEV/WBC und Slovan endet 6:10(4-6,2-4). In der Mannschaft von Slovan waren Bratny und Besirsky die besten Spieler, bei der Kombinationsmannschaft war der Tormann Metzl gut. Die Tore für Slovan schossen Besirsky (7), Kysela (2) und Becher. Bei der Kombinationsmannschaft waren Jahnke (2) und Poisson (2) und Stärker. Der sechste Treffer war ein Eigentor.


Spiel 19. Februar 1922 ÖLehrer - CEV/WBC

  • Schiedsrichter: Skalnik
  • Das Freundschaftsspiel zwischen ÖLehrer und CEV/WBC endete 3:4(0-1,3-3). Während des Spiels fiel Schnee und die erste Hälfte war das Kombinationsspiel mit dem Ball sehr beeinträchtigt. Erst als in der Pause der Schnee beseitigt wurde, war wieder ein normales Spiel möglich. Die Kombination erreichte durch Kauszik den ersten Treffer. Nach dem Seitenwechsel war es wieder Kauszik, der auch den zweiten Treffer für die Kombination einschoss. Krall konnte dann für die ÖLehrer den Anschlusstreffer erzielen, während danach Sommer für die Kombination das 3-1 einschießt. Hofner trifft für die Lehrer und Kauszik den vierten Treffer für die Kombination. Krall schafft dann wieder den Anschlusstreffer für die Lehrer.



Saison 1922/23

Eine Bandy-Meisterschaft wurde begonnen, aber nicht zu Ende geführt. Fünf Vereine hatten sich gemeldet, unter Ihnen auch der CEV.

Datum Spielort Vereine Art Ergebnis Zuschauer Bemerkungen
17. Dezember 1922 Wien, CEV-Platz CEV - WBC M 12:3(6-1,6-2) s.u.
21. Jänner 1923 Wien, CEV - Nicholson M 10:1(4-0,6-1) s.u.


Spiel 17. Dezember 1922 CEV - WBC M-Spiel

  • Schiedsrichter: Edgar Dietrichstein
  • Das Meisterschaftsspiel zwischen dem CEV und dem WBC endete 12:3(6-1,6-2). Da der WBC nur mit 6, anstatt 7 Spielern, antrat, hatte der CEV ein leichtes Spiel. Beim WBC spielten Stärker und Tormann Belhaus gut. Die Tore für den CEV schossen Poisson (5), Födrich (3), Caucig (3) und Grazl. Für den WBC trafen Sommer (2) und Stärker. Sie erreichten ihre Tore mit Durchbrüchen.


Spiel 21. Jänner 1923 Nicholson - CEV M-Spiel

  • Schiedsrichter: Edgar Dietrichstein
  • Das Meisterschaftsspiel zwischen Nicholson und CEV endete 1:10(0-4,1-6): Die Tore für den Cottage Eislauf Verein schossen Sommer(4), Stärker(4) und Belbai(2).
Es war das letzte Bandy-Meisterschaftsspiel in der Geschichte des OeEHV. In verschiedenen Publikationen steht auch fälschlicherweise, das der Gegner von Nicholson der WBC gewesen wäre.[6]

Saison 1923/24

Das letzte bekannte Bandyspiel wurde am 31. Dezember 1923 zwischen dem Cottage Eislauf Verein und dem Training Eislauf Club unter dem Schiedsrichter Edgar Dietrichstein ausgetragen. Beim CEV spielten: Fach, Jahnke, Robert Maak, Födrich, Reimer, Richard Maak und Fritz Cauzig.

Datum Spielort Vereine Art Ergebnis Zuschauer Bemerkungen
31. Dezember 1923 Wien, CEV-Platz CEV - TEC F 7:3 (4-2,3-1) Schiri: Edgar Dietrichstein



Scheibenspiel

Saison 1921/22

  • Anfang 1922 stellt der CEV sein tägliches Bandy-Training mittwochs und samstags auf Scheibenspiel-Training um. Die restlichen Tage bleiben mit dem Bandytraining bestehen.[7]


Nationale Spiele

Datum Spielort Vereine Art Ergebnis Zuschauer Bemerkungen
22. Jänner 1922 Wien, WEV-Platz CEV/WEV - WAC F 1:4(1-0,0-4) s.u.
19. Februar 1922 Wien, CEV-Platz CEV - Slovan F 1:6(1-2,0-4) s.u.

Spiel 22. Jänner 1922 CEV/WEV - WAC

  • Schiedsrichter:
  • Das Freundschaftsspiel zwischen der Kombination aus CEV/WAC und WAC endete 1:4(1-0,0-4). Der beste Spieler auf dem Platz war Alfred Revy. Er war häufig vor dem gegnerischen Tor, schaffte es aber nicht, Tore einzuschießen. Lichtneker und Torwart Stransky waren gut. In der ersten Hälfte brauchte Alfred Revy einiges an Torschüssen, die aber nich trafen, bevor er aus 10 Meter Entfernung das Führungstor einschießen konnte und damit die Kombination in Führung brachte. In der zweiten Spielhälfte konnte Poisson den Ausgleichstreffer erzielen. Hans Weinberger schaffte mit seinem Tor die Führung zum 1:2, bevor Lichneker zwei weitere Tore einschießen konnte und damit den Endstand von 1:4 erreichte.


Spiel 19. Februar 1922 CEV - Slovan

  • Schiedsrichter:
  • Das Freundschaftsspiel zwischen CEV und Slovan endete mit 1:6(1-2,0-4). In der Zeitung der Montag werden die Halbzeitergebnisse mit (0-2,1-4) angegeben. Der CEV begann das Spiel mit fünf Aktiven. Später kamen dann die fehlenden Spieler hinzu. Es zeigte sich, dass beide Mannschaften mit dem Spiel mit der Scheiben noch nicht so vertraut sind.

Internationale Spiele

keine


Saison 1922/23

  • 03. Dezember 1922: Vollversammlung der Eishockeysektion
Um 15.00 Uhr fand heute die Vollversammlung der Eishockeysektion in den Clubräumen des CEV statt.

Nationale Spiele

In dieser Saison fand die 1. Meisterschaft im Scheibenspiel statt. Es gab nur eine Gruppe. Sieben Vereine meldeten sich hierzu. Der Cottage Eislauf Verein wurde Dritter und bewies damit, dass er auch das Scheibenspiel beherrschte.


Datum Spielort Vereine Art Ergebnis Zuschauer Bemerkungen
25. Dezember 1922 Wien, WEV-Platz CEV - WEV M 0:11(0-3,0-8) 53 s.u.
13. Februar 1923 Wien, WEV-Platz CEV - Stockerauer AV M 7:4(4-2,3-2) s.u.
15. Februar 1923 Wien, WEV-Platz CEV - WAC M 0:9(0-5,0-4)
20. Februar 1923 Wien, WEV-Platz CEV - Ostmark M 3:1(3-0,1-1)
21. Februar 1923 Wien, WEV-Platz CEV - Amateure M 2:2(1-1,1-1)
22. Februar 1923 Wien, WEV-Platz CEV - PSK M 0:3(0-2,0-1)

Spiel 25. Dezember 1922 WEV - CEV

  • Schiedsrichter: Edgar Dietrichstein
  • Das erste Meisterschaftsspiel der Saison fand bei strömenden Regen zwischen dem WEV und dem CEV statt und endete mit 11:0(3-0,8-0) Toren. Trotzdem hatten sich noch 53 zahlende Zuschauer eingefunden. Die CEV-Spieler leisteten erheblichen Widerstand, so dass der WEV in der ersten Hälfte nur 3 Treffer erzielne konnte. In der 2. Hälfte zeigte sich dann aber das fehlende Training des CEV und deren Torwart musste 8 Mal hinter sich greifen. Bei den Wienern waren Walter Brück, Alexander Lebzelter und Stransky im Tor die besten Mitspieler. Beim CEV waren es der Torwart Fach, Föderich und Maak. Die Tore für den WEV schossen Walter Brück, Lebzelter und Tisch, der allein 5 Treffer machte.


Spiel 13. Februar 1923 Stockerauer AV - CEV M-Spiel

  • Schiedsrichter: Tasch
  • Das Meisterschaftsspiel zwischen Stockerau und CEV endete 4:7(2-4,2-3). Die besten Spieler des CEV waren Poisson und Maack.



Internationale Spiele

keine

Saison 1923/24

Nationale Spiele

  • Die österreichische Eishockey-Meisterschaft 1923/24 wurde in zwei Klassen gespielt, die jeweils sechs Mannschaften umfassten. Der Cottage Eislauf Verein spielte in der 1. Klasse und erreichte wiederum den dritten Platz hinter dem Wiener Eislauf Verein (WEV) und dem Pötzleinsdorfer Sport Klub (PSK).
  • Am Jugendturnier beteiligten sich drei Mannschaften. Der CEV wurde hinter dem WEV Zweiter.


Datum Spielort Vereine Art Ergebnis Zuschauer Bemerkungen
25. Dezember 1923 Wien, CEV-Platz CEV - Stockerauer AV M 2:1(0-0,2-1) s.u.
26. Dezember 1923 Wien, CEV-Platz CEV - TEC F 9:2(7-2,2-0) s.u.
30. Dezember 1923 Wien, CEV - VfB F 1:4(1-1,0-3) s.u.
01. Jänner 1924 Wien, CEV-Platz CEV - Hakoah M 9:0(3-0,6-0) s.u.
06. Jänner 1924 ? CEV - Korneuburg M 13:2(6-0,7-2) s.u.
20. Februar 1924 Wien, CEV Jug - WEV Jug J 1:4( ) s.u.
? Wien, CEV - PSK M 4:7
? Wien, CEV - WAC M ?


  • Spiel 25. Dezember 1923 CEV - Stockerauer AV M-Spiel
  • Schiedsrichter:
  • Das Meisterschaftsspiel zwischen CEV und Stockerauer AV endete mit 2:1(0-0,2-1) Toren. Beim CEV spielten Maack und im Tor Fach gut, bei den Stockerauern war es Sandhofer. Beiden Mannschaften fehlte das Schußvermögen.


  • Spiel 26. Dezember 1923 CEV - TEC
  • Schiedsrichter:
  • Das Freundschaftsspiel zwischen dem CEV und dem TEC endete mit 9:2(7-2,2-0) Toren. Cottage spielte weitaus besser als am Vortag. Bester Spieler beim CEV war wieder Maack, der auch die meisten der Tore für den CEV erzielte. Beim TEC ist der Tormann Eissert wegen seinem guten Spiel zu erwähnen.

Spiel 30. Dezember 1923 VfB - CEV

  • Schiedsrichter: Edgar Dietrichstein
  • Das Spiel zwischen VfB und CEV endete 4:1(1-1,3-0). Der Schnee behinderte das Spiel in der ersten Spielhälfte. Beide Mannschaften hatte aber auch nicht richtig Lust, das Match auszutragen. In der Pause wurde der Schnee entsorgt und das Spiel wurde besser. Wildam und Lichtenecker waren die besten Spieler beim VfB, unfair spielte Simotta. Beim CEV war Maak sehr gut, während Födrich ebenfalls Unfairnis zeigte.


  • Spiel 01. Jänner 1924 CEV - Hakoah M-Spiel
  • Schiedsrichter: Edgar Dietrichstein
  • Team CEV: Tor: Fritz Caucig, Feldspieler: Födrich, Jahnke, MaakII, CaucigI, Poisson,
  • Team Hakoah: Tor: Max, Feldspieler: Neufeld, Waldmann, Wponer, Wall, Guttmann,
  • Das Meisterschaftsspiel zwischen dem CEV und Hakoah endete mit 9:0(3-0,6-0) Toren. Die Spieler von Hakoah hatten sich gegenüber ihrem letzten Spiel doch stark verbessert, kamen aber an die Leistung des CEV nicht heran. Der CEV spielte weniger Kombinationen, dafür zeigte er aber mehr Durchbrüche. Bei Hakoah spielte der Tormann Max ausgezeichnet.


Spiel 06. Jänner 1924 CEV - Korneuburg M-Spiel

  • Schiedsrichter: Schafffer
  • Das Meisterschaftsspiel zwischen CEV und Korneuburg endete 13:2(6-0,7-2). Bei Korneuburg war Dölzl gut, sowie der Rechtsaußen Kauba. Es fehlte den beiden Mannschaften noch an Erfahrung im Scheibenspiel. Der CEV war im Spiel überlegen.


Spiel 20. Februar 1924 WEV Jug - CEV Jug Turnier

  • Schiedsrichter:
  • Das Turnierspiel der Jugendmannschaften des WEV und CEV endete 4:1( ). Dieses Spiel zu sehen war ein wahrer Genuss und das Match war besser als manches Meisterschaftsspiel. Beide Mannschaften spielten gleichwertig, der WEV hatte nur das größere Glück bei seinen Torschüssen. Man sah einige begabte Spieler und muss sich so um den Nachwuchs im Eishockey keine Sorgen machen. Bei allen drei Mannschaften, die am Turnier teilnehmen, handelt es sich aber auch um Teams, deren Verein über eigene Eisplätze verfügt und somit die Möglichkeit zu einem guten Training besteht.


Internationale Spiele

Datum Spielort Vereine Art Ergebnis Zuschauer Bemerkungen
17. Februar 1924 Kitzbühel CEV - Sportklub Rissersee I 4:2(2-1,0-1,2-0) Schiri: Priller/ Datum prüfen
? ? CEV - Troppauer EV I 2:2


Spiel 17. Februar 1924 CEV - Sportclub Riessersee

  • Schiedsrichter: Priller
  • Team CEV: Tor: Verteidiger: Föderich, Schubarth, Sturm: Maack,
  • Bei spiegelglattem Eis und herrlichem Winterwetter sah man gutes Eishockey. Das Spiel in Kitzbühel zwischen dem CEV und dem deutschen Eishockeymeister SC Riessersee endete mit 4:2(2-1,0-1,2-0) Toren. Gleich zu Beginn des ersten Drittels gingen die Wiener Spieler vor und erzielten mit Diki Maak den ersten Treffer für den CEV. Nur kurze Zeit später konnte der Rechtsaußen Caucig den zweiten Treffer einschießen. Danach erzielten die Bayern das Anschlußtor zum 2:1. Im zweiten Drittel stürmten beide Mannschaften. Die Bayern konnten waren hierbei glücklicher und konnten bei einem wilden Durchbruch den Ausgleichstreffer zum 2:2 erzielen. Im letzten Drittel belagerten die Wiener das bayrische Tor minutenlang. Nach einer schönen Kombination bei immer wiederkehrenden Angriffen erzielten die Wiener den erneuten Führungstreffer und kurze Zeit später noch ein Tor. Die Bayern warfen jetzt alles nach vorne, konnten aber keinen Torerfolg mehr verzeichnen. Dann pfiff der Schiedsrichter mit dem Stand von 4:2 für den CEV das Spiel ab.



Saison 1924/25

  • 21. November 1924: Sektionsleiter Ing. Egon Födrich zurückgetreten
Der langjährige Sektionsleiter des CEV Ing. Egon Födrich ist zurückgetreten. Das Ausscheiden dieses Funktionärs beim CEV bedeutet einen schweren Verlust für den Verein. Es war Egon Födrich, der sich in der Saison 1912/13 für die Gründung der Eishockeysektion im CEV stark machte. Über die ganzen Jahre hat er die Sektion mit Umsicht, Ausdauer und Energie geleitet. Nicht nur die sportliche, auch die technische und administrative Arbeit hatte er zu leisten. Ihm ist es zu verdanken, dass der CEV über eine starke Kampf-, eine Reserve- und eine Jugendmannschaft verfügt. Durch das Ausscheiden verliert die Mannschaft ihren Führer, die Sektion einen Fachmann und Organisator. Die Herren im Verwaltungsrat wissen doch sehr genau, dass es ohne diesen Fachmann kein richtiges Vorwärtskommen geben wird. In der Presse wird gefragt, warum der Verwaltungsrat Egon Föderich nicht zu halten versucht. Oder ist es Absicht der Männer in der Hasenauerstraße, dass es mit der Eishockeysektion abwärts gehen soll, wie man es schon bei der Landhockeysektion geschafft hat. Auch hier ging wegen Streitigkeiten nach zwei Jahren die Sektion ruhmlos zu Grund? Es bleibt zu wünschen, dass dieses bei der Eishockeysektion nicht auch geschieht. Dieses ist aber nur möglich, wenn man Egon Födrich zurück ins Amt holt.


  • 06. Dezember 1924: Die Spieler Deinel und Arnoldi sind beim CEV ausgetreten und haben sich Nicholson angeschlossen. Die Freigabe ist bereits erfolgt.


  • 06. Dezember 1924: Der Spieler Schubarth ist bei den Amateuren ausgetreten und spielt jetzt beim CEV.



Nationale Spiele

Wieder wurde in zwei Klassen gespielt. In der 1. Klasse befand sich der CEV. Die Meisterschaft wurde abgebrochen, da zu wenige Spiele ausgetragen wurden. In diesem Jahr begannen die Spiele des Szabo-Jugend-Cup. Vier Mannschaften aus drei Vereinen nahmen teil. Die Jugendmannschaft des Cottage Eislauf Verein errang den ersten Platz.


Datum Spielort Vereine Art Ergebnis Zuschauer Bemerkungen
07. Dezember 1924 Wien, WEV-Platz CEV - WEV M 1:12(1-4,0-5,0-3) s.u.
16. Dezember 1924 Wien, Engelmann-Platz CEV - PSK F 2:17( ) s.u.
25. Dezember 1924 Wien, CEV-Platz CEV - TEC M 13:0(4-0,9-0) s.u.
26. Dezember 1924 Wien, CEV-Platz CEV - VfB M 3:4(0-0,2-2,1-2) s.u.
28. Dezember 1924 Wien, CEV-Platz CEV - WAC M 5:2(3-1,4-2 ??? s.u.
28. Februar 1925 Wien, WEV-Platz CEV Jug - Stockerau Jug JC 11:0 s.u.
01. März 1925 Wien, WEV-Platz CEV Jug - WEV Jug A JC 2:1 s.u.
03. März 1925 Wien, WEV-Platz CEV Jug - WEV Jug B JC 1:1 s.u.


Spiel 07. Dezember 1924 WEV - CEV M-Spiel

  • Schiedsrichter: Hubert Weiß, PSK
  • Team WEV: Tor: Ries, Verteidiger: Alexander Lebzelter, Alfred Revy, Sturm: Walter Brück, Ulrich Lederer, Herbert Brück, Walter Sell, Architekt Georg Gröbsch
  • Team CEV: Tor: Fach, Verteidiger: Jahnke, CaucigI, Sturm: Glatz, Poisson, MaakII, MaakI, CaucigII,
  • Das Meisterschaftsspiel zwischen dem WEV und dem CEV fand bei nieselndem Regen statt und endete mit 15:1(4-1,5-0,3-0) Toren. Gespielt wird 3 x 20 Minuten. Die Scheibe blieb wegen der Witterung häufig am Eis kleben. Der Platz wurde mehrfach abgekehrt, was aber wenig half. Die Spieler vom CEV waren noch nicht richtig im Training, im Gegensatz zu den Spielern des WEV. CaucigI war beim CEV der beste Spieler und erzielte auch das Tor für seinen Verein. Sehr gut war auch der Torwart Fach, der durch seine Leistung eine weit höhere Niederlage verhinderte.
Bereits in der 1. Minute kann Herbert Brück die Scheibe ins Tor einschießen.Dann bleibt das Spiel der beiden Mannschaften offen. Erst in der 16. Minute gelingt dem WEV der zweite Treffer durch Herbert Brück nach einer Vorlage von Alexander Lebzelter. Der CEV steigert sich und kann nun den Anschlusstreffer durch Caucig zum 2:1 erzielen. Der WEV arbeitet mit schönen Kombinationen, bei zwei von diesen kann Alexander Lebzelter dann das 3:1 einschießen und kurze Zeit später auch den nächsten Treffer. Es gehtmit dem Stand von 4:1 in die Pause. In der zweiten Spielzeit ist der WEV überwiegend stärker als der CEV. Alexander Lebzelter trifft jetzt zum 5:1. Herbert Brück macht die weiteren zwei Tore. Dann folgen Walter Brück und wieder Alexander Lebzelter mit Treffern. mit 9:1 geht es in die zweite Pause. Im letzten Drittel greift der WEV stark an. Die folgenden Gegenangriffe des CEV kann der WEV abwehren. Herbert Brück ist der Schütze von zwei Toren zum 11:1. Den letzten Treffer macht Walter Sell zum 12:1.


Spiel 16. Dezember 1924 PSK - Cottage EV

  • Schiedsrichter: Hans Weinberger
  • Team PSK: Tor: ?, Feldspieler: Zehdniker, Hubert Weiß, Reginald Spevak, Ferdinand Bidla, Ing. Egon Födrich,
  • Das Freundschaftsspiel zwischen dem PSK und dem CEV endete mit 17:2( ) Toren. Für den CEV traf Caucig zweimal. Beim PSK schossen die Tore Zehdniker (5), Hubert Weiß (5), Reginald Spevak (4), Ferdinand Bidla (2) und Ing. Egon Födrich. Spevak war durch seine gerade überstande Fußoperation noch gehandicapt. Zehdnicker und Spevak waren die besten Spieler beim PSK.


Spiel 25. Dezember 1924 CEV - TEC M-Spiel

  • Schiedsrichter: Hans Weinberger
  • Das Meisterschaftsspiel zwischen dem CEV und dem TEC endete mit 13:0(4-0,9-0,0-0) Toren. Die Schützen für den CEV waren B. Maak (5), Poisson (4), Caucig (3) und Reimer. Der TEC spielte derb. Schiedsrichter Weinberger sah sich gezwungen, den Spieler Besirsky1 für den Rest des Spiels auszuschließen.


Spiel 26. Dezember 1924 CEV - VfB M-Spiel

  • Schiedsrichter: Schaffer
  • Das Meisterschaftsspiel zwischen CEV und VfB endete mit 3:4(0-0,2-2,1-2) Toren für den VfB. Die Torschützen für den VfB waren Wagner (2), Lichteneker und Drlk. Für den CEV trafen Maak (2) und Poisson.


Spiel 28. Dezember 1924 CEV - WAC M-Spiel

  • Schiedsrichter: Schaffer
  • Das Meisterschaftsspiel zwischen dem CEV und em WAC endete mit 5:2(3-1,2-1) Toren. Sehr gut spielten Maak und Poisson beim CEV. Diese beiden Spieler schossen auch die Tore. Beim WAC waren Pruscha und Hörde erfolgreich. Tormann Kahane (WAC)war der beste Mann auf dem Eis. Schiedsrichter Schaffer zeigte eine schwache Leistung.


Spiel 28. Februar 1925 CEV Jug - Stockerau Jug Szabo-Cup

  • Schiedsrichter:
  • Das Spiel zwischen den Jugendmannschaften des CEV und Stockerau endete 11:0(6-0,5-0) für den CEV. Lauf- und Spieltechnik des CEV war gut. Die Spieler Preisecker und Glatz gefielen sehr.

Spiel 01. März 1925 CEV Jug - WEV Jug A Szabo-Cup

  • Schiedsrichter: Schaffer
  • Das Spiel zwischen den Jugendmannschaften des CEV und des WEV A endete mit 2:1( ) Toren.

Spiel 03. März 1925 CEV Jug - WEV Jug B Szabo-Cup

  • Schiedsrichter: Wollinger
  • Das Spiel der Jugendmannschaften von CEV und WEV B endete mit 1:1( ) unentschiedne. Der CEV hatte durch dieses Ergebnis den Szabo-Cup des Jahres 1925 gewonnen.

Internationale Spiele

keine



Saison 1925/26

  • 2. Dezember 1925: Der Eishockeyspieler Sommer wechselt vom VfB zum CEV und wird dort die Stelle des nach Pötzleinsdorf gewechselten Schubart einnehmen.
  • 04. März 1926: Der Torwart des CEV Fach hat sich bei seinem Verein abgemeldet. Er will zukünftig beim Pötzleinsdorfer Sport Klub spielen.


Nationale Spiele

Diese österreichische Eishockey-Meisterschaft 1925/26 wurde nach dem "Wiener System" gespielt. Alle Mannschaften spielten in einer Klasse. Zwölf Vereine mit 15 Mannschaften bewarben sich. Die ersten vier Plätze dieser Meisterschaft sind nachgewiesen. Die zwei Mannschaften des Cottage Eislauf Vereins befanden sich nicht unter diesen vier Mannschaften. Zum zweiten Mal wurden die Spiele um den 2.Szabo-Jugend-Cup ausgetragen. Fünf Mannschaften beteiligten sich. Der CEV wurde Zweiter hinter dem WEV.


Datum Spielort Vereine Art Ergebnis Zuschauer Bemerkungen
06. Dezember 1925 Wien, WEV-Platz CEV - WAC kom F 6:1(3-1,3-0) s.u.
08. Dezember 1925 Wien, WEV-Platz CEV - WEV II F 7:4(3-0,3-1,1-3) s.u.
08. Dezember 1925 Wien, CEV II - PSK F 0:9(5-0,2-0,2-0) s.u.
23. Dezember 1925 Wien, WEV-Platz CEV II - VfB M 0:8(0-3,0-5) s.u.
27. Dezember 1925 Wien, WEV-Platz CEV II - WEV II M 1:10(1-5,0-5) s.u.
17. Jänner 1926 Graz CEV - Grazer AC F 13:0(5-0,8-0) s.u.
20. Jänner 1926 Wien, CEV-Platz CEV - VfB F 3:2(2-0,1-2) s.u.
24. Jänner 1926 Stockerau CEV II - Stockerau II F 6:1(4-1,2-0) s.u.
21. Februar 1926 Wien, WEV-Platz CEV - WEV M 1:3(1-2,0-1) 300 s.u.
24. Februar 1926 Wien, WEV-Platz CEV Jug - WBC Jug JC 2:0 s.u.
01. März 1926 Wien, WEV-Platz CEV Jug - WEV Jug JC 1:4(0-3,1-1) s.u.


Spiel 06. Dezember 1925 CEV - WAC kom

  • Schiedsrichter: Schaffer
  • Das Freundschaftsspiel zwischen dem CEV und dem WAC endete 6:1(3-1,3-0)). Die Tore für den CEV schossen Poisson (2), Fritz Causig (2), MaakII und Glatz. Für den WAC war Weinberger erfolgreich. Kundegraber (WAC) wurde bei diesem Spiel verletzt.


Spiel 08. Dezember 1925 WEV II - CEV

  • Schiedsrichter: Hubert Weiß, Dr. Watson
  • Das Freundschaftsspiel von WEV II gegen den CEV endete mit 4:7(0-3,1-3,3-1) Toren. Die Torschützen des CEV waren Poisson (3), Maak (2), Glatz und Cauzig.


Spiel 08. Dezember 1925 CEV II - PSK

  • Schiedsrichter: Wollinger
  • Das Freundschaftsspiel des CEV II gegen den PSK endete mit 0:9(5-0,2-0,2-0) Toren. Für den PSK trafen Reginald Spevak (6), Josef Mandel, Denesi und F. Chlada. Der PSK spielte überwiegend mit Spielern der Kampfmannschaft.


Spiel 23. Dez. 1925 VfB - CEV II M-Spiel

  • Schiedsrichter: Watson,
  • Das Meisterschaftsspiel zwischen VfB und CEV II endete 8:0(3-0,5-0).


Spiel 27. Dezember 1925 WEV II - CEV II

  • Schiedsrichter:
  • Das Spiel zwischen dem WEV II und dem CEV II endete mit 10:1(5-1,5-0) Toren für die Reserve des WEV. Das Spiel war erst als Meisterschaftsspiel deklariert und wurde dann nach Rücksprache mit dem Verband als Freundschatsspiel ausgetragen.[8] Die Tore für den WEV schossen Ulrich Lederer (4), Walter Sell (3), Mayringer (2) und Josef Göbl. Für den CEV erzielte Maak den Treffer.


Spiel 17. Jänner 1926 CEV - Grazer AC

  • Schiedsrichter:
  • Das Freundschaftsspiel zwischen dem CEV und dem Grazer AC in Graz endete mit 13:0(5-0,8-0) Toren. Der CEV hatte vorher keine Information über das vereinbarte Spiel weitergegeben.


Spiel 20. Jänner 1926 CEV - VfB

  • Schiedsrichter: Weinberger
  • Das Freundschaftsspiel zwischen dem CEV und dem VfB endete 3:2(2-0,1-2). Die Torschützen für den CEV waren Cauzig und Maak, hinzu kam ein Eigentor des VfB. Beim VfB trafen Winter und Drly.


Spiel 24. Jänner 1926 Stockerau II - CEV II

  • Schiedsrichter: Schaffer
  • Das Freundschaftsspiel zwischen Stockerau und der Reserve des CEV endete 1:6(1-4,0-2). Für den CEV trafen Cerny (3), Glatz (2) und Jahnke. Für Stockerau war Doppler der Schütze.



Spiel 21. Februar 1926 WEV - CEV M-Spiel

  • Schiedsrichter: Dietrichstein
  • Team WEV: Tor: Röminger, Verteidiger: Alexander Lebzelter, Walter Brück, Sturm: Alfred Revy, Herbert Brück, Ulrich Lederer, Ersatz: Schmiedt
  • Team CEV: Tor: Knapp, Verteidigung: CauzigI, Poisson, Sturm: Schubarth, Maak, Glatz, Ersatz: CauzigII,
  • Das Meisterschaftsspiel zwischen dem WEV und dem CEV endete mit 3:1(2-1,1-0) Toren vor 300 Zuschauern. Bei einer Außenthemperatur von 16 Grad plus glich die Eisfläche einer Badewanne. Man hätte das Spiel besser absagen sollen. Das gute Abschneiden ist dem Tormann des CEV Knapp zu verdanken. Er zeigte eine vorzügliche Leistung. Das Spiel selbst war eintönig und langsam, was aber sicherlich auch auf die Eisbeschaffenheit zurück zu führen ist. Eine lustige Episode im Spiel ergab sich, als bei einem Angriff von Lederer sein Torschuß nicht ins Tor ging, da Pisson mit beiden Händen das Tor einfach beiseite schob. Er erhielt natürlich für seine Tat einen Ausschluß. Das Führungstor erzielte Walter Brück sofort in der ersten Minute. Das zweite Tor fiel nach einem Sololauf von Herbert Brück und schließlich der dritte Treffer des WEV druch einen Weitschuß von Ulrich Lederer. Für den CEV konnte Maak einschießen. Ein weiteres Tor von Herbert Brück erkannte der Schiedsrichter wegen Off-Side nicht an.


Spiel 24. Februar 1926 CEV Jug - WBC Jug Szabo-Cup

  • Schiedsrichter:

Das Spiel zwischen den Jugendmannschaften des CEV und WBC endete 2:0. Damit scheidte der WBC aus dem Turnier aus.


Spiel 01. März 1926 WEV Jug - CEV Jug Szabo-Cup

  • Schiedsrichter: Weinberger,
  • Das Endspiel um den Szabo-Cup fand zwischen den Jugendmannschaften des WEV und des CEV vor 300 Zuschauern statt. Der WEV siegte mit 4:1(3-0,1-1) Toren. Damit ist der WEV Sieger der Spiele um den Szabo-Cup 1926. Hätte der CEV gewonnen, hätte er den Pokal behalten können. Aber die Mannschaft des CEV hat nicht gehalten, was man sich von ihr versprochen hatte. Die Spieler zeigten wenig Laufvermögen und keine Schußtechnik. Der CEV hatte einfach nicht genügend Training absolvieren können. Glatz und Cerny hatten nicht ihren besten Tag. Beim WEV waren alle Spieler durchtrainiert. Die besten Spieler hier waren Ries, Kurt Weiß und Klang. Die Tore für den WEV erzielten Ries (2), Klang und Reinl. Glatz schoß den Treffer für den CEV.



Internationale Spiele

Datum Spielort Vereine Art Ergebnis Zuschauer Bemerkungen
12. Dezember 1925 Wien, WEV-Platz CEV - Sportclub Riessersee I 2:5(0-0,2-5) 300
24. Jänner 1926 Troppau CEV - Troppauer EV I 2:3( ) s.u.


Spiel 12. Dezember 1925 CEV - Sportclub Rissersee

  • Schiedsrichter: Kurt Wollinger, Pötzleinsdorfer Sport Klub
  • Team CEV: Tor: Fach, Verteidigung: Schubarth, Poisson, Sturm: CauzigI, Maak, Konrad Glatz, Ersatz: Knapp, Fritz Cauzig, (Reimer),
  • Team SC Riessersee: Tor: Leis, Verteidiger: Mauser, Schmidt, Sturm: Gruber, Kreißl, Priller, Ersatz: Groß,
  • Das Spiel zwischen dem CEV und dem SC Riessersee auf dem Platz des WEV endete 2:5(0-0,2-5). 300 Zuschauer waren gekommen. Die Wiener hielten sich in der ersten Hälfte gut. Sie griffen mit aller Kraft an und zeigten ein gutes Spiel. Dann ging ihnen allerdings die Luft aus. Die Riesserseer hatten sich bis dahin auch zurück gehalten und übernahmen in der zweiten Hälfte dann den Angriff. Sie setzten jetzt ihre körperliche Überlegenheit ein. Priller wurde wegen eines unfäiren Angehens für zwei Minuten auf die Bank geschickt. Trotz dieser Hinausstellung gelang Gruber der Führungstreffer. Dann greift Gruber wieder an, gibt die Scheibe an Priller, der unhaltbar einschießt. Der Wiener Poisson kann für den CEV das Anschlußtor zum 2:1 erzielen. Eine Flanke von rechts wird kurze Zeit später von Schmidt volley übernommen und ins Tor geschossen. Fach ist vom elektrischen Licht geblendet und sieht die Scheibe nicht. Ein Weitschuß von Priller bringt den Gästen das 4:1. Danach kann Priller nochmals nach einem Sololauf ein Tor erzielen. Das zweite Tor der Wiener gelingt Poisson kurz vor Spielschluß.


Spiel 24. Jänner 1926 CEV - Troppauer EV

  • Schiedsrichter: Cernahorsky,
  • Team CEV: Tor: Fash, Verteidiger: Schubarth, Poisson, Sturm: CauzigI, Maak, Fritz Cauzig, Ersatz: Preisecker, Reimer,
  • Team Troppauer EV: Tor: David, Verteidiger: Dorasitz, Lichnovsky, Sturm: Heinz, Alt, Schindler,
  • Das Spiel zwischen CEV und Troppauer EV in Troppau endete mit 2:3(0-1,2-2) Toren. Bereits in der ersten Hälfte konnten die Troppauer den Führungstreffer durch Lichnovsky erzielen. In der zweiten Hälte fielen zwei Tore für den CEV und die gleiche Anzahl für Troppau. Die beiden Tore für Troppau erzielten Heinz und Alt. Bei den Toren des CEV waren die Gebrüder Cauzig die Torschützen. Dass die Troppauer keine schlechte Mannschaft sind, kann man daran erkennen, dass sie die in dieser Saison die Eishockey-Meisterschaft gewannen. Der CEV mußte ohne seinen Spieler Glatz antreten, da dieser beruflich verhindert war.


Spiel 21. Februar 1926 WEV - CEV M-Spiel

  • Schiedsrichter: Edgar Dietrichstein
  • Team WEV: Tor: Röminger, Verteidiger: Alexander Lebzelter, Walter Brück, Sturm: Alfred Revy, Herbert Brück, Ulrich Lederer, Ersatz: Schmiedt
  • Team CEV: Tor: Knapp, Verteidigung: CauzigI, Poisson, Sturm: Schubarth, Maak, Glatz, Ersatz: Fritz Cauzig,
  • Das Meisterschaftsspiel zwischen dem WEV und dem CEV endete mit 3:1(2-1,1-0) Toren vor 300 Zuschauern. Bei einer Außenthemperatur von 16 Grad plus glich die Eisfläche einer Badewanne. Man hätte das Spiel besser absagen sollen. Das gute Abschneiden ist dem Tormann des CEV Knapp zu verdanken. Er zeigte eine vorzügliche Leistung. Das Spiel selbst war eintönig und langsam, was aber sicherlich auch auf die Eisbeschaffenheit zurück zu führen ist. Eine lustige Episode im Spiel ergab sich, als bei einem Angriff von Lederer sein Torschuß nicht ins Tor ging, da Pisson mit beiden Händen das Tor einfach beiseite schob. Er erhielt natürlich für seine Tat einen Ausschluß. Das Führungstor erzielte Walter Brück sofort in der ersten Minute. Das zweite Tor fiel nach einem Sololauf von Herbert Brück und schließlich der dritte Treffer des WEV druch einen Weitschuß von Ulrich Lederer. Für den CEV konnte Maak einschießen. Ein weiteres Tor von Herbert Brück erkannte der Schiedsrichter wegen Off-Side nicht an.


Saison 1926/27

  • 16. Dezember 1926: Der CEV trägt sich mit dem Gedanken, im kommenden Jahr eine Kunsteisbahn einzurichten. Für diese Saison sind mehrere Spiele gegen ausländische Vereine in der Planung. Für die diesjährige Meisterschaft sind zwei starke Mannschaften aufgestellt worden. In der Kampfmannschaft ist wohl der junge Torhüter Knapp der interessanteste Spieler. Auch Caucig und Glatz zeigten beim Training sehr gute Leistungen. In der Reservemannschaft hütet Fach das Tor. Hier sind Csernyei und Preißecker aufgestellt worden.



  • 25. Dezember 1926: Den Spielen in dieser Saison kann der CEV ruhig entgegensehen. Mit Tormann Knapp hat er einen hervorragenden Keeper. Auch die Brüder Caucig, Maak, der flinke Poisson und Schubart sind gute Eishockeyspieler.


Nationale Spiele

Da man mit dem Wiener System nicht zufrieden war, wurde für die österreichische Eishockey-Meisterschaft 1926/27 eine 1. Klasse mit sechs Mannschaften aus fünf Vereinen eingerichtet und eine zweite Klasse mit drei Gruppen mit je vier Mannschaften. In der 1. Klasse spielte die Mannschaft CEV I und wurde vierter hinter den beiden Mannschaften des WEV und der Mannschaft des PSK. Der CEV II spielte in der ersten Gruppe der 2. Klasse und wurde hinter der Mannschaft des Pötzleinsdorfer Sport Klub II Zweiter dieser Gruppe. Bei den Spielen um den Szabo-Jugend-Cup meldeten sich vier Mannschaften an. Der Währinger Jugendspiel-Verein und der Pötzleinsdorfer Sport Klub bildeten zwei Mannschaften als Kombination und der WEV und der CEV je eine Mannschaft. Bei diesem starken Feld erzielte der CEV den vierten Platz. Der Schlesinger-Cup für die besten Mannschaften wurde in dieser Saison zum ersten Mal ausgespielt. Fünf Mannschaften waren spielberechtigt. Der CEV konnte sich nicht für das Endspiel qualifizieren.


Datum Spielort Vereine Art Ergebnis Zuschauer Bemerkungen
21. Dezember 1926 Wien, Engelmann-Platz CEV II - PSK II M 0:1
26. Dezember 1926 Wien, CEV-Platz CEV - VfB F 1:2(0-1,1-1) s.u.
01. Jänner 1927 Semmering CEV - WAC M 4:0(2-0,2-0) s.u.
16. Jänner 1927 Semmering CEV - PSK M 1:6(1-2,0-4)
23. Jänner 1927 Semmering CEV II - Stockerau M 3:1( ) s.u.
23. Jänner 1927 Semmering CEV komb. - Stockerau F 4:4( ) s.u.
30. Jänner 1927 Semmering CEV komb. - GEV F 4:0(1-0,3-0) s.u.
13. Februar 1927 Wien, WEV-Platz CEV - WEV F 0:14(0-6-8-0) 500 s.u.
20. Februar 1927 Semmering CEV - VfB M 1:0(1-0,0-0) 500 s.u.
25. Februar 1927 Wien, WEV-Platz CEV - WEV M 1:11(0-5,1-6) s.u.
27. Februar 1927 Wien, CEV - WEV II M 1:3(1-3,0-0) s.u.
28. Februar 1927 Wien, CEV Jug - PSK/Währing Jug A JC 0:6
03. März 1927 Wien, CEV II - Hertha M 1:0
03. März 1927 Wien, WEV-Platz CEV Jug - WEV Jug JC 0:12 s.u.
04. März 1927 Wien, WEV-Platz CEV Jug - PSK/Währing Jug B JC 1:3 s.u


Spiel 26. Dezember 1926 VfB - Cottage EV

  • Schiedsrichter: Schaffer,
  • Team VfB: Tor: Massarek, Feldspieler: Herzl, Sommer, Drdly, Poldi Wildam, Lichtenecker, Ing. Ball, Gustav Wildam,
  • Team CEV: Tor: Knapp, Feldspieler Poisson, Schubarth, Maak, Caucig1, Fritz Caucig, Reimer, Konrad Glatz,
  • Das Freundschaftsspiel zwischen dem VfB und dem CEV war kurzfristig angesetzt worden, da der Troppauer EV nicht wie vereinbart zum Spiel nach Wien kam. Das Match endete 2:1(1-0,1-1) für den VfB vor 500 Zuschauern. Die beiden Mannschaften lieferten sich ein hartes, aber auch stellenweise schönes Spiel. Der VfB zeigte die bessere Stocktechnik und spielte auch härter. Beim VfB waren die besten Spieler Sommer, Herzl und der Torwart Massarek. Beim CEV war der Tormann Knapp der beste Mann. Lichtenecker konnte in der ersten Hälfte den Führungstreffer für den VfB einschießen. In der zweiten Hälfte schoss Poldi Wildam dann für den VfB den zweiten Treffer. Kurz vor Schluß konnte Maak für den CEV den Ehrentreffer erzielen.


Spiel 01. Jänner 1927 WAC - CEV M-Spiel

  • Schiedsrichter: Ing. Edgar Dietrichstein
  • Team WAC: Tor: Stransky, Feldspieler: Hans Weinberger, Dr. Schenner, Rödl, Schilling, Käsbauer, Winter, Taußig,
  • Team CEV: Tor: Knapp, Feldspieler: Schuhbarth, Poisson, Maak, Caucig1, Fritz Caucig, Ersatz: Konrad Glatz, Czernyei, Reimer,
  • Der WAC hatte vom Hotel Panhans die Zusage erhalten, zwei Meisterschaftsspiele am Jahreswechsel auf dem neuen Eisplatz des Hotels absolvieren zu können. Das Meisterschaftsspiel zwischen dem WAC und dem CEV vor 800 Zuschauern endete 0:4(0-2,0-2). Gleich nach Anpfiff begann der CEV zu stürmen. Aber erst kurz vor Ende der ersten Hälfte kann Maak zwei Tore für den CEV einschießen. In der zweiten Hälfte wird das Spiel schäfer. Der WAC kommt besser ins Spiel, kann jedoch trotzdem nicht zu einem Torerfolg kommen. Schließlich kommt der CEV bei zwei schönen Kombinationen durch Caucig und Glatz zu den beiden weiteren Treffern und damit zum Endstand von 4:0. Der Spieler Poisson wurde am Auge verletzt. Bei späteren Untersuchungen stellte sich die Wunde als nicht so schlimm heraus. Dr. Schenner spielte sehr unfäir und wurde zweimal für 5 Minuten ausgeschlossen.


Spiel 16. Jänner 1927 PSK - Cottage EV M-Spiel

  • Schiedsrichter: Hans Weinberger
  • Team PSK: Tor: Wollinger, Verteidigung: Zehdniker, Hubert Weiß, Sturm: Reginald Spevak, Ferdinand Bidla, Hans Tatzer, Ersatz: Hans Stärker, F. Chlada,
  • Team CEV: Tor: Knapp, Verteidigung: Poisson, Caucig1, Sturm: Maak, Konrad Glatz, Fritz Caucig, Ersatz: Reimer, Schubarth, ,Cernyei
  • Das Meisterschaftsspiel auf dem Semmering zwischen dem PSK und CEV endete mit 6:1(2-1,4-0) Toren. Auf Grund der warmen Witterung war das Eis weich und brüchig. Vormittags war das Eis noch in Ordnung gewesen. Die Verantwortlichen für die Ansetzung der Spiele müssen daher wohl überlegen, ob im Jänner die Spiele nicht besser vormittags an den Wochenenden stattfinden sollten. Da sich Hans Tatzer und Reginald Spevak in guter Form befanden, wäre bei besserem Eis die Niederlage wohl noch höher ausgefallen. Das langsame Eis bevorzugte auch Goldschmied, der hierdurch 2 Tore schießen konnte. Beim CEV spielten bis auf Caucig in der Verteidigung alle unterhalb ihrer Form. In der ersten Halbzeit hielten die CEV-Spieler noch gut mit. Das erste Tor schoß Maak für den CEV ein. Dann trafen die Pötzleinsdorfer aber noch zweimal. In der zweiten Hälfte war es dann der PSK der noch viermal die Scheibe in CEV-Tor brachte. Die Tore des PSK schossen Reginald Spevak (2), Louis Goldschmied (2), Ferdinand Bidla und Hans Tatzer.


Spiel 23. Jänner 1927 CEV II - Stockerau M-Spiel

  • Schiedsrichter: Schaffer
  • Das Meisterschaftsspiel auf dem Semmering zwischen der Reserve des CEV und Stockerau am Vormittag endete mit 3:1( ) Toren. Die Torschütze für den CEV war Cernyei mit 3 Toren. Für die Stockerauer traf Sandhofer.

Spiel 23. Jänner 1927 CEV komb. - Stockerau

  • Schiedsrichter:
  • Das Freundschaftsspiel auf dem Semmering am Nachmittag zwischen dem CEV komb. und Stockerau endet 4:4( ).

Spiel 30. Jänner 1927 CEV komb. - GEV

  • Schiedsrichter: Schaffer
  • Team CEV: Tor: Fach, Verteidiger: Preisecker, Reimer, Sturm: Maak, Cernyei, Caucig1, Ersatz: Kufler, Eisermann,
  • Team GEV: Tor: Hergesell, Verteidiger: Halla, Franz Silbert, Sturm: Hartl, Hödl, Ing. Vetter, Ersatz: Lanzer, A. Silbert,
  • Das Freundschaftsspiel auf dem Semmering zwischen dem CEV und dem Grazer Eissport Verein endet 4:0(1-0,3-0). Einer der Ehrengäste des Spiels war der Bezirkshauptmann von Mürzzuschlag Dr. Woresch-Faloyn. Der Sieg der Wiener Spieler ist ihren guten Kombinationen zu verdanken. Die Grazer wurden während des Spiels immer besser und hätten sicherlich ein Tor verdient gehabt. Die Wiener gingen von Anfang an auf Angriff und erzielten in der 7. Minute den Führungstreffer durch Caucig. Der guten Torwartleistung von Hergesell und seiner Verteidiger ist es zu verdanken, dass nicht mehr Tore fielen. In der zweiten Hälfte des Spiels fällt in der 3. Minute das 2:0 durch Preisecker. Mit einer Soloaktion erzielt Reimer in der 18. Minute das 3:0. In der 19. Minute geht Maak allein vor und bringt die Scheibe unhaltbar ins Tor der Grazer.


Spiel 13. Februar 1927 WEV - CEV

  • Schiedsrichter: Hans Weinberger (WAC)
  • Team WEV: Tor: Hermann Weiss, Verteidiger: Dr. Dempsey, Kurt Weiß, Sturm: Walter Brück, Walter Brück, Reinl, Ersatz: Wondra, Maier,
  • Team CEV: Tor: Fach, Verteidiger: Poisson, Schubarth, Sturm: Caucig1, Fritz Caucig, Konrad Glatz, Ersatz: Reimer, Czernyei,
  • Das Freundschaftsspiel zwischen dem WEV und dem CEV endete vor 500 Zuschauern mit 14:0(6-0,8-0) Toren. Das erste Tor war ein Eigentor von Caucig. Danach traf Dr. Gordon Dempsey dreimal ins Tor des CEV. Die nächsten Tore schossen Herbert Brück und Dr. Dempsey ein, so dass es zur Halbzeit 6:0 für den WEV stand. In der zweiten Hälfte eröffnete Walter Brück den Torreigen. Dann schloss sich eine Spielzeit an, in der Dr. Gordon Dempsey brillierte. Er brachte die Scheibe immer wieder nach vorne, ohne auf eigene oder fremde Mitspieler zu achten. So schoss er die nächsten 6 Tore. Jetzt wurde der Ersatzmann Maier eingesetzt, der dann das 14 Tor machte. Dr. Dempsey zeigte heute sein bestes Spiel, seit er in Wien ist. Durch seine Spiele mit der kanadischen Mannschaft in Europa hat er sich so richtig in Schwung gebracht. Die Spieler des CEV konnten rund 10 Minuten in der ersten Hälfte mithalten. Dann bekamen sie ein Tor nach dem anderen eingeschossen.

Spiel 20. Februar 1927 CEV - VfB M-Spiel

  • Schiedsrichter: Kurt Wollinger, PSK
  • Team CEV: Tor: Knapp, Feldspieler: Schubarth, Caucig1, Sturm: Maak, Fritz Caucig, Konrad Glatz,
  • Team VfB: Tor: Massarek, Verteidigung: Herzl, Sommer, Sturm: Poldi Wildam, Lichtneckert, Gustav Wildam, Ersatz: Golscheider, Drly,
  • Das Meisterschaftsspiel auf dem Semmering zwischen dem CEV und dem VfB endete 1:0(1-0,0-0) vor 500 Zuschauern. Der CEV leistete in diesem Spiel etwas besoneres. Er war nur mit 6 Spielern angetreten und gewann trotzdem das Spiel. Beim VfB wollte dieses Mal keine Kombination klappen. Knapp im Tor des CEV leistet eine sehr gute Arbeit. Maak und Konrad Glatz waren die besten Spieler. Es wurde Defensiv gespielt und der VfB fand hiergegen kein Mittel. Im ersten Drittel greift der VfB an. Erst am Ende dieser Spielzeit kommt der CEV auf und kann das Tor durch Maak mit einem unhaltbarem Schuss erzielen. Danach kann Konrad Glatz noch ein weiteres Tor einschießen. Der Schiedsrichter erkennt dieses jedoch nicht an. In der Pause zeigten Mitglieder des CEV und von Engelmann ihr Können im Kunstlaufen. In der zweiten Hälfte spielt der CEV merklich auf Halten. Der VfB greift immer wieder an, kann jedoch kein Tor einschießen.


Spiel 25. Februar 1927 WEV - CEV M-Spiel

  • Schiedsrichter: Kurt Wollinger, PSK
  • Das Meisterschaftsspiel in der 1. Klasse zwischen dem WEV und CEV endete mit 11:1(5-0,6-1) Toren. Die Treffer schossen Herbert Brück (5), Alfred Revy (3) und Ulrich Lederer (3). Das Tor für den CEV konnte Fritz Caucig verwandeln.


Spiel 27. Februar 1927 WEV II - CEV M-Spiel

  • Schiedsrichter: Kurt Wollinger, PSK
  • Team WEV: Tor: Max, Verteidiger: Edgar Dietrichstein, Kurt Weiß, Sturm: Josef Göbl, Reinl, Walter Sell, Ersatz: Schmied, Glanz
  • Team CEV: Tor: Knapp, Verteidigung: Poisson, Schubarth, Sturm: Fritz Caucig, Maak, Konrad Glatz, Ersatz: Dr. Caucig, Cernyei
  • Das letzte Meisterschaftsspiel zwischen dem WEV II und CEV ging an dem WEV mit 3:1(3-1,0-0) Toren. Alle Treffer fielen in der ersten Halbzeit. In der zweiten Hälfte sahen die Zuschauer ein ausgeglichenes Spiel. Der WEV schoss noch ein Tor kurz vor Ende der Spielzeit. Dieses wurde jedoch vom Schiedsrichter wegen Off-Side nicht anerkannt. Beide Torwarte waren hervorragend. Beim WEV waren Josef Göbl, Walter Sell und Kurt Weiß die besten Spieler. Beim CEV waren dieses Caucig2 und Maak.


Spiel 03. März 1927 WEV Jug JC - CEV Jug Szabo-Cup

  • Schiedsrichter:
  • Das Spiel zwischen den Jugendmannschaften des WEV und CEV endete 12:0( ).



Spiel 04. März 1927 PSK/Währing Jug. B - CEV Jug. Szabo-Cup

  • Schiedsrichter:
  • Das Turnierspiel im Jugend-Cup zwischen PSK/Währing Jug. B - CEV Jug. endete 3:1.


Internationale Spiele

keine


Saison 1927/28

  • 30. Dezember 1927: Architekt Gröbsch hat sich beim WEV als aktiver Spieler abgemeldet. Er scheidet im besten Einvernehmen aus dem Verein. Es gib soviel jüngere Spieler, so dass er nicht mehr oft zum Einsatz kommt. Er wechselt zum Cottage Eislauf Verein, wo er als Verteidiger tätig sein wird. Administrativ wird Gröbsch weiter im WEV tätig sein. Er wurde 1926 für 3 Jahre in den Verwaltungsrat gewählt. Das Training der Jüngsten beim WEV ist ihm ein besonderes Anliegen. Somit ist jetzt zwei Vereinen geholfen. Beim CEV ist er als Spieler eine wichtige Verstärkung und beim WEV ist er weiter als Lehrer tätig.

Nationale Spiele

  • Wiederum gab es eine Änderung im Spielsystem. Es gab eine Meisterschaft mit einer 1. Klasse mit sechs Mannschaften und eine Reservemeisterschaft der ersten Klasse mit sechs Mannschaften. Eine 2. Klasse umfasste die Gruppe A mit fünf Mannschaften und eine Gruppe B mit vier Mannschaften. Der Cottage Eislauf Verein spielte in der ersten Klasse und wurde vierter. In der Reserve-Meisterschaft konnte er sogar den dritten Platz belegen.
  • Bei den Spielen zum Szabo-Jugend-Cup gab es die Rekordbeteiligung von neun Mannschaften. Die CEV-Jugend erreichte den achten Platz. Auch an den Spielen zum Schlesinger-Cup konnte der CEV auf Grund seines guten Spielergebnisses teilnehmen. Hier wurde er Vierter vor dem VfB und WAC.
Datum Spielort Vereine Art Ergebnis Zuschauer Bemerkungen
5. Dezember 1927 Wien, Engelmann-Platz CEV - PSK 0:8(0-3,0-1,0-4)
19. Dezember 1927 Wien, CEV II - VfB II M 4:1
21. Dezember 1927 Wien, CEV-Platz CEV - WAC F 8:2
26. Dezember 1927 Wien, CEV-Platz CEV - Hakoah F 3:1(2-0,0-0,1-1) s.u.
01. Jänner 1928 Wien, CEV II - FAC II F 0:2(0-0,0-1,0-1) s.u.
01. Jänner 1928 Wien, CEV-Platz CEV - VfB F 2:2(2-0,0-1,0-1) s.u.
02. Jänner 1928 Wien, Engelmann-Platz CEV - PSK M 1:7(0-1,1-4,0-2) s.u.
04. Jänner 1928 Wien, CEV-Platz CEV - WAC M 1:3(0-0,0-0,1-3) s.u.
06. Jänner 1928 Innsbruck CEV - Innsbrucker EV F 3:2(0-1,0-1,3-0) s.u.
08. Jänner 1928 Wien, CEV-Platz CEV II - PSK II M n.T. 9.1.28
09. Jänner 1928 Wien, Engelmann-Platz CEV - PSK 0:6(0:3(0-3,0-0,0-0) s.u.
25. Jänner 1928 Wien, WEV-Platz CEV - WEV M 1:10(0-5,1-2,0-3) s.u.
29. Jänner 1928 Semmering CEV - ÖWSC F 2:4(1-1,1-1,0-2) s.u.
12. Februar 1928 Semmering CEV - Troppau/Villach 1:2 Turnier
14. Februar 1928 Wien, WEV-Platz CEV II - WEV II M 0:13
15. Februar 1928 Wien, WEV-Platz CEV Jug - WEV Jug A JC 0:6(0-5,0-1) s.u.
16. Februar 1928 Wien, WEV-Platz CEV - WEV II Schl. 0:1(0-0,1-0,0-0) s.u.
27. Februar 1928 Wien, WEV-Platz CEV II - WAC II M 3:1
02. März 1928 Wien, CEV-Platz CEV - VfB M 2:1
07. März 1928 Stockerau CEV - Stockerau M 8:0
08. März 1928 Stockerau CEV II - Stockerau II M 6:0
14. März 1928 Wien, Engelmann-Platz CEV - PSK 1:4(0-0,0-3,1-1) s.u.


Spiel 26. Dezember 1927 CEV - Hakoah

  • Schiedsrichter: Maak
  • Team CEV: Tor: Knapp, Verteidigung: Dr. Caucig, Reimer, Sturm: Glatz, Maak, Fritz Caucig, Ersatz: Preisecker,
  • Team Hakoah: Tor: Steiner, Verteidiger: Schubarth (CEV), Ing. Vorgang, Sturm: Wittmann, Neufeld, Poisson (CEV), Ersatz: Kuffler,
  • In einem Freundschaftsspiel trennten sich CEV und Hakoah 3:1(2-0,0-0,1-1). Da Hakoah nur vier Spieler aufstellen konnte, lieh man sich vom CEV Schubarth und Poisson aus. Es herrschten gute Eisverhältnisse. Gut spielten beim CEV die Brüder Caucig, Maak und Glatz. Bei Hakoah sah man gute Leistungen bei Ing. Vorgang und Steiner. Die Torschützen für den CEV waren Dr. Caucig, Reimer und Preisecker. Für Hakoah traf Vorgang.

Spiel 01. Jänner 1928 CEV - VfB

  • Schiedsrichter: Kurt Wollinger, PSK
  • Team CEV: Tor: Knapp, Verteidigung: Poisson, Reimer, Sturm: Fritz Caucig, Maak, Konrad Glatz, Ersatz: Dr. Caucig, Schubarth,
  • Team VfB: Tor: Massarek, Verteidiger: Herzl, Sommer, Sturm: Winter, Zehdniker, Wildam1, Ersatz: Kailich, Wildam2,
  • Das Freundschaftsspiel zwischen CEV und VfB endete 2:2(2-0,0-1,0-1) unentschieden. m ersten Drittel war der CEV überlegen und konnte durch Dr. Caucig und Maak eine 2:0 Führung erkämpfen. Im zweiten Drittel schoss Wildam den Anschlusstreffer für den VfB und im letzten Drittel konnte Zedhniker den Ausgleichstreffer erzielen.


Spiel 01. Jänner 1928 Floridsdorfer AC II - CEV II

  • Schiedsrichter: Hauptmann Tolar
  • Das Freundschaftsspiel zwischen dem FAC und dem CEV II endete mit 2:0(0-0,1-0,1-0).


Spiel 02. Jänner 1928 PSK - Cottage EV M-Spiel

  • Schiedsrichter: Schaffer
  • Das Meisterschaftsspiel zwischen dem PSK und CEV endete 7:1(1-0,4-1,2-0). Die Pötzleinsdorfer waren die besseren Läufer und Techniker. Der Tormann des CEV erlitt im letzten Drittel eine schwere Verletzung am Schlüsselbein. Das Spiel wurde dann solange unterbrochen, bis ein Ersatztormann die Aufgabe im Tor übernehmen konnte. Die Tore für den PSK schossen Reginald Spevak (4), Hans Tatzer (2) und Ferdinand Bidla. Für den CEV war Caucig erfolgreich.


Spiel 04. Jänner 1928 WAC - CEV M-Spiel

  • Schiedsrichter: Maak,
  • Das Meisterschafsspiel zwischen WAC und CEV endete mit 3:1(0-0,0-0,3-1) Toren. Die Tore für den WAC schossen Kundegraber (2) und Pruscha. Für den CEV war Caucig erfolgreich.


Spiel 06. Jänner 1928 CEV - Innsbrucker EV

  • Schiedsrichter:
  • Das Freundschaftsspiel in Innsbruck zwischen dem CEV und dem IEV endet 3:2(0-1,0-1,3-0). Die Innsbrucker wareb in den beiden ersten Dritteln ein gleichwertiger Gegner und konnten jeweils ein Tor erzielen. In der letzten Spielzeit waren die Wiener aber stark überlegen und konnten mit drei Toren das Spiel noch für sich entscheiden. Die Torschützen für den CEV waren Maak und Dr. Franz Caucig.


Spiel 09. Jänner 1928 PSK - Cottage EV M-Spiel

  • Schiedsrichter: Kurt Wollinger, PSK
  • Das Spiel zwischen PSK und CEV endete Spiel 09. Jänner 1928 PSK - Cottage EV M-Spiel
  • Schiedsrichter: Kurt Wollinger, PSK
  • Das Spiel zwischen PSK und CEV endete 3:0(3-0,0-0,0-0). Der vom Verband nominierte Schiedsrichter war nicht erschienen, so dass Verbandsschiedsrichter Kurt Wollinger für ihn einsprang, um das Spiel nicht ausfallen zu lassen. Für den PSK trafen Anton Dworak, Hans Wichta und F. Chlada.
Das Spiel wurde vom OeEHV mit 6:0 für den PSK strafbeglaubigt.

. Der vom Verband nominierte Schiedsrichter war nicht erschienen, so dass Verbandsschiedsrichter Kurt Wollinger für ihn einsprang, um das Spiel nicht ausfallen zu lassen. Für den PSK trafen Anton Dworak, Hans Wichta und F. Chlada.

Das Spiel wurde vom OeEHV mit 6:0 für den PSK strafbeglaubigt.



Spiel 25. Jänner 1928 WEV - CEV M-Spiel

  • Schiedsrichter: Hans Weinberger,
  • Team WEV: Tor: Hermann Weiss, Verteidiger: Walter Brück, Alfred Revy, Sturm: Ulrich Lederer, Josef Göbl, Herbert Klang, Ersatz: Josef Mayer, Reinl,
  • Team CEV: Tor: Knapp, Verteidigung: Poisson, Reiner, Sturm: Dr. Caucig, Maak, Konrad Glatz, Ersatz: Fritz Caucig, Schubarth,
  • Das Meisterschaftsspiel zwischen dem WEV und dem CEV endete 10:1(5-0,2-1,3-0). Die Tore für den WEV schossen Ulrich Lederer (6), Walter Brück (3) und Josef Göbl. Für den CEV war Dr. Caucig erfolgreich. Josef Göbl war der beste Spieler auf dem Eis.

Spiel 29. Jänner 1928 CEV - ÖWSC

  • Schiedsrichter:
  • Das Freundschaftsspiel auf dem Semmering zwischen dem CEV und dem ÖWSC endete mit 2:4(1-1,1-1,0-2). Für den ÖWSC waren Alexander Lebzelter (2), Hans Mayringer und Rauch die Torschützen. Für den CEV traf Konrad Glatz zweimal.


Spiel 15. Februar 1928 WEV Jug A - CEV Jug Szabo-Cup

  • Schiedsrichter: Willy Moser,
  • Das Spiel im Szabo-Jugend-Cup zwischen den Jugendmannschaften des WEV A und des CEV endete mit 6:0(5-0,1-0). Die Tore für den WEV schossen Rammer (4) und Erhardt (2). Der CEV scheidet damit aus dem Turnier aus.


Spiel 16. Februar 1928 CEV - WEV II Schl.-Cup

  • Schiedsrichter: Födrich
  • Das Spiel im Schlesinger-Cup zwischen dem WEV II und dem CEV endete 0:1(0-0,1-0,0-0). Der CEV ist damit ausgeschieden. Das Tor für den WEV schoss Reinl.


Spiel 14. März 1928 PSK - Cottage EV

  • Schiedsrichter:
  • Das Spiel zwischen PSK und CEV endete mit 4:1(0-0,3-0,1-1) Toren. Der PSK spielte nicht mit der kompletten Kampfmannschaft. Schützen für den PSK waren F. Chlada (2), Hans Ertl und Hubert Weiß. Für den CEV war Dr. Caucig erfolgreich.


Internationale Spiele

Datum Spielort Vereine Ergebnis Zuschauer Bemerkungen
26. November 1927 Wien, WEV-Platz CEV - Sportklub Rissersee 0:3(0-1,0-2,0-0) 600 s.u.
18. Dezember 1927 Budapest CEV - Budapester EV 1:5 s.u.
7. Jänner 1928 Füssen CEV - Füssen 1:2
7. Jänner 1928 Füssen CEV - Füssen 1:0
14. Jänner 1928 Cortina dÁmpezzo CEV - SC Cortina 2:0
15. Jänner 1928 Cortina dÀmpezzo CEV - Mailand 3:1
12. Februar 1928 Semmering CEV - Troppau/Villach 1:2 Turnier
12. Februar 1928 Semmering CEV - Troppau/Cortina


Spiel 26. November 1927 CEV - Sportklub Rissersee

  • Schiedsrichter: Kurt Wollinger, Pötzleinsdorfer Sport Klub
  • Team CEV: Tor: Fach, Verteidigung: Poisson, Konrad Glatz, Sturm: Fritz Caucig, Maak, Caucig1, Ersatz: Knapp, Schubarth,
  • Team SC Riessersee: Tor: Leis, Verteidiger: Hans Schmiedt (Kapitän), Kreisel, Sturm: Priller, Scheublein, Slevogt,
  • Die Riesserseer sind im Hotel Metropole in Wien untergebracht. Es wird 3x15 Minuten gespielt. Es gelten auch noch die alten Regeln, da die Liga die Anfrage des OeEHV noch nicht beantwortet hat. Nur der Tormann darf schon die neuen Regeln anwenden. Der CEV verliert auf dem WEV-Platz in Wien das Spiel gegen den SC Riessersee mit 0:3(0-1,0-2,0-0) Toren vor 600 Zuschauern. Während die Deutschen schon seit Wochen im Training sind und Spielpraxis haben, der CEV war untrainiert. Die Spieler des CEV waren daher unzufrieden, weil sie keine Chance gegen den SCR hatten. Das Geschrei des Publikums war unschön und wenig sportlich gegenüber den Aktiven. Die Bayern glaubten einen leichten Sieg nach Hause bringen zu können. Sie mussten aber schwer für dieses Ergebnis kämpfen. Das Ergebnis hätte besser für den CEV ausfallen müssen, da er sicherlich gleich viele Angriffe gegen den SCR fuhr und nur nicht soviel Glück beim Einschießen hatte. Vor dem Tor des CEV waren die Deutschen energischer. Die Weitschüsse des CEV blieben am Torwart Leis hängen. Gleich beim ersten Vorstoß der Deutschen fiel das Führungstor. Schäublein war links durchgekommen und Fach ließ den leichten Schuss einfach passieren. Im zweiten Drittel machten die Deutschen das Spiel. Knapp stand jetzt im Tor des CEV und musste zweimal hinter sich greifen. Zweimal hatte Priller geschossen und getroffen. Im letzten Drittel war der CEV überlegen. Er ließ aber die vielen Chancen, die er hatte, ungenützt. Die Riesserseer hatten keine Auswechselspieler dabei und waren jetzt übermüdet. Einzig ihr Torwart blieb unüberwindlich.


Spiel 18. Dezember 1927 CEV - Budapester EV

  • Schiedsrichter:
  • Team CEV: Tor: Fach, Verteidigung: Caucig1, Poisson,

Sturm: Konrad Glatz, Fritz Caucig, Maak, Ersatz: Schubarth, Reimer,

  • Team Budapester EV: Tor: ?, Feldspieler: Minder, Graf Revay, Weiner, Lator, ...
  • Das Spiel in Budapest zwischen dem CEV und dem Budapester EV endet 1:5(0-3,1-1,0-1). Im ersten Drittel spielt der Budapester EV mit großer Überlegenheit. Er kann drei Tore einschießen. Das zweite Drittel zeigt zwei gleichstarke Mannschaften. CEV und BKE schießen beide ein Tor. Im letzten Drittel sind die Ungarn wieder die Stärkeren. Aber sie waren im Abschluss ungenau und so fiel nur noch ein Treffer für sie. Die Tore der Ungarn schossen Minder (2), Graf Revay, Weiner und Lator. Das Tor des CEV machte Konrad Glatz.


Eishockeyturnier in Füssen

Der CEV nimmt an einem Eishockeyturnier in Füssen teil. Auf der Hinfahrt findet noch ein Spiel in Innsbruck statt. Neben dem CEV nehmen noch der Berliner Schlittschuhclub II, die Stuttgarter Sportvereinigung und er Eisportverein Füssen teil. Da Berlin und Stuttgart abgesagt hatten, kam es zu keinem Turnierspiel.
Die Abfahrt der Reisegruppe erfolgte am 6. Jänner 1928 mit der Bahn zum ersten Spiel nach Innsbruck, wo sie nach dem Spiel um 12.30 Uhr weiter nach Füssen reisen werden. Der Reisegruppe gehören an: Tor: Jungmann, Feldspieler: Schubarth, Reimer, Dr. Caucig, Caucig2, Maak, Glanz. Der noch vorgesehen Poisson konnte die Fahrt aus beruflichen Gründen nicht mitmachen. Dem jungen Jungmann gab man den Vorzug vor Knapp und Fach, da er zur Zeit einfach besser spielt.


Spiel 07. Jänner 1928 CEV - Füssen

  • Schiedsrichter: Kait, SC Riessersee
  • Das Spiel des CEV in Füssen gegen den Eissportverein Füssen endete mit 1:2( ) Toren. Für Füssen war Vogel zweimal erfolgreich. Das Tor für den CEV schoss Glatz. Die Eisverhältnisse waren nicht besonders gut.


Spiel 07. Jänner 1928 CEV - Füssen

  • Schiedsrichter: Kait, SC Riessersee
  • Das zweite Spiel in Füssen des CEV gegen den dortigen Eissportverein endete 1:0(0-0,1-0,0-0). Dr. Franz Caucig schoss das Tor des CEV.


Spiel 14. Jänner 1928 CEV - SC Cortina

  • Schiedsrichter:
  • Das Spiel in Cortina zwischen dem CEV und dem SC Cortina endete 2:0( ).


Spiel 15. Jänner 1928 CEV - Mailand

  • Schiedsrichter:
  • Das zweite Spiel in Cortina zwischen dem CEV und Mailand endete 3:1( ).


Spiel 12. Februar 1928 CEV - Troppau/Villach

  • Schiedsrichter:
  • Das Spiel auf dem Semmering zwischen dem CEV und der kombinierten Mannschaft von Troppau und Villach endete 1:2( ).


Spiel 12. Februar 1928CEV - Troppau/Cortina

  • Schiedsrichter:
  • Das Spiel auf dem Semmering zwischen dem CEV und derkombinierten Mannschaft von Troppau und Cortina endete..? (Konnte noch nicht ermittelt werden)

Saison 1928/29

  • 20. Oktober 1928: CEV verliert zwei gute Spieler
Die Spieler Konrad Glatz und Poisson haben sich beim CEV abgemeldet.
  • 07. Dezember 1928: Architekt Gröbsch hat sich beim WEV abgemeldet und spielt jetzt für den CEV.
  • 16. Dezember 1928: Der CEV hat auf Grund der niedrigen Themperaturen heute seinen Eisplatz für diese Saison wieder in Betrieb genommen. Die Anlage ist windgeschützt und mit guten Nebenräumen ausgestattet und hat guts Eis. Früher hatte der CEV auch eine Kunsteisbahn. Im 1. Weltkrieg musste er die technischen Anlagen aber verkaufen, so dass er seit dem immer auf Natureis angewiesen ist.


Nationale Spiele

Erneut wurde die österreichische Eishockey-Meisterschaft 1928/29 in den Austragungsbedingungen geändert. Die 1. Klasse umfasste sechs Mannschaften, die 2. Klasse hatte die Gruppen A und B mit je vier und eine Gruppe C mit drei Mannschaften. In der Reserve-Klasse spielten sechs II. und III. Mannschaften. Die sechs besten II. Mannschaften spielten je zu zweit in den drei Gruppen der 2. Klasse. Dieses jedoch außer Konkurrenz. Sie sind daher auch nicht in den Ergebnisaufstellungen aufgeführt. Die Reserve des CEV spielte in der Gruppe B mit. Der Cottage Eislauf Verein erreichte in der ersten Klasse den dritten Platz. Dafür spielte eine Jugendmannschaft wieder mit um den Szabo-Jugend-Cup. Fünf Mannschaften nahmen teil. Man erreichte den vorletzten Platz. Beim Schlesinger-Cup qualifizierten sich fünf Mannschaften, unter ihnen der CEV, der Letzter in diesen Spielen wurde.

Datum Spielort Vereine Art Ergebnis Zuschauer Bemerkungen
08. November 1928 Wien, WEV-Platz CEV - WEV F 3:0(0-0,0-3) ) s.u.
18. November 1928 Mödling, Kunsteisbahn CEV - PSK F 2:7(2-5,0-2) s.u.
30. November 1928 Wien, Engelmann-Platz CEV - PSK II F 1:4( )
07. Dezember 1928 Wien, Engelmann-Platz CEV - PSK M 1:12 s.u.
11. Dezember 1928 Wien, WEV-Platz CEV - Hertha M 8:1(8-0,0-1,0-0) s.u.
11. Dezember 1928 Wien, CEV II - VfB II M 5:3( )
21. Dezember 1928 Wien, Engelmann-Platz CEV II - PSK II F 1:6
23. Dezember 1928 Wien, CEV-Platz CEV kom - PSK II 3:3(0-1,1-2,2-0) s.u.
25. Dezember 1928 Wien, CEV-Platz CEV - Fair F 4:1(1-0,2-1,1-0) s.u.
26. Dezember 1928 Wien, CEV-Platz CEV kom - VfB kom 0:4(0-1,0-1,0-2) s.u.
26. Dezember 1928 Villach CEV - Villach F 1:3(0-0,1-2,0-1) 300 s.u.
26. Dezember 1928 Villach CEV - Villach F 5:3(2-2,0-1,3-0) 300 s.u.
01. Jänner 1929 Semmering CEV - ÖWSC F 1:2(0-0,0-2,1-0) s.u.
06. Jänner 1929 Wien, CEV II - Hakoah M 5:2(1-1,2-1,2-0) s.u.
13. Jänner 1929 Wien, CEV-Platz CEV - FAC F 8:0(1-0,3-0,4-0) s.u.
14. Jänner 1929 Wien, WEV-Platz WEV - CEV II M ?
15. Jänner 1929 Wien, WEV-Platz CEV - WEV M 1:8
19. Jänner 1929 Wien, CEV-Platz CEV II - Allround F 12:2
19. Jänner 1929 Mödling, Kunsteisbahn CEV II - Mödling M 3:0(2-0,0-0,1-0) s.u.
23. Jänner 1929 Wien, CEV-Platz CEV - WAC M 8:2(3-1,4-0,1-1) s.u.
27. Jänner 1929 Wien, CEV-Platz CEV II - EHC Währing II 2:1(0-1,1-0,1-0) s.u.
27. Jänner 1929 Klagenfurt CEV - KAC F 2:4( ) s.u.
27. Jänner 1929 Klagenfurt CEV - KAC F 2:4( ) s.u.
23. Jänner 1929 Wien, CEV-Platz CEV - WAC M 8:2(3-1,4-0,1-1) s.u.
05. Februar 1929 Wien, Cottage-Platz CEV Jug - Hakoah Szabo 0:3(0-3,0-0) s.u.
08. Februar 1929 Wien, CEV-Platz CEV - St. Pölten 8:1(1-0,4-1,3-0) s.u.
08. Februar 1929 Wien, CEV Jug - PSK Jug Szabo 0:4
20. Februar 1929 Wien, CEV - WAC F 6:4(1-1,4-0,1-3) s.u.
24. Februar 1929 Wien, Cottageplatz CEV - Villach 2:3(0-2,0-1,2-0) 50 s.u.
27. Februar 1929 Wien, Engelmann-Platz CEV - PSK F 2:10(1-2,1-5,0-3) s.u.
? Wien, CEV-Platz CEV Jug - WEV Jug Szabo 0:6
ohne Wien, CEV-Platz CEV Jug - WBC Jug Szabo 6:0
ohne Wien, CEV-Platz CEV - WAC Schl. 0:6 s.u.


Spiel 09. November 1928 WEV - CEV

  • Schiedsrichter: Reginald Spevak, PSK
  • Team WEV: Tor: Groß, (Lichtschein), Verteidiger: Walter Brück, Alfred Revy, Sturm: Ulrich Lederer, Josef Göbl, Walter Sell, Ersatz: Reinl, Jaques Dietrichstein,
  • Team CEV: Tor: Fach, Verteidigung: Maak, Dr. Caucig,

Sturm: Fritz Caucig, Cernyei, Preisecker, Ersatz: Schubarth, Reimer,

  • Das Trainingsspiel zwischen dem WEV und dem CEV endete 3:0(0-0,3-0). Die Tore für den WEV schossen Walter Brück (2) und Walter Sell. Wegen des strömenden Regens konnten nur zwei Halbzeiten gespielt werden.


Spiel 18. November 1928 PSK - CEV

  • Schiedsrichter: Hans Weinberger,
  • Das erste Eishockeyspiel zwischen dem Pötzleinsdorfer Eishockey Klub und dem Cottage Eislauf Verein auf der neune Kunsteisbahn in Mödling endet 7:2(5-2,2-0). Das Spiel wurde auf 2 x 20 Minuten vereinbart. Beim Anpfiff um 9.00 Uhr herrschte herrlicher Sonnenschein über der Anlage. Neu in der Mannschaft des PSK ist der Neuzugang Konrad Glatz, der bis Oktober 1928 beim CEV gespielt hatte. Er ist jedoch noch nicht voll ins Spiel integriert. Die Tore für den PSK schossen Reginald Spvak (3), Hans Ertl (2), Hans Tatzer und Konrad Glatz. Für den CEV war Caucig2 zweimal erfolgreich.

Spiel 07. Dezember 1928 PSK - Cottage EV M-Spiel

  • Schiedsrichter:
  • Team PSK: Tor: Karl Oerdögh, Verteidiger: Hans Stärker, Reginald Spevak, Sturm: Hans Ertl, Hans Tatzer, Konrad Glatz, Ersatz: Kurt Wollinger, Ernst Schmucker,
  • Team CEV: Tor: Fach, Verteidigung: Reimer, Dr. Caucig, Sturm: Bobby Maak, Fritz Caucig, Architekt Gröbsch, Ersatz: Eisermann, Freund,
  • Das Meisterschaftsspiel zwischen PSK und CEV ist das erste in dieser Meisterschaft. Es endet 12:1( ). Kurt Wollinger tritt erstmals nicht als Tormann, sondern als Feldspieler auf. Die überragenden Spieler in diesem Mach waren die Stürmer Hans Tatzer, Hans Ertl und Konrad Glatz. Alle drei Stürmer erzielten jeweils drei Tore. Hinzu kamen zwei Treffer von Reginald Spevak und einer von Ernst Schmucker. Den Ehrentreffer des CEV erzielt Caucig2. Beim CEV waren der Tormann Fach, sowie die Brüder Caucig und Bobby Maak die besten Spieler.


Spiel 11. Dezember 1928 CEV - Hertha M-Spiel

  • Schiedsrichter:
  • Das Spiel zwischen CEV und Hertha endete 8:1(8-0,0-1,0-0). Die Torschützen des CEV waren Bobby Maak (5) und Fritz Caucig (2). Für Hertha traf Lifner.


Spiel 23. Dezember 1928 PSK II - Cottage EV komb.

  • Schiedsrichter: Reginald Spevak, PSK
  • Das Freundschaftsspiel in Wien auf dem Cottageplatz zwischen dem PSK II und einer kombinierten Mannschaft des CEV endete 3:3(1-0,2-1,0-2). Die Tore für den PSK schossen Albert Trappl, Anton Dworak und Ernst Schmucker. Für den CEV waren Caucig2 und Preisecker erfolgreich. Der dritte Treffer war ein Eigentor des PSK.

Spiel 25. Dezember 1928 CEV - Fair

  • Schiedsrichter:
  • Das Freundschaftsspiel zwischen CEV und Fair endete 4:1(1-0,2-1,1-0). Die Tore für den CEV schossen Dr. Caucig (2), Pelzmann und Kufiler.


Spiel 26. Dezember 1928 VfB komb. - Cottage EV komb.

  • Schiedsrichter: Ing. Edgar Dietrichstein
  • Das Freundschaftsspiel VfB komb. gegen Cottage komb. endete 4:0(1-0,1-0,2-0). Die Tore des VfB erzielten Gustav Wildam (2) und Poldi Wildam (2).


Spiel 27. Dezember 1928 CEV - Villach

  • Schiedsrichter: Jonke
  • Das Freundschaftsspiel in Villach zwischen CEV und Villach endete 1:3(0-0,1-2,0-1) vor 300 Zuschauern. Die Spieler waren noch vom Spiel und der Fahrt von Budapest ermüdet. Das Tor für den CEV schoss Caucig.


Spiel 27. Dezember 1928 CEV - Villach

  • Schiedsrichter: Jonke
  • Das zweite Freundschaftsspiel in Villach zwischen CEV und Villach ging 5:3(2-2,0-1,3-0) aus. Auch heut waren wieder 300 Zuschauer gekommen. Diesesmal trafen für den CEV Caucig (2), Bobby Maak, Eissermann und Heidegger.


Spiel 01. Jänner 1929 ÖWSC - CEV

  • Schiedsrichter: Aigner,
  • Das Freundschaftsspiel auf dem Semmering zwischen ÖWSC und CEV endete 2:1(0-0,2-0,0-1). Die Torschützen für den ÖWSC waren Mayringer und Berger. Für den CEV war Preisecker. Im Laufe des Spiels wurde der Tormann des CEV Flach durch eine Scheibe im Gesicht erheblich verletzt und musste ausscheiden.


Spiel 06. Jänner 1929 CEV II - Hakoah M-Spiel

  • Schiedsrichter: Schaffer,
  • Das Meisterschaftsspiel zwischen CEV II und Hakoah endete 5:2(1-1,2-1,2-0). Die Torschützen für den CEV waren Preisecker (2), Architekt Gröbsch, Käsbauer und Reimer. Für Hakoah trafen Rona und Grünbaum.


Spiel 13. Jänner 1929 Floridsdorfer AC - Cottage EV

  • Schiedsrichter: Poisson
  • Das Freundschaftsspiel in Wien zwischen dem FAC und dem CEV endete 0:8(0-1,0-3,0-4.) Die Torschützen des CEV waren Caucig2 (4), Dr. Caucig (2) und Bobby Maak (2).


Spiel 19. Jänner 1929 MEC - CEV II M-Spiel

  • Schiedsrichter: Reginald Spevak, PSK
  • Das Meisterschaftsspiel zwischen MEC und CEV II auf der Kunsteisbahn in Mödling endete 0:3(0-2,0-0,0-1). Die Torschützen des CEV waren Preisecker, Architekt Gröbsch und Fritz Caucig.


Spiel 23. Jänner 1929 CEV - WAC M-Spiel

  • Schiedsrichter: Kurt Wollinger, PSK,
  • Das Meisterschaftsspiel zwischen CEV und WAC endete 8:2(3-1,4-0,1-1). Die Tore für den CEV schossen Caucig (5), Architekt Gröbsch, Eissermann und Reimer. Für den WAC waren Oppenheim und Wessely erfolgreich.


Spiel 27. Jänner 1929 EHC Währing II - Cottage EV II

  • Schiedsrichter:
  • Das Spiel der Reserven von Währing und CEV endete 1:2(1-0,0-1,0-1). Die Tore für den CEV schossen Kuffler und Freund. Für Währing war Brandl erfolglreich.


Spiel 27. Jänner 1929 KAC - CEV

  • Schiedsrichter:
  • Das Freundschaftsspiel in Klagenfurt zwischen dem KAC und dem CEV fand am Vormittag statt und endete mit 4:2( ).
Eine Kärtner Zeitung schreibt zu diesem Spiel: Die Wiener waren eigentlich diejenige Mannschaft, die uns in dieser Saison am wenigsten gefallen konnte. Sie sind von der Meinung durchdrungen, dass ihre Art, zu spielen, ihre Auslegung der Regeln selbstverständlich einwandfrei richtig sind und andere Auffassungen eines Provinzvereins und eines Provinzschiedsrichters daher gar nicht in Frage kommen. Man konnte das an ihrem überlegenen Lächeln und Gehaben feststellen. Dabei spielten sie nicht besonders fair und überschritten insbesondere in der Handhabung des Stocks sehr häufig die Grenzen des Erlaubten und markierten nachher die "unschuldigen" vom Schiedsrichter unterdrückten Knaben. Möglicherweise ist den Wiener die Überlegenheit des Klagenfurter AC etwas unerwartet gekommen, aber man muss auch eine Niederlage mit sportlichem Gleichmut hinnehmen und darf die Ursache nur dem eignen, minderen Können und nicht anderen, eingebildeten Faktoren zuschreiben. Man mißverstehe nicht: Es gab keinen Krawall oder Rekriminationen, nur das Benehmen der einzelnen Spieler drückte all das aus, wovon hier die Rede ist. Der Klagenfurter AC hat schon besser gespielt. Immerhin waren die beiden Siege - 4:2 Vormittags und Nachmittags - verdient. Die besten Spieler waren Egger und Scheriau, die auch die meisten Treffer für die Einheimischen erzielen konnten".
Am 02. Februar 1929 wurde im SportTagblatt eine Bericht des Reiseführers des CEV Architekt Georg Gröbsch über die Fahrt nach Klagenfurt veröffentlicht. Der Bericht ist sicherlich auf Grund der Veröffentlichung eines Berichts einer Kärntner Zeitung zu verstehen. Architekt Gröbsch ist selbst Schiedsrichter und war lange Jahre beim Wiener Eislauf Verein aktiv.
"Der CEV freute sich, am 27. Jänner 1929 mit dem KAC mit einem Freundschaftsspiel in freundschaftliche und sportliche Beziehungen zu treten. Dies um so mehr, da der KAC in der letzten Zeit viele spielstarke Gegner im Eishockey besiegt hatte.
Heute ist es uns klar, dass der KAC gewinnen muss!
Die Mannschaft des KAC hat einen guten Spieler, Egger. Er ist durchschlagkräftig, ausdauernd und hat einen guten Schuss, den er allerdings noch aus zu großer Entfernung anwendet. Die Mannschaft spielt teilweise noch mit Kombinationen, doch ist sie noch primitiv.
Dagegen sind die Schiedsrichter noch sehr mit ihrer Auffassung zurück. Sie sin die schwächsten Leute am Platze. Auffassung und Auslegung der Regeln sind merkwürdig. Mit welchen Mitteln die Schiedsrichter arbeiten, eine Gästemannschaft zu schädigen, ist nicht zu beschreiben. Ausschlüsse von gleichzeitig zwei und drei Mann sind in Klagenfurt selbstverständlich, doch nur bei den Gästen, da der eigenen Mannschaft alles, den Gästen nichts erlaubt ist.
Das Publikum am Vormittag feuerte den CEV durch muntere Zurufe an. Einige seine der Vielseitigkeit wegen aufgeführt: "Blöde Hunde", Schlagt ihnen den Schädel ein", "Schmeißt sie hinaus".
Der Ausdruck "Blöder Hund" scheint überhaupt ein sehr gebräuchlicher der Spieler gegen die Gäste zu sein. Folgenden Vorfall, der noch ein Nachspiel haben wird, will ich noch anführen:
Während des Spiels beschimpfte der Spieler Eggenberger des KAC den Spieler Maak vom CEV mit "Blöder Hund". Nach dem Spiel in der Garderobe wiederholte Eggenberger seinem Sektionsleiter und Kapitän der Mannschaft gegenüber vor allen Leuten diesen Ausdruck. Der Kapitän Major Jovanivic schloss darauf den Spieler für das Nachmittagsspiel aus.
Da der Vorfall dem Vorstand des KAC sehr unangenehm war, entschuldigte sich dieser bei dem Kapitän des CEV mit der Bitte, dass, falls sich der Spieler Eggenberger vor dem Spiel am Nachmittag bei dem beleidigten Spieler Maak entschuldige, dieser wieder mitspielen dürfe. Ich war damit einverstanden. Wir mussten nun feststellen, dass der Spieler des KAC mitspieltel, sich nicht entschuldigt hatte, aber während des Spiels noch weitere Bemerkungen machte.
Mit einer derartigen Auffassung wird der KAC keine Freunde werben. Ich kann dem Verband empfehlen, wenn er freundschaftliche und sportliche Verbindungen mit Klagenfurt fördern will, sein Augenmerk auf die Eigentümlichkeiten der Schiedsrichter zu richten. Der Verein in Klagenfurt soll sich einen objektiven Schiedsrichter nehmen, um sich Aufschluss über seine Spielstärke zu verschaffen, und er wird dann nicht an einem Wahn zu grundegehen, und er könnte Eishockey in Vollendung spielen und die andern Vereine können nichts.
Der CEV hat verloren,; er freut sich, dass der KAC gewonnen hat, in Klagenfurt auf seinem Platz, mit seinem Schiedsrichter und vor seinem Publikum."
Am 8. Februar 1929 wird die Antwort des KAC auf das Schreiben von Architekt Georg Gröbsch veröffentlicht. Unterschrieben haben es der Obmann der Eishockeysektion des KAC Dr. Egbert Frisch und der Eishockeysektionsleiter des KAC Rittmeister a.D. Theodor Jovanovic. Das SportTagblatt weist darauf hin, dass nach diesen drei Veröffentlichungen jetzt Schluss ist, da der OeEHV ja gefordert ist, sich mit der Sache zu beschäftigen. Man hat auch nur die wichtigen Teile aus dem Schreiben übernommen:
"Der Grundton in der Polemik des CEV lautet, dem KAC sei es nur möglich, mit eigenen Schiedsrichtern zu gewinnen; die Mannschaft könne aber sonst, bis auf Egger, nichts, sondern es sei nur durch Massenausschlüsse von zwei bis drei Mann möglich, dass der KAC zu erfolgen komme.
Wir müssen schon gestehen, dass wird die Erklärung der beiden Niederlagen des CEV durch solche offene Unrichtigkeiten für ebenso naiv wie unsportlich halten. Wir hatten schon sehr oft das Vergnügen, Wiener Mannschaften hier zu begrüßen, die die gleichen Schiedsrichter hatten, hat uns eine dieser Mannschaften, WAC, WBC, ÖWSC oder auch andere wie Grazer E.V., Budapesti Torna Egylet, je den Vorwurf eines parteiischen Schiedsrichters gemacht? Nein. Die Spieler erwiesen sich eben als wirkliche Sportsleute, die es auch verstehen, einen ganzen oder halben Mißerfolg zu ertragen und die den Gegner nachher nicht herunter ziehen. Übrigens, wenn wir primitiv spielten, wie primitiv muss erst Cottage gespielt haben, um zweimal einwandfrei geschlagen vom Platz zu gehen?
Nun zum Publikum. Welches Wiener Publikum ließe sich ein so aufreizendes Benehmen gefallen, wie es Spieler vom CEV hier boten? Glaubt man denn, das Publikum in der Provinz als Menschen zweiter Güte betrachten zu dürfen, denen gegenüber alles erlaubt sein? Bis jetzt hatte es der KAC nicht notwendig, bei Eishockeykämpfen auch Ordner aufzustellen, da wir es stets mit Gegnern zu tun hatten, denen sportliche Disziplin als oberstes Gesetz galt. Als nun bei dem Vormittagsspiel durch das Benehmen der Wiener das Publikum tatsächlich etwas unruhig wurde, war für das Nachmittagsspiel bereits vorgesorgt, so dass es nicht zu dem geringsten Zwischenfall kam. Es ist ja übrigens bezeichnend, dass der Sportkritiker eines hiesigen Blattes, der alles eher als lokalpatriotisch eingestellt ist, dass Benehmen des CEV in seinem Bericht über die Spiele schärfstens..... Aus dieser Atmosphäre ist es auch zu dem von uns auf das schärfste Verursachten Zwischenfall Eggenberger-Maak gekommen. Eggenberger ließ sich zu dieser unsportlichen Äußerung hinreissen; die Tatsache aber, die uns erst nachmittags bekannt wurde, dass die Beleidigungen gegenseitig waren, veranlaßte uns dann, Eggenberger ohne Entschuldigung spielen zu lassen. Wir geben in dieser Sache übrigens dem uns vorgesetzten Verband das letzte Wort.
Um Uneingeweihten kein unrichtiges Bild von unsrer Sportauffassung zu geben, haben wir uns zu dieser Tatsachen bringenden Erwiderung entschlossen."


Spiel 27. Jänner 1929 KAC - CEV

  • Schiedsrichter:
  • Das Freundschaftsspiel in Klagenfurt zwischen dem KAC und dem CEV fand am Nachmittag statt und endete ebenfalls mit 4:2( ).
Siehe auch den Bericht des Vormittagsspiels einer Kärtner Zeitung und die den Bericht des Reiseführers des CEV Architekt Georg Gröbsch.


Spiel 03. Februar 1929 CEV - VfB M-Spiel

  • Schiedsrichter: Kurt Wollinger, PSK
  • Team CEV: Tor: Jungmann, Verteidigung: Reimer, Dr. Caucig, Sturm: Maak, Fritz Caucig, Eisermann, Ersatz: Preisecker, Architekt Georg Gröbsch,
  • Team VfB: Tor: Goldscheider, Verteidiger: Herzl, Winter, Sturm: Gustav Wildam, Poldi Wildam, Zehdniker, Ersatz: Semerad, Kailich,
  • Das Meisterschaftsspiel zwischen CEV und VfB endete 2:1(1-0,0-1,1-0). Die Tore für den CEV schossen Caucig2 und Bobby Maak. Für den VfB war Winter erfolgreich. Im letzten Drittel wurde der Kampf sehr scharf.


Spiel 05. Februar 1929 Hakoah Jug - CEV Jug Szabo-Cup

  • Schiedsrichter: Schlasche
  • Das Spiel der Sazbo-Cups zwischen den Jugendmannschaften von Hakoah und CEV endete 3:0(3-0,0-0). Die Tore für Hakoah schossen Rona, Fluß und Ferry Weiß.


Spiel 08. Februar 1929 CEV II - EV St. Pölten M-Spiel

  • Schiedsrichter: B. Maak,
  • Das Meisterschaftsspiel zwischen St. Pölten und CEV II endete mit 8:1(1-0,4-1,3-0) Toren. Die Treffer für den CEV erzielten Maak (4), Architekt Gröbsch (2), Eisermann (2) und Kuffler. (Sind 9 Tore) Für St. Pölten traf der Mittelstürmer.

Spiel 20. Februar 1929 CEV - WAC

  • Schiedsrichter: Loria
  • Das Freundschaftsspiel zwischen CEV und WAC endete 6:4(1-1,4-0,1-3). Für den CEV trafen Causig2 (3), Maak, Eisermann und Preisecker. Für den WAC waren Oppenheim (2), Kundegraber und Lenhardt erfolgreich.


Spiel 24. Februar 1929 Villach - CEV

  • Schiedsrichter: Reginald Spevak, PSK
  • Team Villach: Tor: Mayer, Verteidiger: Santer, Wimberger, Stürmer: Stertin, Mulli, Brugger, Ersatz: keiner
  • Team CEV: Tor: Jungmann, Verteidigung: Reimer, Dr. Caucig, Sturm: Preisecker, Fritz Caucig, Architekt Georg Gröbsch, Ersatz: Freund,
  • Das Freundschaftsspiel in Wien zwischen Villach und dem CEV endet 3:2(2-0,1-0,0-2) vor 50 Zuschauern. Die Villacher lieferten ein ausgezeichnetes Spiel. Sie spielten überlegen und konnten in den erstn beiden Dritteln eine 3:0 Führung erreichen. Erst im letztn Drittel schoss der CEV zwei Anschlusstore. Die Torschützen der Villacher waren Stertin (2) und Brugger. Für den CEV waren Fritz Gröbsch und Architekt Gröbsch erfolgreich. Die Wiener hatten nicht ihren besten Tag. Außer Fritz Caucig spielten alle unter ihrer sonstigen Form. Wenn auch Fach und Maak fehlten, so hätte die Leistung der Mannschaft besser sein müssen. Reimer war nicht mehr als ein Statist. Auch Torwart Jungmann hatte schon besser gespielt. Die Angriffslust der Wiener, die erst im letzten Drittel aufkam, kam zu spät. Die Villacher spielten zwar ohne Ersatzspieler, sie zauberten aber mit Stock und Scheibe.


Spiel 27. Februar 1929 PSK - Cottage EV

  • Schiedsrichter: Ulrich Lederer, WEV
  • Das Freundschaftsspiel zwischen PSK und CEV endete 10:2(2-1,5-1,3-0). Die Tore für den PSK schossen Hans Ertl (6), Hans Tatzer (3) und Konrad Glatz. Für den CEV waren Freund und Eisermann erfolgreich.


Spiel ohne Datum WAC - CEV Schl.-Cup

  • Das Spiel im Schlesinger Cup zwischen WAC und CEV fand nicht statt, da der CEV auf die Teilnahme am Cup verzichtet hat. Der Verband hat dem WAC somit das Spiel mit 6:0 zugesprochen. Der CEV ist aus dem Cup ausgeschieden.


Internationale Spiele

Datum Spielort Vereine Ergebnis Zuschauer Bemerkungen
26. Dezember 1928 Budapest CEV - BKE Budapest 1:5(0-3,0-1,1-1) s.u.
17. Februar 1929 Wien, Cottage-Platz CEV - Troppau 0:2(0-0,0-0,0-2) s.u.


Spiel 25. Dezember 1928 CEV - BKE Budapest

  • Schiedsrichter:
  • Das Spiel in Budapest zwischen CEV und BKE endet 1:5(0-3,0-1,1-1). Der BKE Budapest war über das ganze Spiel im Vorteil. Die Tore für die Ungarn erzielten Weiner (2), Graf Revay, Lator und Farkas. Für den CEV konnte Bobby Maak im letzten Drittel den Ehrentreffer erzielen.


Spiel 17. Februar 1929 CEV - Troppauer EV

  • Schiedsrichter: Hans Weinberger
  • Team CEV: Tor: Jungmann, Verteidigung: Reimer, Dr. Caucig, Sturm: Maak, F. Caucig, Stuchly, Ersatz: Eisermann,
  • Team Troppauer EV: Tor: Wachmenko, Verteidiger: Mattern, Lichnovski, Sturm: Dorasil, Stephan, Schindler, Ersatz: Alt, Czernahorski,
  • Das Spiel in Wien zwischen CEV und Troppau endete 0:2(0-0,0-0,0-2). Wegen der schlechten Witterungsverhältnisse mussten die Spiele des Troppauer Eislaufvereins für beide Tage abgesagt werden. Der CEV war auf Nachfrage sofort bereit, gegen Troppau anzutreten. Das Spiel begann um 14.00 Uhr auf dem CEV-Platz. Da keine Werbung gemacht werden konnte, waren nur einige Zuschauer erschienen. Im ersten Drittel war das Spiel der beiden Mannschaften offen und die Angriffe wechselten sich ab. Im zweiten Drittel kamen die Troppauer stark auf und Torwart Jungmann hatte viel zu tun, torschüsse zu verhindern. Im letzten Drittel konnte der Troppauer Stephan dann die Wiener Verteidiger umgehen und das erste Tor einschießen. Den zweiten Treffer versenkte dann Dorasil und stellte damit den Endstand von 0:2 für die Gäste her. Beim CEV gefielen die Gebrüder Caucig, Reimer und Maak. In Punkto Scheibenspiel und Lufttechnik hatte das Spiel ein hohes Niveau.



Saison 1929/30

  • 10. Oktober 1929: Der Spieler und Funktionär des CEV Paul Czernyei hat gestern Wien verlassen und ist nach Atlanta in den USA verzogen.
  • 12. Jänner 1929: Der Spieler Czernyei vom CEV ist erkrankt und liegt im Spital der Wiener Kaufmannschaft.

Nationale Spiele

Die österreichische Eishockey-Meisterschaft 1929/30 hatte die 1.Klasse in zwei gleichstarke Gruppen mit je vier Mannschaften eingeteilt. Der CEV wurde in der Gruppe B zweiter hinter dem Pötzleinsdorfer Sport Klub. In der 2. Klasse spielte man in der Gruppe A mit fünf und der Gruppe B mit vier Mannschaften. Die Reserven spielten in zwei Gruppen. Hier war keine Mannschaft des CEV vertreten. Am Szabo-Jugend-Cup beteiligte man sich nicht. Beim Schlesinger-Cup verzichtete der CEV auf den Antritt beim ersten Spiel und war damit aus dem Rennen, an dem fünf Mannschaften teilnahmen.


Datum Spielort Vereine Art Ergebnis Zuschauer Bemerkungen
14. Dezember 1929 Wien, WEV-Platz CEV - WEV M 0:6(0-3,0-2,0-1) s.u.
21. Dezember 1929 Wien, WEV-Platz CEV II - EHC Währing II M 3:1
25. Dezember 1929 Wien, CEV-Platz CEV - Siemens F 1:2(0-1,1-0,0-1) s.u.
26. Dezember 1929 Wien, CEV-Platz CEV - WBC F 7:3(1-0,3-3,3-0) s.u.
5. Jänner 1930 Villach CEV - Villach F 5:1
6. Jänner 1930 Semmering CEV - ÖWSC II F 14:2
9. Jänner 1930 Wien, WEV-Platz CEV - WBC M 3:0
21. Jänner 1930 Wien, CEV-Platz CEV II - WBC II M 1:1
24. Jänner 1930 Mödling CEV - Mödling P 2:4 s.u.
31. Jänner 1930 Wien, WEV-Platz CEV - VfB M 4:1(3-0,0-1,1-0) s.u.
03. Februar 1930 Wien, CEV II - VfB II M 3:2(1-1,1-0,1-1) s.u.
05. Februar 1930 Mödling CEV - ÖWSC F 3:1(0-0,2-0,1-1) s.u.
10. Februar 1930 Wien, WEV-Platz CEV II - Hakoah II M 0:0 strafbeglaubigt, keine Punkte
13. Februar 1930 Wien, CEV-Platz CEV II - WAC II F 3:4(0-2,2-0,1-2) s.u.
20. Februar 1930 Wien, WEV-Platz CEV - WAC Schl. 1:5 CEV scheidet aus


Spiel 14. Dezember 1929 WEV - CEV M-Spiel

  • Schiedsrichter: Schaffer
  • Das Meisterschaftsspiel zwischen dem WEV und dem CEV endet 6:0(3-0,2-0,1-0). Die Torschützen des WEV waren Ulrich Lederer (2), Josef Göbl (2) und Walter Sell (2). Das Spiel des WEV hat nicht gefallen. Es gab nur wenige Kombinationen zu sehen. Jeder operierte auf eigene Faust. Die Gesamtleistung war schwach. Da der CEV noch nicht trainiert war, konnte er dem WEV nichts entgegensetzen.


Spiel 26. Dezember 1929 CEV - WBC

  • Schiedsrichter: Bobby Maack
  • Das Freundschaftsspiel CEV - WBC gewann der CEV mit 7:3(1-0,3-3,3-0) Toren.


Spiel 25. Dezember 1929 Siemens - Cottage EV

  • Schiedsrichter: Bobby Maack
  • Das Freundschaftsspiel von Siemens gegen CEV wurde von der Firmenmannschaft mit 2:1(1-0,0-1,1-0) gewonnen. Siemens holte damit seinen ersten Sieg gegen einen erstklassigen Gegner. Der CEV hatte allerdings nicht alle Spieler der Kampfmannschaft auf dem Eis. Für Siemens trafen August Kerb und Schmied, für den CEV war Preisecker erfolgreich. Schmied, der vom WEV gekommen ist, machte sein erstes Spiel.



Turnierspiele auf dem Semmering um den Ehrenpreis des Hotels Panhans Am 5. und 6. Jänner 1930 fanden Spiele um den Ehrenpreis des Hotel Panhans auf dem Semmering statt an dem die Mannschaften vom ÖWSC, Reichsbund Wien, Enzian und CEV teilnahmen. Da Direktor Wallisch erkrankt ist, muss der Funktionär Ernst Pokorny sich um die Organisation kümmern.

Spiel 05. Jänner 1930 ÖWSC - Rbd Wien Turnier

  • Schiedsrichter: Rauch
  • Das Spiel zwischen dem ÖWSC und dem Reichsbund Wien am Vormittag endete mit 5:2(2-0,2-1,1-1) Toren für den Wintersportclub. Die Torschützen für den ÖWSC waren Ing. Hackhofer, Bidla und Braun. Im ersten Drittel war der Reichsbund Wien noch kein ebenbürtiger Gegner für den ÖWSC, was sich dann später aber änderte. Ing. Hackhofer schoss das Führungstor für den Wintersportclub ein. Bidla konnte dann nach einem rasanten Vorstoß den zweiten Treffer erzielen. Im zweiten Drittel schoss der ÖWSC zwei Tore und der Reichsbund eines. Im letzten Drittel war das Torverhältnis mit 1:1 ausgeglichen. So siegte der ÖWSC mit 5:2.

Spiel 05. Jänner 1930 ÖWSC - Enzian Turnier

  • Schiedsrichter:
  • Das Spiel zwischen dem ÖWSC und Enzian am Nachmittag wurde mit 5:1(0-1,2-0,3-0) vom Wintersportclub gewonnen. Der Tormann Ing. Zadrazil erhielt bei dem Spiel eine Kopfverletzung. Der beste Mann bei den Enzian-Spielern war der Skispringer Handler. Er hat eine gute Stocktechnik und einen guten Schuß. Auch Umfahrer in der Verteidigung war gut im Spiel. Im ersten Drittel konnte Enzian den Führungstreffer erzielen, konnte aber in den folgenden zwei Dritteln dem Gegner nicht mehr standhalten.

Spiel 06. Jänner 1930 ÖWSC komb. - CEV Turnier

  • Schiedsrichter: Kment
  • Die Reserve vom ÖWSC verlor gegen den CEV mit 2:14(0-6,1-2,1-6) Toren. Die Tore schossen beim CEV (Eisermann?), Caucig, Preißecker und Glatz alle Tore. Für den ÖWSC trafen Freund und Bidla. Der Tormann des ÖWSC war von der Verletzung des Vortages noch benachteiligt. Der CEV zeigte ein engmaschiges Kombinationsspiel. Der beste Spieler beim CEV war Caucig. Er ist ein unermüdlicher Stürmer und spielt aber nie egoistisch.

Spiel 24. Jänner 1930 MEC - CEV Pokal-Spiel

  • Schiedsrichter:
  • Das Pokalspiel zwischen dem MEC und dem CEV endete 4:2( ) für die Mödlinger. Der CEV ist damit aus dem Pokla ausgeschieden. Die CEVer konnten das Spiel nicht gewinnen, da zwischen den beiden besten Spielern Glatz und Caucig in diesem Match kein Einvernehmen bestand. Die Mödlinger spielten mit Taktik und Anbitionen.


Spiel 31. Jänner 1930 CEV - VfB M-Spiel

  • Schiedsrichter: Loria
  • Das Spiel wurde vom Verband angesetzt, da Tauwetter das Spiel auf dem CEV-Platz unmöglich machte. Beide Vereine sind in ihrer Leistung gegenüber der vorigen Saison zurück gefallen. Beim CEV spielen aber immerhin Leute wie Caucig, Eisermann und Glatz. Das Meisterschaftsspiel zwischen dem CEV und dem VfB endete mit 4:1(3-0,0-1,1-0) Toren. Die Tore für den CEV schossen Caucig (2), Glatz und Eisermann. Für den VfB war Fink erfolgreich.


Spiel 03. Februar 1930 CEV II - VfB II M-Spiel

  • Schiedsrichter:
  • Das Meisterschaftsspiel zwischen den Reserven von CEV und VfB endete mit 3:2(1-1,1-0,1-1) Toren für den CEV. Die Torschützen des CEV waren Kufler (2) und Pelzmann, für den VfB war Fink zweimal erfolgreich.


Spiel 05. Februar 1930 CEV - ÖWSC

  • Schiedsrichter:
  • Das Freundschaftsspiel zwischen dem CEV und dem ÖWSC endete in Mödling mit 3:1(0-0,2-0,1-1) Toren für den CEV. Die Schützen für den CEV waren Glatz (2) und Preisecker, für den ÖWSC traf Bidla.


Spiel 13. Februar 1930 WAC II - CEV II

  • Schiedsrichter:
  • Das Freundschaftsspiel zwischen den Reserven von WAC und dem CEV endet auf dem Cottage-Platz in Wien mit 4:3(2-0,0-2,2-1) Toren. Die Schützen für den WAC waren Wondra (2), Dr. Schenner und Diamant. Für den CEV trafen Freund (2) und Pelzmann.


Spiel 20. Februar 1930 WAC - CEV Schlesinger-Cup

  • Schiedsrichter:
  • Das Spiel in der 1. Runde des Schlesinger-Cups zwischen WAC und CEV endet 5:1. Als Verlierer scheidet der CEV aus dem Turnier aus.



Internationale Spiele

Datum Spielort Vereine Art Ergebnis Zuschauer Bemerkungen
22. Dezember 1929 Wien CEV - Pogon Lemberg I 1:4(0-0,1-2,0-2) s.u.

Spiel 22. Dezember 1929 CEV - Pogon Lemberg

  • Schiedsrichter:
  • Team Pogon: Tor: Wanczicki, (Kurzcak) Verteidiger: Mauer, Skmorzenski, Stürmer: Sokolowsky, Zimmer, Sabinski, Ersatz: Kuchar, Weißberg,
  • Team CEV: Tor: Jungmann, Feldspieler: Fritz Caucig, Glatz, Eisermann,
  • Das Spiel des CEV gegen Pogon Lemberg ging 1:4(0-0,1-2,0-2) aus. Das erste Drittel blieb torlos. Im zweiten Drittel können die Spieler Sabinski und Zimmer zweit Tore einschießen. Danach konnte Glatz nach gutem Zusammenspiel mit CaucicII den Anschlusstreffer erzielen. Im letzten Drittel konnte Sabinski noch zwei weitere Treffer landen und so dass Endergebnis von 1:4 sichern.

Saison 1930/31

  • 20. Oktober 1930: Unter Leitung von Hauptmann Winter wird die Eishockeysektion in dieser Saison reorganisiert. Ihm zur Seite stehen Fritz Knapp und Fritz Caucig. Die Jugendarbeit soll ein besonderer Schwerpunkt der Arbeit sein, um wieder die Erfolge der früheren Jahre zu erreichen. Geplant ist auch eine Schweizreise der Kampfmannschaft.
  • 12. November 1930: Der Spieler Glatz wird nicht, wie gemeldet, vom CEV zum MEC wechseln. Der CEV will nicht, wie überlegt, die Eishockeysektion schließen, wenn Glatz bleibt. Dazu hat sich Glatz jetzt bereit erklärt.
  • 14. November 1930: Die Wogen waren hoch geschlagen. Der CEV wollte die Eishockeysektion schließen, da Glatz zum MEC gewechselt hatte. Gestern hatte sich die Situation schon so zugespitzt, dass der Vorstand des CEV die Auflösung der Sektion beschlossen hatte. Da Glatz aber vom MEC wieder freigegeben wurde und jetzt erneut beim CEV spielen wird, bleibt die Eishockeysektion doch weiter bestehen.


Nationale Spiele

  • In der 2. Klasse spielten in der Gruppe A drei und in der Gruppe B vier Mannschaften. In der Reservemeisterschaft spielten in zwei Gruppen fünf und sechs Mannschaften. Auch hier hatte der CEV nicht gemeldet.
  • Beim Schlesinger-Cup war der CEV nominiert. Unter den fünf teilnehmenden Mannschaften wurde er Vierter vor dem VfB.
Datum Spielort Vereine Art Ergebnis Zuschauer Bemerkungen
28. Dezember 1930 Wien, CEV-Platz CEV II - Allround II F 1:2
28. Dezember 1930 Semmering CEV - ÖWSC F 3:0(1-0,2-0,0-0) s.u.
5. Jänner 1931 Wien, CEV-Platz CEV - WAC F 1:1(1-1,0-0,0-0) s.u.
10. Jänner 1931 Wien, CEV-Platz CEV II - VfB II F 2:0(0-0,2-0,0-0) s.u.
10. Jänner 1931 Leoben CEV - Leoben F 3:2 350
11. Jänner 1931 Leoben CEV - Leoben F 1:2
12. Jänner 1931 Wien, Engelmann-Platz CEV Jug - PSK Jug F 0:5(0-3,0-1,0-1) s.u.
14. Jänner 1931 Wien, CEV-Platz CEV - Hakoah F 3:3
15. Jänner 1931 Wien, CEV-Platz CEV II - HC Währing II F 0:1(0-1,0-0,0-0) s.u.
16. Februar 1931 Wien, CEV - Hakoah M 0:3(0-1,0-0,0-2) s.u.
21. Februar 1931 Wien, WEV-Platz CEV - HC Währing M 3:3(0-0,1-0,0-1,2-2) s.u.
25. Februar 1931 Wien, Engelmann-Platz CEV - PSK M 2:6
27. Februar 1931 Wien, WEV-Platz CEV - WAC M 0:3 s.u.
3. März 1931 Wien, WEV-Platz CEV - VfB Schl. n. gesp. s.u.


  • Reise des CEV über die Weihnachstage
Wie alle Jahre fährt der CEV auch heuer über die Weihnachtstage zu befreundeten Vereinen zum Eishockeyspiel. Villach, Klagenfurt und Semmering stehen auf der Reiseliste. Die Reisegruppe wird von Architekt Grödsch geführt und besteht aus Jungmann, Dr. Reimer, Eisermann, Caucig, Glatz, Freund, Spielmann.

Spiel 25. Dezember 1930 CEV - Villach

  • Schiedsrichter:
  • Spiel wegen Tauwetter ausgefallen.

Spiel 26. Dezember 1930 CEV - Villach

  • Schiedsrichter:
  • Spiel wegen Tauwetter ausgefallen.

Spiel 27. Dezember 1930 CEV - KAC

  • Schiedsrichter:
  • Spiel wegen Tauwetter ausgefallen.

Spiel 28. Dezember 1930 CEV - ÖWSC

  • Schiedsrichter: Pokorny
  • Das Spiel auf dem Semmering zwischen dem CEV und dem öWSC endet mit 3:0(1-0,2-0,0-0) Toren. Der ÖWSC trat mit einer geschwächten Mannschaft an. Die besten Spieler auf dem Platz waren Caucig, Glatz, Bidla und Freund.

Spiel 05. Jänner 1931 WAC - CEV Turnier in Füssen

  • Schiedsrichter: LeinweberII,
  • Team WAC: Tor: Kahane, (Pistor), Verteidiger: Dr. Scheuner, Wondra, Stürmer: Oppenheim, Dr. Rödl, Winter, Moizischek, Pontzen, Diamant.
  • Team CEV: Ing Zadrazil (ÖWSC/Gast), Verteidiger: Dr. Reimer, Dr. Preißecker, Feldspieler: Stürmer: Glatz, Caucig, Eisermann, Freund, Polemik,
  • In Füssen spielt der WAC gegen Den CEV vor 1000 Zuschauern mit 1:1(1-1,0-0,0-0) unentschieden. Die Verletzten auf der Seite des CEV Dr. Preisecker und Dr. Reimer konnten wieder mitspielen. Im ersten Drittel konnte Winter vom WAC den ersten Treffer erzielen. Bei diesem Treffer half ihm auch das Glück ein wenig. Der erste Schuss ging über das Tor ins Netz und die Scheibe sprang aufs Eis zurück. Dort stand Winter, erhielt die Scheibe vor den Stock und traf erfolgreich ins Tor. Kurz darauf gab es einen Angriff des CEV. Glatz und Freund kamen an den Flügeln durch. Glatz gab dann die Scheibe zu Caucig in der Mitte, der sie ins Tor des WAC einschoss. Im zweiten und letzten Drittel spielten die Mannschaften bis zur letzten Kraftreserve, doch es wollte kein Tor mehr fallen. Die Torhüter beider Mannschaften Kahane und Zadrazil waren in ausgezeichneter Form und hielten alles. Mit welcher Härte geschossen wurde, konnte man daran erkennen, dass ein Schuss Winters den Stock des Torhüters zerbrechen ließ, die Scheibe wurde hierbei aber abgelenkt. Nicht nur die Mannschaften waren mit dem Spiel zufrieden, auch die Zuschauer.

Spiel 10. Jänner 1931 CEV II - VfB II

  • Schiedsrichter: Willy Moser
  • Das Freundschaftsspiel zwischen der Reserve des CEV und der Reserve des VfB endete mit 2:0(0-0,2-0,0-0) Toren. Für den VfB trafen Polinik und Pelzmann.

Spiel 10. Jänner 1931 CEV - Leoben

  • Schiedsrichter: Turner
  • Team CEV: Tor: Jungmann, Verteidiger: Stürmer: Glatz, Freund, Caucig, Eisermann,
  • Das Freundschaftsspiel in Leoben abends vor 350 Zuschauern gewann der CEV gegen Leoben mit 3:2( ) Toren. Für den CEV schoss Caucig 2 Tore.

Spiel 11. Jänner 1931 CEV - Leoben

  • Schiedsrichter: Turner
  • Team CEV: Tor: Jungmann, Verteidiger: Stürmer: Glatz, Freund, Caucig, Eisermann,
  • Das zweite Freundschaftsspiel um 15.00 Uhr zwischen dem CEV und Leoben endete mit 1:2(1-0,0-1,0-1) Toren. Der Torschütze für den CEV im ersten Drittel war Eisermann. Im zweiten Drittel konnten die Leobener durch einen Fernschuss den Ausgleich erzielen. Ein Nachschuss im letzten Drittel brachte dann den Treffer für Leoben und den Endstand von 2:1.


Spiel 12. Jänner 1931 PSK Jug. - Cottage EV Jug.

  • Schiedsrichter: Fantl
  • Die Jugendmannschaften von PSK und CEV spielten in einem Freundschaftsspiel mit 5:0(3-0,1-0,1-0) Toren. Die Torschützen für den PSK waren Hans Klinger (2), Erich Rosar, Rehammer und Kurt Lob.

Spiel 15. Jänner 1931 HC Währing II - CEV II

  • Schiedsrichter:
  • Das Freundschaftsspiel der Reserven vom HCW und CEV endete mit 1:0(1-0,0-0,0-0). Der Schütze des Tores war Oskar Nowak.


Spiel 16. Februar 1931 Hakoah - CEV M-Spiel

  • Schiedsrichter: Hans Aigner
  • Das Meisterschaftsspiel auf dem WEV-Platz zwischen Hakoah und dem CEV endete mit 3:0(1-0,0-0,2-0) Toren. Bei Hakoah schossen Egon Winter (2) und Rona die Tore.


Spiel 21. Februar 1931 HCW - CEV M-Spiel

  • Schiedsrichter: Dietrichstein
  • Das Meisterschaftsspiel zwischen dem HCW und dem CEV endete 3:3(0-1,1-0,1-1) unentschieden. Der HCW zeigte ein schlechtes Spiel. Nur mit Glück konnte man im letzten Drittel noch den Ausgleichstreffer erzielen. Im ersten Drittel schoss der CEV den Führungstreffer ein, im zweiten Drittel schaffte der HCW den Ausgleich. Im letzten Drittel konnten beide Mannschaften je zwei Tore einschießen, so dass das Spiel 3:3 endete. Die Tore für den HCW schossen Lambert Neumayer, Rudolf Vojta und Oskar Nowak. In einem zweiten Bericht über das gleiche Spiel ist statt Vojta Csöngei der Torschütze.[9] Für den CEV waren Eisermann (2) und Caucig erfolgreich.


Spiel 27. Februar 1931 WAC - CEV M-Spiel

  • Schiedsrichter:
  • Das Spiel konnte nicht durchgeführt werden, da sich einige der Spieler des CEV noch in Cortina befanden. Wegen schwerem Schneefall konnte man nicht rechtzeitig in Wien zum Spiel eintreffen. Diese Spieler, dass sind Alfred Revy, Dr. Bruno Rödl und Wondra, die mit den Mödlingern in Cortina waren, sind aber am 1. März 1931 in Wien eingetroffen, so dass dem Spiel nichts mehr im Wege stehen kann.

3:0 Schiedsspruch

Der WAC will nun am 3. März 1931 um 21.15 auf dem WEV-Platz sein Spiel gegen den CEV austragen. Gewinnt der WAC dieses Spiel, so ist er Sieger seiner Gruppe und kann gegen den WEV, dem Sieger der anderen Gruppe, um die österreichische Eishockey-Meisterschaft spielen. Gegen diesen Termin hat der CEV Einspruch eingelegt und wegen der mehrmalige Verlegung des Spieltermins. Aus diesem Einspruch kann herauskommen, dass der CEV recht behält und zum Sieger des Spiels erklärt wird. Dann ist der PSK Gruppensieger. Es ist aber auch möglich, dass der CEV heute nicht antritt und die Punkte an den WAC gehen. Es kann somit heute ein Spiel möglicherweise stattfinden oder auch nicht. Der WEV, als erster der anderen Gruppe, hat sich bereit erklärte, gegen beide infrage kommenden Mannschaften der anderen Gruppe zu spielen, also gegen den PSK und den WAC. In diesem Falle ist der Einspruch des CEV illusorisch, da sie ja selbst keine Chance haben, Gruppensieger zu werden, sie können lediglich den WAC um seinen möglichen Erfolg bringen. Heute spielt der WEV sowieso gegen den PSK und morgen gegen den WAC. Es gibt also die verschiedentsten Möglichkeiten, wie diese Situation ausgehen kann, je nach dem, wie die einzelnen Beteiligten reagieren. Es ist schon sehr kompliziert.
  • 05. März 1931: Stellungnahme des WAC zum ausgefallenem Spiel

Der WAC hat dem SportTagblatt ein Schreiben mit der Bitte um Veröffentlichung übergeben, in dem er zu der problematik des Spieles WAC - CEV am 27. Februar 1931, welches nicht stattfand, Stellung nimmt: "Der WAC hat beim OeEHV um Verlegung seines Spieles am 27. Februar 1931 fälligen Meisterschaftsspiel gegen den Cottage EV angesucht, da drei seiner besten Spieler, die mit einer kombinierten Mannschaft nach Cortina dÁmpezzo gereitst waren, infolge von Schneeverwehungen an ihrer Rückkehr nach Wien gehindert worden sind und am Spieltag nicht anwesend sein konnten.

Aus rein sportlichen Gründen hat sich der WAC verpflichtet gefühlt, den OeEHV aufmerksam zu machen, welche bedeutsamen Folgen das von ihm gegen den CEV erzielte Spielresultat für zwei Vereine nach sich ziehen könne und den Verband ersucht, seine Entscheidung zu treffen. Falls Cottage dem WAC unterlegen wäre, hätte dieser Verein in die 2. Liga abzusteigen und der Sportclub Hakoah, als der nächstgefährdete Konkurrent, würde in der 1. Klasse verbleiben. Verliert der WAC, hat Hakoah abzusteigen und Cottage bleibt erstklassig.
Der WAC nahm daher den Standpunkt ein, das nur ein vollkommmen reguläres Spiel über Verbleib und Nichtverbleib in der ersten Klasse entscheiden dürfe, da ansonsten der Sportclub Hakoah, gegen den der WAC in stärkster Zusammenstellung antretend mit 7:0 gewonnen hat, empfindlichst geschädigt sein. Mit vollem Recht hat auch die Hakoah dagegen Einspruch erhoben, dass der WAC im Entscheidungsspiel gegen Cottage mit einer verstärkten Reservemannschaft antrete und für Verschiebung plädiert.
Der WAC hat es lediglich für seine Pflicht gehalten, im Interesse der Bedeutung einer österreichischen Meisterschaft auf die entstehenden Konsequenzen hinzuweisen, ohne indes hieraus für sich einen Vorteil gewinnen zu wollen. Der OeEHV hat die Verschiebung des Spiels angeordnet."


  • 10. März 1931: Stellungnahme des CEV zum ausgefallenen Spiel
Die Mehrfache Verschiebung des Spieles zwischen WAC und CEV hat in der Meisterschaft eine heillose Verwirrung hervorgerufen und überdies zu verschiedenen Angriffen gegen den CEV geführt. Daher hat der CEV eine Stellungnahme erstellt und ebenfalls um Veröffentlichung gebeten:
"In der Sektionsleiterversammlung am 9. Februar 1931 wurde im Einvernehmen mit dem Vertreter des WAC unser Meisterschaftsspiel gegen diesen Klub für Freitag, den 13. Februar 1931, angesetzt und vom Verband auch gutgeheißen. Zwei Tage nach der Sitzung, also am 11. Februar 1931, erhielten wir vom WAC einen Expreßbrief des Inhalts, daß unser Meisterschaftsspiel mit Bewilligung des Verbandes auf Montag, den 16. Februar 1931, verschoben worden sei, da einige Spieler des WAC mit einer Mannschaft des Mödlinger Eislauf Vereins nach Cortina dÁmpezzo zu reisen beabsichtigen. Wir konnten zwar nicht einsehen, warum eine Vergnügungsreise nach Cortina wichtiger sein als die eigene Meisterschaft, aber es ließ sich gegen diese Entscheidung des Verbandes, so unangenehm sie uns auch war, nichts machen.
Aber auch am 16. Februar 1931 konnten wir unser Spiel gegen den WAC nicht absolvieren, da uns dieser Club ersuchte, bis Freitag, den 27. Februar 1931, zuzuwarten, da einige seiner Spieler noch in Cortina eingeschneit seien. Die Sektionsleitung des CEV ging auf diesen Vorschlag in kameradschaftlicher Weise ein und das Spiel wurde entgültig auf Freitag, den 27. Februar 1931 festgesetzt, und dieser Termin vom Verband auch genehmigt.
Am 27. Februar zur festgesetzten stunde kam unsere Mannschaft auf den Platz und stellte sich dem Schiedsrichter. Einige Minuten vor Beginn des Spiels kam Herr Altar vom WAC und überreichte unserem Sektionsleiter Herrn Franz Knapp die Kopie eines Briefes des Verbandes an den WAC. Der Inhalt dieses Briefes ging dahin, dass mit Rücksicht auf die Wichtigkeit dieses Spiels für beide Klubs, ferner in Folge des Umstandes, dass ein Fall von Via major vorliege, das Spiel neuerlich zu verschieben sei. Dieser Brief wurde von unserem Herrn Knapp mit Vorbehalt und unter Protest gegen dieses Vorgehen übernommen und die Mannschaft des CEV stellte sich dem Schiedsrichter, während die Mannschaft des WAC im Umkleideraum blieb. Der Schiedsrichter pfiff das Spiel regelrecht an, und, da der Gegner nicht antrat, auch wieder ab, was auch im Spielbericht vermerkt wurde.
Der CEV bestreitet, dass ein Fall von Via major vorgelegen sei und führt als Beweis an, dass drei Spieler der Mödlinger Mannschaft, die auch mit in Cortina gewesen waren, bereits am Mittwoch, den 25. Februar 1931, über Italien in Wien eingelangt waren ohne dass sie dafür Mehrkosten zu verzeichnen gehabt hätten. Es wäre daher auch den WAC-Leuten möglich gewesen, zum gleichen Zeitpunkt in Wien einzutreffen. Was ferner die angeblichen Mehrkosten von 50 Schilling anlangt, sei erwähnt, dass der Aufenthalt in Cortina vermutlich auch nicht kostenlos war.
Es wäre daher Pflicht der Sektionsleitung des WAC gewesen, für die rechtzeitige Heimkehr ihrer Spieler Sorge zu tragen, wenn Sie soviel Gewicht auf deren Teilnahme an dem in Frage stehenden Meisterschaftsspiele gelegt hat. Ohne Zweifel wäre es sportlich korrekt und den geltenden Satzungen entsprechend gewesen, zumindest den Gegner rechtzeitig von dieser neuerlich beabsichtigten Verschiebung des Termins in Kenntins zu setzen und nicht, wie dieses tatsächlich der Fall war, wenige Minuten vor Beginn des Spiels.
Die Sektionsleitung des CEV ist überdies der Meinung, dass man auf Spieler, die man zu einer Vergnügungsreise weggeschickt hat, eben verzichten muss, wenn während der Abwesenheit ein Meisterschaftsspiel auszutragen ist. Auch der CEV ist immer nur mit den Leuten angetreten, die ihm gerade zur Verfügung standen und hat speziell im gegenwärtigen Falle eine sehr herzliche Einladung des Klagenfurter Eislaufvereins mit Rücksicht auf ein kurz darauf stattfindenden Meisterschaftsspiel dankend abgelehnt.
Dies sind die Gründe, die uns bewogen haben, gegen den WAC nicht noch einmal anzutreten. Für uns wurde das Wettspiel am 27. Februar 1931 vom Schiedsrichter angepfiffen, wegen Nichtantretens des Gegners wieder abgepfiffen und demnach für uns abgehalten. Das uns nach dem Abpfiff des Schiedsrichters vom WAC sofort angebotene Freundschaftsspiel lehnten wir dankend ab.
Mögen sich die Sportsleute, die diesen Artikel lesen, selbst ihr Urteil bilden.
Eishockeysektionsleitung des CEV
  • 12. März 1931: Ein weiteres Schreiben von Jozsy Wondra, WAC
Ein weiteres Schreiben von Jozsy Wondra ist beim SportTagblatt eingegangen. Er schreibt von den Schneeverwehungen und dem nicht mehr vorhandenem Geld wegen einer teureren Rückreise. Er behauptet ferner, dass es den CEV-Leuten lieber gewesen wäre, wenn der WAC geschwächt angetreten wäre, um so mühelos in der 1. Klasse bleiben zu können. Mögen diese Vorwürfe auch berechtigt sein, so muss aber gefragt werden, ob es richtig war, eigene Spieler vom WAC mit einer anderen Mannschaft ins Ausland zu schicken, wenn daheim ein Meisterschaftspiel ansteht. Wenn Geld für die Rückreise gefehlt hat, so hätte man dieses doch sicherlich kurzfristig leihen können, um zum Spiel zurück zu sein. Die Gründe des WAC überzeugen nicht.
Es bleibt aber abschließend festzustellen, dass die Eishockeyvereine die Spiele der Meisterschaft nicht ernst genug nehmen. Damit wird man sich noch in nächster Zeit befassen müssen.


Einspruchssenat wird vom eingesetzt

Für den Einspruch CEV gegen die Absetzung des Spieles CEV - WAC am 27. November 1931 wird nachstehender Protestsenat bestimmt: Dr. Weiss, Dr. O. Schindler (OeEHV), O. Klossy (Hauptverband).[10]

Schiedsspruch zugunsten des WAC

  • In der Ausgabe 1 der Zeitschrift der Eishockeysport der Spielzeit 1931/32 wird die Entscheidung des Senats über dem Einspruch des CEV bekanntgegeben. Danach wird das Spiel WAC - CEV mit 3:0 für den WAC beglaubigt, der auch 2 Punkte erhält. Die Meisterschaftstabelle wurde hiernach in der geänderten Fassung veröffentlicht.



Spiel 03. März 1931 CEV - VfB Schlesinger-Cup

  • Schiedsrichter:
  • Das Spiel der 1. Runde des Schlesinger-Cups zwischen CEV und VfB findet nicht statt, da der CEV nicht zum Spiel antrat. Somit scheidet der CEV aus und der VfB ist in der Runde 2 des Turniers.



Internationale Spiele

Datum Spielort Vereine Ergebnis Zuschauer Bemerkungen
04. Jänner 1931 Füssen, Badsee CEV - ESV Füssen I 0:2(0-2,0-0,0-0) 700 s.u.
06. Jänner 1931 Füssen, Badsee CEV - ESV Füssen II 4:1(2-0,2-1,0-0) s.u.
07. Jänner 1931 München CEV - Universität München 1:2(1-0,0-0,0-2) s.u.
25. Jänner 1931 Budapest CEV - BKE Budapest 0:1(0-1,0-0,0-0) s.u.



  • 4. - 6. Jänner 1931 Leinweber-Pokal in Füssen
In Füssen nimmt der WAC an den Spielen um den Leinweber-Pokal teil. Neben dem Gastgeber Füssen mit zwei Mannschaften nehmen der WAC und der CEV aus Wien teil. Der CEV hatte erst eine Absage der Reise wegen Tauwetter erhalten, dann hieß es plötzlich einige Stunden vor der geplanten Abfahrt, dass die Reise doch stattfinden würde. Mit dem Schnellzug Wien-Paris ging es bis nach München und von dort weiter nach Füssen. Der CEV war in der Pension Wiedermann untergebracht. :Team CEV: Tor Jungmann, Verteidiger: Dr. Reimer, Dr. Preisecker, Stürmer: Glatz, Freund, Caucig, Eisermann, Polemik, Dr. Preißecker. Der Eissportplatz in Füssen ist das Schwimmbad, welches im Winter umfunktioniert wird.

Spiel 4. Jänner 1931 CEV - ESV Füssen I Turnier

  • Schiedsrichter:
  • Team CEV: Ing Zadrazil (ÖWSC/Gast), Verteidiger: Dr. Reimer, Dr. Preißecker, Feldspieler: Stürmer: Glatz, Caucig, Eisermann, Freund, Polemik,
Das erste Spiel dieses Turniers in Füssen zwischen dem CEV und dem ESV Füssen endete 0:2(0-2,0-0,0-0) vor 700 Zuschauern. Im ersten Drittel griffen die Füssener sofort stark an. Es war jedoch mehr ein Springen als Eislaufen. Aus der rechten Ecke kam ein guter Pass zu LeinweberII, der in der Mitte placiert war und dieser schoss die Scheibe zum Führungstor in die obere rechte Torecke für die Füssener ein. Kaum eine Minute später erhielt der CEV den zweiten Treffer durch Mötz. Der Schuss kam aus einem Gedränge vor dem Wiener Tor und kollerte über die Torlinie. Im zweiten Drittel hatten sich auch die Wiener auf das Wassergemisch des Eisplatzes eingestellt und konnten dem Gegner standhalten. Der Tormann Ing. Zadrazil vom ÖWSC, der für den ausgefallenen Jungmann spielte, hielt alle Schüsse in diesem und auch im letzten Drittel. Dr. Preißecker musste wegen einer Knieverletzung ausscheiden. Dr. Reimer erlitt eine Kopfwunde, konnte aber nach eine Behandlung weiterspielen.
Die Eisverhältnisse an diesem Tag waren so schlecht, dass nur dieses Spiel stattfinden konnte. Es regnete unaufhörlich. Kombinationen ließen sich bei solchem Eis und Wetter nicht spielen.

Spiel 05. Jänner 1931 WAC - CEV Turnier

  • Schiedsrichter: LeinweberII,
  • Team WAC: Tor: Kahane, (Pistor), Verteidiger: Dr. Scheuner, Wondra, Stürmer: Oppenheim, Dr. Rödl, Winter, Moizischek, Pontzen, Diamant.
  • Team CEV: Ing Zadrazil (ÖWSC/Gast), Verteidiger: Dr. Reimer, Dr. Preißecker, Feldspieler: Stürmer: Glatz, Caucig, Eisermann, Freund, Polemik,
  • In Füssen spielt der WAC gegen Den CEV vor 1000 Zuschauern mit 1:1(1-1,0-0,0-0) unentschieden. Die Verletzten auf der Seite des CEV Dr. Preisecker und Dr. Reimer konnten wieder mitspielen. Im ersten Drittel konnte Winter vom WAC den ersten Treffer erzielen. Bei diesem Treffer half ihm auch das Glück ein wenig. Der erste Schuss ging über das Tor ins Netz und die Scheibe sprang aufs Eis zurück. Dort stand Winter, erhielt die Scheibe vor den Stock und traf erfolgreich ins Tor. Kurz darauf gab es einen Angriff des CEV. Glatz und Freund kamen an den Flügeln durch. Glatz gab dann die Scheibe zu Caucig in der Mitte, der sie ins Tor des WAC einschoss. Im zweiten und letzten Drittel spielten die Mannschaften bis zur letzten Kraftreserve, doch es wollte kein Tor mehr fallen. Die Torhüter beider Mannschaften Kahane und Zadrazil waren in ausgezeichneter Form und hielten alles. Mit welcher Härte geschossen wurde, konnte man daran erkennen, dass ein Schuss Winters den Stock des Torhüters zerbrechen ließ, die Scheibe wurde hierbei aber abgelenkt. Nicht nur die Mannschaften waren mit dem Spiel zufrieden, auch die Zuschauer.


Spiel 5. Jänner 1931 Füssen - Füssen II

  • Schiedsrichter. Ing. Zadrazil
  • Das Spiel der Kampfmannschaft gegen die Reserve von Füssen endete mit 4:0 Toren. Da die Reservemannschaft vor einiger Zeit die Kampfmannschaft besiegt hatte, wurde dieses Spiel mit besonderer Härte geführt.

Spiel 06. Jänner 1931 WAC - Füssen II Turnier

  • Schiedsrichter:
  • Das zweite Spiel im Turnier heute vormittag in Füssen gegen die Reserve von Füssen gewinnt der WAC mit 2:0(0-0,1-0,1-0) Toren. Die Torschützen für den WAC waren Winter und Oppenheim.

Spiel 6. Jänner 1931 CEV - ESV Füssen II

  • Schiedsrichter:
  • Team CEV: Ing Zadrazil (ÖWSC/Gast), Verteidiger: Dr. Reimer, Dr. Preißecker, Feldspieler: Stürmer: Glatz, Caucig, Eisermann, Freund, Polemik,
  • Erstmals war gutes Eis vorhanden, so dass der CEV auch sein Können voll einsetzten konnte. Das Spiel gewann der CEV gegen Füssen II mit 4:1(2-0,2-1,0-0) Toren. Die Torschützen für den CEV waren Caucig, Dr. Preißecker und Eisermann (2).

Spiel 06. Jänner 1931 WAC - Füssen Turnier

  • Schiedsrichter:
  • Das dritte Turnierspiel in Füssen gewinnt der WAC gegen Füssen mit 2:1( ) und gewinnt damit den Wanderpokal. Bereits im ersten Drittel wurde das spiel entschieden. In der ersten Minute kann Dr. Rödl, nachdem er sich durchgekämpft hatte, den Führungstreffer erzielen. Nur kurze Zeit später kann Oppenheim von der Mitte des Eisplatzes die Scheibe im Tor der Füssener versenken. In der weiteren Drittelzeit und auch im zweiten Drittel griffen die Füssener mit aller Macht an, so dass der WAC etwas ins Hintertreffen geriet. Ab und zu gelang es Winter durchzubrechen und seiner Mannschaft etwas Luft zu verschaffen. Im letzten Drittel gingen auch die Verteidiger von Füssen mit nach vorn. Aus einem Gedränge heraus gelang es Toni Leinweber den Anschlusstreffer zu erzielen.
  • 06. Jänner 1931: Endstand des Turniers in Füssen um den Leinweger-Pokal 1931
1. Platz: Wiener Athletiksport Club, 2 Siege, 1 Unentschieden, 5:2 Tore, 5 Punkte,
2. Platz: ESV Füssen, 2 Siege, 1 Niederlage, 7:2 Tore, 4 Punkte
3. Platz: Cottage Eislauf Verein Wien, 1 Sieg, 1 Unentschieden, 1 Niederlage, 5:4 Tore, 3 Punkte
4. Platz: ESV Füssen II, 3 Niederlage, 1:10 Tore, 0 Punkte
Die Fahrt ging mit dem Autobus von Füssen 112 km nach München. Dort auf der Eisbahn wurde die Reisegruppe von einem Portier in Empfang genommen. Es sollte das Spiel gegen den Eislaufverein München erfolgen. Da der WAC mit der Bahn aber eher da war, hatten die Münchner neu ein Spiel gegen den WAC mit diesem vereinbart. Der CEV sollte nunmehr gegen die Universität München spielen. Eine Information an den CEV hierüber war nicht erfolgt. Die Eisfläche für das Spiel war in einer Holzhalle. Auf einer Seite befand sich eine Glasveranda mit Büfett und "Wirtschaft". Die Eisfläche hatte die Größe des Schwimmbades im Dianabad in Wien, auf der man kaum ein vernünftiges Eishockeyspiel abwickeln konnte.

Spiel 7. Jänner 1931 CEV - Universität München

  • Schiedsrichter:
  • Team CEV: Tor Ing. Zadrazil, Verteidiger: Dr. Reimer, Freund, Stürmer: Glatz, Caucig, Dr. Preisecker,
Das Spiel in München gegen die Universität München verliert der CEV mit 1:2(1-0,0-0,0-2) Toren. Die Münchner hatten eine sehr gute Mannschaft und waren die Verhältnisse auf dem Eisplatz gewöhnt. Im ersten Drittel gelang Dr. Preißecker einen Durchbruch. Er gab die Scheibe dann an Glatz, der in der Mitte stand und einschoss. Das zweite Drittel blieb torlos. In diesem Drittel spielte der CEV auch gegen den Schiedsrichter, der die Wiener klar benachteiligte. Das erste Tor der Münchner wurde aus einer Abseitsposition geschossen. Gleiches war auch beim zweiten Tor der Münchner der Fall. So endete das Spiel 1:2 gegen die Wiener Mannschaft.
Im Anschluss spielt dann der WAC gegen den ursprünglichen geplanten Gegner, den Münchner Eislaufverein. Der CEV aber musste schnell zum Bahnhof, um den Zug nach Wien noch zu bekommen.



Spiel 25. Jänner 1931 CEV - BKE Budapest

  • Schiedsrichter:
  • Team CEV: Tor Kramer, Verteidiger: Dr. Reimer, Dr. Preisecker, Stürmer: Glatz, Freund, Caucig, Eisermann, Polemik, Hans Ertl(PSK)
  • Das Spiel in Budapest verliert der CEV gegen den BKE Budapest mit 0:1(0-1,0-0,0-0). Der Torschütze für Budapest war Weiner im ersten Drittel. Beim CEV spielte als Gast Hans Ertl vom Pötzleinsdorfer Sport Klub mit. Er war der beste Spieler der Wiener Mannschaft auf dem Platz. Die ungarische Zeitung "Remzeti Sport" schreibt zu diesem Spiel: Von den Wienern hat sich insbesondere Ertl ausgezeichnet. Neben ihm ist noch Glatz aufgefallen. Der Torwart Kramer hat einige hervorragende Paraden gezeigt, von den Verteidigern gefiel Eisermann.



Saison 1931/32

  • 23. November 1931: Konrad Glatz, der beim CEV spielte, ist zum PSK zurück gekehrt.


Nationale Spiele

In der 1. Klasse der österreichischen Eishockey-Meisterschaft 1931/32 wurde wieder in zwei Gruppen mit je fünf Mannschaften gespielt. Die beiden Ersten der Gruppen kamen dann in eine Endspielgruppe und spielten um die Meisterschaft von Österreich. Der CEV war in der ersten Gruppe und wurde dort Vierter. In der 2. Klasse spielten in zwei Gruppen je vier Mannschaften. Die Reserve spielte wieder in zwei Gruppen mit je vier Mannschaften. Der CEV nahm an dieser Reservemeisterschaft nicht teil, ebenso wie nicht an den Spielen des Szabo-Jugend-Cup. Für die Spiele des Schlesinger-Cup hatte sich der CEV nicht qualifiziert.

Datum Spielort Vereine Art Ergebnis Zuschauer Bemerkungen
7. Dezember 1931 Wien, WEV-Platz CEV - WEC Rel.1 2:1(0-0,2-1,0-0) s.u.
9. Dezember 1931 Wien, WEV-Platz CEV - WEC Rel.2 3:1(2-1,0-0,1-0) s.u.
16. Dezember 1931 Wien, WEV-Platz CEV - HC Währing M 0:12(0-2,0-5,0-5) s.u.
19. Dezember 1931 Leoben CEV - Leoben F 2:5(3:5( ) s.u.
20. Dezember 1931 Leoben CEV - Leoben F 2:4( ) s.u.
23. Dezember 1931 Wien, WEV-Platz CEV - Hakoah M 1:2(0-2,0-0,1-0) s.u.
6. Jänner 1932 Mödling CEV - Mödling F 2:6
9. Jänner 1932 Wien, WEV-Platz CEV - WEV M 0:15(0-5,0-8,0-2) s.u.
13. Jänner 1932 Wien, WEV-Platz CEV - VfB M 3:2(1-0,1-1,1-1) s.u.
21. Jänner 1932 Wien, CEV-Platz CEV II - Hakoah II F 3:1
22. Jänner 1932 Wien, CEV-Platz CEV - WBC F 4:5
26. Jänner 1932 Wien, CEV-Platz CEV - Mödling F 3:4
3. Februar 1932 Mödling CEV - Hakoah F 3:7(0-1,1-3,2-3) s.u.
5. Februar 1932 Mödling CEV - Allround F 13:0(3-0,5-0,5-0) s.u.
8. Februar 1932 Wien, WEV-Platz CEV - Siemens F 3:3
? Wien, CEV II - HC Währing II 8:9
12. Februar 1932 Wien, WEV-Platz CEV - WEV Sen. F 4:1 Verband 3:1
19. Februar 1932 Wien, CEV-Platz CEV - VfB F 7:4
21. Februar 1932 Wien, CEV-Platz CEV - Allround F 7:3
4. März 1932 Wien, WEV-Platz CEV - WEV II F 0:11


Spiel 7. Dezember 1931 CEV - WEC Austiegsspiel

  • Schiedsrichter: Aigner,
  • Das Spiel auf dem WEV-Platz um den Aufstieg zwischen dem CEV und dem WEC endet mit 2:1(0-0,2-1,0-0) Toren. Das erste Drittel endete bei einer gleichen Leistung beider Mannschaften torlos. Im zweiten Drittel schoss Fritz Caucig die beiden Tore für den CEV. Kailich erzielte den Anschlusstreffer für den WEC. Das letzte Drittel war wiederum torlos. Damit erhöhen sich die Chancen für den CEV, in der 1. Klasse zu bleiben. Der CEV spielte mit einer jungen Mannschaft, da die Spieler Kramer, Preisecker und Reimer zu anderen Vereinen gingen. Konrad Glatz wechselte zum PSK zurück.


Speiel 9. Dezember 1931 CEV - WEC Aufstiegsspiel

  • Schiedsrichter: Alfred Revy
  • Das zweite Spiel um den Aufstieg zwischen dem CEV und dem WEC endet mit 3:1(2-1,0-0,1-0) Toren. Die Torschützen für den CEV waren Freund (2) und Fritz Caucig. Für den WEV konnte Hans Glück einschießen. Der CEV ist mit dem Ergebnis aus beiden Spielen für die 1. Klasse in der Gruppe A qualifiziert, während der WEV in der Gruppe A der 2. Klasse spielen wird.


Spiel 16. Dezember 1931 CEV - HC Währing M-Spiel

  • Schiedsrichter:
  • Das Spiel zwischen dem CEV und dem HCW endet mit 0:12( ) Toren.


Spiel 16. Dezember 1931 HC Währing - Cottage EV M-Spiel

  • Schiedsrichter: Ulrich Lederer (WEV)
  • Team WAC: u.a. Franz Csöngei, Anton Emhart, Oskar Nowak, Willibald Stanek, Cech, Lambert Neumayer,

Das Meisterschaftsspiel auf dem WEV-Platz zwischen dem HCW und dem CEV endete mit 12:0(2.0,5-0,5-0) Toren. Beim CEV fehlten der erkrankte Eisermann und Groebsch, der als Zuschauer anwesend war. Die Währinger zeigten ein fintenreiches Kombinationsspiel. Auch im letzten Drittel, als Schneefall einsetzte und die Scheibe schwer zu spielen war, konnte der HCW noch seine Tore erzielen. Der CEV konnte heute nicht mithalten. Die Tore für den HCW schossen Csöngei (3), Emhart (3), Neumayer (2), Nowak (2), Stanek und Cech.


Spiel 19. Dezember 1931 CEV - Leoben

  • Schiedsrichter:
  • Das Spiel zwischen dem CEV und Leoben in Leoben endete mit 3:5( ) Toren. Beglaubigt vom Verband wurde später das Ergebnis mit 2:5. Die Tore für Leoben schossen Gautschnig (2), Zahlbruckner, Seidler und Tafner. Für den CEV trafen Freund und Pelzmann.


Spiel 20. Dezember 1931 CEV - Leoben

  • Schiedsrichter:
  • Im zweiten Spiel trennten sich CEV und Leoben mit 2:4( ) Toren. Für Leoben trafen Schneider (2), Tafner und Richter. Pelzmann und Freund waren die Torschützen des CEV.


Spiel 23. Dezember 1931 CEV - Hakoah M-Spiel

  • Schiedsrichter: Alfred Revy
  • Das Meisterschaftsspiel zwischen dem CEV und Hakoah endete mit 1:2(0-2,0-0,1-0). Das Tor für den CEV schoss Eisermann. Für Hahoah traf zweimal Winter. Die besten Spieler Hakoahs waren Perger, Winter und Kettner.


Spiel 09. Jänner 1932 WEV - CEV M-Spiel

  • Schiedsrichter: Willy Moser
  • Das Meisterschaftsspiel zwischen dem WEV und dem CEV endete mit

15:00(5-0,8-0,2-0) Toren. Der CEV trat nur mit 5 Spielern an. Bei der größe des CEV ist dieses unverständlich. Aber selbst wenn die komplette Mannschaft angetreten wäre, so hätte dieses am Ergebnis nicht viel verändert. Im Laufe des Spiels schied Jaques Dietrichstein aus dem Spiel aus und beide Mannschaften hatten dann 5 Aktive auf dem Eis. Am Toreschießen beteiligte sich die gesamte Mannschaft und selbst Tormann Weiss entfernte sich zeitweise vom Tor.

Nachtrag 13. Jänner 1932: Der CEV war gezwungen, mit 5 Spielern anzutreten

Zu der Kritik zu dem Antreten mit nur fünf Spielern nahm der CEV jetzt Stellung. Fünf Spieler waren erkrankt und man bat den WEV, dass Spiel zu verlegen. Hiermit war der WEV aber nicht einverstanden. Auch der Verband erklärte sich nicht bereit, einer Verschiebung des Spieles zuzustimmen. Bei einem Nichtantritt des CEV bei dem Spiel gegen den WEV hätte der Verein somit zusätzlich noch eine Strafe vom Verband erhalten. Er musste daher mit fünf Spielern antreten. Die fünf Erkrankten sind zwischenzeitlich wieder genesen und bis auf Freund, der verreist ist, wird die Mannschaft zum nächsten Spiel wieder komplett antreten.


Spiel 13. Jänner 1932 CEV - VfB M-Spiel

  • Schiedsrichter: Aigner
  • Das Meisterschaftsspiel zwischen dem CEV und dem VfB gewann überraschenderweise der CEV mit 3:2(1-0,1-1,1-1) Toren. Im ersten Drittel konnte Caucig für Cottage den Führungstreffer erzielen. Im zweiten Drittel gelang Wildam der Ausgleich für den VfB. Pelzmann schoss dann den erneuten Führungstreffer. Im letzten Drittel konnte Wildam erneut ausgleichen. Man rechnete schon mit einem Unentschieden, als Eisermann das Siegestor zum 3:2 machte. Bester Spieler auf dem Platz war der Tormann von Cottage Kramer.


  • Turnier um den Pokal des Anninger Rodelvereins
Anläßlich des Jubiläums des Anninger Rodelvereins wurde auf der Kunsteisbahn Mödling ein Silber-Pokal des Jubiläumsvereins ausgespielt. Es nahmen Allroun, CEV, Hakoah und der MEC am Turnier teil. Die ersten beiden Spiele wurden am 3. Februar ausgetragen und am 5. Februar 1932 die Spiele um den 1. Platz und die Trostrunde.

Ergebnis: 1. Platz Mödling 2. Platz Hakoah 3. Platz Cottage 4. Platz Allround


Spiel 03. Februar 1932 MEC - Allround Turnier

  • Schiedsrichter: Wollinger
  • Das Turnierspiel zwischen MEC und Allround endete mit 11:0(7-0,2-0,2-0) Toren für den MEC. Die Tore für den MEC schossen Winkler (4), Losert (4) und Kerb (3).

Spiel 3. Februar 1932 CEV - Hakoah Turnier

  • Schiedsrichter: Wollinger
  • Das Spiel zwischen dem CEV und Hakoah endete mit 3:7(0-1,1-3,2-3) für Hakoah. Die Tore für Hakoah erzielten Fluss (5), Donath und Perger. Für den CEV waren Causig, Eisermann und Pelzmann erfolgreich.

Spiel 5. Februar 1932 CEV - Allround Turnier

  • Schiedsrichter: Wollner
  • Das Spiel um den Trostpreis zwischen CEV und Allround endete mit 13:0(3-0,5-0,5-0) Toren für den CEV.

Spiel 05. Februar 1932 MEC - Hakoah Turnier

  • Schiedsrichter: Wollner
  • Einer der Ehrengäste ist der Präsident des Hauptverbandes Dr. Theodor Schmidt. Winter fiel bei Hakoah aus und musste ersetzt werden. Das Spiel um den Turniersieg endete mit 3:1(2-1,1-0,0-0) für den MEC. Die Treffer für den MEC erzielten Kerb (2) und Losert. Für Hakoah konnte Perger einschießen. Die besten Spieler beim MEC waren Kerb und Winkler, bei Hakoah waren es Wittmann, Perger und Spira.





Internationale Spiele

keine


Saison 1932/33

  • 9. Jänner 1933: Der Spieler Freund vom CEV hat sich den Finger gebrochen und wird für längere Zeit nicht spielen können.

Nationale Spiele

Vom Eishockeyverband wurde jetzt die Wiener Meisterschaft als Teil der österreichischen Eishockey-Meisterschaft eingeführt. In der 1. Klasse spielten fünf Mannschaften in einer Gruppe. In der 2. Klasse gab es zwei Gruppen mit je sechs Mannschaften. Der Cottage Eislauf Verein spielte in der ersten Gruppe und erzielte dort den dritten Platz. In der Reserve-Meisterschaft wurden drei Gruppen mit je vier Mannschaften eingesetzt. In der Gruppe B erreichte der CEV den ersten Platz. An den Spielen um den Jugend-Wanderpreis nach der CEV nicht teil.

Datum Spielort Vereine Art Ergebnis Zuschauer Bemerkungen
23. Dezember 1932 Wien, CEV-Platz CEV II - Allround F 12:1(10:1(4-0,3-0,3-1) s.u.
28. Dezember 1932 Wien, CEV-Platz CEV - PSV F 1:3
29. Dezember 1932 Wien, CEV-Platz CEV - ÖWSC M 0:3(0-1,0-1,0-1) s.u.
5. Jänner 1933 Wien, Weimarer-Platz CEV - WAC F 2:6(0-1,1-2,1-3) s.u.
7. Jänner 1933 Mödling CEV - Mödling F 3:0
14. Jänner 1933 Wien, CEV-Platz CEV - EKE II F 2:1(1-0,1-0,0-1) s.u.
15. Jänner 1933 Wien, CEV-Platz CEV II - WAC Jug F 3:4
16. Jänner 1933 Wien, CEV - Hakoah M 2:1(2-0,0-1,0-0) s.u.
19. Jänner 1933 Wien, CEV-Platz CEV - VfB M 1:1(0-0,1-0,0-1) s.u.
23. Jänner 1933 Wien, CEV-Platz CEV - Allround M 11:1
24. Jänner 1933 Wien, CEV II - Rbd Wien II M 4:0(1-0,2-0,1-0) s.u.
26. Jänner 1933 Wien, CEV-Platz CEV - PSV F 2:2
27. Jänner 1933 Wien, Weimarer-Platz CEV - WBC M 1:2(0-2,0-0,1-0) ) s.u.
28. Jänner 1933 Mödling CEV Jug - MEC Jug 1:4
30. Jänner 1933 Wien, CEV II - Allround II M 4:3(2-0,1-1,1-2) s.u.
31. Jänner 1933 Mödling CEV - ÖWSC F 0:3(0-1,0-0,0-2) s.u.
1. Februar 1933 Mödling CEV - Mödling F 0:1(0-0,0-1,0-0) 300 s.u.
25. Februar 1933 Wien, Engelmann-Platz CEV - EKE F 1:9
26. Februar 1933 Wien, Engelmann-Platz CEV - WAC F 0:7



Spiel 23. Dezember 1932 CEV - Allround

  • Schiedsrichter:
  • Das Spiel zwischen dem CEV und Allround endete 10:1(4-0,3-0,3-1) für den CEV. Der CEV spielt etwas besser wie im Vorjahr. Bei Allround ist eine völlig neue Mannschaft auf dem Eis, außer Semrad, der vom alten Team übrig geblieben ist. Das Spiel wird später vom Verband 12:1 beglaubigt.[11]


Spiel 29. Dezember 1932 CEV - ÖWSC M-Spiel

  • Schiedsrichter: Ing. Langfelder
  • Der CEV verlor das Meisterschaftsspiel gegen den ÖWSC mit 0:3(0-1,0-1,0-1) Toren. Die Torschützen des ÖWSC waren Weisbach, Rehammer und Bidla.

Spiel 5. Jänner 1933 CEV -WAC

  • Schiedsrichter: Sektionsleiter Hejl
  • Der WAC gewann gegen den CEV das Freundschaftspiel mit 6:2(1-0,2-1,3-1) Toren. Da der benannte Schiedsrichter Laurer nicht erschienen war, übernahm im Einvernehmen der Beteiligten der Sektionsleiter des WAC Hejl dessen Aufgabe. Die Torschützen für den Praterclub waren Roman Winter (5) und Rona. Für den CEV war Pelzmann zweimal erfolgreich.


Spiel 14. Jänner 1933 EKE II - CEV

  • Schiedsrichter:
  • Die Reserve des EKE wurde vom CEV mit 1:2(0-1,0-1,1-0) geschlagen. Die Torschützen waren Pelsmann und Caucig für den CEV.


Spiel 16. Jänner 1933 CEV - Hakoah M-Spiel

  • Schiedsrichter: Lauer
  • Der CEV gewinnt das Meisterschafsspiel gegen Hakoah mit 2:1(2-0,0-1,0-0). Die zwei Tore für den CEV erzielte Pelzmann, das Tor für Hakoah Perger.


Spiel 19. Jänner 1933 CEV - VfB M-Spiel

  • Schiedsrichter: Stern
  • Der CEV und der VfB spielen im Meisterschaftsspiel 1:1(0-0,1-0,0-1) unentschieden. Das erste Drittel blieb torlos. Im zweiten Drittel konnte Pelzmann für den CEV das Führungstor einschießen, im letzten Drittel schoss Walter für den VfB das Ausgleichstor. Die Mannschaften spielten gleichwertig, so dass die Punkteteilung gerecht ist.

Spiel 24. Jänner 1933 CEV - Reichsbund II M-Spiel

  • Schiedsrichter:
  • Das Spiel der Reservemannschaften von CEV und Reichsbund Wien endet mit4:0(1-0,2-0,1-0) Toren. Die Torschützen für den CEV sind Spielmann (2) und Medak. Das vierte Tor ist ein Eigentor. Das Spiel wird vom Verband mit 4:2 beglaubigt, in der Tabelle aber mit 4:0 angegeben. Somit wurde auch 4:0 eingesetzt.[12]


Spiel 27. Jänner 1933 WBC - CEV M-Spiel

  • Schiedsrichter: Aigner
  • Der WBC schlägt den CEV im Meisterschaftsspiel mit 2:1(2-0,0-0,0-1) Toren. Die Tore für den WBC schoss Sommer (2), für den CEV war Pelzmann erfolgreich.


Spiel 30. Jänner 1933 CEV II - Allround II M-Spiel

  • Schiedsrichter:
  • Der CEV II schlug im Meisterschaftsspiel Allround II mit 4:3(2-0,1-1,1-2) Toren. Die Torschützen des CEV waren Spielmann (2) und Schuster, bei Allround traf Kaesbauer dreimal.


Spiel 31. Jänner 1933 ÖWSC - CEV

  • Schiedsrichter: Aigner
  • Der ÖWSC gewinnt das Spiel gegen den CEV mit 3:0(1-0,0-0,2-0) Toren. Die Torschützen sind Eisenstein, Rehammer und Ditfurth.


Spiel 01. Februar 1933 MEC - CEV

  • Schiedsrichter: Wollinger
  • Das Spiel zwischen MEC und CEV vor 300 Zuschauern endete 1:0(0-0,1-0,0-0). Der Torschütze für den MEC war Kerb.



Internationale Spiele

Datum Spielort Vereine Art Ergebnis Zuschauer Bemerkungen
25. Dezember 1932 Troppau CEV - Troppauer EV I 1:8(1:0,0:1,0:7) s.u.
26. Dezember 1932 Troppau CEV - Troppauer EV I 1:5(1:1,0:0,0:4)
26. Dezember 1932 Jägerndorf CEV - Jägerndorf I 1:1

Spiel 25. Dezember 1932 CEV - Troppauer EV

  • Schiedsrichter:
  • Der CEV verlor sein Spiel gegen den Troppauer Eislaufverein mit 1:8(1-0,0-1,0-7) Toren. Der Torschütze für den CEV war Spielmann. Für Troppau trafen Stefan (3), Lichofsky (2), Mattern (2) und Dr. Wychowsky.


Spiel 26. Dezember 1932 CEV - Troppauer EV

  • Schiedsrichter:
  • Der CEV verlor auch sein zweites Spiel gegen den Troppauer Eislaufverein mit 5:1(1-1,0-0,0-4) Toren.



Saison 1933/34

  • 17. November 1933: Die Spieler der CEV aus der letzten Saison werden auch in dieser wieder beim CEV spielen. Die Meldungen, dass Pelzmann zur Hakoah gehen will, sind nicht richtig. Dafür ist Piffl vom WAC neu zur Mannschaft hinzu gekommen, ebenso wie Herbert, der in den letzten Jahren in der Schweiz ansässig war und dor auch gespielt hat. Auch Cernyei, der in Amerika war, ist zurück gekommen. Der Verein beabsichtigt weiterhin die Aufstellung von zwei Jugendmannschaften.
  • 22. November 1933: Die Einteilung der Vereine für die Trainingsstunden auf der WEV-Kunsteisbahn hat heute stattgefunden. Vier Vereine hatten sich beworben, die wie folgt eingeteilt wurden: CEV und WBC montags, VfB mittwochs und Alt-Turm freitags. Der HCW und der Reichsbund haben eigene Vereinbarungen mit dem WEV getroffen.
  • 11. Dezember 1933: Der Mittelstürmer von Hakoah, Fritz Perger, hat sich beim CEV als Spieler angemeldet und ist sicherlich hier eine Verstärkung. Einige Tage später erklärte er, dass er aus gesundheitlichen Gründen das Eishockeyspiel aufgeben muss.
  • 4. Jänner 1935: Der Spieler Stykarovsky spielte zum ersten Mal beim CEV. Er kam vom WAC und war von diesem freigegeben worden.

Nationale Spiele

  • Bei der zweiten Wiener Meisterschaft innerhalb der österreichischen Eishockey-Meisterschaft 1933/34 spielten in der 1. Klasse fünf Mannschaften. In der 2. Klasse gab es zwei Gruppen mit sechs und vier Mannschaften. Der CEV erreichte in der Gruppe A den zweiten Platz.
  • In der Reserve-Meisterschaft wurde in zwei Gruppen mit fünf und vier Mannschaften gespielt. Der CEV erreichte in der Gruppe B den dritten Platz.
  • Beim Jugend-Wanderpreis spielte eine Mannschaft des CEV nicht mit.


Datum Spielort Vereine Art Ergebnis Zuschauer Bemerkungen
7. Dezember 1933 Wien, Engelmann-Platz CEV - EKE II F 0:5
8. Dezember 1933 Wien, CEV-Platz CEV komb. - Rbd Mauer F 8:1(3-0,3-0,2-1) s.u.
9. Dezember 1933 Wien, CEV - WEV Sen. F 10:3(3-2,4-0-3-1) s.u.
13. Dezember 1933 Wien, CEV-Platz CEV II - WBC II F 3:0(2-0,1-0,0-0) s.u.
15. Dezember 1933 Wien, CEV-Platz CEV - WAC M 4:2(0-2,1-0,3-0) ) s.u.
16. Dezember 1933 Leoben CEV - Leoben F s.u.
17. Dezember 1933 Leoben CEV - Leoben F 1:6 s.u.
17. Dezember 1933 Wien, CEV-Platz CEV II - VfB II F 4:1(1-0,2-1,1-0) s.u.
20. Dezember 1933 Wien, CEV - WEV II F 0:12
29. Dezember 1933 Wien, Engelmann-Platz CEV II - EKE II M 0:4
30. Dezember 1933 Wien, WEV-Platz CEV Jug - WEV Jug 0:2
03. Jänner 1934 Innsbruck CEV - IEV F 0:7(0-2,0-2,0-3) s.u.
04. Jänner 1934 Innsbruck CEV - IEV II F 7:2(2-0,2-1,3-1) s.u.
05. Jänner 1934 Kitzbühel CEV - Kitzbühel F 3:7(0-2,1-2,2-3) 250 s.u.
11. Jänner 1934 Wien, CEV-Platz CEV II - VfB II M 2:7
12. Jänner 1934 Wien, Weimarer-Platz CEV - WBC M 2:3(0-2,1-0,1-1) s.u.
19. Jänner 1934 Wien, CEV-Platz CEV - VfB M 1:1(0-0,0-0,1-1) s.u.
25. Jänner 1934 Wien, CEV-Platz CEV II - VfB II M 1:1
26. Jänner 1934 Stockerau CEV - Stockerau M 3:0(0-0,1-0,2-0) s.u.
26. Jänner 1934 Wien, CEV-Platz CEV II - Sokol XX F 3:1(1-1,1-0,1-0)
28. Jänner 1934 St. Pölten CEV - St. Pölten M 5:1(0-0,4-1,1-0) s.u.
1. Februar 1934 Wien, CEV-Platz CEV - VfB kom F 3:3(1-1,0-1,2-1) s.u.
6. Februar 1934 Wien, CEV-Platz CEV II - WBC II M 0:0
21. Februar 1934 Mödling CEV II - Mödling II M 0:2
26. Februar 1934 Wien, WEV-Platz CEV/EKE Jug - WEV Jug A JW 0:3
28. Februar 1934 Wien, Engelmann-Platz CEV/EKE Jug - WBC Jug JC 0:3 begl. 0:1


Spiel 8. Dezember 1933 CEV komb. - Reichsbund Mauer

  • Schiedsrichter: Fichtenthal
  • In einem Freundschaftsspiel schlug eine kombinierte Mannschaft des CEV den Reichsbund Mauer mit 8:1(3-0,3-0,2-1) Toren. Die Tore des CEV schossen Cernyei (4), Carle (2), Spielmann und Sokal. Für den Reichsbund schoss den Ehrentreffer Priegl.


Spiel 9. Dezember 1933 WEV Sen. - CEV

  • Schiedsrichter: Freund
  • Das Freundschaftsspiel zwischen den Senioren des WEV und dem CEV endete mit 10:3(3.2,4-0,3-1) Toren für den CEV. Die Mannschaft des Siegers spielte in dieser Saison erstmals in bester Besetzung. Die Tore erzielten Cernyei (3), Pelzmann (3), Eisermann (2), Spielmann und Piffl. Für die Senioren waren Mayringer, Quester und Ferber erfolgreich.


Spiel 13. Dezember 1933 CEV II - WBC II

  • Schiedsrichter:
  • Das Spiel gewann die Reserve des CEV gegen die Reserve des WBC mit 3:0(2-0,1-0,0-0) Toren. Alle drei Treffer des CEV erzielte Sokal.


Spiel 15. Dezember 1933 CEV - WAC M-Spiel

  • Schiedsrichter: Jahnke (WBC)
  • Der CEV musste für Cernyer und Freund Ersatzleute zum Einsatz bringen. Trotzdem siegte der CEV im Meisterschaftsspiel gegen den WAC mit 4:2(0-2,1-0,3-0) Toren. Im ersten Drittel konnte der WAC sofort zwei Tore durch Grünbaum und Egon Winter. Durch die beiden Treffer des WAC wurden der CEV unsicher und spielte ungenau. Im zweiten Drittel konnte Schuster den Anschlusstreffer für den CEV einschießen. Die Gastgeber spielten jetzt genauer und mit guten Kombinationen. Dem guten WAC-Tormann war es zu verdanken, dass nicht mehr Tore fielen. Im letzten Drittel wurde der WAC immer stärker. In den letzten sieben Minuten raffte der CEV sich dann auf und schoss noch drei Tore durch Pelzmann (2) und Caucig. Das Spiel wurde von Seiten des WAC zeitweiglig sehr hart gespielt. Dr. Schenner war einer der Spieler, der die schärfe ins Match brachte.

Spiel 16. Dezember 1933 CEV - Leoben

  • Schiedsrichter:
  • Team CEV: Tor: Kramer, Verteidiger: Wesetovsky, Schuster, Stürmer: Freund, Eisermann, Caucig, Cernyer, Spielmann, Piffl, Pelzmann,
  • Es fehlen Informationen zum Spiel


Spiel 17. Dezember 1933 CEV - Leoben

  • Schiedsrichter:
  • Team CEV: Tor: Kramer, Verteidiger: Wesetovsky, Schuster, Stürmer: Freund, Eisermann, Caucig, Cernyer, Spielmann, Piffl, Pelzmann,
  • Der CEV wurde in einem Freundschaftspiel gegen Leoben mit 1:6(0-2,0-1,1-3) Toren geschlagen. Die Leobener waren in guter Form, insbesondere die Gebrüder Seidler. Den Treffer für den CEV erzielte Caucig, für Leoben waren die Gebrüder Seidler und Wagner die Torschützen.


17. Dezember 1933 CEV II - VfB II

  • Schiedsrichter: Knapp
  • Die Reserve des CEV schlägt die Reserve des VfB mit 4:1(1-0,2-1,1-0) Toren. Für den CEV treffen Schuster (2), Earle und Goldmann. Für den VfB trifft Walter.



Spiel 03. Jänner 1934 CEV - IEV

  • Schiedsrichter:
  • Team IEV: Tor: Schumacher, Verteidiger: Dr. Waritsch, Schmid2, 1. Sturm: Danner, (Hans)Schmid1, Fritz Goldsteiner, 2. Sturm: Gaßler, Schmid3, Pupp,
  • Team CEV: Tor: Petz, Feldspieler: Freund, Eisermann, Schuster, Spielmann, Stykarovsky .......
  • Das Freundschaftsspiel in Innsbruck zwischen IEV und dem CEV endete 7:0(2-0,2-0,3-0). Der Wiener CEV musste konnte seinen im letzten Spiel verletzten Torwart nicht aufstellen. Daraufhin stelle der IEV ihren Internationalen Otto Amenth für den CEV ab, für den dann Schuhmacher als Ersatztorwart spielen wird. Bester Spieler des CEV war der Mittelstürmer Freund. Das erste Drittel beginnt im mäßigem Tempo und die Angriffe der beiden Mannschaften wechseln sich ab. Dann werden die Innsbrucke stärker und das Spiel verlegt sich überwiegend in das Drittel des CEV. Diese verlegen sich aufs mauern, wofür 5 der Feldspieler sich vor dem eigenen Tor aufhalten. In der 14. Minute gelingt dann Schmid1 der Führungstreffer zum 1:0. Nur 30 Sekunden später ist es wieder Hans Schmid, der das 2:0 einschießt. Im zweiten Drittel zeigt der CEV-Mittelstürmer Freund sein Können. In der Regel sind es Weitschüsse, mit denen er Schumacher im Innsbrucker Tor prüft. Die Innsbrucker sind weiter überlegen. Hin und wieder sieht man Durchbrüche der Wiener Mannschaft. Diese sind nicht ungefährlich und Schumacher hat zu seinem Können auch noch etwas Glück. (Max)Schmid3 versucht als Mittelstürmer immer wieder durchzukommen. In der 11. Minute gelingt ihm dann der Treffer zum 3:0. Wie schon im ersten Drittel dauert es wieder nur eine halbe Minute, bis das 4:0 für die Innsbrucker eingeschossen wird. Hatte man zu Beginn des letzten Drittels damit gerechnet, dass die Gäste aus Wien nachlassen würden, so sah man sich getäuscht. Sie konnten aber nicht verhindern, dass Schmid3 in der 11. Minute, Schmid1 in der 12. Minute und in der 14. Minute Schmid2 jeder ein Tor erzielten. Hätte Amenth nicht auf der Seite der Wiener gespielt, wäre das Torergebnis sicher noch einiges höher ausgefallen.



Spiel 04. Jänner 1934 CEV - IEV II

  • Schiedsrichter: Amenth, Innsbruck
  • Team IEV: Tor: Patzer, Verteidigung: Dr. Pervulesko, Depculi, 1. Sturm: Schmid4, Rorer, Huguenin(Gastspieler) 2. Sturm: Schumacher, Knisz, Schmiedhuber,
  • Team CEV: Tor: Petz, Feldspieler: Freund, Eisermann, Schuster, Spielmann, Stykarovsky .......
  • Das Freundschaftsspiel des CEV gegen die Reservemannschaft des IEV gewann der CEV mit 7:2(2-2,1-0,4-0) Toren. Die Torschützen für den CEV waren Freund (3), Eisermann (2), Schuster und Spielmann. Erstmalig spielte Stykarovsky mit, der vom WAC gekommen und freigegeben worden war. Der IEV spielt weit unter seiner sonstigen Form und verlor verdient. In Innsbruck befand sich derzeit ein Franzose mit Namen Huguenin, der sich als französischer Schnelllaufmeister und zweitbester Eishockeyspieler von Paris vorgestellt hatte. Er wurde für Pfister in die Mannschaft aufgenommen. Der Mann war allerdings ein absoluter Reinfall. Knisz war weit von seiner sonstigen Form entfernt und traf die Scheibe leider zu selten. Schumacher ist im Tor erheblich besser, als im Sturm. Schmiedhuber steht gut, ist aber noch nicht technisch auf der Höhe. Schmid4 ist der beste Mann, weiß aber selten, dass man die Scheibe weitergeben kann. Rorers Spiel war zufriedenstellend. Platzer im Tor kann etwas, aber nicht alle sieben Tore waren unhaltbar. Die Verteidiger waren nicht immer ihren Angreifern gewachsen. Die Gäste spielten besser, als am Vortag, zeigten gute Kombinationen und schossen fleißig auf das Innsbrucker Tor. Bester und gefährlichster Spieler war wieder Mittelstürmer Freund. Er schoss auch die meisten Tore. Tormann Petz warf sich häufig aufs Eis, trotzdem dieses nicht immer notwendig war. Die Zuschauer freute es allerdings.
Schon in der 2. Minute des ersten Drittels konnte Freund den Führungstreffer zum 1:0 für den CEV erzielen. Platzer im Innsbrucker Tor muss häufiger die Scheibe abwehren, als sein Kollege aus Wien. In der 10. Minute trifft Freund zum 2:0. In der 12. Minute kann der Gast aus Frankreich die Scheibe aus einem Gedränge heraus ins Tor der Wiener zum 2:1 einschießen. Noch in der gleichen Minute startet Rorer zu einem Sololauf und macht das Ausgleichstor zum 2:2. Im zweiten Drittel werden beide Tore unter Druck gesetzt. Schmid4 kommt öfter mit seinem Dribbling nach vorne, schießt aber am Tor vorbei, anstatt die Scheibe an einen Kollegen weiter zu geben. In der 5. Minute gibt Schiedsrichter Amenth ein Strafbully einen Meter vor dem Wiener Tor, da sich Torwart Petz auf die Scheibe gelegt hatte. Da der Torwart auch jetz einen Schuss auf sein Tor erwartet, legt er sich mit seiner Leiberfülle in dieses hinein, um einen Schuss abwehren zu können. Diese Aktion löst große Heiterkeit bei den Zuschauern aus. Aber erst in der 12. Minute fällt das nächste Tor durch Mittelstürmer Eisermann zum 3:2 für die Wiener. Auf halber Höhe war die Scheibe ins Innsbrucker Tor geflogen. In der letzten Spielhälfte beginnen die Innsbrucker stark aufzuspielen. Bald ist das Strohfeuer aber wieder vorbei. In der 6. Minute kann Schuster das 4:2 einschießen und in der 9. Minute erhöht Freund auf 5:2. Nach einiger Zeit kann Schuster einen Treffer zum 6:2 ins Tor bringen und sofort kurz danach ist es wieder Freund, der den Endstand von 7:2 herstellt. Das Publikum zeigt viel Humor und schreit: "Ausgleich, Ausgleich".



Spiel 05. Jänner 1934 Kitzbüheler EV - Cottage EV

  • Schiedsrichter:
  • Team CEV: Tor: Petz, Feldspieler: Freund, Eisermann, Schuster, Spielmann, .......
  • Das Freundschaftsspiel in Kitzbühel zwischen Kitzbühel und CEV endet 7:3(2-0,2-1,3-2). Den Kitzbühelern fehlt zu Beginn des Spieles noch ein Spieler. Der CEV stellte daraufhin ihren Verteidiger Stykarovsky zur Verfügung. Die Kitzbüheler hatten damit zwar eine komplette Mannschaft, mussten aber alle drei Drittel ohne Auswechselspieler durchhalten. Trotzdem zeigten die Gastgeber im Spiel eine gute Gemeinschaftsleistung. Bester Spieler bei den Gastgebern war wieder Silberberger. Er wurde nach einer gewissen Zeit zwar von den Wienern besonders abgedeckt, konnte sich aber trotzdem mit seinem Können immer wieder vor das gegnerische Tor vorspielen und den Tormann der Wiener unter Druck setzen. Der Wiener Torhüter hatte nicht seinen besten Tag. Mindestens drei der Tore hätte er halten müssen. Der Kitzbüheler Torwart Neubauer, der die tollsten Schüsse hielt, wurde während des Spieles einmal für eine Minute hinausgestellt. In dieser Zeit konnten die Wiener einen Treffer erzielen.
Zu Beginn des ersten Drittels waren die beiden Mannschaften gleichwertig. Als dann aber nach einiger Zeit das 1:0 fiel, spielten die Gastgeber erheblich stärker und nahmen das Heft in die Hand. Das Spiel verlegt sich jetzt vor das Tor der Wiener Gäste. Dann fiel auch der Treffer zum 2:0. Im zweiten Drittel mussten die Wiener sofort zu Beginn den Treffer zum 3:0 hinnehmen. Der Kampf spielte sich im Mittelfeld ab, wobei die Gastgeber die größeren Spielanteile hatten. Beide Mannschaften konnten einen Treffer erzielen und man ging mit dem Ergebnis von 4:1 nach der zweiten Pause in den letzten Spielabschnitt. Die Wiener erhöhten das Tempo, mussten aber trotzdem noch zwei weitere Tore zum 6:1 hinnehmen. Erst als der Tormann der Gastgeber eine Hinausstellung erhielt fiel ein Gegentor zum 6:2. Durch ein Missverständnis der Kitzbüheler Verteidiger konnten die Wiener dann noch auf 6:3 erhöhen. Die Zuschauer glaubten schon, dass dieses Drittel unentschieden enden würde, als Silberberger dann noch das Tor zum Endstand von 7:3 einschießen konnte. Die Zuschauer bejubelten die Gastgebermannschaft zu diesem hervorragenden Ergebnis über ein Wiener Eishockeyteam. Dem Spiel gegen Oxford University am kommenden Sonntag sah man jetzt gelassener entgegen.




Spiel 12. Jänner 1934 CEV - WBC M-Spiel

  • Schiedsrichter: Loria
  • Der CEV verliert das Meisterschaftsspiel gegen den WBC mit 2:3(0-2,1-0,1-1) Toren. Für den WBC war Dirrigl mit drei Toren, für den CEV Pelzmann und Caucig erfolgreich.


Spiel 19. Jänner 1934 CEV - VfB M-Spiel

  • Schiedsrichter: Oerdögh
  • Das Meisterschaftsspiel zwischen dem CEV und dem VfB endete 1:1(0-0,0-0,1-1) unentschieden. Das Tor für den CEV schoss Pelzmann und das Tor für den VfB Fink.


Spiel 26. Jänner 1934 Stockerau - CEV M-Spiel

  • Schiedsrichter: Laurer
  • Das Meisterschaftsspiel zwischen Stockerau und dem CEV in Stockerau endete 0:3(0-0,0-1,0-2). Die Tore für den CEV schossen Caucig (2) und Pelzmann.


Spiel 26. Jänner 1934 CEV II - Sokol XX

  • Schiedsrichter: Fichtenthal
  • Das Freundschaftsspiel zwischen der Reserve des CEV und Sokol XX endete mit 3:1(1-1,1-0,1-0) Toren. Die Torschützen des CEV waren Huber, Cernyei und Carle. Für Sokol war Pollak erfolgreich.

Spiel 28. Jänner 1934 CEV - St. Pölten M-Spiel

  • Schiedsrichter: Laurer
  • Der CEV schlug in St. Pölten im Meisterschaftsspiel den EV St. Pöltne mit 5:1(0-0,4-1,1-0). Die Torschützen des CEV waren Caucig (3), Eisermann und Pelzmann. Für St. Pölten war Hofstätter erfolgreich.

Spiel 01. Februar 1934 VfB komb.- Cottage EV

  • Schiedsrichter: Fichtenthal
  • Das Freundschaftsspiel zwischen dem VfB kombiniert und dem CEV endete 3:3(1-1,1-0,1-2) unentschieden. Die Torschützen für den VfB waren Walter (2) und Ell. Für den CEV trafen Caucig (2) und Piffl.

Internationale Spiele

Datum Spielort Vereine Ergebnis Zuschauer Bemerkungen
13. Dezember 1933 Preßburg CEV - Skiklub Bratislava 3:42-2,1-2,0-0) s.u.
27. Dezember 1933 Wien CEV - Telefonclub Roman Bukarest 1:4(0-1,1-2,0-1) s.u.

13. Dezember 1933 CEV - Skiklub Bratislava

  • Schiedsrichter:
  • Der CEV unterlag in Spiel gegen den Skiklub Bratislave 3:4(2-2,1-2,0-0). Im ersten Drittel konnte der CEV zwei Tore druch erzielen Pelzmann und Cauzig erzielen. Bartusek und Bisovsky konnten jedoch sofort wieder ausgleichen. Im zweiten Dritel konnten beider Schützen für den Skiklub die Tore schießen, während Pelzmann für den CEV erfolgreich war. Im letzten Drittel erlitt der Währinger Cernyei eine blutende Gesichtsverletzung und er konnte nicht weiter spielen. Das Spiel wurde jetzt sehr hart geführt. Während des Spieles herrschte heftiger Schneefall und wegen der hohen Schneedecke gab es im letzten Drittel auch kein Tor mehr.


27. Dezember 1933 CEV - Telefonclub Roman Bukarest

  • Schiedsrichter: Aigner
  • Das Spiel zwischen dem CEV und dem Telefonclub Roman Bukarest endete 1:4(0-1,1-2,0-1). Der CEV konnte nicht mit der gesamten Mannschaft antreten. Dazu kam noch, dass die Rumänen die bessere Mannschaft waren. Das Tor für den CEV schoss Pelzmann, für die Rumänen waren Brakel, Botez, Anastasiu und Cantacuzino erfolgreich.

Saison 1934/35

  • 14. November 1934: Der Cottage Eislauf Verein beschließt die Auflösung der Eishockey-Mannschaft. Durch die Auflösung kann das Spiel aus der letzten Meisterschaft um den Aufstieg in die 1. Klasse nicht mehr ausgetragen werden und er ÖWSC-WAF rückt damit automatisch in die 1. Klasse auf. Damit ist eine der ältesten Eishockeymannschaften, die auf eine ehrenvollen Laufbahn zurückblicken kann, nur noch Vergangenheit. Es war vorher schon bekannt geworden, dass es Differenzen zwischen Vorstand und Eishockeyabteilung gab. Wie auch die anderen Vereine litt der CEV unter wirtschaftlichen Schwierigkeiten und konnte den Wünschen der Eishockeyspieler nicht immer gerecht werden.


Einzelnachweise

  1. Wien,Döbling von Franz Mazanec, Sutton-Verlag, Erfurt
  2. Der Eishockeysport vom 1. Dezember 1934
  3. Sport Tagblatt 18. Jänner 1936
  4. SportTagblatt 22. Dezember 1928
  5. Fremden-Blatt vom 20. Oktober 1916
  6. Wiener Sonn- und Montags-Zeitung, 22. Jänner 1923
  7. SportTagblatt, 17. Jänner 1922
  8. SportTagblatt 30. Dezember 1925
  9. SportTagblatt 23. Februar 1931,Seite 6, mittlere Zeite oben und Artikel unter dem Mittelstrich
  10. Der Eishockeysport 20. Mäzr 1931
  11. Der Eishockeysport 31.12.1932, Seite 105
  12. Der Eishockeysport, Seite 169

Quellenangaben

  • Zeitschrift des österreichischen Eishockeyverbandes "Der Eishockeysport", Jahrgänge 1925 bis 1936
  • SportTagblatt, Wien Jahrgänge 1924 bis 1935
  • Der Morgen, Wien