Evelyn Fink-Mennel

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Evelyn Fink-Mennel (Stift Göttweig, 2019)

Evelyn Fink-Mennel (* 1972 in Andelsbuch) ist eine Volksmusikerin und Musikethnologin.

Leben

Evelyn Fink-Mennel wurde 1972 in Andelsbuch/Vorarlberg geboren.[1] Nach der Schulzeit und der ersten musikalischen Ausbildungen in Vorarlberg[2] studierte sie an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien Instrumentalpädagogik mit Hauptfach Violine und beendet das Studium 1998 mit einer Diplomarbeit über den Jodler im Bregenzerwald.[3] Anschließend absolvierte sie dort weiters den „Lehrgang für Tonsatz nach Heinrich Schenker” und das Masterstudium Kulturmanagement.[1]

Von 1998 bis 2010 war Fink-Mennel Mitarbeiterin des Institut für Volksmusikforschung und Ehtnomusikologie an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien.[1] Ihr Forschungsschwerpunkt lag insbesondere in Arbeiten zur Geschichte und zum Wesen der österreichischen Volksmusik. Zwischen 2002 und 2009 hatte sie einen Lehrauftrag an der Universität Mozarteum Salzburg[1] und unterrichtet seit 2008 am Vorarlberger Landeskonservatorium.[2]

Evelyn Fink-Mennel tritt in zahlreichen Formationen als Musikerin auf.[4] Neben dem Schwerpunkt auf der Darbietung österreichischer Volkmusik wird auch viel Bedeutung einer zeitgenössischen Interpretation und Vermittlung europäischer Ethnomusiken gelegt. Für die jährlich stattfindende Musikwerkstatt des Festivals Glatt und Verkehrt zeichnet sie als Leiterin verantwortlich.[2]

Sie lebt mit ihrer Familie in Vorarlberg.[1]

Publikationen

  • Wib ischt Ma - Ma ischt Wib : Musikgeschichten von gestern bis heute. Andelsbuch : Kulturverein Bahnhof, 2012 ISBN 9783950174731.
  • 's Ländleliad : alte und neue Vorarlberger Kinderlieder, Reime und Sprüche. Hard : Hecht, 2013.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 1,4 Evelyn Fink-Mennel. In: mdw.ac.at. Abgerufen am 28. April 2020.
  2. 2,0 2,1 2,2 Evelyn Fink-Mennel. In: Persönliche Website. Abgerufen am 28. April 2020.
  3.  Der Jodler im Bregenzerwald. Diplomarbeit Univ. f. Musik und darstellende Kunst Wien. 1998 (Bibliographischer Nachweis).
  4. Bands. In: Persönliche Website. Abgerufen am 28. April 2020.