FC Bad Häring

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FC Bad Häring
Voller Name Fußballclub Bad Häring
Ort Bad Häring, Tirol
Gegründet Sektion: 4. Juli 1964 (als SV Bad Häring)
Neugründung: 8. Oktober 1993
Vereinsfarben Gelb-Blau
Stadion Rettenbachstadion Bad Häring
Plätze k. A.
Lage des Stadions: 47° 31′ N, 12° 7′ O
Obmann Martin Schermer
ZVR-Zahl 325774290 (BMI)
Trainer Thomas Kopp
Homepage FC Bad Häring
Liga 1. Klasse Ost
2018/19 8. Platz
Datenstand 15. November 2019

Der FC Bad Häring ist ein österreichischer Fußballverein aus der Gemeinde Bad Häring im Bezirk Kufstein in Tirol und wurde 1964 als Abteilung des SV Bad Häring gegründet. Die Kampfmannschaft spielt in der 1. Klasse Ost.[1]

Geschichte

Vorgeschichte

Über die Gründung des Hauptvereins SV Bad Häring und der Sektion Schilauf liegen keine Informationen vor. Die Fußballsektion wurde in der 1. Jahreshauptversammlung vom 28. März 1963 gegründet.[2] Der Gesamtverein SV Häring schlitterte in finanzielle Probleme und löste sich am 2. Juli 1993 auf und die beiden Sektionen Schilauf, heute Schiclub Bad Häring, und die Fußballabteilung, FC Bad Häring, wurden selbständig.

Geschichte des FC Bad Häring

Die Gründung der Sektion Fußball des SV Häring wurde in der 1. Jahreshauptversammlung am 28. März 1963 vollzogen, als erster Sektionsleiter wurde Trainer Heinz Leimann ernannt, Sepp Wimmer, Hans Wagner, Walter Witlaczil, Hans Heitzinger, Josef Emberger, Alois Auer und Hans Kreuzer unterstützten ihn. In der ersten Kampfmannschaft des Vereins spielten Hermann Bichler, Johann Bucher, Josef Egger, Max Egger, Sebastian Egger, Franz Fuchs, Werner Heiss, Walter Krimbacher, Josef Zintinger, Hans Kreuzer, Walter Nagiller, Hans Rieder, Dieter Schmidt, Manfred Stegmair, Fritz Strobl, Albert Wiesbauer und Johann Zierl. Der Sportplatz in Bad Häring wurde am 15. August 1964 eröffnet.

Sektionsleiter bzw. Obmänner
  • 1963–1964: Heinz Leimann (vor Gründung)
  • 1964–1965: Hans Heitzinger
  • 1965–1967: Alois Bernardi
  • 1967–1969: Alois Stotter
  • 1968–1971: Alois Bernardi
  • 1971–1975: Andreas Fröhlich
  • 1975–1977: Helmut Gritsch
  • 1977–1985: Josef Gerl jun.
  • 1985–2004: Harald Wagner
  • seit 2004: Martin Schermer

Männerfußball

Im August 1964 wurde der Sportplatz eröffnet und so könnte die Kampfmannschaft im Herbst 1964 an der Tiroler Meisterschaft in der 1. Klasse Ost, der damaligen untersten Klasse, teilnehmen. In der Saison 1971/72 wurde der SV Bad Häring Meister in der 1. Klasse Ost und stieg in die Gebietsliga Ost auf. In der Gebietsliga blieb der Verein bis zur Saison 1978/79 in der er den letzten Platz belegte und fünf Punkte Rückstand auf einem Nichtabstiegsplatz hatte. Der Verein spielte von der Saison 1979/80 bis 1983/84 in der 1. Klasse. 1984 folgte der Abstieg in die 2. Klasse. Ab 1985 wurde in den nächsten zehn Jahren das Clubgebäude neu gebaut und saniert, ein neuer Trainingsplatz mit Flutlichtanlage geschaffen, die Umkleidekabinen modernisiert und das Vereinslokal vergrößert. In dieser Zeit basiert auch der Anfang der Nachwuchsarbeit mit dem SV Schwoich, die später erweitert wurde. 1989 feierte die Sektion ihr 25-jähriges Bestehen. Der SV Bad Häring spielte Anfang der 1990er Jahren in der 2. Klasse Unterland bzw. 2. Klasse Ost.

Neugründung als FC Bad Häring

Wegen finanzieller Probleme löste sich der Gesamtverein am 2. Juli 1993 auf und die Verantwortlichen der Fußballsektion wollte einen neuen Verein gründen. Die Neugründung wurde am 8. Oktober 1993 im Vereinsregister aufgenommen und die Gründungsversammlung des neu gegründeten Vereins, FC Bad Häring, fand am 19. November 1993 statt. Durch die Misserfolge übernahm im Herbst 1994 Alois Hecher jun. die sportliche Leitung und konnte Thomas Pfeifer als Spielertrainer zum FC Bad Häring lotsen. Zusätzlich kamen noch Manfred und Erich Haslacher, Walter Seeberger, Günther Wiesinger und Franz Plangger nach Bad Häring. Mit diesen Verstärkungen holten sich die Bad Häringer den Meistertitel in der 2. Klasse Ost. In den nächsten Saison wurden unter anderem Robson da Silva, Matthias Hattenberger oder Karl Schwarzlmüller geholt und erreichte 1996 und 1997 den Vizemeistertitel der 1. Klasse Ost. Der Verein konnte die teuren Verpflichtungen nicht halten und auch Thomas Pfeifer ging im Herbst 1996. Das viele Spieler gegangen waren, musste der Club die Saison 1997/98 mit einer Rumpftruppe bestreiten, belegte den letzten Platz und stieg in die 2. Klasse Ost ab.

Der Club spielte von 1997/98 bis 2001/02 in der 2. Klasse Ost, baute seine Schulden ab, konzentriere sich auf die Nachwuchsarbeit und baute diese Spieler in die Kampfmannschaft ein. Den Bad Häringern gelang mit einem zweiten Platz in der Saison 2001/02 der Aufstieg in die 1. Klasse Ost. Dort blieb der Club eine Saison, wurde Letzter und stieg in die 2. Klasse Ost ab. Durch eine Reform des Tiroler Fußballverbandes qualifizierten sich die Bad Häringer mit einem zweiten Platz in der Saison 20006/07 für die 1. Klasse Ost, der jetzigen achten Leistungsstufe. Im Nachwuchsbereich schlossen sich die Vereine SV Angerberg, FC Bad Häring und FC Bruckhäusl 2008 zum SPG Unterland zusammen, FC Schwoich folgte ab der Saison 2012/13 nach.[3] In der Saison 2011/12 wurden sie in der 1. Klasse Ost Letzter und stiegen in die 2. Klasse Ost ab. In der Saison 2017/18 feierten sie den Meistertitel und stiegen in die 1. Klasse Ost auf.[4]

Titel und Erfolge
  • 3 × Siebtligateilnahme (1. Klasse): 1995/96 bis 1997/98, 2002/03

Frauenfußball

Ein Frauenteam wurde Anfang der 1990er Jahren aufgebaut und stieg in der Saison 1993/94 in die Damenliga, der damals höchste Tiroler Spielklasse ein, wurden Letzer und lösten sich nach der Saison auf.

Titel und Erfolge

Weblinks

Einzelnachweise

  1. FC Bad Häring, Mannschaften, Saison 2019/20, Tabellen. In: oefb.at. Abgerufen am 15. November 2019.
  2. FC Bad Häring, Verein, Historie. In: fc.badhaering.at. Abgerufen am 15. November 2019.
  3. Homepage des FC Schwoich, Wappen des SPG Unterland (Angerberg, Bad Häring, Bruckhäusl, Schwoich). In: fc-schwoich.at. Archiviert vom Original am 30. Mai 2013, abgerufen am 15. November 2019.
  4. FC Bad Häring, Verein, Historie. In: fc.badhaering.at. Abgerufen am 15. November 2019.