Günther Stefanits

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Günther Stefanits (* 10. August 1942 in Eisenstadt) ist burgenländischer Pädagoge und Heimatforscher.

Leben

Günther Stefanits besuchte in Hornstein die Volksschule und maturierte am Realgymnasium Mattersburg mit Auszeichnung im Jahr 1960. Anschließend studierte er an der Universität Wien Germanistik und Anglistik. Zum Doktor der Philosophie promovierte er 1967.

Nach seiner Lehramtsprüfung für AHS unterrrichtete er von 1967 bis 1990 am Gymnasium Eisenstadt in den Fächern Deutsch, Englisch und Medienkunde. Daneben war er auch Prüfer für die Hauptschullehrer, sowie Referent in der Lehrerausbildung.

Als Mitarbeiter am Pädagogischen Institut in den Jahren von 1982 bis 1990 wurde er 1983 Abteilungsleiter und 1988 Direktor. Im Jahr 1990 wurde er Landesschulinspektor für die Allgemeinbildende Höhere Schulen und für BAKIPÄD, sowie auch Fachinspektor für Kroatisch. Diese Funktionen übte er bis 2004 aus. Auch in der Nomenklaturkommission des Burgenlands, die alte war er als Mitglied,

Ebenso war er bis 2004 ehrenamtlicher Dolmetsch für die Burgenländische Landesregierung. Im Burgenländischen Volksbildungswerk war er bis 2008 Vizepräsident. Mitglied des Kuratoriums der PÄDAK Eisenstadt war er bis 2004. In der Raiffeisenbank Burgenland war er bis 2008 Vorstandsmitglied.

Anlässlich der 750-Jahrfeier von Hornstein eine 1.800 Seiten starke Ortschronik, die ihm dafür die Ehrenbürgerschaft verlieh.[1]

Publikationen (Auszug)

  • Geschichte des Burgenlandes, 1996 (Lehrbuch)
  • Burgenland Panorama, 2000
  • Beitrag über Hornsteiner Hausnamen in „Hižna imena u gradišćanskohrvatski seli“ des Kroatischen Kulturvereins Burgenland
  • 750 Jahre Marktgemeinde Hornstein, 2022
  •  Günther Stefanits: Ein interessanter Kriminalfall des Landesgerichts Hornstein im Jahre 1747 –Burgenländische Heimatblätter–72: 11-16.. 2010 (PDF auf ZOBODAT.at.).
  •  Günther Stefanits: Der Aufstand der Hornsteiner Bauern 1642 – Burgenländische Heimatblätter–77. 2015 (PDF auf ZOBODAT.at.).

Auszeichungen

Einzelnachweise

  1. Hornstein: Festakt zum 750. Jubiläum in der BVZ vom 3. Juni 2022 abgerufen am 8. Juni 2022

Weblinks