Galerie Altnöder

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Die Galerie Altnöder von Ferdinand und Heidi Altnöder in Salzburg war von 1984 bis 2014 eine Verkaufs- und Vermittlungsstätte zeitgenössischer österreichischer moderner Kunst.

Geschichte

Die Galerie Altnöder in der Sigmund Haffner Gasse in Salzburg wurde am 17. Oktober 1984 auf dem Standort der ehemaligen Galerie Brodil eröffnet und beendete ihre Tätigkeit mit Jahresende 2014. Innerhalb von dreißig Jahren wurden 370 Ausstellungen mit österreichischer moderner Kunst durchgeführt.

Die erste Ausstellung war der österreichischen Malerkolonie Zinkenbach (1930 bis 1938) gewidmet. Zu Beginn wurden auch Künstler aus der Zwischenkriegszeit ausgestellt wurden (Franz Sedlacek, Mitglieder der Künstlervereinigung Hagenbund und langjährige Befassung mit dem Nachlass von Fritz von Herzmanovsky-Orlando).[1]

Schwerpunkte galten neben Alfred Kubin Kunstschaffenden, die seit den 1950-er-Jahren tätig sind wie der Mitbegründer der Wiener Gruppe, Gerhard Rühm, Bruno Gironcoli, Roland Goeschl, Oswald Oberhuber, Alfred Hrdlicka, die Schule um Fritz Wotruba oder der Kärntner Bildhauer Otto Eder.

Das Engagement galt auch der Art brut der Künstler aus Maria Gugging.[2]

Künstler der 80-er-Jahre waren u.a. Alois Mosbacher, Johanna Kandl, Thomas Stimm, Josef Kern, Ingeborg Strobl, Suvat, Elmar Trenkwalder und Franz Janz. Kontakte zur jungen Szene brachten Namen wie Johann Pollhammer, Michael Ziegler, Maria Bussmann, Christian Eisenberger oder Peter Fritzenwallner.

Galeristen

Das Galeristenehepaar machte sich 1984 mit dem Galerie selbständig:[3]

  • Ferdinand Altnöder (* 1947), Theologe und vor der Galeriegründung als Journalist bei Kirchenzeitungen tätig.
  • Heidi Altnöder (* 1948), führte vor der Gründung der Galerie eine Pension und war in einem Architekturbüro tätig.

Medien

Auszeichnungen

  • Stadtsiegel in Silber der Stadt Salzburg für das Ehepaar Altnöder (2014)

Weblinks

Einzelnachweise