Gnadenstatue Mariahilf von Siegenfeld

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Die Cholerakapelle bei der Weilburg, Bild des Malers Anton Romako, 19. Jahrhundert

Die Gnadenstatue "Mariahilf von Siegenfeld" ist ein Marienbild, das sich in einer Kapelle in jenem Teil des Wienerwalds befindet, der heute zu Niederösterreich gehört.

Beschreibung des Gnadenbildes

Die Siegenfelder Gnadenstatue "Mariahilf" ist einen halben Meter hoch. Vom Typus handelt es sich um eine bemalte "Bauernmadonna"[1] Die thronende Maria ist in rosabemalte Gewänder gehüllt, über die ein blaubemalter Umhang fällt. Auf dem Kopf trägt sie eine Krone. In der Hand hält sie das nackte, nur mit einem Reif bekrönte Jesuskind, das mit seiner Hand ihr Kinn berührt.[A 1]

Standort

Die Siegenfelder Gnadenstatue "Mariahilf" befindet sich in der (neugotischen) Cholerakapelle in Siegenfeld (heute Teil der Gemeinde Heiligenkreuz.[2]

Geschichte

Die Siegenfelder Gnadenstatue "Mariahilf" ist seit dem 19. Jahrhundert Mittelpunkt einer beliebten Wallfahrtsstätte, die bis heute gerne besucht wird. Mehrere Nachbargemeinden machen jährliche Fußwallfahrten dorthin. Im 19. Jahrhundert war sie das Ziel einer jährlichen Fußwallfahrt der Möllersdorferinnen und Möllersdorfer, die ursprünglich von der Pfarre Traiskirchen zur Cholerakapelle führte. Später wurde die Kirche St. Helena in Baden bei Wien Ausgangspunkt dieser Wallfahrt.[1]

Literatur

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 vgl. Otto Kurt Knoll: WallfahrtsWegWienerWald(!), 2015, S. 111
  2. vgl. Otto Kurt Knoll: WallfahrtsWegWienerWald(!), 2015, S. 108

Anmerkungen

  1. Beschreibung nach der Abbildung in Otto Kurt Knoll: WallfahrtsWegWienerWald(!), 2015, S.110