Gnadenstatue Unsere Liebe Frau (Hafnerberg)

Aus Regiowiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
Hafnerberg - Die "Gnadenstatue Unsere Liebe Frau" ist Teil des Hochaltars

Die Gnadenstatue Unsere Liebe Frau vom Hafnerberg ist das Marienbild der Pfarr- und Wallfahrtskirche Hafnerberg in Nöstach (heute: Teil der Gemeinde Altenmarkt an der Triesting). Die Wallfahrtsstätte zählt bis heute zu den bekannten Wallfahrtsstätten in Niederösterreich.

Beschreibung des Gnadenbildes

Die "Gnadenstatue Unsere Liebe Frau vom Hafnerberg" ist eine bemalte Steinstatue aus der Barockzeit, die eine Säule krönt.[1] Es handelt sich um eine stehende Maria mit einer Königskrone, die in der einen Hand das Jesuskind und in der anderen Hand ein langes Szepter hält.[A 1]

Standort

Die "Gnadenstatue Unsere Liebe Frau vom Hafnerberg" befindet sich heute unter einem Baldachin und ist an zentraler Stelle mit der Säule in den Hochaltar der Pfarr- und Wallfahrtskirche eingefügt. Die Säule selbst ist vom Kirchenschiff aus nicht sichtbar.[2]

Geschichte

Die "Gnadenstatue Unsere Liebe Frau vom Hafnerberg" wurde 1653 als Mariensäule in Nöstach aufgestellt. Geschaffen wurde sie im Auftrag von Pankraz Reichard, Müllermeister aus Fischamend, aus Dank dafür, dass er bei einem Verkehrsunfall auf dem Weg über den Hafnerberg unversehrt geblieben war.[3] Das Hauptanliegen der meisten Wallfahrenden war seit der Entstehung der Wallfahrtsstätte die Abwehr von Viehkrankheiten und Schicksalsschlägen.[4] 1713-1716 wurde über der Mariensäule die erste Kapelle errichtet, die 1729-1740 zu einer großen barocken Wallfahrtskirche umgebaut wurde.[5]

Literatur

Einzelnachweise

  1. vgl. Otto Kurt Knoll: WallfahrtsWegWienerWald(!), 2015, S. 141
  2. vgl. Otto Kurt Knoll: WallfahrtsWegWienerWald(!), 2015, S. 141f.
  3. vgl. Otto Kurt Knoll: WallfahrtsWegWienerWald(!), 2015, S. 139 und S. 141
  4. vgl. Otto Kurt Knoll: WallfahrtsWegWienerWald(!), 2015, S. 142
  5. vgl. Otto Kurt Knoll: WallfahrtsWegWienerWald(!), 2015, S. 139f.

Anmerkungen

  1. Beschreibung nach der Abbildung in Otto Kurt Knoll: WallfahrtsWegWienerWald(!), 2015, S. 141