Herta Schreiner

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Herta Schreiner (geborene Mäcke[1], * 1926 in Zemendorf; † 21. Jänner 2018[2]) war eine burgenländische Mundartdichterin.

Leben

Herta Schreiner war gelernte Damenkleidermacherin, arbeitete zunächst auch in ihrem gelernten Beruf, wechselte jedoch als Kanzeikraft am heimatlichen Gemeindeamt der Gemeinde Zemendorf-Stöttera (Bezirk Mattersdorf), wo sie von 1955 bis 1985 arbeitete.[3]. Zum Schreiben kam sie erst im Alter von 40 Jahren, wurde aber mit ihrem humorvollen Stil bald bekannt in der burgenländischen Volkskulturszene. Neben ihren Büchern hielt sie Vorträge und Lesungen auch in Rundfunk und Fernsehen.[1]

Privat war Schreiner verheiratet und hatte zwei Söhne.[1]

Sie starb am 21. Jänner 2018. Begraben wurde sie in ihrem Heimatort Kleinfrauenhaid.[4]

Auszeichnungen

  • Ehrenbürgerin ihrer Heimatgemeinde (2011)[2]

Werke

Theaterstücke[5]
  • Die Beinlkönigin
  • Da Pfoarra va da Hoad
  • Da bülliche Besen
  • Die Verlobung
  • Die Schwindlerin
  • Die Krisensitzung
  • Die Betriebsfeier
  • Die Müllabfuhr
Bücher
  • Zum Vortragen an Festtagen, Gedichte, Eisenstadt, 1998
  • Weihnachtliche Unterhaltung, Kurzgeschichten und Gedichte, Eisenstadt, 1995
  • Heiteres Dorflebm, Kurzgeschichten, Eisenstadt, 1992
  • Die Knödlrutschn, Kurzgeschichten, Eisenstadt, 1982
  • Lausbuibmstückln, Kurzgeschichten, Wels, 1976.

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 1,2 Schreiner Herta auf Kulturgericht vom 23. Jänner 2010 abgerufen am 27. Jänner 2019
  2. 2,0 2,1 Herta Schreiner verstorben in der Gemeindezeitung der Gemeinde Zemendorf-Stöttera von 3/2018 abgerufen am 27. Jänner 2019
  3. Herta Schreiner feiert 90er auf ORF-Burgenland vom 8. Mai 2016 abgerufen am 27. Jänner 2018
  4. Mundartdichterin Herta Schreiner gestorben auf ORF-Burgenland vom 24. Jänner 2018 abgerufen am 27. Jänner 2019
  5. Schreiner Herta im Literaturhaus Mattersburg abgerufen am 27. Jänner 2019

Weblinks

 Herta Schreiner auf Wikidata