Hitzinger

Aus Regiowiki
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Hitzinger
Rechtsform GmbH
Gründung 1946
Sitz Linz
Leitung Werner Kordasch
Mitarbeiter 256[1]
Umsatz 57 Millionen Euro
Branche Maschine.bau
Website http://www.hitzinger.at
Stand: 2016 Vorlage:Infobox Unternehmen/Wartung/Stand 2016

Hitzinger ist ein Maschinen- und Anlagenbauer mit Sitz in Linz. Das im Jahr 1946 gegründete Unternehmen erzeugt beispielsweise Generatoren, USV-Anlagen oder Flugzeug-Bodenstromversorgung mit einem Exportanteil von 80 %. Eigentümer ist der steirische Investor Harald J. Aichhorn.

Niederlassungen werden in den USA, in Großbritannien und Singapur betrieben.[2]

Geschichte

Das Unternehmen wurde von Walter Hitzinger (1908-1975) im Jahr 1946 zur Reparatur und Instandsetzung zerstörter Elektro- und Verbrennungsmotoren gegründet. Im Jahr 1948 wird sein Kollege Hans Schäcke Partner im Unternehmen. Die Zentrale befand sich in der Linzer Annagasse 3, die Wicklerei in der Schererstraße ebenfalls in Linz. Miteinander bauten sie da Unternehmen aus und brachten im Jahr 1955 den ersten Drehstromsynchrongenerator aus eigener Entwicklung auf den Markt. Im Jahr 1958 übersiedelt die Zentrale auf den Linzer Hauptplatz.

Im Jahr 1961 wird für die Wickelei, Schaltanlagenbau und das Prüffeld der Betrieb erweitert. Eine eigene USV-Anlage wird 1963 entwickelt.

Ein erster militärischer Großauftrag der eine Serienfertigung erfordert, wird mit der Türkischen Armee im Jahr 1968 abgeschlossen. Für die w:Internationale Atomenergie-Organisation AIEO in Seibersdorf wurde ein Synchron-Umformer, sowie im Folgejahr ein Bürstenloser Generartor entwickelt.

Im Jahr 1971 wurde der heutige Unternehmenssitz in der Helmholtzstraße eröffnet. Im Jahr 1975 scheidet Hans Schäcke aus dem Unternehmen aus.

Die nächste Generation übernahm mit Jörg Hitzinger 1977 die Führung des Unternehmens. Ihm folgten 1980 Jörg und Christa Thewanger.

Infolge einer Insolvenz kam es 1996 bei dem Unternehmen durch ein Management-Buy-out zu einem Eigentümerwechsel an Hubert Platzer, Helmut Roland und Hermann Gatterbauer.

Zum Zeitpunkt des 50-jährigen Jubiläums im Jahr 1996 zählte die Firma 200 Mitarbeiter. Im Jahr 2008 wurde die HTI High Tech Industries AG (HTI AG) mit Sitz in St. Marien, ebenso in Oberösterreich, Mehrheiteigentümer des Unternehmens, die aber nach eigenen Schwierigkeiten das Unternehmen der Raiffeisen-Landesbank Steiermark überließ.[3]

Im Jänner 2014 übernahm das Unternehmen aus einer Gruppe von 60 Bietern der Steirer Harald Aichhorn, der schon andere Unternehmen sanierte.[3]

Da auch die Feuerwehren zum Kundenkreis zählen, erhielt die Firma vom Landesfeuerwehrverband Oberösterreich im Jahr 2018 die Große Florian-Ehrenmedaille in Bronze für die gute Zusammenarbeit.[4] Im September 2018 musste das Unternehmen mit 250 Mitarbeitern wegen einer Schadensersatzforderung Insolvenz aus Großbrittanien anmelden.[5]

Das Unternehmen konnte mit annähernd gleichem Mitarbeiterstand weitergeführt werden und erhielt beispielsweise 2019 das Gütesiegel für Betriebliche Gesundheitsförderung von der OÖ Gebietskrankenkasse.[1]

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 Gütesiegel für 24 Linzer Unternehmen vom 13. März 2019 vom 17. März 2019
  2. Linzer Anlagenbauer Hitzinger rutscht in die Insolvenz vom 25. September 2018 abgerufen am 26. September 2018
  3. 3,0 3,1 Linzer Traditionsfirma Hitzinger an Investor aus der Steiermark verkauft in den OÖ Nachrichten von 31. Jänner 2014 abgerufen am 17. März 2019
  4. Große Florian-Ehrenmedaille in Bronze für Hitzinger vom 28. März 2018 abgerufen am 17. März 2019
  5. Linzer Anlagenbauer Hitzinger insolvent - Sanierung wird angepeilt auf trend.at vom 24. September 2018 abgerufen am 17. März 2019

Weblinks

 Hitzinger – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien auf Wikimedia Commons