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Jakob Zeggl

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Jakob Zeggl (* 17. Juli 1890 in Urschendorf in Niederösterreich; 27. Juni 1967 in Grünau im Almtal in Oberösterreich) war römisch-katholischer Geistlicher in Wien und Niederösterreich.

Leben

Jakob Zeggl,m der Sohn eines Landwirts, besucht das Knabenseminar Hollabrunn und das Wiener Priesterseminar. Von Kardinal Piffl erhielt er am 25. Juli 1914 die Priesterweihe. Seine ersten Tätigkeiten waren noch im selben Jahr in der Pfarre in Payerbach als Kooperator und 1917 als Spiritualprovisor in der Pfarre in Reichenau an der Rax.

Ab 1. April 1918 war er Pfarre in der Pfarre Falkenstein im Weinviertel, wo er bis 1932 blieb, bevor er in der Pfarre Poysdorf die Pfarre übernahm. Aufgrund seiner Verdienste in der Gemeinde bekam er 1935 bereits die Ehrenbürgerwürde verliehen. Nach dem Anschluss bekam er jedoch Schwierigkeiten mit der Ortsleitung der NSDAP und wurde verhaftet. Er war fünf Wochen in Untersuchungshaft bekam aber Kreisverbot. Trotz aufrechten Verfahren kam er auf Initiative von Kardinal Innitzer zuerst als Lokalprovisor dann als Pfarrverweser in die Pfarre Breitensee in Wien.

Aufgrund der politischen Situation, wurde er erst nach dem Krieg im Jahr 1946 zum Pfarrer in Breitensee ernannt. Im Jahr 1954 wurde er Dechant für das Stadtdekanat für den 13. und 14. Bezirk.

Unter Pfarrer Zeggl begann die Pfarre den Wandel in die Zeit nach dem Konzil, den sein Nachfolger Hans Schinner, der schon bei ihm Kaplan war weiterführte.

Nur kurz bevor Zeggl seinen Ruhestand antreten sollte, starb er bei einem Kuraufenthalt in Oberösterreich. Begraben wurde er im Familiengrab in St. Egyden am Steinfeld.

Wirken

Denkmalgeschütztes Gebäude des Pfarrkindergarten
  • Im Jahr 1926 gab er das Gebetbuch „Betende Gemeinde“ heraus.
  • In Breitensee errichtete er in der ehemaligen Kinderschutzstation den Pfarrkindergarten

Auszeichnungen

Literatur