Josef Fischer

Aus Regiowiki
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Josef (Ignaz) Fischer (* 30. Jänner 1769 in Wien; † 5. September 1822 ebenda) war Maler, Kupferstecher und Lithograph.

Josef Fischer studierte an der Akademie der bildenden Künste in Wien bei Johann Christian Brand und Jacob Matthias Schmutzer.

Im Jahr 1793 wurde er selbst k.k. Kammerkupferstecher. Nach Auslandsaufenthalten in Paris und London, die er 1803 absolvierte, erhielt er im Folgejahr in der Gemäldegalerie des Fürstenhaus Esterházy die Direktion.

Ab dem Jahr 1815 war er Mitglied der Akademie und begann ab dem Jahr 1821 auch als Professor für Landschaftsmalerei. Einer seiner Schüler war beispielsweise Jakob Hyrtl, der Bruder Joseph Hyrtls.

Seine Hauptarbeiten waren Stiche und Radierungen.

Josef Fischer, der Vater der Schriftstellerin Mathilde Feldern-Rolf, starb 1822.

Literatur

  • K. Weiß: Josef Fischer. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 7, Duncker & Humblot, Leipzig 1877, S. 76 f.
  • Gerbert Frodl: Wiener Malerei der Biedermeierzeit. Rosenheim: A. Förg 1987 (Rosenheimer Raritäten), S. 248
  • Franz Heinrich Böckh: Josef Fischer. In: Archiv für Geschichte, Statistik, Literatur und Kunst 15 (1824), S. 827f.
  • Karl F. Stock/ Rudolf Heilinger / Marylène Stock: Personalbibliographien österreichischer Dichter und Schriftsteller von den Anfängen bis zur Gegenwart. Pullach bei München: Verlag Dokumentation 1972

Weblinks

 Josef Fischer – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien auf Wikimedia Commons