Josef Thomas Biegler

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Josef Thomas (Andräas) Biegler (* 13. März 1903 in Gumpoldskirchen; † 8. Juni 1980 in Baden) war Lehrer, Kapellmeister und Komponist.

Leben

Josef Thomas Biegler, der Sohn von Joseph Biegler und Anna geborene Legat[1], besuchte in Guntramsdorf die Volksschule, wo er auch bei dem Lehrer Johann Wurth Klavier und Orgel lernte. In den Jahren 1914 bis 1922 besuchte er in Baden ein Gymnasium mit Matura. Während dieser Zeit lernte er auch Violine bei in Guntramsdorf. Ab dem Jahr 1922 studerte er an der Universität Wien Germanistik, Leibesübungen und Musikwissenschaft, sowie Musiktheorie und Komposition bei Paul J. Frankl, Gesang bei Amalie Löwe und Musikgeschichte.

In den Jahren 1925 bis 1942 unterrichtete er am Gymnasium in Baden. Daneben war er 1923 bis 1933 Regenschori und Organist an der im Zweiten Weltkrieg zerstörten Pfarrkirche Guntramsdorf. In den Jahren 1934 bis 1938 war er Dirigent des Konzertverein Baden 1862. Im Stift Heiligenkreuz wirkte er in den Jahren 1935 bis 1937 bei den Festspielen als Dramaturg, Regieassistent, Komponist und Leiter der Bühnenmusik.

Zur Wehrmacht musste er 1942 einrücken, wo er bis 1942 eine 1944 eine Wehrmachtskapelle dirigierte.

Von 1946 bis 1949 war er am Stadttheater Baden als Korrepetitor und Kapellmeister tätig, bevor er an zuerst bis 1956 an einem Gymnasium in Wiener Neustadt und dann bis 1966 in Baden unterrichtete. In den Jahren 1948 bis 1971 war er als Regenschori an der Pfarrkirche Baden-St. Stephan aktiv.

Als Vereinstätigkeiten sind die Wiedererrichtung des Konzertvereines unter dem Namen Chor- und Orchestervereinigung Baden im Jahr 1947 und im Folgejahr die Gründung des Orchestervereines Musikfreunde Baden zu erwähnen.

Privat war Biegler seit 1939 mit Juliane Taschek verheiratet.[1]

Werke

Festmusik für lokale Ereignisse; Kirchenmusik; Lieder; Chöre.

Auszeichnungen

  • Bürgerrecht der Stadt Baden
  • Oberstudienrat
  • Pro ecclesia et pontifice
  • Silberne Ehrennadel der Stadt Baden
  • Kulturpreis der Stadt Baden

Literatur

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 Taufbuch der Pfarre Gumpoldskirchen auf Matricula abgerufen am 31. Oktober 2019

Weblinks