Kaltenleutgeben

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Kaltenleutgeben ist eine Marktgemeinde und der gleichnamige Ort im Bezirk Mödling in Niederösterreich.

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48.115277777816.1986111111Koordinaten: 48° 7′ N, 16° 12′ O

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Ganzseitige Karten: Kaltenleutgeben48.115277777816.1986111111


Gemeindegliederung

Geschichte

1439 sind im Tal der Dürren Liesing erstmals Steinbrüche bezeugt, in denen bis Ende des 20. Jahrhunderts im Gemeindegebiet von Kaltleutgeben Kalk abgebaut wurde. 1836 wurde hier der erste Kalk-Hochofen errichtet. Der Name Kaltleutgeben wird erstmals 1521 urkundlich genannt, als Ortsname findet sich Kaltleutgeben erst 1601 für ein Straßendorf belegt, aus dem die heutige Gemeinde entstanden sein dürfte.[1]

Sehenswürdigkeiten

Kunstschätze, Heiligenbilder etc.

Gemeindebetriebe

Freizeitanlagen

Öffentliche Einrichtungen

Blaulichtorganisationen

FF Kaltenleutgeben
(Ortsstelle der Bezirksstelle Brunn am Gebirge: Diese Ortsstelle wurde 2014? geschlossen)

Schulen

Wirtschaft

Vereine

Personen

Bürgermeister

Ehrenbürger

  • Wilhelm Winternitz (1834-1917), Balneologe
  • Moritz Reich, Bürgermeister
  • Franz Schabratzky, Pfarrer
  • Ludwig Fürst, Gemeinderat
  • Franz Weiss, Gemeinderat
  • Josef Weber, Gemeinderat
  • Georg Trost, Gemeinderat
  • Theodor Pierus, Baurat h.c.
  • Rudolf Weiss, Bürgermeister und Architekt
  • Johann Wolf, Pfarrer
  • Alois Strasser
  • Stefan Reckendorfer, Pfarrer
  • August Haunzwickl, Bürgermeister
  • Anton Embacher, Vizebürgermeister
  • Johann Wallner, Gemeinderat
  • Ernst Kühmaier, Obermedizinalrat
  • Karl Mayer, Vizebürgermeister
  • Walter Hell, Gemeinderat
  • Rudolf Chlada, Gemeinderat[2]

Kaltenleutgeben in Legende und Sage

Der Schatz im Liesinger Bach

Mit Bezug auf Kaltenleutgeben ist eine Sage überliefert, in der die Sagenmotive Schatz, Wächter (Hund) und ruheloser Toter miteinander verknüpft sind. Der Akzent liegt jedoch auf der Erlösung des ruhelosen Toten, der Schatz ist dagegen unwichtig. Ein Kalkbrenner zu Kaltenleutgeben, der auf zweifelhafte Weise zu viel Geld kommt, vergräbt dieses im Liesinger Bach im Jahr 1683, als er wegen der Zweiten Wiener Türkenbelagerung flüchtet. Auf der Flucht wird er jedoch niedergemacht. Bald danach wird an der Stelle, wo das Geld vergraben ist, ein Gespenst gesichtet, während ein zähnefletschender Hund das ungerechte Gut bewachte. Erst nach Werken der Sühnung verschwindet das Gespenst mit dem Hund endgültig. Was mit dem Schatz geschieht, bleibt hier offen.[3]

Siehe auch: Kategorie:Sage aus Niederösterreich

Literatur

Weblinks

 Kaltenleutgeben – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien auf Wikimedia Commons

Einzelnachweise

  1. vgl. Otto Kurt Knoll: WallfahrtsWegWienerWald(!). Kral-Verlag, Berndorf, 2015, ISBN 978-3-99024-372-5, S. 90
  2. Festschrift anläßlich der Markterhebung S.12 von 1982 abgerufen am 25. Jänner 2017
  3. vgl. Johannes Sachslehner: Sagenhafter Wienerwald. Mythen, Schicksale, Mysterien. Wien / Graz / Klagenfurt: Pichler Verlag, 2007, ISBN 978-3-85431-436-3. S. 37