LISAvienna

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LISAvienna - Life Science Austria Vienna
LISAvienna Logo
Rechtsform ARGE (GesnbR)
Gründung 2002
Sitz Wien 2., Walcherstrasse 11A
Leitung ARGE-Rat: Eva Czernohorszky und Marlis Baurecht

Geschäftsführung: Peter Halwachs und Johannes Sarx

Mitarbeiter 5
Branche Wirtschaftsförderung, Standortmarketing
Website www.LISAvienna.at

LISAvienna (Life Science Austria Vienna) wird im Auftrag vom österreichischem Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort und der Stadt Wien gemeinsam von der Austria Wirtschaftsservice Gesellschaft mbH und der w:Wirtschaftsagentur Wien betrieben.[1] Diese Kooperation zwischen Bund und Bundesland Wien dient der Weiterentwicklung der Life Sciences in Wien, Österreichs wichtigstem Biotechnologie, Pharmaforschung und Medizintechnik-Standort.

Geschichte und Organisation

Ihre Wurzeln hat LISAvienna im Förderprogramm Life Science Austria (LISA), das aus dem 1999 initiierten österreichischen Impulsprogramm Biotechnologie[2] entstand. Im Jahr 2002 wurde LISAvienna ursprünglich als Life Science Austria Vienna Region (LISA VR) gegründet und 2011 unbenannt. Gründer waren die Innovationsagentur (heute Teil der Austria Wirtschaftsservice Gesellschaft) und das Wiener Zentrum für Innovation und Technologie (ZIT; heute Teil der Wirtschaftsagentur Wien). Die Eigentümer der ARGE bestellen die Geschäftsführung, die seit 2010 von Johannes Sarx und Peter Halwachs gemeinschaftlich wahrgenommen wird.

Oberstes Organ von LISAvienna ist der Arbeitsgemeinschaftsrat (ARGE Rat) mit Marlis Baurecht (Austria Wirtschaftsservice Gesellschaft) und Eva Czernohorszky (Wirtschaftsagentur Wien). In der Vergangenheit war die ehemalige Bundesministerin für Bildung und heutige Nationalratsabgeordnete Sonja Hammerschmid Mitglied des ARGE-Rats.

Ziele und Aufgaben

LISAvienna soll Biotechnologie-Firmen, Pharmaunternehmen und Medizintechnik-Betriebe in Wien durch die Vernetzung mit potentiellen Entwicklungspartnern und Kunden unterstützen. Dazu bietet LISAvienna Informationen und Kontakte rund um regionale, nationale und internationale Förderungen und private Finanzierungsmöglichkeiten, wobei insbesondere Start-up-Unternehmen im Fokus stehen. Dazu kommen essenzielle Informationen rund um die Infrastruktur und Laborflächen in Wien.

Zusätzlich erhebt die ARGE Daten und Informationen zum Standort und veröffentlicht diese alle zwei bis drei Jahre als Vienna Life Science Report[3], um den Status und die Entwicklung des Standorts in Wien zu beschreiben.Außerdem nehmen Vertreter der LISAvienna an internationalen Fachveranstaltungen im Bereich Biotechnologie teil oder unterstützen ihre Durchführung in Wien, beispielsweise die BIO-Europe 2013[4] oder die BIO-Europe Spring 2019.[5]

Wichtige Standorte der Lebenswissenschaften in Wien

In und an den Standorten ist nur eine Auswahl mit Fokus auf Forschungseinrichtungen gegeben

  • Campus Vienna Biocenter (VBC, 3. Bezirk) mit FH Campus Wien, Gregor-Mendel-Institut für Molekulare Pflanzenbiologie GmbH (GMI), Institut für Molekulare Biotechnologie (IMBA), Forschungsinstitut für Molekulare Pathologie (IMP), Max-Perutz-Labs Vienna (MFPL; eine Kooperation der Universität Wien und der MedUni Vienna)
  • Technische Universität Wien (TU, 4. Bezirk)
  • Universität für Bodenkultur Wien (BOKU, 8. Bezirk)
  • Campus MedUni Vienna (9. Bezirk) mit Allgemeinem Krankenhaus der Stadt Wien (AKH) und Forschungszentrum für Molekulare Medizin (CeMM),
  • Campus Vetmeduni (Veterinärmedizin, 21. Bezirk)

Einzelnachweise

  1. LISAvienna: Über uns. In: LISAvienna-Website. Abgerufen am 10. Juli 2019.
  2. Späte Belebung einer Biotech-Wüste - derStandard.at. Abgerufen am 19. Juli 2019 (österreichisches deutsch).
  3. LISAvienna: Vienna Life Science Report 2018/19. Abgerufen am 10. Juli 2019 (english).
  4.  LISAvienna: BIO-EUROPE 2013 IN WIEN RÜCKBLICK. 1. Dezember 2013
  5. CHEM-REP_3-19. Abgerufen am 10. Juli 2019 (deutsch).