Liste der Straßen in Baden

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Stadtwappen von Baden

Die Liste der Straßen in Baden beinhaltet die Straßen, Gassen, Plätze, sowie benannten Wege in der Baden. Nach dem Straßennamen findet man die Koordinaten.


Inhaltsverzeichnis A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

A

  • Adolfine-Malcher-Gasse :
Im Jahr 1948 wurde die ehemalige Weinberggasse nach Badens Wohltäterin Adolfine Malcher (1858-1948) benannt.
  • Akademiepromenade :
Dieser Weg führt von der Pädagogischen Hochschule zur Handelsakademie und -schule und wurde im Jahr 1972, nachdem das Studentenheim der Hochschule im Jahr zuvor eröffnet wurde, so benannt.
  • Albrechtsbrücke :
Die Brücke beim Hotel Sacher wurde im Jahr 1831 als Steg errichtet und erhielt 1879 ihren Namen nach Erzherzog Albrecht von Österreich (1817-1895).
  • Albrechtsgasse (ehemals Dörflerweg):
Benannt nach Erzherzog Albrecht (1817-1895), ältester Sohn des Erzherzogs Karl, der die Weilburg erbauen ließ.
  • Allandgasse (ehemals Ackergasse):
Über die Namensherkunft der Gasse gibt es mehrere Theorien, wie die namensgebende Rotte von Baden Alland oder die Besitzungen der Herren von Alland in dieser Gegend. In Dokumenten von Passau aus dem Jahr 1135 wird ein Adeleth (adeliger Besitz) genannt. Auch Alethe, das eine alte Bezeichnung für Sumpfland ist, könnte namensgebend sein.
  • Althofgasse (ehemals Wörthfeldergasse):
Der Namen führt auf den Freihof mit dem Namen Althof zurück, der schon 1312 genannt wird.
  • Am Fischertor :
Das Fischertor wurde mit seinem Torwächterstöckl im Jahr 1809 abgebrochen. Die Bezeichnung wurde dem Straßenstück gegeben, das nach dem Abriss des Hauses Annagasse 3 errichtet wurde.
  • Am Flachhard :
Als Flachhard wird der flachere der beiden Hartberge bezeichnet.
  • Am Gänsehäufl :
An der Stelle der ehemaligen Schelmühle wurde 1924 ein Freibad am Mühlbach mit diesem Namen errichtet und 1926 in den städtischen Besitz übernommen. Das Bad blieb viele Jahre geöffnet. Die Straße erhielt 1992 ihren Namen.
  • Am Haidhofteich :
Der Haidhofteich ist eine Baggergrube, bei der das Aushubmaterial beim Bau der Südautobahn A2 Verwendung fand. Der Name wurde aus der ugs. Bezeichnung ins Amtliche übernommen.
Die ursprüngliche Bezeichnung Am Schafflerhof wurde im Jahr 1972 nach ihrer Hanglage umbenannt.
  • Am Heiglteich :
Die nördliche Begrenzungsstraße der Haidhofsiedlung wurde nach der Vereinigung des Baggerlochs mit der benachbarten Schottergrube der Firma Heigl im Jahr 1985 benannt.
  • Am Lorenzteich :
Der Baggerteich sowie die Straße liegt auf dem Gebiet des Haidhofes, der 1923 vom Major Franz Lorenz dem Stift Melk abgekauft wurde. Wie auch die anderen Baggerteiche entstanden dieser durch Aushub beim Bau der Südautobahn.
  • Andreas-Hofer-Zeile :
Im Jahr 1909 wurde die Gasse, die vorher zahlreiche Namen, wie Haunoldsthal, Putschandellucke oder Berghofgasse führte, zu Ehren des 1809 hingerichteten Tiroler Oberkommandanten Andreas Hofer benannt.
Die Annagasse führte ihren Namen bereits seit dem Jahre 1812. Vermutlich führt sie ihre Bezeichnung nach dem 1829 belegten Gasthaus zur hl. Anna.
  • Antonsgasse (ehemals Wiener Gase, Wiener Vorstadtgasse):
Als Förderer und Wohltäter der Stadt wurde der Erzherzog Anton Viktor von Österreich (1779-1835) der Namensgeber der Gasse.
  • Anzengruberstraße
Ludwig Anzengruber (1839-1889) war ein Dramatiker und Schriftsteller, der in jungen Jahren unter den Namen L. Gruber im Badener Stadttheater als Statist mitwirkte.
  • Arenastraße :
Benannt ist die Straße nach der Sommerarena Baden, die erstmals 1841 erbaut wurde.
  • Auf der Alm :
Die Anhöhe oberhalb des Helenenfriedhofs wurde schon auf einer Militärkarte im Jahr 1835 als In der Alm bezeichnet.
  • Auf der Haide :


  • Augasse (ehemals Awgasse):
Die Gasse führt ihren Namen schon sehr lange. Bereits 1312 wird sie als Awgassen genannt. Sie führte in die Schwechatau zur Trude-Exner-Brücke.
  • Augustinergasse :
Der ehemalige Leesdorfer Viehtriftweg führte von Leesdorf zu den ehemaligen Besitzungen des Augustiner Eremitenklosters am Klosterriegel. Der Name besteht seit dem Jahr 1882.
  • Auracher Straße :
Die Straße wurde 1971 nach dem Generalmajor Josef Auracher von Aurach (1756–1831), der auch in Baden sehr viele Vermessungen durchführte.

B

  • Babenbergergasse :
Die Gasse führt den Namen nach den lange in Österreich regierenden Babenbergern. Sie hatten auch in Baden zahlreiche Besitzungen.
Die Bezeichnung kommt vom naheliegenden Mühlbach, der mit seinen über 13 Kilometern Länge bereits 1060 bestanden haben soll.
  • Badener Berg:
Der Badener Berg führte früher die Bezeichnung Herzogstein
Die ehemalige Leesdorfer Gasse bzw. Freyungsgasse führt vom Conrad von Hötzendorf-Platz zur Neustiftgasse.
  • Beethovengasse (ehemals In der Höll, Höllgasse, Spitalgasse und Adlergasse):
Neben zahlreichen Tafeln in Baden ist diese Gasse ist eine Würdigung für den Komponisten Ludwig van Beethoven, der oft in der Stadt wohnte und hier auch seine 9. Symphonie komponierte.
  • Beim Spitzerriegel :
Auf dem Riegel (Erhebung) wohnten die Familien Spitzer. Der Name Spitzer scheint in Leesdorf bereits 1364 auf.
  • Bergsteiggasse :
Der auf den Mitterberg führende Steig wurde später zu einer Straße ausgebaut.
  • Biondekgasse :
Die Gasse wurde 1985 nach Johann Michael Biondek (1796-1857), der einer der Initiatoren der Kultivierung der Steinweichsel war, benannt.
  • Boldrinigasse (ehemals Lerchenfeldgasse, Feldgasse):
Das Ehepaar Boldrini waren nach der Choleraepidemie Stifter der Cholerakapelle am Burgstallberg im Helenental, sowie dem dort vorhandenen Schwechatsteg.
  • Braitner Straße :
Die Gegend wurde bereits im Jahre 1310 als Gebrait bezeichnet. Noch heute besteht diese als Katastralgemeinde Braiten. Die Braitnerstraße führte früher auch die Namen Alland-Alleegasse, Dorfgasse und Braiten-Allee, nach der bis Anfang des 19. Jahrhunderts bestehenden Maulbeerallee.
  • Brandlgasse :
Der Name führt auf den alten Riedennamen In Brandeln zurück.
  • Braunstraße :
Der Name geht auf Luise Braun Radislowitsch (1799-1874) zurück. Auf ihrem Grund in der Hildegardgasse ließ sie das Spital für skrofulöse Kinder errichten.
  • Brenekgasse :
Der Bildhauer Anton Brenek (1848-1908) arbeitete unter anderem in Baden, wo er auch starb. Begraben wurde er letztendlich am Wiener Zentralfriedhof
  • Breyerstraße :
Die ehemalige Bäckerstraße führt den Namen nach dem Stadtbau- und Bürgermeister Franz Breyer (1828-1894).
  • Brunnenweg :
Seit 1971 heißt dieser Weg, der einst zu den Ziehbrunnen führte, die für Bewässerung der Krautgärten notwendig waren, Brunnenweg.
  • Brusattiplatz :
Der ehemalige Leopoldplatz erhielt 1936 vom Gemeinderat den Namen des ehemaligen Bürgermeisters Alois Brusatti (1850-1932).
  • Brzezowskiweg (Kurpark):
Dieser Weg im Kurpark führt seinen Namen nach dem Stadtrat und Feuerwehrhauptmann Franz Brzezowski (1834-1907)

C

  • Callianogasse :
Benannt ist die Gasse nach den Brüdern Gustav (1853-1930) und Carl Calliano (1857-1934)
  • Carl-Sukfüll-Weg (Kurpark):
Nach dem Besitzer des Hotels Zum grünen Baum Carl Sukfüll benannt. Die volkstümliche Bezeichnung lautet: Felsenweg.
  • Carl-Zeller-Weg (Kurpark):
Der Namensgeber, der Komponist Carl Zeller wohnte in Baden und ist auch da begraben.
  • Christallniggasse (ehemals Fabrikgasse, Leesdorfer Kirchenweg)
Oskar Alexander Graf Chirstallnigg von und zu Gilitzstein (1831-1898) war von 1875 bis 1888 Bürgermeister der Stadt.
  • Clementinenweg (Kurpark):
Der Weg im Kurpark erhielt seinen Namen nach der Sängerin und Gattin des Bürgermeisters Carl Sükfüll Clementine Wandratschek (1856-1940).
  • Conrad von Hötzendorf-Platz :
Der ehemalige Bahnplatz, bzw. Eisenbahnplatz bekam den Namen des Feldmarschalls Conrad von Hötzendorf (1852-1925).

D

Die Dammgasse befindet sich am Fuß des Bahndammes der Südbahn. Die Höhenlage der Bahnstrecke ermöglicht die Querung mittels mehrerer Unterführung der Bahn.
  • Doblhoffbrücke :
Eine erste Brücke über die Schwechat wurde 1848 errichtet. Zweimal (1940 und 1951) fiel sie einem Hochwasser zum Opfer, bevor diese 1955 wieder eröffnet wurde.
  • Doblhoffgasse :
Die Gasse erhielt ihren Namen nach dem aus Tirol stammenden Adelseschlecht der Doblhoffs, das sich im 18. Jahrhundert in Baden ansiedelte.
  • Doblhoffpark :
Der schon immer öffentlich zugängige Doblhoffpark war ursprünglich zum Teil im Besitz der Familie Doblhoff. Das nach der Besatzungszeit unbewohnbare Schloss Weikersdorf und der Garten wurden 1966 an die Stadt Baden verkauft.
  • Dörflergasse :
Der Name erinnert an die ehemalige Ortschaft Derffl bzw. Dörfl das bereits 1420 erwähnt wird und sich im Gebiet der heutigen Sandwirtgasse befand. Ihr ehemalige Name war Hauergasse.
  • Dr. Emil Rollett Weg (Kurpark):
Der Weg im Kurpark ist nach dem Kurarzt, Regierungsrat und Ehrenbürger Emil Rollett (1835-1923) benannt.
  • Dr. Freiherr von Buschmann-Weg (Kurpark):
Dr. Freiherr von Buschmann (†1911), der Namensgeber des Weges im Kurpark, war Arzt und Wissenschaftler und wie seine Gattin Philanthrop als Unterstützer des Badener Verschönerungsvereines.
  • Dr. Julius Hahn-Straße :
Der Politiker Julius Hahn (1890-1972) ein Rechtsanwalt, war Bundesrat und Badener Bürgermeister.
  • Dr. Rudolf Klafsky-Straße :
Der Geistliche Rudolf Klafsky (1877-1965) aus dem Burgenland erwarb sich auch als Kirchenkomponist in Baden zahlreiche Verdienste.
  • Dumbagasse :
Nikolaus Dumba (1830-1900) ist als Unternehmer, Bankier und bedeutender Kunstmäzen bekannt.

E

  • Eichwaldgasse :
Die Gasse führt auf den Harterberg in der Katastralgemeinde Braiten, wo ursprünglich ein Eichenwald bestand.
  • Eichwaldgrund :
Einige Gebäude außerhalb der Umfahrungsstraße B210 am Harterberg führen diese Adresse.
  • Elisabethbrücke :
Der ursprüngliche Leesdorfer Steg verband ursprünglich die beiden Gemeinden Weikersdorf und Leesdorf . Wegen Baufälligkeit wurde im Jahr 1901 eine neue Brücke gebaut und nach Kaiserin Elisabeth von Österreich-Ungarn benannt. Diese Brücke wurde 1982 durch einen Neubau ersetzt, dessen Geländer und Kandelaber von der alten Brücke übernommen wurde..
  • Elisabethstraße (ehemals Feldgasse, Schafgasse):
Die Elisabethstraße erhielt ihren Namen von Erzherzogin Elisabeth von Österreich (1831-1903), welche oft die Eugen- sowie die Rainer-Villa besuchte.
  • Emil Kraft-Gasse :
Der Politiker Emil Kraft (1865-1931) hatte auch in Baden ein Schuhgeschäft beim späteren Café Central. Er begann seine Laufbahn als Gemeinderat und war auch Begründer des Badener Trabrennvereins.
  • Emil Raab-Straße (ehemals Herzoggasse):
Der in Miskocz geborene Emil Raab (1866-1933) war Gemeindearzt in Weikersdorf und später Amtsarzt von Baden.
  • Erzherzogin Isabelle-Straße (ehemals Sooßer straße)
Die Erzherzogin Isabelle war die Gattin von Feldmarschall Erzherzog Friedrich, dem Besitzer dem Schloss Weilburg. Mit ihm hatte sie neun Kinder. Sie selbst hatte in Baden zahlreiche Protektorate und arbeitete oft mit Adolfine Malcher zusammen.
  • Erzherzog Rainer-Brücke (ehemals "steg da man auf die Praiten hinausgeht", Praitensteg, Braitnersteg)
Schon 1874 nach dem Erzherzog Rainer von Österreich benannt, bekam auch die heutige Brücke, die 1965 eröffnet wurde, ihren Namen.
  • Erzherzog Rainer-Ring (ehemals Am Schwefelgraben, Alleegasse):
Erzherzog Rainer wohnte mit seiner Frau Maria Karolina in der Villa Epstein und gehörten in Baden zu den gesellschaftlich bedeutendsten Personen seiner Zeit.
  • Erzherzog Wilhelm-Ring :
Die ursprüngliche Wilhelmstraße, die nach dem Bürgermeister Wilhelm Germer benannt wurde, bekam danach den Namen nach Erzherzog Wilhelm, der im Jahr 1894 bei einem Reitunfall starb. (siehe auch: Erzherzog-Wilhelm-Gedenkpfeiler)
  • Eugengasse (ehemals Thalgasse)
Der Neffe von Erzherzog Wilhelm, Feldmarschall Erzherzog Eugen von Österreich-Teschen erbte in Baden nach dessen Tod die Eugenvilla, in der er sich des öfteren mit seiner Schwester Maria Christina aufhielt.
  • Eugenbrücke :
Der ehemalige Holzrechensteg führt nun als Fußgängerbrücke vom Holzrechenplatz über die Schwechat zur Eugenvilla und erhielt 1995 diesen Namen.


F

  • Faberweg (Kurpark):
Der Weg befindet sich im Kurpark und ist nach Moriz Faber junior, dem Sohn des Unternehmers Moriz Faber, benannt. Faber war häufiger Kurgast und auch Berater bei einigen Vorhaben der Gemeindeverwaltung.
  • Fabriksgasse (ehemals Sportgasse):
An der Stelle befand sich ursprünglich die Leesdorfer Papiermühle, die 1847 abgerissen und durch den Neubau der Leesdorfer Maschinenfabruk Escher-Wyss ersetzt wurde. Nach mehrfacher industrieller Nutzung wurde das Fabriksgebäude 1989 abgerissen. Seit 1992 befindet sich an der Stelle ein Lebensmittelmarkt.
  • Ferdinand Pichler-Gasse :
Die ehemalige Dammgasse wurde nach dem Eisenbahntechniker und Oberbaurat der Südbahngesellschaft Ferdinand Pichler († 1920) benannt.
  • Flamminggasse :
Die Ried hatte ähnliche Namen, wie Flemming oder Pfläming. Die Quelle, die sich in dieser Riede befand, wurde gemeinsam mit der Piperlquelle ab 1833 für die erste Wasserleitung Badens genutzt.
  • Flugfeldweg :
Der Flugfeldweg führt von der Haidhofstraße zum Flugplatz in Bad Vöslau, der im Krieg schwer beschädigt wurde und im Zuge des Staatsvertrages zu Ehren kam. Die Straßenbenennung erfolgte 1955.
  • Franz Gehrer-Straße :
Namensgeber ist der Großfuhrwerksunternehmer und deutschnationale Gemeinderat Franz Gehrer (1857-1916).
  • Franz Schwabl-Gasse :
Die ehemalige Hermannsstraße wurde im Jahr 1954 nach dem Weinbaupionier der Stadt- und Gemeinderat Franz Schwabl (1854-1923) benannt.
  • Frauengasse (ehemals Klostergasse)
Benannt nach der Frauenkirche
  • Friedhofstraße :
Die Straße wurde 1971 als Zufahrt zum Stadtpfarrfriedhof benannt.
  • Friedrich Schiller-Platz :
Obwohl Friedrich Schiller keinerlei Bezug zur Stadt hatte, wurde ihm zu Ehren, wie vielerorts der Platz benannt.


G

  • Gaadener Weg (Kurpark):
Der Weg im Kurpark wurde 1910 durch den Stadtgartendirektor Josef Krupka angelegt.
  • Gabelsbergerstraße :
In Baden wurde als einer der ersten Vereine im Jahr 1867 der Gabelsberger Stenographieverein Baden bei Wien gegründet. Um die Bedeutung zu unterstreichen, wurde die Straße nach dem Erfinder der deutschen Einheitskurzschrift Franz Xaver Gabelsberger (1789-1849) benannt.
  • Gaisbühelgasse :
Benennung nach der Ried Gaisbühel
  • Gallstraße :
Seit dem Jahr 1913 heißt die Straße nach dem letzten Vizebürgermeister von Leesdorf und vielseitigen Vereinsfunktionär Ferdinand Gall (1851-1913).
  • Gaminger Berg :
Der ehemalige Hühner- bzw. Galgenberg wurde nach der Katastralgemeinde Gamingerhof benannt. An der Stelle des Galgens, der bis 1788 stand, steht heute die Theresienwarte.[1]
  • Gamingerstraße :
Die Kartäuser in Gaming hatten größere Besitzungen in Baden.
  • Gaminger Weg (Kurpark):
Im oberen Kurpark befanden sich Gründe der Kartäuser. Der Weg wurde wie andere von Josef Krupka im Jahr 1911 angelegt.
  • Gartengasse :
"Auf der Gstetten" so der alte Name des Straßenzugs befanden sich früher zahlreiche Gemüsegärten, sodass die Straße den Namen Gartengasse erhielt.
  • Germergasse :
Benannt nach dem Bürgermeister, Unternehmer und Ehrenbürger Wilhelm Germer (1816-1899).
  • Göschlgasse (ehemals Hintere Gasse):
Die Namensgeberin war die in Wien beheimatete Wohltäterin Therese Göschl (1813-1887), die auch Badens Ehrenbürgerin wurde. Die Gasse führte bis 1984 in die Mühlgasse. Ein Stück dieser Straße wurde von der Stadt Baden an die Firma Henkel verkauft.
  • Goethegasse :
Hermann Theodor Goethe (1837-1911), Neffe des Dichterfürsten Wolfgang Goethe wurde in Deutschland geboren, wohnte aber 1886 in Baden und erwarb sich als Gartenbaulehrer und Dozent der Hochschule für Bodenkultur viele Verdienste um den Weinbau.
  • Grabengasse :
Der ehemalige Schießgraben war einst ein Stadtgraben.
  • Grillparzerstraße :
Franz Grillparzer wohnte ab 1848 in den Sommermonaten in Baden. Neben der Straßenbenennung im Jahr 1894 bestehen auch noch zwei Gedenktafeln in der Stadt.
  • Grundauerweg :
Der Straßenname, welche der Gemeinderat 1971 beschloss, leitet sich von dem Riednamen Grundauer-Acker ab.
  • Gustav Perger-Weg (Kurpark):
Gustav Perger (1848-1898) stiftete die Bepflanzung des Badener Kalvarienberges.
  • Gutenbrunner Straße (ehemals Gutenbrunner Hauptstraße, Gutenbrunner Gasse, Posthofstraße)
Die frühere Gutenbrunner Hauptstraße, ehemals auch Gutenbrunner Gasse bzw. Posthofstraße genannt, ist nach dem Herrschaftssitz Schloss Gutenbrunn, das heute ein Hotel beherbergt, benannt.
  • Gymnasiumstraße :
Hier wurde im Jahr 1863 die Landesunterrealschule gegründet, welche 1866 in die Frauengasse übersiedelte, wo sich noch heute das Realgymnasium befindet.

H

  • Habsburgerstraße :
Das Haus Habsburg war in Baden stets präsent. Zuletzt auch im Kaiserhaus, welches Kaiser Karl I. in den letzten Kriegsjahren des I. Weltkrieges bewohnte und von dort aus das Armeeoberkommando über die österreichisch-ungarische Armee führte. Der ursprüngliche Name lautete Duportgasse.
  • Haidhofstraße :
Der Name rührt vom Gestüt Haidhof her.
  • Halsriegelstraße :
Der Namensgebende Halsriegel ist ein vorspringende Landzunge des Harterberges. Die Benennung erfolgte im Jahr 1950 durch den Gemeinderat.
  • Hansygasse :
Hier stand die ehemalige Hansymühle, deren Besitzerfamilie auch im Gemeinderat und in anderen Organisationen tätig war.
  • Hartergasse :
Abgeleitet vom Riednamen Im Hart.
  • Haueisgasse :
Emil Haueis (1833-1895) war Gymnasiallehrer und Gemeinderatsmitglied und publizierte als Heimatforscher mehrere Schriften.
  • Hauptplatz :
Der jeweiligen Zeit ensprechend, wies der Hauptplatz die entsprechenden Namen auf. Am Ende der Monarchie hieß er Kaiser Karl-Platz und im Zweiten Weltkrieg wurde ihm der Name Adolf Hitler-Platz verpasst.
Als Hauswiese wird die Wiese am rechten Schwechatufer bezeichnet. Diese war früher ein beliebter Veranstaltungsplatz, auf welchem, neben Künstlern wie Johann Strauss (Vater) und Josef Lanner, auch Mitglieder des kaiserlichen Hofes teilnahmen. Hunderennen wurden hier ebenso veranstaltet.
  • Haydngasse :
Der ehemalige Kleine Einödweg erhielt den Namen des Komponisten Josefph Haydn benannt, dessen Gattin Maria Anna in Baden lebte und auch verstarb.
  • Heiligenkreuzer Gasse (ehemals Grunechgazzen, Grüneckgasse, Grainergasse, ab Erzherzog Rainer Ring Spitalgasse)
Der Straßenzug ist die Fortsetzung der Gasse durch das ehemalige Heiligenkreuzer- bzw. Spitaltor. Davor befand sich der Heiligenkreuzerhof und das dazugehörige Bad.
  • Heinrich Strecker-Gasse :
Sie wurde 1983 nach dem Komponisten Heinrich Strecker, der in seiner Villa 1942 in der Marchetstraße lebte und am Helenenfriedhof begraben wurde, benannt.
  • Helenenstraße :
Die ehemalige Helenengasse wurde 1954 nach der, der hl. Helena geweihten Helenenkirche benannt.
  • Helferstorfergasse (ehemals Im Baumgarten, Granatgasse):
Der Abt des Wiener Schottenstiftes, Othmar Helferstorfer, wurde 1810 in der Neustiftgasse als Kaspar Helferstorfer geboren. Die Badener Ehrenbürgerschaft erhielt Helferstorfer anno 1880.
  • Herrnkirchengasse :
Die Familie Auer von Herrenkirchen, die schon 1490 in Baden ansässig war, starb Mitte des 16. Jahrhunderts aus. Von ihnen stammen die Grabplatten an der Außenseite der Badener Stadtpfarrkirche Sankt Stephan.
  • Hildegardbrücke :
Benannt nach der Erzherzogin Hildegard, der Gattin des Erzherzogs Albrecht von Österreich-Teschen, wurde die Brücke 1883 an Stelle des Duportstegs gebaut.
  • Hildegardgasse (einstmals Im Baumgarten, Eisenbahnstraße):
Die Gasse wurde, wie die gleichnamige Brücke nach der Erzherzogin benannt, welche viele Sommer in der Weilburg verbrachte und auch das Protektorat über das 1852 gegründete Spital für arme Kinder hatte.
  • Hochstraße :
Diese Straße führt steil hinauf zum Kaiser-Franz-Josef-Museum.
  • Hofackergasse :
Die Gasse erhielt 1992 ihren Namen
Der aus Böhmen zugewanderte Advokat Karl Hora (1852-1898) heiratete in Baden ein und wurde später Bürgermeister.
  • Huppmanngasse (ehemals Rollettgasse)
Namensgeber wurde der Besitzer der Huppmannmühle Johann Huppmann (1788-1862), der auch Gemeinderat und Innungsvorsteher der Badener Müllergenossenschaft war.

I

  • Ignazweg (Kurpark):
Der Weg im Kurpark wurde nach dem in der Marchetstraße wohnhaften Adolf Ignaz Mautner von Markhof, der als Badener Wohltäter auch Ehrenbürger der Stadt wurde.
  • Isidor-Trauzl-Straße :
Der in Baden wohnhafte Industrielle und Chemiker Isidor Trauzl war auch Gemeinderat. Verdienste erwarb sich Trauzl durch den Bau der Wasserversorgung und der Kanalisation. Er starb in seiner Villa und wurde am Badener Stadtpfarrfriedhof bestattet.

J

  • Jägerhausgasse :
Die Straße wurde nach dem von Georg Simon von Sina im Jahr 1833 im Weichseltal erbauten Haus, das auch als Jausenstation verwendet wurde, benannt.
  • Johannesgasse :
Die Gasse erhielt ihren Namen nach dem dort befindlichen Johannesbad. Die Quelle, schon vor 1672 bekannt, befand sich im Flussbett der Schwechat.
  • Johann Hanny-Gasse :
Der nach Baden zugewanderte Johann Hanny (1813-1882), ein Wirt und Weinhändler, war Bürgermeister und Ehrenbürger der Stadt.
  • Johann Klerr-Straße :
Der in Baden gebürtige Komponist Johann Baptist Klerr war an zahlreichen Opernhäuser Österreich-Ungarns tätig. Ihm zu Ehren erhielt die Straße 1964 seinen Namen.
  • Johann Strauß-Gasse :
Die Straßenbenennung erfolgte 1972. Aus den Protokollen ist nicht ersichtlich, ob es sich um Vater oder Sohn handelte.
  • Johann Wagenhofer-Straße :
Johann Wagenhofer (1870-1986) war in der Badener Kommunalpolitik ebenso wie im Vereinsleben aktiv. Die Straßenbenennung erfolgte 1964.
  • Josef Höfle-Gasse :
Josef Höfle (1810-1878) war der letzte Ortsrichter von Leesdorfer. Die Namensgebung der Straße, welche ursprünglich mehrmals unterbrochen war, erfolgte im Jahr 1923. Seitdem 1995 ein Fußgängerdurchgang zur Göschlgasse besteht, ist diese nur mehr einmal unterbrochen.
  • Josef Klieber-Straße :
Der Bildhauer Josef Klieber, der in Baden auch ein Haus besaß, stattete die Badener Bauten von Joseph Kornhäusel mit Bildhauerarbeiten aus. Die Straßenbenennung erfolgte 1971.
  • Josef Koch-Straße :
Der Dechant Josef Koch (1909-1975) war der Gründer der Pfarre Baden St. Christoph und ist seit 1985 der Namensgeber der Straße.
  • Josef Kollmann-Straße :
Der Gottscheer Josef Kollman (1868-1951) war Bürgermeister und Ehrenbürger der Stadt. Die Straße trägt seit 1983 seinen Namen.
  • Josefsplatz :
Der Josefsplatz erhielt seinen Namen nach dem sich darauf befindlichen Josefsbad.
  • Joseph Müllner-Straße :
Benannt wurde die Straße 1983 nach dem in Baden geborenen Bildhauer Josef Müllner (1879-1968).

K

  • Kaiser Franz Joseph-Brücke :
Seit dem 14. Jahrhundert hat die Brücke verschiedene Namen wie: Frauensteg (bis 1330), Joesephs Baad Steg (bis 1798), Luisenbrücke sowie bis 1898 Löwenbrücke.
  • Kaiser Franz Joseph-Ring :
Kaiser Franz Joseph hielt sich des Öfteren in Baden auf, sei es für offizielle, aber auch für private Besuche im Schloss Weilburg.
  • Kaiser Franz-Ring :
Kaiser Franz I. verbrachte die Sommermonate in seinem Badener Domizil und erwies sich, für zahlreiche Vorhaben der Stadt, als großzügiger Spender.
  • Kanalgasse :
Die Gasse befindet sich auf den Melker-Gründen der Katastralgemeinde Leesdorf und trug ursprünglich den Namen Am Kanal.
  • Karl Frim-Straße :
Neben seinen zahlreichen geistlichen Tätigkeiten wirkte der Stadtpfarrer und Dechant Karl Frim (1856-1930) auch als Schriftsteller und Mundartdichter.
  • Karl Gleichweit-Straße :
Der Weinhauer Karl Gleichweit (1881-1937) war Gemeinderat und Funktionär der Weinbautreibenden in Niederösterreich.
  • Karlsgasse :
Der Namensgeber der Gasse war Erzherzog Karl (1771-1847), der Erbauer der Weilburg.
  • Kartäuserweg :
Der Name geht auf die Besitzungen des Kartäuser Klosters Gaming in Baden zurück.
  • Kastnerweg :
Der Namen des Weges geht auf den ersten Eigentümer der Burg Leesdorf, Sigmund Kastner (†1312) zurück. Seine Benennung erfolgte 1992.
  • Kiebitzmühlgasse :
Die Gasse hat ihren Namen von der Kiebitzmühle, deren Bezeichnung auf die früher hier stark vorkommende Vogelart Kiebitz verweist.
  • Kleingartenweg :
Der Zufahrtsstraße zu den zahlreichen Kleingärten des Kleingartenvereins Baden erhielt 1992 diesen Namen.
  • Klesheimstraße :
Namensgeber ist der in Baden beheimatete Dichter Anton Freiherr von Klesheim.
  • Komzakgasse :
Der Musiker und Komponist Karl Komzák setzte mit seinen zahlreichen Kompositionen viele musikalische Denkmäler für die Stadt. Er selbst verstarb, als er am Bahnhof Baden auf einen fahrenden Zug aufspringen wollte.
  • Kornhäuselstraße :
Der fürstlich-liechtensteinische Oberbaudirektor und Architekt Josef Kornhäusel (1782-1860) setzte sich durch zahlreiche Bauten Denkmäler in der Stadt.
  • Kreuzbühelgasse :
Die Gasse hat seit 1971 diesen alten Flurnamen.
  • Kropfwiesengasse :
Vermutet wird die Namensherkunft nach der alten Leesdorfer Familie Kropf und die Weiterführung des Namens in der Flurbezeichnung Kropfwiesen.:
Der ehemalige Herzogweingarten bzw. Theresiengarten wurde 716 von der Stadt angekauft. Siehe > Kurpark Baden

L

  • Lambrechtgasse :
Monsignore Rudolf Lambert (1832-1912) war 46 Jahre lang Kooperator der Stadtpfarrkirche Sankt Stephan.
  • Langenfeldergasse :
Im August 1950 gab der Gemeinderat der Straße den Namen nach einer Flur.
  • Lechnergasse :
Die ehemalige Sportgasse wurde nach dem Regierungs- und Schulrat Ludwig Lechner (1855-1930), dem Begründer des Schulsportes in Österreich benannt.
  • Leesdorfer Hauptstraße :
Die Straße hatte früher die Namen: "hindergassen" und "zu der müll"
  • Leitzenbergerstraße :
Michael Leitzenberger (1825-1891) war ein beliebter Armenarzt und Gemeinderatsmitglied, der sich in Baden viele Verdienste erwarben hatte.
  • Leopold Breinschmid-Straße :
Die ehemalige Halsriegelstraße erhielt den Namen des Badener Weinhauers und Vizebürgermeisters Leopold Breinschmid (1905-1980).
  • Lokalbahnzeile :
Erstmals befuhr 1873 ein Pferdestrassenbahn die heute von der Badener Bahn befahrenen Schienen.

M

Die Gasse erhielt vom Gemeinderat den Namen des Zuckerraffineriebesitzers Ignaz von Mack (1794-1841), der auf seine Kosten die Kinderbewahranstalt in der Mariengasse Nr. 9 errichtete.
  • Marcellinenweg (Kurpark):
Julie Marcelline Mautner von Markhof (1810-1887) gründete eine Stiftung für ein Waisenhaus in Baden. Sie erhielt dafür nicht nur einen Weg, der nach ihr benannt wurde, sondern auch die Ehrenbürgerschaft von Baden.
  • Marchetstraße :
Ehemals Mitterbergweg, Berggasse bzw. Bergstraße genannt, erhielt die wohl prächtigste Villenstraße von Baden den Namen von Hofrat Dr. Gustav Marchet (1846-1916) einem Professor für Nationalökonomie und Gesetzgebung an der Hochschule für Bodenkultur, der auch zum Badener Ehrenbürger ernannt wurde.
  • Marianne Hainisch-Gasse
Marianne Hainisch (1839-1936) war die Tochter des Bundespräsidenten Michael Hainisch und engagierte sich in der Frauenrechtsbewegung.
  • Mariengasse
Die ehemalige Schießstattgasse erhielt den Namen der Erzherzogin Maria Karolina von Österreich (1825-1915), die das Protektorat der Kleinkinderverwahranstalt und Arbeiterschule für arme Mädchen in der Mariengasse Nr. 8 innehatte.
  • Marienhofgasse
Den Namen erhielt diese vom Badener Gemeinderat im Juni 1978.
  • Martin Mayer-Gasse (ehemals Einödstraße)
Martin Josef Mayer (1765-1832) war einer der bedeutendsten Badener Bürgermeister. Nach dem großen Stadtbrand im Jahre 1812 baute er die Stadt wieder auf. Das Rathaus, das Frauen- und Karolinen- und das Franzensbad wurden unter seiner Riege neu erbaut.
  • Mautner-Markhof-Straße
Die einstmals Mautner von Markhof-Straße genannte Straße ist dem Großindustriellen Adolf Ignaz Mautner Ritter von Markhof (1802-1889) gewidmet.
  • Max Schönherr-Gasse
Max Schönherr (1903-1984) war ein Dirigent, Komponist und Musikwissenschaftler, der in Baden lebte.
  • Maynologasse
Franz Anton Maynolo (1742-1795) war von 1785 bis 1795 Bürgermeister von Baden.
  • Meiereigasse
1992 beschloss der Badener Gemeinderat diesen Straßennamen.
  • Melker Gasse
Einst auch Mölkergasse geschrieben, erinnert die Straße an das Stift Melk, welches in Baden viele Gründe besaß.
  • Michael Tauscher-Gasse
Michael Tauscher (1798-1883) war ein Weinhauer und letzter Ortsrichter von Dörfl. Danach bildeten die ehemaligen Ortschaften Weikersdorf, Braiten, Rohr und Dörfl mit Rauhenstein, St. Helena, Alland die Ortsgemeinde Weikersdorf.
  • Millöckergasse
Die Straße ist nach dem Komponisten Karl Millöcker (1842-1899) benannt, welcher sich in Baden angesiedelt hatte und hier auch viele seiner Operettenstücke schrieb.
  • Mitterbergstraße
  • Mittersteig
Der Mittersteig wurde nach der Katastralgemeinde Mitterberg benannt.
  • Mozartstraße
Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) der des Öfteren in Baden weilte, widmete die Stadtgemeinde diese Straße.
Die ehemalige Veltgassen, Feldgasse sowie Gleichweitgasse erhielt den Namen Mühlgasse, da sich mehrere Mühlen, wie die Leesdorfer Papiermühle, die Leesdorfer Hofmühle und Hansymühle an diesem Straßenzug befanden.
  • Mühlstiege
Die Straßenbenennung erfolgte 1964 durch den Badener Gemeinderat.

N

  • Neumistergasse
Die ehemalige Hermann Danniger-Straße wurde nach Stanislaus Neumister, dem Käufer von Schloss Leesdorf benannt.
  • Neustiftgasse
Ehemals an der neuen Stift, an der Neustift, Granatgasse, Am Neustift, Im Baumgarten, Mühlgasse und Wert Gasse genannt, ist sie eine der ältesten Gassenbezeichnungen Badens.

O

Der Weg wurde nach der dort befindlichen Oetker-Fabrik gewählt.
  • Oskarweg (Kurpark)
Nach Oskar Alexander Graf Christalnigg zu Gilitzstein (1831-1898), Bürgermeister von Baden.

P

  • Palffygasse
Franz Alois Meinrad Graf Pálffy (1780-1852) war ein Freund und Gönner Badens, sowie Ehrenbürger derselben und ist am Badener Stadtpfarrfriedhof begraben.
Ehemals auch als Pölzgasse, Pöltzgasse, Böltsgasse, Belzgasse bezeichnet, geht der Gassenname auf die Pelz-Mühle zurück, die sich an der Stelle des heutigen Schulgebäudes befand
  • Peregrinigasse
Der Durchgang vom Brusattiplatz zur Marchetstraße ist nach der Peregrini-Quelle benannt worden.
Vormals Sauerhofsteg wurde diese vor nicht allzulanger Zeit nach dem ehemaligen k. k. Hoffotografen Fritz Knotzer, der am Anfang der Brücke in der Weilburgstrasse sein Attelier hatte, im Volksmind auch als Knotzer-Brücke bezeichnet
  • Pergerstraße (ehemals Neugasse)
Heinrich Perger Edler von Pergenau (1810-1878) wurde für die Stadt Baden 1861 in den Niederösterreichischen Landtag und 1867 in den Reichsrat gewählt. Er erhielt das Ehrenbürgerrecht.
  • Peterhofgasse
In der ehemaligen Vöslauer Straße wurde 1818 das Miltärbad Peterhof erbaut, von diesem sich der heutige Strassenname herleitet.
Die Pfarrgasse hatte im Laufe ihrer Geschichte schon mehrere Namen. So hieß diese ehemals Burggasse, Wiener Gasse, und Kirchengasse. Ab 1934 gab man ihr den Namen Dollfußgasse und ab 1938 wurde sie nach dem Nationalsozialisten Otto Planetta-Straße benannt.
  • Pfarrplatz .
Der vormalige Kirchenplatz befindet sich vor der Stadtpfarrkirche Sankt Stephan.
  • Pötschnergasse
Nach Johann Pötschner (1831-1911), dem Bürgermeister von Weikersdorf
  • Prinz Solms-Straße (ehemals Sternallee, Leesdorfer Allee)
Alexander Prinz zu Solms-Braunfels (*1855) Präsident des Österreichischen Automobil-Clubs stand für den Straßennamen Pate.
  • Probusgasse
Die Gasse ist nach dem römischen Kaiser Probus benannt, der anno 276 bis 282 in Rom regierte.
  • Promenadegasse
Dieser Gehweg befindet sich am linken Ufer der Schwechat und führt vom Hotel Sacher in Richtung Urtelstein

Q

Die Quergasse verbindet die Erzherzogin Isabelle-Straße mit der Wasserleitungsstraße.

R

  • Radetzkystraße
Benennung nach dem berühmten Feldherrn Feldmarschall Johann Joseph Wenzel Franz Karl Graf Radetzky von Radetz (1766-1858)
Nach Erzherzog Rainer von Österreich (1827-1913) dem großen Gönner Badens benannt.
  • Rathausgasse
Ehemals Grunechgazzen, Grainagasse, Pöckenstraße - Nach dem Stadtbrand im Jahre 1812 erbaut man am Anfang der jetzigen Rathausgasse das Badener Rathaus.
Franziska Rath (1814-1880) war eine Wohltäterin und Ehrenbürgerin der Stadt Baden. Nach ihrem Tod verfügte sie testamentarisch, dass 100.000 Gulden zur Erbauung des Badener Krankenhauses aus ihrem Vermögen verwendet werden sollte. Das ehemalige alte Krankenhaus in der Wimmergasse hieß damals dementsprechend Rath'sches Krankenhaus.
  • Rauheneckgasse
Nach der im 11. Jahrhundert gebauten Burg Rauheneck.
  • Rauhensteingasse
Diese kurze Gasse führt direkt zu der Burg Rauhenstein.
  • Reichertweg (Kurpark)
Rudolf Reichert (1831-1921) erbaute die Reichert-Hütte im Kurpark.
An der ehemalige Renngassen bzw. Rehngassen befand sich der landesfürstliche Herzoghof.
  • Richard Genée-Straße
Die Straßenbezeichnung geht auf den Komponisten, Schriftsteller und Librettisten Franz Friedrich Richard Genée (1823-1895) zurück, der in Baden verstarb und auch begraben wurde.
  • Rohrfeldgasse
Der Name erinnert an die Veste Rohr.
Auch dieser Name geht auf die ehemalige Wasserburg Veste Rohr zurück.
  • Rollettgasse (ehemals Schloßgasse, Gutenbrunner Schloßgasse)
Die Gasse wurde nach der berühmten Badener Familie Rollett benannt, die ehemals Besitzer des sich dort befindlichen Gutenbrunnerhofes bzw. frühen Rolletthofes waren.
Der vormalige Sooßer Berg befindet sich südwestlich von Baden in Richtung Sooß.
  • Römergasse
Der Name stammt von den Römern, die hier um etwa 100 vor Christus den Weinbau in Baden, damals Aquae kultivierten.
  • Roseggerstraße
Als ehemalige Brückengasse trägt diese seit 1913 den Namen des steirischen volkstümlichen Dichters Peter Rosegger (1843-1918)
  • Rosenbühelgasse
Ein Bühel ist ein sanft abfallender, mit Weinstöcken bepflanzter Hügel.
  • Rudolfsweg (Kurpark)
AnlässDielich der Vermählung Kronprinz Rudolf's von Österreich-Ungarn (1858-1889) mit der Prinzessin Stefanie von Belgien im Jahre 1881 bekam der Rudolfsweg seinen Namen.
  • Rudolf Zöllner-Straße
Rudolf Zöllner (*1845 in Budapest; † 1926 in Baden) war ein Konzert- und Bürgermeister in Baden.
  • Rudolf Zöllner-Weg (Kurpark)
Angelegt wurde der Weg 1908 vom Stadtgartendirektor Josef Krupka.
  • Rupertgasse
Diese Gasse geht auf Pater Rupert Helm (1748-1826), dem Verwalter des sich im Besitz Melk befindlichen Schlosses Leesdorf, zurück.

S

Als der Gassenname beschlossen wurde, gab es noch keine Verbindung zwischen der Braitnerstraße und der Gartengasse.
  • Sagerbachgasse
Ein kurzer Wasserlauf, der in den Schildbach mündet, gab dieser Gasse den Namen.
  • Sandwirtgasse
Benennung nach dem Tiroler Freiheitskämpfer Andreas Hofer.
  • Sauerhofbrücke (ehemalig Kneppensteig, Spulersteg)
Anno 1894 führte die elektrische Bahn von Baden nach Sooß über diese Brücke, die zu diesem Zweck erbaut wurde.
  • Sauerhofstraße (ehemals Turmgasse, Eliasgasse)
Der Straßenzug erhielt seinen Namen nach dem Sauerhof.
  • Scharfeneckweg
Die ehemalige Burg Scharfeneck, nach der der Weg bezeichnet ist, war so klein, dass Feste unterhalb auf der Hauswiese stattfinden mussten. Die Burg befand sich am Anfang des Helenentales.
  • Schießgraben
  • Schiestlstraße
Anton Schiestl (1873-1933) war Armenrat, Mitglied der Badener Sparkasse, Gründungsmitglied der Trabrennvereines, der I. Freiwilligen Feuerwehr, Obmannstellvertreter des Kunstvereins und Mitbegründer des Kaiser Franz Joseph-Museums, zu dessen Bau er 28.000 Friedenskronen spendete.
  • Schildbachweg
Benennung nach einem Bachlauf.
  • Schimmergasse
Die ehemalige Schafflerhofgasse wurde nach Johann Baptist Schimmer (1797-1872) war der erste Bürgermeister der selbstständigen Gemeinde Weikersdorf bei Baden.
  • Schinzlgasse
Adolf Schinzl (1858-1908) war ein Stadtbaumeister und langjähriger Gemeinderat von Weikersdorf.
  • Schlossergäßchen
Die ehemalige Helenengasse ist nach den vielen Schlosserbetrieben, die sich einst hier befanden, benannt.
  • Schloßgasse
Die Gasse trägt ihren Namen nach dem Schloss Weikersdorf.
  • Schmidtgasse
Josef Schmid (1847-1910) war ein erzherzoglicher Kammer- und Stadtbaumeister und erbaute unter anderem die Allander Heilanstat, die Badener Sparkasse, das Finanzamtsgebäude, das Weikersdorfer Rathaus und dasHilde Wagner-Heim.
  • Schmierergasse
Johann Schmierer (1810-1892) war Ritter des k. k. Franz-Josephs-Ordens, Mitbegründer der Badener Sparkasse, Mitglied des Verschönerungsvereins und großer Unterstützer Badens.
  • Schöne Felder-Weg
Der Gassenname geht auf die schönen Felder, die sich her befanden, zurück.
  • Schubertgasse
nach dem Komponisten Franz Schubert (1797-1828) benannt.
  • Schützengasse
Diese Straße führte zur ehemaligen Schießstätte.
  • Schwartzstraße
Der Straßenzug wurde nach Pater Anton Maria Schwartz (1852-1929), einem Geistlichen und Gründer der Kongregation der Frommen Arbeiter unter dem Schutz des heiligen Josef Calasanz, benannt.
  • Siedlerweg :
  • Siegenfelder Steg
Über diese kleine Brücke gelangt man vom Wegerl im Helenental über die Schwechat zur Siegenfelder Kreuzung.
  • Sieghartstalgraben
  • Spiegelgasse
Der Gassenname geht auf den Riednamen In Spiegeln zurück.
  • Stadlergasse
Ignaz Stadler (1725-1805) war ein Badener Stadtrichter.
  • Stadtpark siehe Kurpark
  • Steinbruchgasse
Die Straße ist nach dem aufgelassenen Steinbruch im Rauchstallbrunnen genannt.
  • Steinfeldgasse
Die Gasse erinnert an die vielen Besitzungen, die das Stift Melk in Baden hat, bzw. hatte.
  • Strasserngasse (ehemals Im Baumgarten
Anton Ritter von Strassern (1814-1869) vermachte der Stadt Baden sein nicht unbeträchtliches Vermögen in der Höhe von 215.000 Gulden (heute rund 3 Millionen Euro)

T

  • Theaterplatz
Der Platz hieß vormals Auf der Burg sowie Theatergasse und befindet sich vor dem Jubiläumstheater.
  • Theresiengasse
Die ehemalige Herzogbadgasse erhielt den Namen der Kaiserin Maria Theresia von Österreich (1717-1780)
  • Trabrenngasse
  • Trennerstraße
Die als ehemalige Radetzkystraße sowie Josef Trenner-Straße geht auf Josef Trenner (1861-1923), dem ehemaligen Weikersdorfer Bürgermeister von 1903 bis 1912 zurück.
  • Triester Bundesstraße
Ein kleines Querstück bei der Bundesstraße 17 trägt heute noch den alten Namen Triester Bundesstraße.
  • Trimplinggasse
Der Name Trimpling bezeichnet eine Riede.
Johann Nepomuk Trost (1788-1866) war Eigentümer der Landschaftsapotheke und Bürgermeister von Baden.
  • Trudo Exner-Brücke
Die ehemalige Aubrücke erhielt den Namen von Trudo Exner, der sich große Verdienste um die Rettungszentrale in Leesdorf erworben hatte. Er fiel im Zweiten Weltkrieg.

U

  • Udo Maz-Straße
Karoline Uetz-Redl (1810-1901)war Ehrenbürgerin von Weikersdorf und eine große Gönnerin der Gemeinde.

V

  • Valeriestraße
Nach Erzherzogin Marie Valerie von Österreich (1868-1924) benannt.
  • Vöslauer Straße
Der Name Velten ist eine alte Riedbezeichnung.

W

  • Waltersdorfer Straße
Die Benennung dieser Straße erfolgte auf Vorschlag von Alexander Prinz zu Solms-Braunfels, welcher das Gut Oberwaltersdorf besaß.
  • Wassergasse
Die Wassergasse hatte im Laufe ihres Bestehens schon viele Namen wie auf der Vreyung, Freyung, Freyunggasse, Vischergasse, Fischergasse und Fischer-Thor-Gasse.
  • Wasserleitungsstraße
Die Straße verläuft entlang der 1. Wiener Hochquellwasserleitung, die 1873 in Betrieb genommen wurde.
  • Wegerl im Helenental
Das Wegerl erhielt seinen Namen durch das Lied "Ich kenn ein kleines Wegerl im Helenental von Alexander Steinbrecher von der Gemeinde Baden im Jahr 1959.
  • Weichselgasse
Der Name der Straße kommt von den früher bestehenden Weichselgärten in Baden.
  • Weidengasse
  • Weikersdorfer Platz
Der ehemalige Hohenzollernplatz befindet sich vor dem ehemaligen Weikersdorfer Rathaus, welches heute das Rollettmuseum beherbergt.
  • Weilburgplatz (ehemals "Die Gemein auf der Leutten", Leiten)
Hier befand sich ehemals die kleine Ortschaft Leiten, die bereits 1435 urkundlich erwähnt wurde. Im Jahre 1820 ließ Erzherzog Karl von Österreich-Teschen auf diesem Platz das Schloss Weilburg erbauen, welches er ein Jahr später seiner Gattin, Henriette Alexandrine von Nassau-Weilburg zum Geschenk machte.
  • Weilburgstraße
Ehemals Thurmgaßen, Thurmgasse, Thurmgassen bzw. Felberau genannt, verband die Straße die Stadt Baden mit dem Schloss Weilburg am beginn des Helenentales.
  • Welzergasse (ehemals Auf der Anhöhe, Judengraben)
Matthias Welzer († 1847) war Weinhändler, Gasthaus- und Häuserbesitzer. Als ursprünglicher Hausknecht verstarb er als Millionär und gründete eine Stiftung, zum Zweck der Unterstützung armer Leute.
  • Wenzel Müller-Gasse
Der aus Mähren stammende Wenzel Müller (1767-1835) war ein Komponist und Theaterkapellmeister, der in Baden lebte und auch hier verstarb.
  • Wiener Straße
Die ehemalige Badener Allee bzw. Wiener Allee führt vom Zentrum in Richtung Wien bis zur Stadtgrenze von Pfaffstätten.
  • Wiesengasse
  • Wimmergasse
Straßenbenennung nach dem einst hier wohnhaft gewesenen Leesdorfer Viehhirten Wimmer (um 1807)
  • Witzmanngasse
Nach Josef Witzmann (1840-1912), der Hutmacher und Bürgermeister von Baden war.
  • Wörthgasse
Dieser sehr alte Straßenzug, der schon viele ähnlich klingende Namen wie In der Werd, Werd, Im Wirth, Neustift, Im Unteren Wert und Am Wörth hatte, beherbergte auch die ehemaligen Wörthmühle bzw. Schäfflermühle.

Z

Karl Michael Zierer (1843-1922) war ein gelernter Hutmacher und österreichischer Komponist, der in Baden auch ein Haus am Conrad Hötzendorf-Platz hatte.
  • Zu den Spiegeln
Der Gassenname geht auf die Riedbezeichnung In Spiegeln in den Weingärten zurück, wobei Spiegel weithin sichtbare Punkte oder Orte mit guter Aussicht bezeichnen.
  • Zur Hutweide

Literatur

Einzelnachweise

  1. wandern am "Richtberg" auf meinbezirk von 20. März 2012 abgerufen am 6. März 2021

Weblinks

 Liste der Straßen in Baden – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien auf Wikimedia Commons