Localbahn Mauthausen-Grein

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Die Localbahn Mauthausen-Grein, auch Machlandbahn (eröffnet 3. Juli 1898; verstaatlicht 1930) war eine Lokalbahn, die von 1898 bis 1909 zunächst zwischen Mauthausen und Grein-Bad Kreuzen verkehrte. 1909 wurde die Lokalbahn um die Strecke Krems - Grein erweitert.

Die Lokalbahn war zunächst bis 1909 eine Nebenbahn der bereit am 2. Dezember 1872 für den Gesamtverkehr eröffneten Bahnstrecke von St. Valentin über Mauthausen und Gaisbach-Wartberg nach Budweis (Summerauer Bahn). Ab 1909 war sie Teil der Donautalbahn, die im oberösterreichischen und im niederösterreichischen Teil etwa bis Persoenbeug auch als Strudengaubahn und im niederösterreichischen Teil ab Persenbeug als Nibelungengaubahn und in der Wachau als Wachaubahn bezeichnet wurde und die später Donauuferbahn (Wachau) genannt wurde.

2010 wurde der Planverkehr auf der Donauuferbahn auf niederösterreichischem Gebiet sowohl für Güter- als auch Personenzüge eingestellt. 2013 wurde der Güterverkehr von Weins-Isperdorf Richtung Westen wieder aufgenommen. Es fahren wöchentlich mehrere Güterzüge der Rail Cargo Austria mit Holztransporten eines forstwirtschaftlichen Betriebes.

Hingegen wurde die Strecke zwischen St. Valentin bzw. Enns und Sarmingstein und damit auch der gesamte Verlauf der ehemaligen Machlandbahn modernisiert und sicherer gemacht.[1]

Vorgeschichte

Bei den Planungen für eine von Wien westwärts führende Bahnstrecke wurde auch eine Trassenführung entlang der Donau in Erwägung gezogen, die ab Stockerau am linken Donauufer über Krems an der Donau, Spitz, Perg nach Linz geführt werden sollte (Trassierungsvorschlag von Friedrich Schnirch). Die diesbezüglichen Pläne wurden jedoch verworfen. Die verwirklichte Linienführung der 1858 eröffneten Kaiserin Elisabeth-Bahn, heute Westbahn, erfolgte durch den Wienerwald. Zum Streckennetz dieser Bahn zählte damals auch die Summerauerbahn, die von 2. Dezember 1872 bis 5. April 1956 von St. Valentin über Mauthausen, Gaisberg-Wartberg nach Freistadt und Budweis führte.

Von Karl Terpinitz aus Perg wurde um 1870 der Plan einer Linz-Brünn Bahn forciert, die am linken Donauufer über St. Georgen an der Gusen in Mauthausen die von St. Valentin nach Budweis führende Bahnstrecke im rechten Winkel kreuzen und dann über Perg durch das Naarntal Richtung Nordosten führten sollte. An der künftigen Bahnstation in Perg errichtete er 1870 ein palaisartiges Hotel, das Hotel Terpinitz, das spätere Hotel Waldhör.[2][3][4]

Planungen

Der Auftrag für die Projektierung der Machlandbahn von Mauthausen nach Grein wurde 1887 an Michael Burgholzer (Michael Bergholzer) aus Perg vergeben. Mit den Planungen wurde 1888 begonnen, die Trassenrevision begann am 28. Juli 1888 und bereits Ende Jänner 1889 wurde die vollzogene Trassenrevision gemeldet.[5] Die Konzession für die Lokalbahn wurde am 3. April 1897 an Karl Berger, Realitätenbesitzer aus Schwertberg,Leopold Heindl, Bürgermeister und Landtagsabgeordneter, Mauthausen, sowie Alfred Heinzel, Notar, Perg, erteilt.

Im Regierungsentwurf wurde 1896 als Zweck angegeben,

„der notorisch darniederliegende Landwirtschaft des in Betracht kommenden unteren Mühlviertels einen sicheren, bis nun wegen der mangelhaften Straßenverbindungen und wegen des unregelmäßigen, zur Winterzeit meistens ganz gesperrten Verkehrs auf der Donau vielfach erschwerten Absatz ihrer Wirtschaftsprodukte zu ermöglichen und die unter dem gleichen Übelstande leidenden und in ihrer Entwicklung zurückgebliebenen industriellen Unternehmungen in dem gedachten Landestheile, darunter insbesondere die vorhandenen zahlreichen Granitwerke, Mühlstein- und Pappenfabriken, wenigstens einigermaßen concurrenzfähig zu machen.“

Regierungsentwurf

Ausbaupläne von Mauthausen nach St. Georgen an der Gusen mit Anschluss an die bestehende Strecke Linz-Gaisberg-Wartberg ob der Aist im Jahr 1899 verliefen sehr bald im Sand,[6] erlebten aber im Zusammenhang mit Nahverkehrskonzepten in den 1980er-Jahren eine Renaissance. Eine Realisierung steht nach wie vor aus.

Ebensowenig wurde das zu Beginn des 20. Jahrhunderts ins Auge gefasste Projekt einer kombinierten Eisenbahn- und Straßenbrücke bei Grein über die Donau verwirklicht. Eine Brücke für den Straßenverkehr wurde erst in der zweiten Hälfte der 1960er-Jahre realisiert.

Im Jahr 1900 wurde die Errichtung einer normalspurigen, lediglich für den Frachtenverkehr bestimmten, elektrisch zu betreibenden Kleinbahn mit teilweiser Straßenbenützung von der Station Schwertberg in das Josefstal hinsichtlich der Trassenführung bewilligt. Eine Kleinbahn ins Josefstal, der Schwertberger Kaolinzug wurde 1923 als Werksbahn der KAMIG eingerichtet und 1981 geschlossen.[7]

1910 wurde beschlossen, ein Projekt für die Errichtung einer Bahn von Grein über Königswiesen nach Groß Gerungs zu planen. Die Trassenfestlegung erfolgte 1913. Ein derartiges Bahnprojekt wurde allerdings nie verwirklicht.[8][9] Für eine elektrische Schmalspurbahn durch das Naarntal von Perg nach Pierbach befinden sich Korrespondenzen aus dem Jahr 1910 im Eisenbahnarchiv des Oberösterreichischen Landesarchivs. Dieses Bahnprojekt sollte wohl eine Verbindung zwischen der Localbahn Mauthausen-Grein und der projektierten Bahnstrecke Pregarten-Unterweißenbach-Königswiesen-Großgerungs herstellen.[10]

Finanzierung

Aktie über 200 Kronen der Localbahn, weitere historische Wertpapiere siehe www.geerkens.at Historische Wertpapiere

Für die Finanzierung wurde eine Eisenbahn-Actiengesellschaft mit der Bezeichnung Localbahn Mauthausen-Grein gegründet, die mit einem Actienkapital von 440.000 Kronen, entsprechend 220.000 Gulden österreichischer Währung ausgestattet wurde. Präsident des Verwaltungsrates war Leopold Heindl. Das Actienkapital wurde Großteils durch die von den Anliegergemeinden, der Stadt Wien und Privatpersonen geleisteten Interessentenbeiträgen aufgebracht. Der oberösterreichische Landtag leistete auf Grund eines Beschlusses vom 14. Februar 1896 einen Betrag von 50.000 Gulden.[11] Die konstituierende Sitzung fand am 20. September 1897 in Wien statt. Die Aktien tragen das Datum 1. November 1897. Es wurden darüber hinaus eine Prioritätsanlehen im Nominalbetrag von 1,2 Millionen Gulden zur Zeichnung aufgelegt. Für die Verzinsung gab es eine staatliche Garantie.[12][13][14] Die Gesamtkosten der projektierten Bahn samt Ausrüstung wurden 1888 mit ungefähr 791.400 Gulden bzw. 25.800 Gulden pro Kilometer veranschlagt. Im Mai 1896 wurde anlässlich der Eingabe eines Gesetzesentwurfes die effektiven Kosten mit 1,4 Millionen Gulden einschließlich 145.000 Gulden für Fahrpark, 33.000 Gulden für Intercalarzinsen und 49.000 Gulden für Reservefond angegeben.

Die Bahnstrecke von Mauthausen nach Grein wurde von Beginn an als Teilprojekt der Strecke von Mauthausen nach Krems mit Anschluss an die bereits bestehende Strecke Wien-Krems verstanden. Entsprechend erfolgte in der ordentlichen Generalversammlung vom 13. Mai 1904 die Beschlussfassung zu einem Antrag auf Erteilung einer Konzession für den Bau und den Betrieb einer als normalspurigen Lokalbahn herzustellenden Eisenbahn von der Station Krems der Staatsbahnlinie Absdorf-Krems bis zur Station Grein der Localbahn Mauthausen-Grein zu erwerben. Zum Zwecke der Kapitalbeschaffung für die bezeichnete neue Linie wurde die Aufnahme von Anlehen und die Ausgabe von neuen Aktien der Gesellschaft beschlossen.[15] Die Ausgabe einer Prioritätenanleihe erfolgte bereits 1906. Die II. Aktienemission umfasste 10.500 Aktien zu je 200 Kronen und wurde mit dem Datum 1. September 1908 aufgelegt.[16] Die Bahnstrecke von Grein-Bad Kreuzen bis Krems wurde schließlich am 4. Dezember 1909 eröffnet.

1909 gehörten dem Verwaltungsrat der Aktiengesellschaft die Herren Leopold Heindl (Präsident), Karl Berger (Vice-Präsident), carl Christ, Karl Klaudy, Maxime Krassny, Siegfried Werner(vom Eisenbahnministerium ernannt), Robert Pattai und Josef Stöckler (vom Land Niederösterreich entsandt), Josef Schlegel und Erst Jäger (vom Lande Oberösterreich nominiert) an.

Baugeschichte

Das erforderliche Gesetz wurde 1896 sanktioniert. Im Mai 1897 wurde mit dem Bau begonnen. Die Bahn wurde am 3. Juli 1898 eröffnet. Die normalspurige Bahn (1.435 Millimeter) hatte eine Streckenlänge von 30,9 Kilometer. Sie schließt in Mauthausen an die Linie Budweis - Kleinreifling an. Der kleinste Radius der Strecke beträgt 180 Meter (lt. Bahnhofchronik Perg 150 Meter), das größte Gefälle bzw. die größte Steigung 10 Promille. Größere Teilprojekte waren der Bau der Aistbrücke vor Schwertberg, der große Dachsberg-Einschnitt nach Schwertberg und die Naarnbrücke nach Perg.

Mit dem Bau der Bahnstrecke wurde die Firma Fröhlich und Leitner betraut. Die Aufsicht oblag dem Eisenbahnministerium. Für die Bauarbeiten begannen am im Mai 1897. Sie wurden von etwa 600 Arbeiter ausgeführt, darunter vielen italienischen Staatsbürgern. Die Fertigstellung konnte bereits nach 13 Monaten gefeiert werden. Die Eröffnung am 3. Juli 1898 wurde von der regionalen Bevölkerung zwischen Mauthausen und Grein begeistert gefeiert. Dazu kamen viele Neugierige aus dem Hinterland. Allein in Perg wurden an dem Tag 3000 Menschen gezählt. Ehrengäste waren aus Linz und Wien angereist. Der Festakt fand auf der Greinburg statt. 25 Pferdewagen brachten die Ehrengäste dorthin.

Ab 4. Juli 1898 verkehrten täglich drei Züge in beiden Richtungen. Bis zur Eröffnung der Localbahn Krems-Grein im Jahr 1909 war die Bahn eine Stichbahn, die der Staatsbahndirektion Linz unterstellt war. Die Strecke Krems-Grein wurde am 2. Dezember 1909 eröffnet und am 4. Dezember 1909 dem Verkehr übergeben.[17] Die Donautalbahn zwischen Grein - Bad Kreuzen und Nöchling - Hirschenau wurde auch Strudengaubahn genannt.[18]

Die Fahrpreise betrugen für eine Fahrt II. Klasse von Perg nach Auhof 15 Kronen, nach Grein 68 Kronen, nach Schwertberg 16 Kronen und nach Mauthausen 31 Kronen. Für eine Fahrt III. Klasse von Perg nach Auhof waren 10 Kronen, nach Grein 45 Kronen, nach Schwertberg 11 Kronen und nach Mauthausen 21 Kronen zu bezahlen.[19]

Ab 1. Oktober 1898 konnte man ohne Umsteigen in Mauthausen bis nach St. Valentin fahren. Seit 2005 fahren direkte Züge aus dem Machland sowohl nach St. Valentin als auch nach Linz.

Verlauf

Die Bahn überquert die Aist, die Naarn, den Tobrabach, den Arbingerbach, den Gassoldingerbach und den Klambach. Bahnhöfe wurden in Schwertberg, Perg, Arbing, Baumgartenberg, Saxen und Grein-Bad-Kreuzen errichtet. Haltestellen wurden in Weinzierl (Aisthofen), Auhof und Dornach eingerichtet. Der Bahnhof Saxen war zunächst mangels einer Zufahrtstraße geschlossen und wurde erst am 10. Oktober 1898 für den Gesamtverkehr geöffnet. Die Haltestelle Auhof wurde 1995 mehrere Kilometer Richtung Westen verlagert, befindet sich nunmehr westlich der Naarn und wird als Haltestelle Perg Schulzentrum bezeichnet.

Der Charakter der Bahnstrecke Mauthausen-Grein ist vorherrschend der einer reinen Flachlandbahn. 83,6 % der Bahnlänge befindet sich im reinen Flachland und 16,4 % im Donau-Defilé Dornach-Grein. Die Bahntrasse verlief zwischen Dornach und Grein viele Jahre auf der entlang des linken Donauufers verlaufenden Bezirksstraße. Die zunächst nur für den Personenverkehr eingerichtete Haltestelle in Dornach wurde mit Wirkung 1. November 1898 für den Wagenladungsgüterverkehr in offen gebauten Wagen eröffnet.[20]

Die Bahn fuhr bis zum Jahr 1906 mit einer Geschwindigkeit von 25 Kilometer pro Stunde. Am 3. Oktober 1906 (am 23. August 1906 lt. Bahnhofchronik Perg) wurde die Fahrgeschwindigkeit auf 40 Kilometer pro Stunde erhöht, mit Ausschluss einer kurzen Strecke vor Grein, wo die Bahnanlage keine höhere Geschwindigkeit zuließ.[21]

Zuständigkeiten

  • Von der Eröffnung der Strecke Mauthausen-Grein im Jahr 1898 bis Ende 1909 war die Lokalbahn der Staatsbahndirektion Linz unterstellt.
  • Von Anfang 1910 bis Ende 1929 war die Lokalbahn der Staatsbahndirektion Wien, k.k. Betriebsleitung Krems, unterstellt.
  • Mit Wirkung 1. Jänner 1930 war die Lokalbahn verstaatlicht und Teil des Wirtsdhaftskörpers "Österreichische Bundesbahnen" zur treuhändigen Verwaltung und Betriebsführung durch die Bundesbahn-Direktion Wien übergeben.

Fahrpreise

Zum Zeitpunkt der Eröffnung wurden die Fahrpreise ab dem Bahnhof Perg wie folgt festgelegt (II. Klasse, III. Klasse):

  • Aisthofen 15 Kronen,, 10 Kronen
  • Schwertberg 16 Kronen, 11 Kronen
  • Mauthausen 31 Kronen, 21 Kronen
  • Auhof 15 Kronen, 10 Kronen
  • Arbing 22 Kronen, 15 Kronen
  • Baumgartenberg 34 Kronen, 23 Kronen
  • Saxen 43 Kronen, 29 Kronen
  • Dornach 53 Kronen, 35 Kronen
  • Grein 68 Kronen, 45 Kronen

Bahngebäude und sonstige bauliche Anlagen

Der ehemalige Lokschuppen beim Bahnhof Grein-Bad Kreuzen wurde 2011 abgerissen
Das bereits zur Strecke Grein-Krems zählende Aufnahmsgebäude, des Bahnhofs Sarmingstein steht unter Denkmalschutz
Keines der Bahnhofsgebäude entlang der Machlandbahn zwischen Mauthausen und Grein-Bad Kreuzen steht unter Denkmalschutz.
  • Bahnhof Arbing, errichtet 1898 im Stil der Gründerzeit, zuletzt umgebaut 2010/2011[22]. Das Gebäude wurde 2017 abgerissen.
  • Bahnhof Grein-Bad Kreuzen, errichtet 1898, zuletzt umgebaut 2010/2011,
  • Gütermagazin Grein-Bad Kreuzen, abgerissen 2011,
  • Lokschuppen Grein-Bad Kreuzen, abgerissen 2011
  • Bahnhof Mauthausen, errichtet 1898, saniert zuletzt 2012, ein Abriss des Gebäudes ist vorgesehen.[23]
  • Bahnhof Perg, errichtet 1897/1898, eröffnet am 20. Juni 1898, erste Umbauten 1938, dann 1960 beim Nebengebäude, 1968 beim Magazin, größerer Bahnhofsumbau und Renovierung 1977/78, zuletzt saniert 2012, ein Abriss des Gebäudes ist vorgesehen
  • Bahnhof Perg, Gütermagazin, wurde 2013 abgerissen
  • Bahnhof Saxen, errichtet 1898, zuletzt umgebaut 2010/2011,
  • Bahnhof Schwertberg, errichtet 1898, das Gebäude wurde 2007 abgerissen.
  • Haltestelle Aisthofen, Haltestelle 2017 um 100 Meter nach Norden verlegt, Gebäude 2017 veräußert
  • Haltestelle Auhof, 1961 wurde der Holzbau durch einen Ziegelneubau ersetzt, die Haltestelle wurde 1995 aufgelassen (das Gebäude steht aber nach wie vor), die Haltestelle Perg-Schulzentrum wurde am 14. September 1999 eröffnet.
  • Haltestelle Dornach
Folgende Bahnhofsgebäude der Donauuferbahn zwischen Grein-Bad Kreuzen und Sarmingstein stehen unter Denkmalschutz
  • Bahnhof Sarmingstein, Aufnahmsgebäude
6 Viadukte der Donauuferbahn stehen unter Denkmalschutz
Folgende Eisenbahn-Viadukte im Strudengau stehen unter Denkmalschutz

In der Stadt Grein und in der Marktgemeinde St. Nikola im Strudengau wurden sechs Viadukte der Donauuferbahn unter Denkmalschutz. Betont wird damit die geschichtliche und kulturelle Bedeutung der Viadukte. Sie stellen anschauliche und seltene Zeugnisse der Konstruktions- und Gestaltungsweise von Brückenbauten dar. Trotz der Verwendung von voluminösem Steinmaterial entstanden formschöne, in die Landschaft eingebundene Bauwerke. Die Stein-Viadukte wurden Ende des ersten Jahrzehnts des 20. Jahrhunderts bei der Errichtung der Donautalbahn von Grein-Bad Kreuzen nach Krems errichtet.[24]

  • Kreuznerbach-Viadukt bei km 76,203

Das Kreuznerbach-Viadukt mit fünf Bögen wurde 1908 errichtet und hat eine Länge von 76 Metern. Es überspannt den Kreuznerbach, die Landesstraße L573 (Greinerwaldstraße), einen Geh- und Radweg und einen Feldweg in einer Höhe von 13,8 Metern. Es wurde zuletzt 2016 saniert und steht seit 2012 unter Denkmalschutz.[25]

  • Greinmühlbach-Viadukt bei Km 75,185

Das Greinmühlbach-Viadukt mit fünf Bögen wurde 1908 errichtet, hat eine Länge von 67 Metern und überspannt den Greinerbach, die Greinerbachstraße, die Friedhofstraße und die Feldgasse in 16 bis 18 Metern Höhe. Es wurde zuletzt 2016 saniert und steht seit 2012 unter Denkmalschutz.[26]

  • Ramesböckbach-Viadukt bei km 73,938

Das Ramesböckbach-Viadukt mit drei Bögen wurde 1908 errichtet, ist 56,5 Meter ?lang und überspannt den Ramesböckbach und die B 119 (Greiner Straße) in 15 bis 18 Metern Höhe.[27]

  • Gießenbach-Viadukt bei km 72,910

Das Gießenbach-Viadukt mit sieben Bögen wurde 1909 errichtet. Es gilt als das interessanteste Bauobjekt der gesamten Strecke, ist 120 Meter lang und überspannt den Gießenbach in 30 Metern Höhe. Es ist die höchste Überführung zwischen Sankt Valentin und Wien.

  • Dimbach-Viadukt bei km 71,171

Das Dimbach-Viadukt wurde 1908 errichtet, ist 76 Meter lang und überspannt den Dimbach in der Marktgemeinde St. Nikola im Strudengau in einer Höhe von 14,5 Metern.

Transportleistung

Von Jänner bis Oktober 1899 wurden 84.7898 Personen und 16.100 Tonnen Güter befördert. 1905 wurden 123.594 Fahrgäste und 3.966 Tonnen Güter befördert. 1906 beförderte die Bahn 1906 in den Monaten Jänner bis November 119.500 Personen.

Rübentransport

Das Machland ist seit dem 19. Jahrhundert ein Anbaugebiet für Zuckerrüben. Die Rüben wurden u.a. im Bahnhof Perg auf Eisenbahnwaggons verladen und zur Zuckerfabrik Enns transportiert. In der Bahnhofschronik von Perg ist 1934 im Zusammenhang mit der Aufstellung einer Waage erstmals ein Bestandsvertrag mit der Ennser Zuckerfabrik erwähnt. Am 11. November 1953 wurde eine Rübenstürzanlage errichtet, mit der jährlich bis zu 300 Eisenbahnwaggons beladen wurden. Die Anlage wurde 1969 stillgelegt und abgebaut, weil der Transport mit LKW´s günstiger war. Die bestehende Strassenbrückenwaage der Zuckerfabrik Enns wurde an die Firma Altzinger verkauft. Die Rübentransporte mit der Bahn wurden später wieder aufgenommen (bis 1988 zur Zuckerfabrik Enns), dann zur Zuckerfabrik Tulln Eine Verladestelle für Zuckerrüben samt ostseitig eingebundenem Gleisanschluss wurde auf dem Gemeindegebiet von Naarn im Machlande südlich von Aisthofen eingerichtet. Das ehemalige Anschlussgleis für die Firma Altzinger in Perg dient während der Rübenkampagne zum Abstellen von Rübenzügen. Für den Abtransport der beladenen Züge Richtung St. Valentin muss der Zug in Perg gestürzt werden. Da der Bahnhof Perg ein Taktknoten ist, müssen die Rübenzüge auf dem Anschlussgleis die Abfahrt der sich kreuzenden Züge abwarten.[28] Weitere mit Anschlussgleisen ausgestattete Rüben-Verladestellen in Mauthausen und in Aisthofen wurden aufgelassen.

Fahrzeugtransport

Ab 1964 diente das Anschlussgleis der Firma Manner in Perg der Firma Hödlmayr unter Verwendung einer neu errichteten Kopframpe für die Entladung von Fahrzeugen (Traktoren). 1967 wurde dort beim Einsturz eines Holzschuppens ca. 200 Traktoren beschädigt. Gemeinsam mit der ÖBB gründete Hödlmayr 1997 die Gesellschaft Car Rail Logistics.[29] Die 2016 gegründete Hödlmayr Rail Logistics gehört zur Gänze Hödlmayr. Die Fahrzeuge werden teilweise mit Zügen angeliefert und abgeholt. In Schwertberg wurde ein Anschlussgleis in das Firmengelände eingerichtet. Der Bahnhof Schwertberg hat zwar drei Durchgangsgleise, jedoch kein weiteres Abstellgleis, sodass fallweise auf Anschlussgleise in Perg und Mauthausen ausgewichen werden muss. 2017 hat das Unternehmen fünf weitere Ganzzüge mit insgesamt 110 Doppelstock-Waggons angeschafft. Es werden etwa 20 % der Transporte mit der Bahn abgewickelt.[30]

Kaolin-Transport

Von 1923 bis 1981 wurde Roh-Kaolin, das mit Werkszügen der Kamig aus dem Aisttal nach Schwertberg transportiert wurde, auf Waggons der Bahn verladen und zur Aufbereitungsanlage nach Aisthofen transportiert. Seit 1981 wird für den Transport des Rohkaolins eine Pipeline verwendet. Das Anschlussgleis ist für den Abtransport der in Aisthofen erzeugten Produkte nach wie vor in Betrieb.

Granit-Transport

Ab 1904

Zugmaterial auf der Donauuferbahn (Wachau)

Diesellokomotiven und -Triebwägen
  • ÖBB 2016, Hercules, ab Februar 2004 mit Schlierenwagen, ab Dezember 2007 Wendezüge
  • ÖBB 2043, ab 1966, Einsatz bei Bauzügen und bei Mangel an Lokomotiven als Ersatz für die ÖBB 2016 bei Rüben- und Holzzügen (Holz aus Wein-Ispersdorf), eine andere Lokomotive dieser Art war mit Schlierenwagen grün und rot/elfenbeinfarben als Radtransportwagen eingesetzt.
  • ÖBB 2045, ab 1952 und bis 1993, auf der Donauuferbahn eine grüne Lok mit Sparten- und Dienstwagen bis zum Fahrplanwechsel 1984/85 und eine rote Lok als Bauzug
  • ÖBB 2048, bis 2003
  • ÖBB 2050, ab 1972
  • ÖBB 2060, ausgemustert
  • ÖBB 2062, Diesellok, die von 1958 bis 1966 von den Jenbacher Werken gebaut wurde und auf der Donauuferbahn mit blau/elfenbeinfarbigen Spartenwagen bis 1967 im Pendelverkehr zwischen St. Valentin und Mauthausen eingesetzt wurde.
  • ÖBB 2070, mit Autotransportzug, Firma Hödlmayr, Schwertberg
  • ÖBB 2143, ab 1972, auf der Donauuferbahn mit grünem und rot/elfenbeinfarbenen ehemaligem Eilzugwagen ab 1982 und mit Schlierenwagen im Planverkehr bis 2004 und mit Postwagen bis 1997 unterwegs
  • ÖBB 5022, Desiro, seit 28. März 2008 im Einsatz
  • ÖBB 5042, ab 1937 bis 1989
  • ÖBB 5044, ab 1938 bis 1988
  • ÖBB 5046,
  • ÖBB 5047, Dieseltriebwagen mit Beiwagen (von 29. Mai 1988 bis 6. April 2008)
  • ÖBB 8081, Dieseltriebwagen, dreiteiliger Schienenbus (Motorwagen 5081, Mittelwagen 7081 und Steuerwagen 6581), verkehrte in den 1960er-Jahren auf der Donauuferbahn.
  • ÖBB 5145, nur Sonderfahrten
  • ÖBB 5146, ab Mitte der 1950er-Jahre, auf der Donauuferbahn meist in Verbindung mit dem antrieblosen Steuerwagen 6546, bis 1997. Bis 1980 wurden auch die Milchwagen der ehemaligen Molkerei Baumgartenberg mitgeführt.
  • Draisenen
  • ÖBB X626, Motorbahnwagen (Draisine), gehörte zur ehemaligen Bahnmeisterei Grein-Bad Kreuzen
Dampflokomotiven
  • BBÖ 378 bzw. nach 1938 DRB 93.1301 bis 1467, nach 1945 ÖBB 93.1468 bzw. ÖBB 93.1500, gebaut zwischen 1927 und 1931, bis in die 1960er-Jahre in Betrieb, auf der Donauuferbahn mit grünen Sparten- und Dienstwagen bis 1968.
  • ÖBB 52, Kriegslokomotiven, waren bis 1976/7 im Einsatz, Einsatz dieser Lokomotiven auf der Donauuferbahn ab 1965 für die Zementzüge zum Bahnhof Baumgartenberg, solange sich dort der Verladebahnhof für den Bau des Donaukraftwerks Wallsee-Mitterkirchen befand (bis zum Winterfahrplan 1969)
  • ÖBB 657, auf der Donauferbahn nach Kriegsende mit Bezirksgüterzug und Dienstwagen bis ca. 1960 im Einsatz
  • BBÖ DT 1 bzw. nach 1938 DRB Baureihe 75.1, nach 1945 ÖBB 3071, gebaut zwischen 1935 und 1938, bis in die 1960er-Jahre in Betrieb
  • kkStb 54 Lokomotive der k.k. Staatsbahn, noch aus der Zeit der Monarchie. Diese Lok war 1959 in St. Valentin im Einsatz und kam gelegentlich mit dem Bezirksgüterzug auf die Donauuferbahn
  • BBÖ 97 bzw. später BBÖ 12, ursprünglich 1898 für die Localbahn Mauthausen-Grein mit den Nummern 19752 und 19753 gebaut, 1905 für die österreichische Staatsbahn umnumeriert in 97.152 und 97.153 und 1934/35 zur 12.01 und 12.02 umgebaut und von der Deutschen Reichsbahn als 69 001 und 69 002 weitergeführt. 69.001 wurde 1942 ausgeschieden, 69.002 nach dem Krieg von der ÖBB als 69.02 weiterbetrieben.[31][32]
  • kkStB 199, gebaut und angeschafft 1909 bzw. 1910 für den Betrieb zwischen Mauthausen und Krems auf der Donauuferbahn (vier Lokomotiven).
  • kkStB 7 Schnellzug-Schleppertender-Lokomotive, 1879/80, bis 1929 im Einsatz, Name der Lokomotive "Grein", unsicher, ob sie auch auf der Machlandbahn eingesetzt wurde
Dampftriebwagen

Verstaatlichung und weitere Entwicklung

Schleife Ennsdorf (seit 14. August 2005)

Die Bahnstrecke zählte ab der Eröffnung zum Bahnnetz der Staatseisenbahnverwaltung (k.k. Eisenbahn-Ministerium in Wien - k.k. Staatsbahn-Direktion Linz bis 1923, dann österreichische Bundesbahn-Generaldirektion der Österreichischen Bundesbahnen Wien - Bundesbahndirektion Linz), die auch für den Betrieb verantwortlich zeichnete. Die Localbahn Mauthausen-Grein wurde mit Wirkung 1. Jänner 1930 verstaatlicht. Als Liqudatoren der Gesellschaft fungierten u.a. Hans Gabler, 1939 wurde die Eisenbahnstrecke der Deutschen Reichsbahn eingegliedert.

1936 wurde die Auflassung der Localbahnstrecke Mauthausen-Krems und die Nutzung der Trasse für den Bau einer Fernstraße erörtert.[34]

1943 errichtete die Deutsche Reichsbahn eine Schleife bei Enndorf, die eine direkte Verbindung von Mauthausen Richtung Linz ermöglichte und St. Valentin nicht mehr tangierte. Die Strecke wurde noch im 2. Weltkrieg zerstört und danach abgebaut. Sie war von 12. Jänner 1943 bis Mai 1945 in Betrieb.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die dem Staat Österreich gehörenden Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) Eigentümer der Donauuferbahn. Erst ab 1962 wurden verschiedene Moderniserungen vorgenommen, beispielsweise 1962 Einfahrsignale (Flügel) und 1964 einfache Mittelstellwerke (5007) in den Bahnhöfen Perg und Schwertberg. Der Plandampfbetrieb wurde 1968 eingestellt und seit dem Sommerfahrplan 1969 erfolgt kein Dampfbetrieb mehr auf der Donauuferbahn. Am 1. Juni 1983 wurde der Zugleitfunk zwischen den Zugleitbahnhöfen Spitz an der Donau und Grein/Bad Kreuzen und am 27. September 1987 jener zwischen Grein-Bad Kreuzen und Perg eingeführt. Am 27. November 1988 wurde in Perg von Flügel- auf Lichtsignale umgestellt. Seit April 1998 wurde GPS auf allen Nebenbahnen eingeführt. Seit 1. April 2000 sind die Bahnhöfe Mauthausen, Schwertbergh und Perg nur noch mit Fahrdienstleitern besetzt.

Eine Lichtanlage und ein Halbschranken erhöhte ab 25. November 1969 die Verkehrssicherheit bei der Eisenbahnkreuzung mit der B3 in Aisthofen.

Die Bahninfrastruktur auf niederösterreichischem Gebiet östlich von Sarmingstein wurde 2010 vom Land Niederösterreich übernommen und Ende 2010 endete dort der Zugverkehr mit Ausnahme von touristischen Aktivitäten auf Teilen der Strecke. Die Einstellung des Personenverkehrs zwischen Sarmingstein und Emmersdorf erfolgte am 26. Oktober 2009 zur Gänze, zwischen Emmerdorf und Spitz beschränkt sich ab diesem Zeitpunkt der Personenverkehr auf die Monate April bis Oktober. Zwischen Sarmingstein und der Ladestelle Loja war jahrelang nur noch Schotterverkehr zulässig. Am 27. November 2010 führ der letzte Zug von Linz nach Spitz an der Donau. Am 12. Dezember 2010 wurde der Personenverkehr zwischen Spitz und Emmersdorf zur Gänze eingestellt und in der Bahnhof Spitz ist nicht mehr besetzt. 2011 übernahm die NÖWOG die Wachaubahn zwischen Sarmingstein und Krems. Seit 24. August 2017 sind die Bahnhöfe Mauthausen, Schwertberg und Perg nicht mehr besetzt. Ab 2020 werden auf Grund der Inbetriebnahme neuer Einfahr- und Ausfahrsignale und der Installation neuer Schrankenanlagen alle Bahnhöfe von St. Valentin aus ferngesteuert.

Auf oberösterreichischem Gebiet zählt die Donauuferbahn zwischen St. Valentin und seit 2005 auch Enns und Sarmingstein zu den Säulen des Nahverkehrs und gilt als Musterbeispiel für eine erfolgreiche Regionalbahnstrecke.[35][36][37]

Anschlussgleise (Stand 2018)

  • 426: KAMIG, Schwertberg, Perg
  • 494: Verein österreichischer Rübenbauern (VÖR), Naarn
  • 495: Hödlmayr Logistics, Schwertberg
  • ehemalige Anschlussgleise in Perg für das Lagerhaus Ost ab 1953, für die Fa. Altzinger ab 1960 und für das Lagerhaus West ab 1977
  • ehemaliges Anschlussgleis (Schleppgleis) in Perg für die von der Familie Manner im Jahr 1919 errichteten Marmeladefabrik[38] und das 1911 errichteten Sägewerk[39] zur Verladung der Schnittware und von Blochholz (ab 1911). Das Anschlussgleis wurde 1911 in Betrieb genommen.
  • ehemaliges Anschlussgleis in Baumgartenberg für die Lagerhausgenossenschaft Grein, die Firma Steininger, die Molkerei und die Forstbetriebe
  • ehemaliges Anschlussgleise während der Errichtung des Donaukraftwerks Wallsee-Mitterkirchen. Der Bahnhof Baumgartenberg hatte Versorgungsaufgaben. Die dafür notwendigen Gleise wurden später abgebaut.
  • ehemaliges Anschlussgleis in Sarmingstein für die Verladung von Granit aus Gloxwald und Transport zur Baustelle des Kraftwerks Ybbs-Persenbeug.

Literatur

  • Seite 13: Haupt- und Lokalbahnen: Mauthausen - Grein - Bad Kreuzen - Krems (vollspurig), Beschreibung der Betreiber, der Konzessionsgrundlage und des Betriebsbeginns.
  • Seite 39: Aktenband 68, 7. Protokoll der Trassenrevision und Stationskommission am 26., 27. und 28. April 1899, Talon einer Aktie
  • Seite 40: Plansammlung: Aktenband 71, 18. Mauthausen-Grein, Evidenznummer 308 bis 316
  • Seite 45: Plansammlungen, Aktenband 72, Stationspläne: 17. Strecke Mauthausen - Grein-Bad Kreuzen (Schwertberg, Perg, Arbing, Saxen, Baumgartenberg, Grein-Bad Kreuzen, alle aus 1898
  • Seite 73: Vorsorgen für die militärische Benützbarkeit der Eisenbahnen: Aktenband 105, Ausführungsvorschriften und Kriegsfahrordnungsbefehle für den Bereich der Staatsbahndirektion Linz, 1898-1914, Krems an der Donau - Mauthausen, KJ.F.O. Heft Ih, Auflage 1911
  • Seite 85: Nachtrag, Lokalbahn-Bauten betreffend, Schachtel 1 bis 6:
  • Mauthausen - Grein Lokalbahn-Bau 1897, Erweiterung der Station Mauthausen 1897
  • 1910 Projekt einer schmalspurigen elektrischen Lokalbahn Perg - Pierbach
  • Projekte ab Mauthausen Richtung Waldviertel und Projekte ab Pregarten Richtung Waldviertel
  • Seite 89: Mappe 5: Lokalbahn Mauthausen - Grein AG, Wien, Geschäftsberichte für 1900 und 1902

Medien

Weblinks

 Localbahn Mauthausen-Grein – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien auf Wikimedia Commons

Sonstige Quellen

  • Aufzeichnungen von Rudolf Dietze, Perg

Einzelnachweise

  1. ÖBB: Sicherheitsoffensive auf Donauuferbahn - Streckensperre und Schienenersatzverkehr abgefragt am 4. März 2018
  2. Beilage zum Linzer Volksblatt vom 30. September 1871 abgefragt am 5. Februar 2018
  3. Österreichische Nordostbahn, Denkschrift über die projectirte Eisenbahn Linz - Neustift - Iglau - Wildenschwert - mit Abzweigung Neustift - Brünn, Selbstverlag des Comités, Linz, 1871
  4. Carl Foltz: Die Linz-Brünner-Bahn, in: Landwirtschaftliche Zeitschrift von und für Oberösterreich, XV. Jahrgang, Nummer 10, , Linz, 15. Mai 1871 abgefragt am 10. Februar 2018
  5. Communikationswesen. In: Der Bautechniker, 2. Dezember 1887, S. 5 (Online bei ANNO)Vorlage:ANNO/Wartung/bau
  6. Bahnprojekt Mauthausen - St. Georgen an der Gusen. In: Tages-Post, 24. Oktober 1908, S. 10 (Online bei ANNO)Vorlage:ANNO/Wartung/tpt
  7. Schwertberger Kaolinzug. In: Der Bautechniker, Jahrgang 1900, S. 158 (Online bei ANNO)Vorlage:ANNO/Wartung/bau
  8. Bahnprojekt Grein - Königswiesen Groß Gerungs. In: Der Bote aus dem Waldviertel. Organ der deutschen verfassungstreuen Partei / Der Bote aus dem Waldviertel, 15. Juni 1910, S. 3 (Online bei ANNO)Vorlage:ANNO/Wartung/bwv
  9. Grein Königswiesen Groß Gerungs. In: Oesterreichische Land-Zeitung / Deutschösterreichische Land-Zeitung, 6. März 1909, S. 20 (Online bei ANNO)Vorlage:ANNO/Wartung/olz
  10. Eisenbahnarchiv im Oberösterreichischen Landesarchiv, Stichwort Pierbach abgefragt am 10. Februar 2018
  11. Normalspurige Localbahn Mauthausen-Grein. In: Linzer Volksblatt, 20. Mai 1896, S. 3 (Online bei ANNO)Vorlage:ANNO/Wartung/lvb
  12. 494. Sitzung des Abgeordnetenhauses vom 13. Mai 1896, Regierungsvorlage betreffend die im Jahr 1896 sicherzustellenden Bahnen niederer Ordnung: Artikel I. Die Regierung wird ermächtigt, unter den Bedingungen dieses Gesetzes die Ausführung der nachstehenden Bahnen niederer Ordnung sicherzustellen, und zwar ....7. von der Station Mauthausen der Staatsbahnlinie St. Valentin - Gaisbach - Wartberg über Schwertberg und Perg nach Grein; Artikel III. Für die ... Eisenbahnen kann bei Ertheilung der Concession vom Staate auf die Dauer von 76 Jahren, vom Tage der Concessionsertheilung an gerechnet, die Garantie eines jährlichen Reinerträgnisses gewährt werden, welches dem Erfordernisse für die vier Percent nicht überschreitende Verzinsung und die Tilgungsquote der zum Zwecke der Geldbeschaffung für die obige Bahnen aufzunehmenden Anlehen in den unten folgenden Maximalbeträgen entspricht, so zwar, dass wenn die jährlichen Reinerträgnisse der vorgenannten Bahnen die für dieselben garantirten Beträge nicht erreichen sollten, das Fehlende von der Staatsverwaltung zu ergänzen sein wird. Maximalbetrag in Gulden österr. Witbr. Noten .... Maximalbetrag Mauthausen - Grein 1.200.000. Artikel V. Die Zusicherung der im Artikel III bezeichneten Staatsgarantie ist an die Bedingung geknüpft, dass von den betheiligten Königreichen und Ländern aus Landesmitteln und von den Interessenten zusammen oder von einem dieser Theile allein mindestens die nachstehenden Beiträge zu den Kosten der Ausführung dieser Bahnlinie geleistet werden: .... Mauthausen - Grein 220.000.
  13. Finanzierungplan: Kostenvoranschalg 1.400.000 Gulden, davon 1.200.000 Gulden Prioritätenanleihe mit staatlicher Verzinsungsgarantie, 220.000 Gulden Aktienkapital (170.000 Gulden von Gemeinden und Interessenten und 50.000 vom oberösterreichischen Landtag. Veranschlagte jährliche Reinerträgnisse 18.000 Gulden.
  14. Verordnungsblatt aus dem Jahr 1896 abgefragt am 10. März 2018
  15. Generalversammlung 1904. In: Wiener Zeitung, 28. April 1904, S. 15 (Online bei ANNO)Vorlage:ANNO/Wartung/wrz
  16. Historische Wertpapiere, in: Webpräsenz www.geerkens.at abgefragt am 5. Februar 2018
  17. Eröffnung der Bahn Krems-Grein, in: Österreichische Landzeitung vom 4. Dezember 1909 abgefragt am 5. Februar 2018
  18. Leopold Riegler: 100 Jahre Donautalbahn - Strudengaubahn, Grein, 2009 abgefragt am 5. Februar 2018
  19. Gerhard Pilz: Die Entwicklung des Verkehrswesens, in: Heimatverein Perg und Stadtgemeinde (Herausgeber): Heimatbuch der Stadt Perg 2009, S 445 bis 450
  20. k.k. Staatsbahnen. In: Vorarlberger Landes-Zeitung, 5. November 1898, S. 4 (Online bei ANNO)Vorlage:ANNO/Wartung/vlz
  21. Josef Mayr, Geschichte von Mauthausen, Mauthausen, 1908, S 204
  22. Michael Köck, Arbing: Kein Denkmalschutz für altes Bahnhofsgebäude, in: Bezirksrundschau Perg vom 18. Juli 2017 abgefragt am 4. März 2018
  23. Michael Köck: Bahnhofsgebäude in Mauthausen wird abgerissen, in: Bezirksrundschau fom 18. Oktober 2017 abgefragt am 4. März 2018
  24. Robert Zinterhof: Denkmalschutz für Eisenbahn-Viadukte, in: Bezirksrundschau Perg vom 10. Oktober 2012 abgefragt am 4. März 2018
  25. Ulrike Plank: Knapp 800.000 Euro für 108 Jahre altes Eisenbahnviadukt in Grein, in: Bezirksrundschau vom 17. November 2016 abgefragt am 4. März 2018
  26. Michael Köck: Grein: Eisenbahnviadukt erstrahlt in neuem Glanz, in: Bezirksrundschau vom 10. November 2017 abgefragt am 4. März 2018
  27. Markus Hochgatterer: Zellauffrischung für 106-jähriges Eisenbahnviadukt an der Donauuferbahn, in: Perger Tips vom 29. September 2015 abgefragt am 4. März 2018
  28. Foto eines Rübenzuges abgefragt am 10. März 2018
  29. Hödlmayr und Rail Cargo Austria gründen Car Rail Logistics, in: Apa OTS vom 6. März 1997 abgefragt am 10. März 2018
  30. Ausbau der Sparte International Rail Logistics bei Hödlmayr, in: Webpräsenz der Österreichischen Verkehrszeitung vom 4. August 2017 abgefragt am 10. März 2017
  31. BBÖ 97 Lokstatistik von Pospichal abgefragt am 2. April 2018
  32. BBÖ 12 Lokstatistik von Pospichal abgefragt am 2. April 2018
  33. Reihe 3041, in: Webpräsenz von Die Eisenbahnen in Österreich abgefragt am 27. März 2017
  34. Leopold Örley: Das Fernstraßenproblem Europas und seine Lösung für Länder geringerer Bevölkerungsdichte, Wien, 1936, S 50f
  35. Österreich: Die Donauferbahn St. Valentin - Grein Krems. Teil 1 und 2, in: Webpräsenz des Dokumentationszentrums für Europäische Eisenbahnforschung abgefragt am 4. März 2018
  36. Markus Hochgatterer: Sicherheitsoffensive entlang der Donauuferbahn: 30 Übergänge werden aufgerüstet, erneuert oder aufgelassen, in: Perger Tips vom 1. Dezember 2016 abgefragt am 4. März 2018
  37. Bernhard Leitner: Donauuferbahn: Mehr Sicherheit bei Bahnkreuzungen, in: Oberösterreichische Nachrichten vom 1. Dezember 2016 abgefragt am 4. März 2018
  38. BH-Perg S. 27 abgerufen am 2. April 2018
  39. Karl Manner ist tot in der Rundschau vom 27. April 2015 abgerufen am 2. April 2008
  40. Eisenbahnarchiv im oberösterreichischen Landesarchiv abgefragt am 10. Februar 2018