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Neustifter Kirtag

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Der Neustifter Kirtag ist ein Kirtag, der seit 1754 in Neustift im 19. Wiener Gemeindebezirk stattfindet. Höhepunkte sind Umzüge mit einer historischen Hauer-Krone, eine Feldmesse sowie die Aufstellung eines „Hiata-Baumes“.

Geschichte

Anlässlich einer Missernte im Jahr 1752 konnten die Weinbauern in Wien ihre Steuern nicht zahlen. Kaiserin Maria Theresia erlies den Weinbauern die Steuern und erhielt als Dank dafür eine aufwendig gestaltete Erntekrone. Diese wurden ein Jahr im Schloss Schönbrunn aufbewart. Mit dem Erlass, jährlich ein Fest am Tag des Kirchenpatrons abzuhalten, erhielten die Bauern die Krone zurück. Die Winzerkrone selbst wird seither im Chorherrnstift Dorothea, welches seit 1783 zum Stift Klosterneuburg gehört, aufbewahrt. 1843 erwarb der gebürtige Neustifter Richter Josef Eischer das Haus und benannte den Aufbewahrungsraum „Kronenstüberl“. Seit 1754 wird der Kirtag jährlich in Neustift und Salmannsdorf abgehalten.

Im Jahr 2013 fiel das Fest mit dem Jubiläum „300 Jahre Kirche in Neustift“ zusammen.

Rahmenprogramm

Der Kirtag findet immer am Wochenende nach dem Feiertag des heiligen Rochus statt. Während des viertägigen Festes wird die Rathstraße zur Fußgängerzone in der auch die Marktstände aufgebaut werden. Der feierlich, musikalisch umrahmte Umzug mit der traditionellen Hauerkrone ist der offzielle Höhepunkt des Kirtags. Die Neustifter Weinhauer locken damit huntertausende Gäste an und stellen Jahr für Jahr die restliche Umgebung logistisch und verkehrstechnisch vor große Herausforderungen.


Weblinks