Niederedlitz

Aus Regiowiki
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Niederedlitz (Dorf)
Ortschaft
Katastralgemeinde Niederedlitz
Niederedlitz (Österreich)
Red pog.svg
Die Karte wird geladen …
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Waidhofen an der Thaya (WT), Niederösterreich
Gerichtsbezirk Waidhofen an der Thaya
Pol. Gemeinde Thaya
Koordinaten 48° 52′ 18″ N, 15° 18′ 18″ O48.87166666666715.305470Koordinaten: 48° 52′ 18″ N, 15° 18′ 18″ Of1
Höhe 470 m ü. A.
Einwohner der Ortschaft 161 (1. Jän. 2020)
Fläche d. KG 8,11168 km²
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 06500
Katastralgemeinde-Nummer 21161
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS
f0
f0
161

Niederedlitz ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde der Gemeinde Thaya im Bezirk Waidhofen an der Thaya in Niederösterreich.

Geschichte

Der Ort wurde erstmals 1230 urkundlich erwähnt. Das ursprünglich als Linsenangerdorf angelegte Dorf entwickelte sich durch weitere Verbauung zu einem Doppelstraßendorf. Im 15. Jahrhundert wurde vermutlich ein Adelssitz errichtet, der aber nicht mehr erhalten ist. Im Bauernaufstand 1596/97 wurden die hiesigen Bauern Georg Leydl und Martin Hiersch als Aufrührer zum Tod verurteilt und zwischen dem Kloster und der Stadt Zwettl an einen Baum gehängt. 1618 verkaufte Hans Wenzel von Peuger eine Hälfte der Burg und baute im Dorf ein neues Schloss, das vermutlich südlich der Ortskapelle lag. Um 1730 soll auf den Grundmauern dieses Schlosses eine Schule und ein Bauernhaus erbaut worden sein, das weiterhin „Schlössl“ genannt wurde.

Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in der Ortsgemeinde Niederedlitz ein Gastwirt, zwei Gemischtwarenhändler, eine Mühle, ein Sägewerk mit Elektrizitätswerk, ein Schmied, zwei trafikanten, ein Tischler und zahlreiche Landwirte ansässig.[1]

Persönlichkeiten

  • Franz Žak (1917–2004), Diözesanbischof von St. Pölten, wurde hier geboren

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938 PDF, Seite 374