Projekt Friedenspagode Gföhl

Aus Regiowiki
Wechseln zu: Navigation, Suche

Die Friedenspagode Gföhl ist ein gescheitertes Bauprojekt einer Friedenspagode in der Gemeinde Gföhl in Niederösterreich.

Bauprojekt

Die Stupa mit einem Durchmesser von 25 m sollte im Osten der Gemeinde Gföhl südlich der Kremser Straße B37 errichtet werden. Das Gebäude mit ca. 600 m² sollte Meditationsräume sowie sieben Wohnstudios für die Ordensmönche und Ordensnonnen beinhalten. Beim Parkplatz für Besucher sollte weiters ein kleiner Kiosk mit Sanitäranlagen errichtet werden.[1] In Gföhl gab es am 13. November 2011 einen Informationsabend mit dem Mönch und Projektleiter Bop Jon Sunim Tenzin Tharhim und der Mönchin und Ärztin Birgit Schweiberer.[2]

Politik

Das Bauprojekt wurde vom Bürgermeister Karl Simlinger unterstützt. Es gab Widerstand gegen das Projekt, unterstützt vom Abgeordneten zum Nationalrat und Landeschef der BZÖ Niederösterreich Ewald Stadler. Deshalb hat der Gemeinderat beschlossen, für den 12. Februar 2012 eine Volksbefragung anzusetzen. In einer Erklärung haben Persönlichkeiten, wie der Abt Christian Haidinger vom Stift Altenburg, Die Furche-Herausgeber Heinz Nußbaumer, der Dekan der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien Martin Jäggle und Ernst Fürlinger vom Zentrum Religion und Globalisierung der Donau-Universität Krems eine sachliche und respektvolle Diskussion eingemahnt.[3]

Religionsvertreter

Gerhard Weißgrab, Präsident der Österreichische Buddhistische Religionsgesellschaft, entgegnete Ewald Stadler und bat um ein wertschätzendes und friedvolles Miteinander.[4] Der römisch-katholische Bischof Klaus Küng der Diözese St. Pölten zeigte sich verwundert über die Größe des geplanten Projektes, ihn störte auch die Benennung als Welt-Friedens-Denkmal und die Benennung des Gartens mit Friedensgarten.[5][6]

Weblinks

Einzelnachweise