Reichenau (Kärnten)

Aus Regiowiki
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Reichenau ist eine Gemeinde im Bezirk Feldkirchen in Kärnten.

Übersicht der Gemeinde in Wikipedia


Die ausklappbaren Informationen werden aus dem aktuell verfügbaren Artikel bei der Deutschsprachigen Wikipedia eingebunden.
Zur Ansicht der kompletten Information kann mit der Bildlaufleiste (Scrollbar) an der rechten Seite des Fensters navigiert werden. Das Anklicken von Verweisen (Links) innerhalb des Fensters ruft die entsprechenden Seiten der Deutschsprachigen Wikipedia auf. Um die ursprüngliche Anzeige wieder herzustellen, ist die gesamte Seite erneut zu laden. Um einen Wikipedia-Artikel zu bearbeiten, muss man den Artikel direkt in Wikipedia aufrufen! Der Link dazu ist Reichenau (Kärnten) .

Regionales aus der Gemeinde
Du weißt sicher mehr über diese Gemeinde oder diesen Bezirk - deshalb mach mit, mit Texten oder Fotos - wie? das siehst Du hier

46.854166666713.8930555556Koordinaten: 46° 51′ N, 13° 54′ O

Die Karte wird geladen …
Ganzseitige Karten: Reichenau (Kärnten)46.854166666713.8930555556


Gemeindegliederung

Sehenswürdigkeiten

Gemeindebetriebe

Freizeitanlagen

Öffentliche Einrichtungen

Blaulichtorganisationen

Polizeiinspektion Patergassen
  • FW-KZ.jpg Feuerwehr (Abschnitt: 2, Feldkirchen Feuerwehren)
FF Ebene Reichenau
Löschgruppe Turracherhöhe
FF Petergassen

Feuerwehrhäuser der Wehren in der Gemeinde

Schulen

Wirtschaft

Vereine

Personen

Reichenau in Legende und Sage

Filialkirche St. Anna

Um den Bau der Kapelle zur Heiligen Anna, einer Filialkirche der Pfarre St. Lorenzen (in der Reichenau), hat sich eine Legende gebildet, die wesentliche Parallelen zur Legende um den Bau der Kapelle "zum Heiligen Leonhard am Wasser" (heute Teil der Gemeinde Albeck) aufweist. Der "Mahrhofer", ein in St. Lorenzen ansässiger Bergbauer, dem nachgesagt wurde, dass er den höchsten Bauernhof dort besaß, entdeckte eines Tages neben dem Kreuz des "Lorenzer Brunn" am Speikkofel ein Bild der Muttergottes, das er mit nach Hause nahm. Doch schon am nächsten Tag war das Bild von selbst an seinen Fundort zurückgekehrt. Nachdem sich dieses seltsame Geschehen mehrmals wiederholt hatte, ließ der "Mahrhofer" beim Brunnen für das Marienbild eine Kapelle erbauen und der Heiligen Anna weihen. Das Wasser, welches aus dem "Lorenzer Brunn" mit Holzrinnen zum Bauplatz der Kapelle geleitete wurde, war heilkräftig und soll besonders das Sehvermögen jener Menschen geschärft haben, die ihre Augen damit regelmäßig wuschen.[1]

Siehe auch: Kategorie:Sage aus Kärnten

Brauchtum

  • Ein alter Brauch, der in den Jahren nach dem Dreißigjähren Krieg entstanden sein dürfte und sich in St. Lorenzen erhalten hat, ist das "Engele-Auffahren", ein Ritual, mit dem die Felder gesegnet werden. Jedes Jahr zu Christi Himmelfahrt wird eine barocke Christusfigur in einer Prozession getragen, die von der Pfarrkirche St. Lorenzen durch die Felder führt. Nach der Rückkehr zur Pfarrkirche lassen drei Bauern dort von einer Luke aus zwei Engel, die in der linken Hand eine brennende Kerze halten, an Schnüren herunter, zwischen denen die Christusfigur an einem Holzring aufgehängt wird. Danach werden die Glocken geläutet, dann wird ein Lied gesungen, und dann folgen noch einige Böllerschüsse, ehe die Christusfigur zusammen mit den beiden Engeln in die Höhe gezogen wird und mit diesen wieder in der Luke veschwindet.[2]
  • Zu Mariahimmelfahrt (15. August) findet in Reichenau ein Almfest statt. Ehe dieses beginnt, findet noch eine Pilgerfahrt statt, deren Route von Reichenau zur Pfarrkirche St. Lorenzen und von dort zur Filialkirche St. Anna führt.[3]

Literatur

Weblinks

 Reichenau (Kärnten) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien auf Wikimedia Commons

Einzelnachweise

  1. vgl. Werner Sabitzer: Land der Hemma. Das Gurktal. Geschichte und Geschichten. Styria, Wien / Graz / Klagenfurt, 2013, ISBN 978-3-70120-100-6. S. 19
  2. vgl. Werner Sabitzer: Land der Hemma. Das Gurktal. Geschichte und Geschichten. Styria, Wien / Graz / Klagenfurt, 2013, ISBN 978-3-70120-100-6. S. 19f.
  3. vgl. Werner Sabitzer: Land der Hemma. Das Gurktal. Geschichte und Geschichten. Styria, Wien / Graz / Klagenfurt, 2013, ISBN 978-3-70120-100-6. S. 20