Robert Bruckner

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Pater Robert Hermann Bruckner O.Cist. (* 3. Juli 1895 in Haslach an der Mühl; † 21. Juni 1969 in Wien), war Priestermönch des Stiftes Heiligenkreuz, Zentraldirektor der Stiftsökonomie und Prior in Mönchhof.

Herkunft und Familie

Bruckner kam aus einer außerordentlich kirchlich gesinnten, oberösterreichischen Bauernfamilie unweit vom Stift Schlägl. Sein leiblicher Bruder, P. Ferdinand Bruckner, trat vor ihm in das niederösterreichische Stift Heiligenkreuz ein, was wahrscheinlich den Anlass dafür gab, dass Hermann zum Gymnasium nach Wiener Neustadt geschickt wurde und im zu Heiligenkreuz gehörenden Neukloster wohnte.

Zusätzlich zu den zwei Zisterzienserpatres wurde ein dritter Sohn aus der Familie Jesuit: P. Ernst Bruckner SJ wirkte in China als Missionar.

Leben

Am 22. August 1914 wurde Hermann gemeinsam mit dem späteren Abt Karl Braunstorfer in Heiligenkreuz eingekleidet; beide legtn am 8. September 1918 die Feierliche Profess ab. Am 24. Februar 1919 wurden Bruckner und Braunstorfer von Weihbischof Josef Pfluger zu Priestern geweiht.

Nach zwei Jahren des seelsorglichen Einsatzes als Kooperator im Neukloster und der Wienerwaldgemeinde Alland wurde Bruckner Wirtschaftsadjunkt im September, 1921. Im Jahr darauf wurde er Hospitant des dritten Jahrgangs an der höheren landwirtschaftlichen Schule Francisco-Josephinum in Mödling und später ordentlicher Hörer. Die Hauptprüfung am 2. Juli 1924 bestand der mit Auszeichnung. Von 1924-1951 und 1958-1968 war er Ökonomiedirektor in Heiligenkreuz und von 1936 bis 1945 Zentraldirektor. Er war Administrator in Mönchhof 1938-1968 (ebendort wirkte er als Prior 1954-1969) und ebenso Administrator im Freigut Thallern von 1945 bis 1969.[1]

Persönlichkeit

In seinem Taschenterminkalender für 1966 trug Bruckner ein Kärtchen mit folgendem Spruchaufdruck: „Besitz verlockt zur Sünde, und die Anhäufung von Reichtümern entsittlicht den Menschen; nur die einfache Arbeit gibt Glück und Zufriedenheit.“[2] Er war sein Leben lang ein überzeugter Antialkoholiker: 1953 erhöhte er im Konvent von Heiligenkreuz das Weingeld auf ÖS 150,-, „so dass jeder sich bei Abstinenz mehr ersparen kann.“[3]

Bruckners Umgang mit verfolgten jüdischen Mitarbeitern des Stiftes

Fritz Kanitz, Trumau

P. Robert vermittelte im Sommer des Jahres 1938 ein Ansuchen der American Friends Service Committee, den „nichtarischen Christen“ Fritz Kanitz in Trumau im Milch- und Futterwesen umzuschulen; dadurch sollte eine Auswanderung für den aus einer jüdischen Familie stammenden Kanitz erleichtert werden.[4] Im Dankesbrief für die Vermittlung erwähnt die Beauftragte des Friends Service Committees, Emma Cadbury, die „Liebenswürdigkeit und Hilfsbereitschaft“ des Zisterziensers. Ihre Zeilen weisen daraufhin, dass es im Vorfeld mehrere Gespräche zwischen den amerikanischen Quäkern und Bruckner gegeben hatte. Kanitz wurde am Leopolditag (15. November) 1938 nach Dachau deportiert und starb dort am 12. Jänner 1939.[5] Cadbury (1875-1965) war seit 1924 im Quäker Büro in der Singerstraße 16/2 in Wien aktiv. In den Jahren unmittelbar vor ihrer Abreise aus Wien (1938) war sie die treibende Kraft dieser karitativen Einrichtung, die sich ab dem März 1938 bewusst und intensiv um Hilfeleistungen für „nichtarische“ Personen bemühte.[6] Um die 10 Personen waren dort beschäftigt.

Im Laufe ihrer Bemühungen hatten die Quäker feststellen müssen, dass sie ihre Schützlinge selten über konfessionelle Grenzen hinweg platzieren konnten. Zum Beispiel wollte der schwedische Gesandte in Wien ausschließlich Protestanten als Flüchtlinge aufnehmen.[7]

Ludwig Engel, Mönchhof

Engel, ein Jude tschechoslowakischer Herkunft, war seit 1926 Pächter eines landwirtschaftlichen Hofes 5 km nordöstlich von der dem Stift Heiligenkreuz inkorporierten Pfarre Mönchhof, die im Mittelalter als Grangie genutzt wurde und seither eine erhebliche ökonomische Bedeutung für das Wienerwaldkloster hatte. Durch die von Engel im Jahr 1927 errichtete Spiritus-Brennerei erreichte der Hof einen betrieblichen Aufschwung; ebenso steigerten sich die Arbeitsplätze. Die Anzahl der Hofbewohner war im Jahr vor Engels Übernahme 130; bis 1934 hatte sich die Zahl auf 180 vermehrt; für Kinder wurde eine Schulhaus mit einem Klassenzimmer am Hof errichtet; für den Erhalt war der Pächter zuständig. Zu dieser Zeit wurde in der Arbeiterbaracke wurde sonntags eine Messe gefeiert.[8] Die Betriebsführung ging mit Engels erzwungener Ausreise im Jahr 1938 wieder an das Stift Heiligenkreuz, allerdings ohne wirtschaftlichen Vorteil für das Kloster. Engel wurde Anfang Mai 1938 verhaftet und bis Ende Dezember 1938 zunächst in Eisenstadt, später in Wien inhaftiert. P. Robert Bruckner hat ihn in beiden Haftorten besucht und bei der Gestapo für seine Freilassung erfolglos interveniert.[9] Die Engel Familie ließ sich zunächst auf einem Bauernhof in Ungarn nieder, doch wurde die Familie nach einigen Jahren von dort in das Deportationslager für Juden in Kistarcsa bei Budapest verschleppt. Die Familie wurde getrennt und in Ungarn zerstreut, nach dem Krieg vereinigten sie sich in Budapest, zogen in die Slowakei und von dort im November 1948 in die Vereinigten Staaten. Sie ließen sich auf einem Bauernhof in New Berlin, New York nieder, wo sie als Eigentümer und Bauern noch 20 Jahre wirkten.[10]

Das Stift Heiligenkreuz bezahlte dem ehemaligen Pächter eine finanzielle Starthilfe in New York im Wert von US $ 3.000. Abt Karl Braunstorfer schrieb Engel im Herbst 1948 darüber; der Briefverkehr erstreckte sich über einige Wochen und ergab bald eine Überweisung.[11] Bruckners Korrespondenz mit Engel setzte sich bin in die 1960er-Jahre fort.

Wirtschaftliche Bedrängnis, Immobilien- und Kunstverluste im Dritten Reich

Forstbetrieb Wasserberg

Ob die Herrschaft Wasserberg als Zwangsverkauf eingestuft werden kann, ist Auslegungssache: Der Konvent bemühte sich seit der Weltwirtschaftskrise darum, sie zu verkaufen. Im Jahr 1934 hatte das Konventkapitel den Verkauf beschlossen,[12] doch führte dies noch zu keinem Ergebnis.

Verhandlungen um den Verkauf von Wasserberg begannen (erneut) im Herbst des Jahres 1938; im Juni hatte der im Berliner Wirtschaftsministerium tätige Dr. Schneider-Kewenig das Waldgut Wasserberg besichtigt und teilte am 22. Juli 1938 dem Reichsforstamt seine Entscheidung mit, es zu kaufen. Anlass war in erster die Nutzung des Areals als Jagdrevier. Hermann Göring hatte unter dem Deckmantel der Gesellschaft „Biologische Großstation für Tierzucht und Pflanzenanbau“ den Kauf von einigen Gütern initiiert, weil er sie als Jagdreviere benützen wollte. In diesem Sinne kamen die Gutachter zum Ergebnis: „Die Herrschaft Wasserberg ist eins der wertvollsten Jagdgüter Österreichs. Sie stellt weniger ein ausgesprochenes Waldgut, aber ein hervorragendes Jagdgut dar, dessen jagdliche Wertigkeit sich wieder zur alten Blüte bringen ließe.“[13] Am 20. November 1938 hatte der Heiligenkreuzer Prior Karl Braunstorfer in Vertretung seines Abtes das Anbot mit Kaufpreis RM 2,600.000 an das Amt des Reichsforstmeisters in Wien eingereicht.[14] Der Kaufpreis fiel sehr viel bescheidener aus: Die Käufer waren nur bereit, RM 1,750.000 dafür zu bezahlen.[15] Die faktische Übernahme erfolgte am 1. Februar 1939; am 14. Juni hatte das Stift die Zahlung noch nicht erhalten. Zentralsekretär Hans Mädl beschrieb in seinen unveröffentlichten Memoiren den Verkauf als überlegte Initiative der Stiftsvorstehung, „die Vorkriegsschulden zu bereinigen“.[16]

Waldbesitz am Anninger-Berg

Im Jahr 1942 verkaufte das Stift Heiligenkreuz 364 ha aus seinem Besitz im Anningergebiet an das Reichsgau Wien. Angrenzende Gründe wurden vom Fürsten Liechtenstein (ca. 350 ha), Emil Freiherrn von Skoda (230 ha) und dem Stift Melk (ca. 170 ha) an Wien verkauft. Der Heiligenkreuzer Besitz machte die größte Fläche aus. Über den Ankauf wurde im Völkischen Beobachter berichtet, dass die erworbene Fläche, zusammen mit der Auflassung jüdischer Friedhöfe in Währing, Floridsdorf und Großenzersdorf, „Wiens Erholungsgebiet für immer gesichert“ habe.[17] Die eigentliche Attraktivität des Grundstückes erklärte sich aus interner Korrespondenz des Reichsforstamtes: „Die günstige Lagerung gegenüber dem Reichsforstbesitze und die hiedurch bedingte ausserordentlich gute organisatorische Anschlussmöglichkeit an das bestehende Forstamt Hinterbrühl rechtfertigt das besondere Interesse der Reichsforstverwaltung an dem Erwerbe des Besitzes, welches noch dadurch erhöht wird, dass im Norden des in Rede stehenden Besitzes grossteils (an den Teil-Tiergarten) die Wälder des Cisterzienser Stiftes Heiligenkreuz und im Süden jene des Benediktiner Stiftes Melk angrenzen.“[18] Die Erweiterung des Wald- und Wiesengürtels um Wien war allerdings ein Ziel, das aus wiederholten Erwähnungen im internen Aktenverlauf der Forstbehörde hervorgeht. Das Schottenstift hatte kurz zuvor ca. 287 ha seines Hietzinger Forstbesitzes an den Reichsgau verkauft.

Kunstenteignungen

Die Gemeinde Wien kaufte einen alten Stadtplan von Wien am 30. März 1939 als „Geschenk der Stadtgemeinde an den Führer“ (RM 2.300,-) im selben Jahr wurden ein romanischer Leuchter (5.100,-) und im Oktober 1940 eine Marienstatue (10.000,-) an das Ostmärkische Gewerbemuseum abgegeben. Patres, die im Stift für Wirtschaft und Kultur verantwortlich waren, empfanden die dafür erhaltene Summe von RM 17.400,- als „Zwangsverkauf“.[19]

So genannte Zwangsarbeiter unter Bruckners Verantwortung

Für den Heiligenkreuzer Zentraldirektor war es in den Kriegsjahren eine Herausforderung, Saisonarbeiter zu finden.[20] Arbeitskräfte wurden von der nationalsozialistischen Regierung vermittelt, darunter auch unfreiwillige Juden.[21] Es waren 49 Ungarn (Männer und Frauen) in der Landwirtschaft und Gärtnerei des Stifts tätig.[22] Sowjetische Kriegsgefangene waren auch als Arbeiter für das Stift im Einsatz.[23]

Obwohl die Lage der unfreiwilligen Arbeiter bedrängend sein konnte, berichteten Augenzeugen von überdurchschnittlich guter Behandlung in den Heiligenkreuzer Arbeiterlagern.[24] Durch die Hilfe von Mitarbeitern in den Stiftsbetrieben konnten einige Juden vor der Deportation gerettet werden.[25]

Literatur

  • Ela Hornung–Ernst Langthaler–Sabine Schweitzer, Zwangsarbeit in der Landwirtschaft, in: Die deutsche Kriegsgesellschaft 1939 bis 1945, herausgegeben von Jörg Echternkamp (Das Deutsche Reich und der Zweite Weltkrieg 9/2, München 2005), 577–666.
  • Eleonore Lappin-Eppel, Ungarisch-Jüdische Zwangsarbeiter und Zwangsarbeiterinnen in Österreich 1944/45. Arbeitseinsatz – Todesmärsche – Folgen (Austria: Forschung und Wissenschaft Geschichte 3, Wien 2010).
  • Herbert Brettl, Von Albrechtsfeld bis Ziegelhof. Die Meierhöfe im Bezirk Neusiedl am See (Halbturn 2009) [der Heiligenkreuzer Besitz Edmundshof auf 129-140.
  • Placide Vernet, Als „Zwangsarbeiter“ in Österreich. Erinnerungen an die Begegnung mit Heiligenkreuz. Sancta Crux 61/117 (2000) 207–215.
  • Österreichs Stifte unter dem Hakenkreuz. Zeugnisse und Dokumente aus der Zeit des Nationalsozialismus 1938 bis 1945, zusammengestellt und bearbeitet von Sebastian Bock, hrsg. von der Österreichischen Superiorenkonferenz (Ordensnachrichten 34/4A, Wien 1995) 83-86.

Einzelnachweise

  1. Heiligenkreuz, Stiftsarchiv, Series Professorum Hlawatsch, Pars 2, Eintrag 77.
  2. Heiligenkreuz, Stiftsarchiv 5–RHB.
  3. Brief von Bruckner an Weingartshofer, Durchschlag datiert 3. März 1953. Heiligenkreuz, Stiftsarchiv 50-18-64.
  4. Emma Cadbury an Robert Bruckner, getippte Korrespondenz vom 16. Aug. 1938. Heiligenkreuz, Stiftsarchiv 5–RHB.
  5. DÖW Auskunft, abgerufen am 13. Jänner 2016
  6. Hans Schmitt, Quakers and Nazis: Inner Light in Outer Darkness (Columbia [Missouri] 1997) 85-86; Cadbury Nachlass in Haverford College Libraries, Special Collections, Emma Cadbury Papers, Ms. Coll. 1017; Mary Hoxie Jones, Emma Cadbury and the Wider Quaker Fellowship, in: Friends Journal (15. Mai 1964), S. 223-224.
  7. Protokoll der Besprechung vom 15. Mai 1939, Maschinenschrift. Philadelphia, AFSC Archives, General Files 1939, Foreign Service Austria. Letters from Austria; AFSC Büro an Fred Tritton (London) vom 20. Juni 1938.
  8. Brettl, Meierhöfe Bezirk Neusiedl 129-140, Statistik auf 132.
  9. Zeugenaussage Konzept vom Juni 1962. Heiligenkreuz, Stiftsarchiv 50-18-5.
  10. Foto der Familie in New York
  11. Heiligenkreuz, Stiftsarchiv R50-18-112.
  12. Heiligenkreuz, Stiftsarchiv CA 7-4-14d, fol. 46; ÖStA/AdR/LuF/ÖBF Konvolut 938/13200/13/Karton 78, Gut Wasserberg, Erwerbung.
  13. Reichsforstmeister Berlin an den Beauftragten für das Forstwesen im Lande Österreich vom 25. Aug. 1938/Abschrift AdR.
  14. Braunstorfer an Reichsforstmeisteramt vom 20. Nov. 1938/AdR.
  15. Kaufvertrag vom 12. März 1939; ein Gutachten vom 12. Dez. 1938 setzte den Preis bei 1,785.120 an; Mädl an Güde, Typoskript vom 14. Juni 1939, AdR/04
  16. Curriculum Vitae. Heiligenkreuz, Stiftsarchiv R100-1-95, fol. 14.
  17. Völkischer Beobachter (Rubrik „Wiener Beobachter“) Nr. 9 vom 9. Jan. 1942.
  18. Anninger Verkauf an die Stadt Wien. ÖStA/AdR/ÖBF Konvolute/1941/2426/13/124. Brieftranskription, an den Reichsforstmeister in Berlin vom 11. Sept. 1941.
  19. Verzeichnis des beweglichen entzogenen Vermögens, datiert 3. Mai 1949, unterschrieben von Zentraldirektor Pater Paulus Niemetz. Heiligenkreuz, Stiftsarchiv R1-2-4.
  20. „Habt Ihr schon Saisonarbeiter aufgetrieben?“ Brief der Zentralkanzlei Heiligenkreuz an P. Wilhelm Goll, Verwalter in Mönchhof, Maschinenschrift 19. Juni 1940. Heiligenkreuz, Stiftsarchiv R50-18-1.
  21. Der vom Stift Heiligenkreuz angestellte Gutsverwalter Gottfried Schabbauer berichtete: „1942 bekamen wird 2 Polen, die bis 1945 am Hof waren, bis die Russen den Auftrag gaben, dass sie sich bei einer Sammelstelle melden müssen. Die Judenfamilien waren schon 1942/43 wieder abgezogen worden. Eine Familie waren Ungarn, eine fleißige Familie, die 2. Judenfam. waren auch Ungarn, Vater ein Sägewerks Besitzer [...] Die 3. Familie, Vater ein Rabiner, [...] Anfangs Herbst 1943, wurden alle 3 Judenfamli. abgezogen. Auf einem großen Plateau-Wagen, hatten wir alle 3 Familien mit Gebäck nach Wr. Neudorf überstellen müssen, dort sind wir, nicht ganz freundlich von einer Abordnung von SS Mannen empfangen worden.“ Lebenslauf, Heiligenkreuz, Stiftsarchiv R100-1-101, fol. 46-47.
  22. Ela Hornung, Ernst Langthaler, Sabine Schweitzer, Zwangsarbeit Landwirtschaft, S. 188, Anm. 510 Verweis auf NÖLA RStH ND, 1944, Ia-1-240.
  23. Ende 1941, jedenfalls vor dem 13. Jänner 1942, NÖLA Situationsbericht Ia-10 für Feb. 1942. Bericht Kreis Baden vom 13. Jan. 1942.
  24. „Manche Arbeitgeber hielten sich strikt an die strengen Vorschriften, andere bestahlen und schikanierten ihre jüdische Belegschaft. Es gab aber auch Arbeitgeber, die sich über unmenschliche Vorschriften hinweg setzten. Das Stift Heiligenkreuz verteilte Zusatzrationen an die 49 in seiner Gärtnerei Beschäftigten.“ Lappin-Eppel, Ungarisch-Jüdische Zwangsarbeiter 124.
  25. Heiligenkreuz, Stiftsarchiv R5-HNW Watzl Diarien 1974 S. 9/1; Pfarrchronik für 1945. Siehe auch Lappin-Eppel, Ungarisch-Jüdische Zwangsarbeiter, S. 197.