SK Zirl

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SK Zirl
Name Sportklub Zirl
Gegründet 1. Oktober 1928 (Schiclub Zirl)
1948 (Gründung Sporklub Zirl)
Gründungsort Zirl, Tirol
Auflösung 24. Juni 2006
Sportplatz: 47° 16′ N, 11° 14′ O
Datenstand 15. November 2019

Der SK Zirl war ein österreichischer Sportverein aus der Gemeinde Zirl im Bezirk Innsbruck Land in Tirol und wurde 1949 gegründet. Die Sektionen waren Verein waren Fußball, Leichtathletik, Schwimmen und Skisport

Geschichte

Schiklub Zirl

Der Schiklub Zirl, SK Zirl, wurde von Vinzenz Baumann, Alois Wett, Anton Baumgartner, Johann Baumann, Karl Thaler und Jakob Kuen am 1. Oktober 1928 gegründet und ihrer Leidenschaft, dem Schifahren, nachgingen. Die Gründungsmitglieder fuhren die Abhänge rund um das Solsteinhaus, die Eppzirler alm und die umliegenden Hänge der Nachbargemeinden ab. Das erste Klubrennen fand vom Solsteinhaus zum Oberbach. 1938 wurde, im Rahmen des 10-jährigen Vereinsjubiläum ein Torlauf im Blachfeld veranstaltet, bei dem unter anderem Christl Cranz und Toni Seelos unter den Teilnehmern befand. Einige Monate später, am 21. August 1938 wurde der Schiklub wegen dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs aufgelöst.

Auf Initiative von Anton Schnaiter wurde der Schiklub nach Kriegsende, am 10. März 1946 wieder gegründet und fuhr rund um angemieteten Schihütten in Erl und in Soln. 1949 fanden erste Vergleichswettkämpfe mit dem Schiclub Inzing statt, die bis 1957 organisiert wurden.[1] [2]

Sportklub Zirl

Der Schiclub Zirl wurde am 14. Oktober 1949 in Sportklub Zirl, SK Zirl, umbenannt, unter Obmann Franz Batkowski gegründet und der Verein trat dem ASVÖ bei. Neben dem Schifahren gründete der Klub auch eine Fußballabteilung, später kamen Schwimmen und Leichtathletik dazu.

Obmänner des Schiklub Zirl
  • 1928–1931: Vinzenz Baumann
  • 1931–1933: Alois Wett
  • 1933–1936: Franz Batkowski
  • 1936–1938: Franz Degenhard
  • 1938–1939: Josef Purtscheller
  • 1939–1946: keine Vereinstätigkeit
  • 1946–1948: Anton Schnaiter
  • 1948–1949: Franz Batkowski
Obmänner des Sportklub Zirl
  • 1949–1951: Franz Batkowski
  • 1951–1956: Peter Gastl
  • 1956–1962: Georg Lotter
  • 1962–1964: Oskar Stecher
  • 1964–1970: Josef Kreutz
  • 1970–1971: Arthur Wander
  • 1971–1974: Rudolf Schnaiter
  • 1974–1980: Romed Schöpf
  • 1980–1990: Helmut Hendl
  • 1990–1996: Josef Zaglacher
  • 1996–1998: Helmut Hendl
  • 1998–2006: Peter Kraiser

Bei der Jahreshauptversammlung vom 9. März 2000 wurde der Schiklub wieder eigenständig und der eigenständige Verein SkiTri Zirl wurde gegründet, der Trainingsmöglichkeiten rund ums Schifahren, Laufen, Radfahren und Schwimmen anbietet. Der SK Zirl bestand bis zum 24. Juni 2006, an dem die Fußballsektion in FC Zirl sich umbenannte.

Sektion Skisport

Die Schisektion wurde 1949 eine Sektion des Sportklub Zirl. Die Sektion Ski des Sportklubs Zirl veranstaltete Ortsschülerschitage, Vereinsschüler- bzw. -jugendrennen, Vereinsrennen, Mairennen, Schülervergleichsrennen und Tourenleistungsläufe. Die Schaferhütte in Soln wurde in Jahren 1952 und 1953 zu einer Schihütte erweitert und im November 1953 eröffnet. Zusammen mit den Schiklubs des ASV Inzing und SV Kematen organisierte der Sportklub Zirl am 27. Dezember 1975 den SKI-CUP-Salzstraße, der bis heute durchgeführt wird. Im Jahr 2000 wurde die Skisportsektion eigenständig und der Verein SkiTriZirl wurde gegründet.

Sektion Fußball

Die Fußballabteilung des SK Zirl wurde 1949 gegründet. Die Herren-Kampfmannschaft spielte in der Saison 2005/06 in der Landesliga West, die der Frauen in dieser Zeit in der Regionalliga West. So wie die anderen Abteilungen des SK Zirl, löste sich die Fußballsektion auf und gründete eine neuen Verein, den FC Zirl.[3]

Obmänner
  • keine Information:
  • 1998–2006: Martin Plattner[4]

Männerfußball

SK Zirl
Voller Name Sportklub Zirl
Gegründet 1949
Aufgelöst 2006
Vereinsfarben Weiß-Rot
Stadion Sportplatz Zirl
Plätze k. A.
Lage des Stadions: 47° 16′ N, 11° 14′ O
Liga Landesliga West
2005/06 7. Platz

Anfang der 1950er Jahre spielte der Verein in der 1. Klasse Innsbruck, in den 1970er Jahren in der Gebietsliga West und Ende der 1980 in der Landesliga West. In der Saison 1990/91 stieg er in die Gebietsliga West ab. Mit dem Meistertitel in der Tiroler Fußballmeisterschaft 1994/95 stiegen die Zirler in die Landesliga West auf. Ab Mitte der 1990er Jahre nahm er wieder an der Landesliga West teil. Anschließend wurde die Fußballsektion des SK Zirl unabhängig und benannte sich am 29. Juli 2006 laut Vereinsregisterauszug in FC Zirl um.

Titel und Erfolge
  •  ?? × Viertligateilnahme: 1952/53 bis in die 1960er Jahre (1. Klasse Innsbruck)

Frauenfußball

SK Zirl
Voller Name Sportklub Zirl
Gegründet 1949
Aufgelöst 2006
Vereinsfarben Weiß-Rot
Stadion Sportplatz Zirl
Plätze k. A.
Lage des Stadions: 47° 16′ N, 11° 14′ O
Liga Regionalliga West
2005/06 5. Platz

Das Frauenteam stieg in der Saison 1995/96 in der Regionalliga West, die damalige 2. Leistungsstufe, ein und wurde in der Saison 1997/98 Meister. Im Frauenfußballcup nahm das Team 1998, 1999, 2000 und 2001 teil, kam aber nicht über die 2. Cup-Runde hinaus. Aufgrund der finanziellen Situation des Vereins löste sich das Team Saison 2006/07 auf und die Spielerinnen spielten in den umliegenden Vereinen weiter. [5]

Titel und Erfolge
  • 1 × Meister der Regionalliga West: 1998
  • 11 × Zweitligateilnahmen: 1996/97 bis 2005/06 (Regionalliga West), 2006/07 (2. Division West) (inkl. FC Zirl)

Sektion Schwimmen

Mitte der 1950er Jahre wurde die Schwimmsektion gegründet. Am 30. März 2000 wurde die Schwimmsektion aufgelöst und gründete einen eigenen Verein, den Schwimmklub Zirl.[6]

Sektion Leichtathletik und Radfahren

Im Verein wurden immer wieder Lauf- und Radfahr-Veranstaltungen organisiert.

Weblinks


Einzelnachweise

  1. Gedenkjahr 1918 - 2018, 1928 – Gründung des Schiklub Zirl, Seite 6, Chronik, 1928 – Gründung des Schiklub Zirl. In: zirl.at. Abgerufen am 23. September 2019 (pdf).
  2. SkiTirZirl, Chronik. In: skitri.at. Abgerufen am 15. November 2019.
  3. Tabellen 1947 bis heute des SV Kematen. In: sv-kematen.at. Abgerufen am 11. Juni 2015.
  4. Beim FC Zirl beginnt ein neues Zeitalter: Langzeit-Obmann Platter tritt ab. In: tt.com. Abgerufen am 29. Dezember 2020.
  5. FC Zirl, KM Frauen, Saison 2006/07, Tabellen. In: oefb.at. Abgerufen am 15. November 2019.
  6. Schwimmclub Zirl. In: schwimmklub-zirl.at. Archiviert vom [://www.schwimmklub-zirl.at/ueber-uns Original] am 13. August 2018, abgerufen am 15. November 2019.