Stephan von Zelking

Aus Regiowiki
Wechseln zu: Navigation, Suche

Stephan von Zelking (* im 15. Jahrhundert; † im 15. Jahrhundert, um 1451[1]) war ein Adliger des Herzogtums Österreich[A 1].

Herkunft

Stephan von Zelking stammte aus einer alten Adelsfamilie.

Leben

Stephan von Zelking ist 1444 gemeinsam mit Erhard von Zelking Beisitzer des Kammergerichts des späteren Kaisers Friedrich III..[2] 1443 wurde Laxenburg an ihn verpfändet, welches aber bereits 1444 von Hans (V.) von Neidegg gelöst und übernommen wurde. Kurz vor seinem Tod dürfte er sich noch dem Mailburger Bund angeschlossen haben, "Mailburger Bündnisurkunde" wurde von seiner Witwe besiegelt.[1]

Literatur

  • Anton Harrer: Die Herren und Frauen von Zelking. Eine Spurensuche. Melk, 2016
  • Paul-Joachim Heinig: Kaiser Friedrich III. (1440–1493). Hof, Regierung, Politik (= Forschungen zur Kaiser- und Papstgeschichte des Mittelalters. Bd. 17). 3 Bände, Böhlau, Köln 1997, ISBN 3-412-15595-0 (Zugleich: Gießen, Universität, Habilitations-Schrift, 1993), Bd. 1

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 vgl. Paul-Joachim Heinig: Kaiser Friedrich III. (1440–1493), 1997, Bd. 1, S. 262,Fußnote
  2. vgl. Paul-Joachim Heinig: Kaiser Friedrich III. (1440–1493), 1997, Bd. 1, S. 261

Anmerkungen

  1. Das Herzogtum Österreich umfasste damals das heutige Bundesland Wien und Teile der heutigen Bundesländer Niederösterreich und Oberösterreich. 1417 kam die Stadt Steyr mit der gleichnamigen Herrschaft endgültig dazu. Im 15. Jahrhundert spaltete sich das Herzogtum Österreich in zwei Teilherzogtümer auf: Österreich ob der Enns (heute im Wesentlichen: Oberösterreich) und Österreich unter der Enns (heute im Wesentlichen: Niederösterreich).