Ulrich von Merkersdorf

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Ulrich (I.) von Merkersdorf (* im 13. Jahrhundert, vor 1244; † im 13. Jahrhundert, um / nach 1264), auch Vlricus de Mergerstorf, Ulrich von Rußbach oder Ulrich von Merkersdorf-Rußbach, war ein Adeliger des Herzogtums Österreich[A 1].

Herkunft und Familie

Ulrich (I.) von Merkersdorf dürfte ein jüngerer Bruder von Wernhard (I.) von Rußbach gewesen sein.[1] Verheiratet war er mit Agnes von Sachsengang. Aus dieser Ehe sind keine Nachkommen belegt.[2]

Leben

Ulrich von Merkersdorf übertrug 1264 Besitz an das Augustiner-Chorherrenstift Klosterneuburg.[2]

Literatur

  • Günter Marian: Studien zum mittelalterlichen Adel im Tullnerfeld. (Forschungen zur Landeskunde von Niederösterreich. Hrsg. vom Verein für Landeskunde von Niederösterreich. Band 39). St. Pölten, 2017. ISBN 978-3-901234-27-9 [A 2]

Einzelnachweise

  1. vgl. Günter Marian: Studien zum mittelalterlichen Adel im Tullnerfeld, 2017, S. 240
  2. 2,0 2,1 vgl. Günter Marian: Studien zum mittelalterlichen Adel im Tullnerfeld, 2017, S. 242

Anmerkungen

  1. Das Herzogtum Österreich entstand aus der Markgrafschaft Österreich, die ursprünglich zum Stammesherzogtum Baiern gehörte und 1156 von diesem gelöst und zum eigenständigen Herzogtum erhoben wurde. Sie umfasste damals nur das heutige Bundesland Wien und einige Teile des heutigen Bundeslandes Niederösterreich. Im Spätmittelalter vergrößerte sich das Herzogtum Österreich um Teile des heutigen Bundeslandes Oberösterreich. Erst 1417 kam die Stadt Steyr mit der gleichnamigen Herrschaft endgültig dazu. Im 15. Jahrhundert spaltete sich das damalige Herzogtum Österreich in zwei Teilherzogtümer auf: Österreich ob der Enns (heute im Wesentlichen: Oberösterreich) und Österreich unter der Enns (heute im Wesentlichen: Niederösterreich)
  2. Publikation von Günter Marian: Studien zum mittelalterlichen Adel im Tullnerfeld. Dissertation, Universität Wien, 2015 digital