Wernher II. von Zelking

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Wernher (II.) von Zelking (* im 13. Jahrhundert; † 14. Jahrhundert, um / vor 1307), auch Wernher von Schlierbach, war ein Ministeriale des Herzogtums Österreich[A 1].

Herkunft und Familie

Wernher (II.) von Zelking war der Sohn von Alber(!) von Zelking aus dessen erster Ehe. Verheiratet war er mit Mathild, einer Tochter von Ulrich von Lonsdorf. Kinder sind keine belegt.[1]

Leben

Wernher (II.) von Zelking macht die [w:Stift Schlierbach|Burg Schlierbach]] zu seinem Wohnsitz, nach der er sich seit 1262 meistens benannte. Von seinem Schwiegervater erbte er gemeinsam mit seinem Verwandten Ulrich von Kapellen Güter, die aber nach einer Vereinbarung seinem Tod wieder an das Bistum Passau fallen sollten. Belegt ist er häufig im Umfeld des Böhmenkönigs Ottokar und der niederbairischen Herzöge. Nach seinem Tod erbte Otto von Kapellen Schlierbach und verkaufte die Burg wenig später an seinen Verwandten Johann von Kapellen.[2]

Literatur

  • Anton Harrer: Die Herren und Frauen von Zelking. Eine Spurensuche. Melk, 2016

Einzelnachweise

  1. vgl. Anton Harrer: Die Herren und Frauen von Zelking, 2016, S. 39
  2. vgl. Anton Harrer: Die Herren und Frauen von Zelking, 2016, S. 40

Anmerkungen

  1. Das Herzogtum Österreich war aus der Markgrafschaft Österreich, die ursprünglich zum Stammesherzogtum Baiern gehört hatte und 1156 von diesem gelöst worden war, entstanden. Damals erfolgte die Erhebung der Markgrafschaft Österreich zum eigenständigen Herzogtum Österreich. Das Herzogtum umfasste ursprünglich nur das heutige Bundesland Wien und einige Teile des heutigen Bundeslandes Niederösterreich sowie drei Siedlungen im heutigen Bundeslandes Oberösterreich. Im Spätmittelalter kamen weitere Teile von Oberösterreich dazu.