Wigand Pexa

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Frater Wigand Konrad Pexa O.Cist. (* 18. Jänner 1912 in Wien; † 4. März 1932 in Stift Heiligenkreuz) war Novize des Stiftes Heiligenkreuz.

Er wuchs als Waise auf, nachdem sein Vater Opfer des 1. Weltkrieges geworden war und später auch seine Mutter verstarb. Aufnahme fand er im Waisenhaus des Stiftes Heiligenkreuz, wo sein Bruder Aelred bereits Zisterzienser war; Aelred wurde später Abt von Rein.

1925 begann Wigand mit Erfolg sein Schulstudium in Heiligenkreuz. Während dieser Zeit erwachte in ihm der Wunsch, Priester und Mönch zu werden. Im Herbst 1928 wurde er in die Abtei Mehrerau gesandt, um dort das Gymnasium abzuschließen. Nach Vollendung der sechsten Klasse bat er in Heiligenkreuz um Aufnahme. Zum ersten Mal wurde sie einem Sextaner gewährt und so empfing Konrad am 19. August 1931 das weiße Kleid der Novizen unter dem Namen des seligen Priors Wigand von Waldsassen.

Begeisterung für den Orden und das Kloster, innige Liebe zum geistlichen Stand, verbunden mit tiefem Ernst und sonniger Fröhlichkeit zeichneten den jungen Novizen aus. Bereits drei Wochen nach der Einkleidung erkrankte Frater Wigand schwer an einem Lungenleiden. Seine Mitbrüder sangen täglich gemeinsam mit ihm am Krankenbett und sprachen dort Gebete, die der Novize selbst verfasst hatte. Nach mehrmonatigem Leiden verstarb er an einem Herz-Jesu-Freitag.

Nachruf

  • „Unsere Toten“, in: Mehrerauer Grüße, Bd. 22 (Mai 1932), Heft 63, S. 29–31.