Wilhelm Neumann von Wasserleonburg

Aus Regiowiki
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Wilhelm Neumann von Wasserleonburg (* im 15. Jahrhundert; † im 16. Jahrhundert), auch Wilhelm Neumann, war ein erfolgreicher Handelsherr und Gewerke, dem der Aufstieg in den Landadel im Kärnten gelang. Er war der Vater der als "Herrin von Murau" bekannten Anna Neumannin.

Herkunft und Familie

Wilhelm Neumann war vermutlich der Sohn von Michael Neumann (dem Jüngeren), der als Bürger in Weitensfeld belegt ist, und zweimal verheiratet[1],

∞ in 1. Ehe mit Praxedis Strigl († vor 1528)
∞ in 2. Ehe seit 1528 mit Barbara Rumpf von Wullross, der Tochter von Wilhelm Rumpf von Wullross.

Aus seiner zweiten Ehe hatte er mehrere Söhne, die jedoch ohne Nachkommen starben, und eine Tochter: Anna Neumann von Wasserleonburg († 1623).

Leben

Wilhelm Neumann, der durch Erbschaft um 1530 Besitzungen in Weitensfeld besaß, handelte als Kaufmann mit Textilien, Gewürzen und Glaswaren. Durch seine Anteile an den Quecksilbergruben in Idria und den Bleigruben in Bleiburg gelangte er zu enormen Reichtum. 1515 ernannte ihn Kaiser Maximilian I. zum Bergrichter in Idria und erlaubte ihm im selben Jahr die Führung eines Wappens, was aber noch keine Erhebung in den Adelsstand bedeutete. 1516-1518 war er Stadtrichter der Stadt Villach.[1]

Wilhelm Neumann hatte 1522 von den Brüdern Hans, Andrä und Christoph von Ungnad zu Sonnegg das Schloss und die Herrschaft Wasserleonburg (heute Teil der Gemeinde Nötsch im Gailtal) gekauft, nach dem er sich in der Folge benannt. Nach seinem Tod beerbte ihn zunächst seine Witwe Barbara und danach seine Tochter Anna.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 vgl. Herrin von Murau, Sabitzer.Wordpress.COM, abgerufen am 5. November 2019