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==Geschichte==
==Geschichte==


Die Chronik der Trägers in Pinkafeld reicht bis ins Jahr 1780 (dem Todesjahr von Maria Theresia) zurück.
Die Chronik der Trägers in Pinkafeld reicht bis ins Jahr 1780, dem Todesjahr [[w:Maria Theresia|Maria Theresias, zurück.


Im Laufe der Zeit entstand eine bemerkenswerte Geschichte über die Familie Träger, die über mehrere Generationen hinweg von einer Bäckerei im Zentrum von Pinkafeld erzählt.  
Im Laufe der Zeit entstand eine bemerkenswerte Geschichte über die Familie Träger, die über mehrere Generationen hinweg von einer Bäckerei im Zentrum von Pinkafeld erzählt.  
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Durch die vielfältigen Herausforderungen des Lebens navigierte ''Tobias Träger junior'' (1818-1891), der mit persönlichen Tragödien konfrontiert war, aber dennoch die Bäckerei zum Erfolg. Die Josephinische Fassade, das Markenzeichen der Trägers, entstand in seiner Ära. Seine zweite Frau, Maria Träger, trug wesentlich zum Erfolg des Betriebes bei. Sie setzte und unterfertigte Kaufverträge und übernahm den Familienbetrieb nach dem Tod ihres Mannes.
Durch die vielfältigen Herausforderungen des Lebens navigierte ''Tobias Träger junior'' (1818-1891), der mit persönlichen Tragödien konfrontiert war, aber dennoch die Bäckerei zum Erfolg. Die Josephinische Fassade, das Markenzeichen der Trägers, entstand in seiner Ära. Seine zweite Frau, Maria Träger, trug wesentlich zum Erfolg des Betriebes bei. Sie setzte und unterfertigte Kaufverträge und übernahm den Familienbetrieb nach dem Tod ihres Mannes.


'''Oskar Theodor Träger''' (*1860- † 1937) erbte ein beträchtliches Vermögen aufgrund der florierenden Geschäfte seiner Eltern. Obwohl er das Bäckerhandwerk erlernte, entschied er sich, den Betrieb zu verpachten, um sich seinen Erfindungen zu widmen. Ein Relikt aus dieser Zeit existiert noch heute: das Modell zu seinem Luftschiff namens "Hungaria". Es wird berichtet, dass Ferdinand Graf von Zeppelin die Flugtauglichkeit dieses Geräts bestätigt haben soll. Leider gingen alle Dokumente dazu während des Zweiten Weltkriegs verloren. Während Oskar Trägers Plan ein Modell bliebt, erhielt Graf Zeppelin das Patent auf sein lenkbares Luftschiff im Jahr 1899.
''Oskar Theodor Träger'' (*1860- † 1937) erbte ein beträchtliches Vermögen aufgrund der florierenden Geschäfte seiner Eltern. Obwohl er das Bäckerhandwerk erlernte, entschied er sich, den Betrieb zu verpachten, um sich seinen Erfindungen zu widmen. Ein Relikt aus dieser Zeit existiert noch heute: das Modell zu seinem Luftschiff namens "Hungaria". Es wird berichtet, dass Ferdinand Graf von Zeppelin die Flugtauglichkeit dieses Geräts bestätigt haben soll. Leider gingen alle Dokumente dazu während des Zweiten Weltkriegs verloren. Während Oskar Trägers Plan ein Modell bliebt, erhielt Graf Zeppelin das Patent auf sein lenkbares Luftschiff im Jahr 1899.


'''Arwed Paul Träger''' (*1907- † 1971) war das jüngste Kind von Oskar Träger und wuchs als eines von sieben Geschwistern heran. Sein Interesse galt den Sprachen und der Geschichte, während er auch eine hervorragende Hand für Buchhaltung und sorgfältige Haushaltsführung besaß. Das Schicksal übertrug ihm unerwartet die Verantwortung für den Familienbetrieb, als sein Bruder Hans im Ersten Weltkrieg verstarb. Im Jahr 1932 erweiterte er die Bäckerei um eine Konditorei in Partnerschaft mit Paul Supper. Gemeinsam wurden sie unter anderem für ihren hausgemachten Kastanienreis bekannt, der weit über die Grenzen des Ortes hinaus seinen Ruf hatte. Die Vitrine war reich bestückt mit einer Vielfalt an Leckereien, darunter die beliebte Dobostorte, Punschkrapfen, Sachertorte, Obsttorten und vielem mehr. Mit seiner Ehefrau Margarete bildete er ein partnerschaftliches Team, das den Familienbetrieb mit Herzblut und Entschlossenheit voranbrachte.
''Arwed Paul Träger'' (*1907- † 1971) war das jüngste Kind von Oskar Träger und wuchs als eines von sieben Geschwistern heran. Sein Interesse galt den Sprachen und der Geschichte, während er auch eine hervorragende Hand für Buchhaltung und sorgfältige Haushaltsführung besaß. Das Schicksal übertrug ihm unerwartet die Verantwortung für den Familienbetrieb, als sein Bruder Hans im Ersten Weltkrieg verstarb. Im Jahr 1932 erweiterte er die Bäckerei um eine Konditorei in Partnerschaft mit Paul Supper. Gemeinsam wurden sie unter anderem für ihren hausgemachten Kastanienreis bekannt, der weit über die Grenzen des Ortes hinaus seinen Ruf hatte. Die Vitrine war reich bestückt mit einer Vielfalt an Leckereien, darunter die beliebte Dobostorte, Punschkrapfen, Sachertorte, Obsttorten und vielem mehr. Mit seiner Ehefrau Margarete bildete er ein partnerschaftliches Team, das den Familienbetrieb mit Herzblut und Entschlossenheit voranbrachte.


Die Reihe setzt sich fort mit '''Reinhard Oskar Georg Träger''' (*1943). Nach Jahren der Lehrzeit in München, Herford, Tuttlingen und Wien setzte er im Familienbetrieb neue Maßstäbe. Er schloss im Jahr 1971 die Bäckerei und konzentrierte sich gemeinsam mit seiner Frau Christine ganz auf die Konditorei.  
Die Reihe setzt sich fort mit ''Reinhard Oskar Georg Träger'' (*1943). Nach Jahren der Lehrzeit in München, Herford, Tuttlingen und Wien setzte er im Familienbetrieb neue Maßstäbe. Er schloss im Jahr 1971 die Bäckerei und konzentrierte sich gemeinsam mit seiner Frau Christine ganz auf die Konditorei.  


Seit Februar 2023 zeichnen ''Veronika Träger'' (*1980), ''Sarah Wagner'' (*1990) und ''Wolfgang Träger'' (*1982) für die Geschicke des Familienbetriebs verantwortlich.
Seit Februar 2023 zeichnen ''Veronika Träger'' (*1980), ''Sarah Wagner'' (*1990) und ''Wolfgang Träger'' (*1982) für die Geschicke des Familienbetriebs verantwortlich.