Clemens Lissy OCist (* 18. Juli 1884 in Königl. Neudorf, Preußisch-Schlesien; † 9. April 1963 in Heiligenkreuz) war Zisterzienser und römisch-katholischer Geistlicher in einigen Pfarren des Stiftes, St. Johann, Heiligenkreuz, Siegenfeld, Stiftspfarre Neukloster, Maiersdorf und Kirchbüchl-Rothengrub. Die Kaisersteinbrucher Jahre beendete 1939 die befohlene Absiedlung der Ortsbevölkerung, der Verkauf der Kirche an die Deutsche Ansiedlungsgesellschaft, die Errichtung eines Kriegsgefangenenlagers. Ab 1940 diente er in der Pfarre Winden

Leben und Wirken

Clemens Lissy wurde 1911 im Stift Heiligenkreuz eingekleidet, seine Priesterweihe erfolgte am 16. Juli 1916 .

Kaisersteinbruch - Auszug aus seinen Schriften

Pater Gregor Peck verließ im November 1924 die Pfarre Kaisersteinbruch, ihm folgte Pater Wolfgang Diesner, der von schwerem Leiden geplagt am 23. April 1925 starb.

Das Begräbnis wurde am Sonntag, den 26. Apr. 1925 an einem wunderschönen Frühlingstage gehalten. Den Kondukt führte P. Scheibenreiter Berthold, geistl. Rat u. Dechant, Prior, Pfr. in H  ; P. Grill Severin, Dr. theol., Theol.Prof. in H  , ehrte den Toten in erhebendem Nachrufe . Am 23. Sep. hielt P. Lissy Clemens seinen Einzug in der Gmde. Zur Begrüßung in der


Kirche hatten sich einige Frauen u. Schulkinder, der Mesner u. noch ein Mann eingefunden, sodaß mein erster Gedanke u. meine innige Bitte war: hoffentlich gelingt es, diese Herzen, scheinbar aus Stein, für Gottes Glauben u. Menschenliebe zu gewinnen. 1926



Pater Lissy Clemens 1884-1963, Pfarrverweser in Stb. 25. Sep. 1925–21. März 1939, dann wurde die Pfarre KStb. aufgelöst, auch die Bevölkerung war abgesiedelt worden, das große Kriegsgefangenenlager KStb. STALAG XVII A wurde errichtet.

Archivalien

Archiv Stift Heiligenkreuz, Aufzeichnungen von Pater Clemens Lissy über seine Kaisersteinbrucher Jahre 1925 bis 1939. Erstmals veröffentlicht in den Mitteilungen des Museums- und Kulturvereines Kaisersteinbruch Nr. 25, 1993, weiters im Historischen Lexikon.

Weblinks